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Autor Thema: Profit statt Qualität im Krankenhaus  (Gelesen 1742 mal)
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« Antworten #1 am: 27. Juni 2018, 00:15 »

Zitat
Reportage und Dokumentation | Das Erste | 11.12.2017 | 44 Min.

Sterben verboten?



Die Medizin hat so große Fortschritte gemacht, dass heute Menschen am Leben erhalten werden können, denen Ärzte vor einigen Jahren noch gar nicht helfen konnten. Doch wann sind solche Verfahren sinnvoll, wann leidvolle Übertherapie?

Quelle: https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Sterben-verboten/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=48296974
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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
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« am: 06. Juli 2016, 14:10 »

Zitat
SWR Fernsehen, Sendung am 8. Juli 2016

Katastrophe Krankenhaus

Unnötige Operationen, überlastetes Personal, gefährliche Krankenhaus-keime: Sind wir in unseren Kliniken noch in besten Händen? Oder wird der Patient immer mehr zur Ware?

Wer ins Krankenhaus muss, hat die Hoffnung, dass ihm geholfen wird. Doch die Qualitätsunterschiede sind riesig. Experten klagen: In deutschen Kliniken stehen heute oft nicht mehr die Patienten an oberster Stelle, sondern Rentabilität und Profitstreben.

Während die öffentlichen Krankenhäuser mit den vorhandenen finanziellen Mitteln um ihr Überleben kämpfen, drängen immer mehr private Klinikbetreiber auf den Markt und wollen Gewinne erwirtschaften. Am Pflege- und Reinigungspersonal wird gespart, Chefärzte müssen wirtschaftliche Zielvorgaben erreichen.

Nicht selten werden Operationen durchgeführt, deren Notwendigkeit in Zweifel gezogen werden kann. Dazu kommen gefährliche Infektionen durch Hygienemängel und Ärztefehler aufgrund des steigenden Arbeitsdrucks.

Ist das Misstrauen in unsere Krankenhäuser berechtigt? Oder können wir uns nach wie vor darauf verlassen, in Kliniken gut behandelt zu werden?

Die Gäste:

Prof. Dr. Ulrich Hildebrandt klagt an: Der ehemalige Chefarzt einer Klinik zeigt schonungslos auf, wie im Krankenhaus mit schlecht bezahltem Personal Gewinne erwirtschaftet werden und Profit auf Kosten der Gesundheit des Patienten gemacht wird. Sein Ratschlag lautet: „Werden Sie besser nicht krank, denn so schön wie in Arztserien ist die Realität nicht.“

„Als Patient kann man sich darauf verlassen, in Krankenhäusern richtig behandelt zu werden“, widerspricht ihm Dr. Thorsten Wygold. Von einem privaten Klinikbetreiber abgeworben, sorgt er als ärztlicher Vorstand bei der Universitätsmedizin Greifswald für Qualität, Effizienz und Schuldenabbau – und hat sich damit nicht nur Freunde gemacht.

16 Jahre lang arbeitete Sabine Schönborn als Krankenschwester und erlebte Hygienemängel, Personalabbau und Arbeitsdruck hautnah. Ernüchtert blickt sie zurück: „Man möchte dem Patienten helfen und kann es nicht.“ Nach einem Zusammenbruch kehrte sie ihrem Beruf den Rücken und ist heute froh, wenn sie kein Krankenhaus mehr betreten muss.

Mehr als 80 Mal musste Ralph Adam bislang wegen eines multiresistenten Keims in Kliniken behandelt werden. „Ich bin mittlerweile ein Schrotthaufen“, so der Mann, der die Ärzte verklagt, die bei seiner Operation geschlampt haben sollen. Mit seiner persönlichen Katastrophengeschichte möchte er die Menschen vor Krankenhäusern warnen.

Auch die Zwillinge von Christoph Masloh steckten sich mit einem Krankenhauskeim an, und zwar kurz nach der Geburt. Eines der beiden Mädchen erkrankte daran lebensgefährlich. Doch die Verantwortlichen weisen alle Vorwürfe zurück. „Wir wurden sogar beschuldigt, den Keim selbst in das Krankenhaus eingeschleppt zu haben“, so der besorgte Vater.

Andrea Liebig lag wegen eines Ärztefehlers todgeweiht im Koma. Als sie nach drei Wochen wieder aufwachte, war ihr Leben zerstört. Sie musste erneut laufen und essen lernen und ist bis heute inkontinent. Von ihrem Mann wurde sie verlassen und eine Rückkehr ins Arbeitsleben ist nicht möglich. „Ich bin abhängig vom Taschengeld, das meine Tochter mir zusteckt“, gesteht sie ein.


Stand: 5.7.2016, 17.42 Uhr
Quelle: http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-8-katastrophe-krankenhaus/-/id=200198/did=17496976/nid=200198/sdpgid=1272964/1s79t7s/index.html
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