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Infos + Meinungsaustausch (Forum) => Hospize, Hospiz-Stationen => Thema gestartet von: admin am 07. Januar 2014, 17:56



Titel: Hospiz in Bremervörde
Beitrag von: admin am 07. Januar 2014, 17:56
Bremer Johanniter stellen Hospiz der Öffentlichkeit vor - Bremervörder Einrichtung soll bis Ende März folgen

Bremen/Bremervörde (epd). Das neue stationäre Hospiz für sterbenskranke Menschen im Bremer Norden soll an diesem Dienstag mit einem "Tag der offenen Tür" der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die christlichen Johanniter haben auf einem parkähnlichen Grundstück ein Stift mit acht Gästezimmern geschaffen, das den Angaben zufolge insgesamt rund 2,5 Millionen Euro gekostet hat. Der Neubau sei dringend nötig, sagte Johanniter-Geschäftsführer Frank Schubert. "Viele schwer kranke Menschen warten oder sterben, noch bevor ein Hospizplatz frei ist."


Möglich wurde der Bau im Ortsteil Schönebeck durch ein Vermächtnis der Bremer Ärztin Ruth Simon-Lilge, nach der das eingeschossige Gebäude auch benannt ist. Aus der Erbschaft fließt Schubert zufolge ein siebenstelliger Betrag in das Hospiz, zu dem zwei Angehörigenzimmer gehören. Die Deutsche Fernsehlotterie gab 77.000 Euro für die Innenausstattung des zweiten stationären Hospizes im Bundesland Bremen.

Die Johanniter betreiben nach eigenen Angaben bereits ein Hospiz im nordrhein-westfälischen Wiehl, ein drittes wird in der Nähe von Regensburg gebaut. Zur Johanniter-Familie gehören außerdem bundesweit 17 ambulante Hospizdienste.

Unterdessen entsteht 55 Kilometer nordöstlich davon bis Ende März in Bremervörde das nächste stationäre Hospiz, dort in Trägerschaft des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven. Die Einrichtung werde mit zehn Gästezimmern und einem Angehörigenzimmer geplant, sagte der Bremervörder Superintendent Wilhelm Helmers am Montag dem epd. Es sei das erste Hospiz im Elbe-Weser-Raum, ergänzte der leitende evangelische Theologe.

Für das Projekt werden ein ehemaliges Pfarrhaus und ein Gemeindehaus umgebaut. Direkt im Anschluss entsteht ein Neubau. Die Investitionskosten bezifferte er auf insgesamt 3,2 Millionen Euro. In Hospizen werden unheilbar kranke Menschen seelsorgerlich, sozial und palliativmedizinisch betreut und begleitet. Ziel ist ein möglichst schmerzfreies und menschenwürdiges Sterben. 90 Prozent der Betriebskosten tragen die Krankenkassen. Zehn Prozent müssen durch Spenden gedeckt werden.

Internet: www.lilge-simon-stift.de; www.hospiz-elbe-weser.de

Quelle: epd Niedersachsen-Bremen/002/06.01.14 (http://www.epd.de/landesdienst/niedersachsen-bremen/frontpage) - Mit herzlichem Dank an Herrn Sell



Zitat
Kirche baut erstes stationäres Hospiz im Elbe-Weser-Raum

Bremervörde/Kr. Rotenburg (epd). Die evangelische Kirche baut in Bremervörde das erste stationäre Hospiz für sterbenskranke Menschen im Elbe-Weser-Raum. Das Projekt soll in Zusammenarbeit mit dem regionalen Verein der Krebsfürsorge verwirklicht werden, beschlossen am Donnerstagabend die Delegierten des Kirchenkreistages Bremervörde-Zeven. Wenn alles glatt läuft, sollen die Bauarbeiten für das Haus mit möglicherweise neun Plätzen in etwa einem halben Jahr starten. Der Kirchenkreis habe für das Projekt 400.000 Euro als Anschubfinanzierung bewilligt, sagte der Bremervörder Superintendent Wilhelm Helmers dem epd. ...
Quelle: http://www.landeskirche-hannovers.de/, 5. Mai 2012 (http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2012/05/2012_05_05_1)