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Autor Thema: Gute Wünsche zum neuen Jahr 2009  (Gelesen 3984 mal)
admin
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Beiträge: 3.392


« am: 31. Dezember 2008, 01:42 »

Liebe Heim-Mitwirker, Freunde und Unterstützer,

ein ereignisreiches Jahr geht nun zu Ende - und das Bundestags-Wahljahr 2009 beginnt. Zurückblickend gibt es viele negative - aber auch positive Dinge zu bemerken. Ist in der Vergangenheit die Gruppe der älteren und pflegebedürftigen Menschen wenig bis kaum von den politischen Parteien wirklich wahrgenommen worden, so hat sich das Blatt inzwischen deutlich gewendet. Leider wird allerdings immer noch zu viel über und zu wenig mit den Betroffenen gesprochen.

Der "demografische Wandel" ist in aller Munde und wurde in den Medien immer häufiger als Thema aufgegriffen. Vor allen Dingen die Tatsache, dass künftig immer mehr Menschen pflegerisch versorgt werden müssen und somit Geld kosten werden, hat viele - insbesondere Politiker - zum Nachdenken angeregt. Wir werden nach den Bundestagswahlen feststellen, wie ernst die Politiker ihre Versprechen nehmen, die sie uns zur Verbesserung der Situation bereits gegeben haben und uns noch geben werden. Die "Gesundheitsreform" ist sicher ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Viele haben sich allerdings kritisch zum Ergebnis geäußert und Nachbesserungen gefordert. Fest steht, dass beispielsweise die finanzielle Unterstützung von pflegenden Angehörigen noch völlig unzureichend ist. Ebenso wichtig sind sichere Arbeitsplätze und angemessene Bezahlung für in der Pflege beruflich Tätige, ohne die es keine Motivation und Qualität in diesem sensiblen Bereich geben kann.

Abzuwarten bleibt auch, was die neuen Länder-Heimgesetze den Betroffenen an Verbesserungen bringen werden. Nach wie vor negativ ist, dass es keine bundeseinheitliche Heimgesetzgebung mehr gibt. Positiv dagegen sind Details, die uns aus einigen Bundesländern, die ihre Gesetze bereits veröffentlicht haben, bekannt sind. Unangemeldete Besuche der Heimaufsicht und des MDK gehören beispielsweise dazu. Wir dürfen gespannt sein, ob künftig aus "Mitwirkungsmöglichkeit" auch "Mitsprache" und "Mitentscheidung" werden wird.

Fest steht auch: Wir alle - also jede(r) in unserer Gesellschaft - sind gefordert, sich Gedanken zum Thema "Alter" zu machen. Wenn wir selbst die negativen Situationen in den Heimen, die wir aus den Medien und vielleicht auch aus eigenen Errfahrungen kennen, nicht selbst erleben wollen, müssen wir uns persönlich (und rechtzeitig) darum kümmern. Das ehrenamtliche, soziale Engagement, die Nachbarschaftshilfe etc. müssen stärker politisch und finanziell gefördert und unterstützt werden - ohne dass bestehende Arbeitsplätze in der Pflege dadurch in Gefahr geraten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen ein gesundes, erfolgreiches und gutes neues Jahr!
Gespeichert

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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
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