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Autor Thema: BREMEN: Pflegedienst unter Betrugsverdacht  (Gelesen 10196 mal)
admin
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« Antworten #2 am: 11. Juli 2014, 19:53 »

„Quasi mafiöse Strukturen“:
Russische Pflegedienst-Mafia betrügt deutsche Krankenkassen um Millionen

Ein Ring von russischen Pflegedienstbetrügern soll in mehreren deutschen Städten operieren und die Krankenkassen dabei um Millionen betrügen. Der Trick: Die Bande stellt falsche Rechnungen aus – und droht Ärzten angeblich mit Gewalt. ...


Quelle: http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/quasi-mafioese-strukturen-russische-pflegedienst-mafia-betruegt-deutsche-krankenkassen-um-millionen_aid_877832.html, 09.12.2012



Falscher Pflege-Pate

Pawel M. betrügt deutsche Krankenkassen um Millionen
Betrug mit einer Bande aus Ärzten, Pflegern und Schein-Hilflosen


... Die Masche des gebürtigen Russen: Er gründet ambulante Pflegedienste, die sich um angeblich pflegebedürftige Patienten kümmern. Mit ihnen rechnen die Dienste zum Schein Patientenbesuche und Medikamente ab – und die Kassen zahlen.

Allein mit dem Pflegedienst „Svetlana“ aus Bremen verursachte Pawel M. einen Schaden von mehr als einer Million Euro.

Nach Recherchen von BILD am SONNTAG lassen sich der Gruppe um den Deutsch-Russen noch fünf weitere Pflegedienste in Bremen, Düsseldorf, Dortmund und Teltow (Brandenburg) zurechnen. Ermittler schätzen den Schaden auf einen zweistelligen Millionenbetrag. ...


Quelle: http://www.bild.de/news/inland/organisiertes-verbrechen/pawel-gieriger-pflege-pate-27583054.bild.html, 09.12.2012



... Gegründet wurde die Firma vom gebürtigen Russen Pawel M. (46). Der Düsseldorfer ist kein Unbekannter in der Branche. Erst im Mai wurde er in Düsseldorf wegen Krankenkassenbetrugs zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Mit weiteren Partnern eröffnete seine Truppe Pflegedienste in Bremen, Düsseldorf, Dortmund und im brandenburgischen Teltow – immer mit ähnlichem Strickmuster. Nach zwei, drei Jahren steigt er als Gesellschafter aus. Verwandte, Ex-Frau Agnieszka, Geliebte Irina V., Vertraute Svetlana G. übernehmen. Ihre Masche: Betreut werden angeblich Pflegebedürftige, die zumeist aus Russland stammen. Mit ihnen werden Besuche und Medikamente bei den Kassen abgerechnet. Der Verdacht von Insidern: Auch Ärzte sollen als Komplizen fungieren ...

Quelle: http://www.berliner-kurier.de/panorama/scheinabrechnungen-millionen-betrug-mit-den-pflegediensten,7169224,21068206.html



Siehe dazu auch http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=2125.0
« Letzte Änderung: 19. Juli 2014, 17:31 von admin » Gespeichert

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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
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« Antworten #1 am: 12. Dezember 2012, 00:54 »

„Quasi mafiöse Strukturen“:
Russische Pflegedienst-Mafia betrügt deutsche Krankenkassen um Millionen

Ein Ring von russischen Pflegedienstbetrügern soll in mehreren deutschen Städten operieren und die Krankenkassen dabei um Millionen betrügen. Der Trick: Die Bande stellt falsche Rechnungen aus – und droht Ärzten angeblich mit Gewalt. ...


Quelle: http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/quasi-mafioese-strukturen-russische-pflegedienst-mafia-betruegt-deutsche-krankenkassen-um-millionen_aid_877832.html, 09.12.2012



Falscher Pflege-Pate

Pawel M. betrügt deutsche Krankenkassen um Millionen
Betrug mit einer Bande aus Ärzten, Pflegern und Schein-Hilflosen


... Die Masche des gebürtigen Russen: Er gründet ambulante Pflegedienste, die sich um angeblich pflegebedürftige Patienten kümmern. Mit ihnen rechnen die Dienste zum Schein Patientenbesuche und Medikamente ab – und die Kassen zahlen.

Allein mit dem Pflegedienst „Svetlana“ aus Bremen verursachte Pawel M. einen Schaden von mehr als einer Million Euro.

Nach Recherchen von BILD am SONNTAG lassen sich der Gruppe um den Deutsch-Russen noch fünf weitere Pflegedienste in Bremen, Düsseldorf, Dortmund und Teltow (Brandenburg) zurechnen. Ermittler schätzen den Schaden auf einen zweistelligen Millionenbetrag. ...

Quelle: http://www.bild.de/news/inland/organisiertes-verbrechen/pawel-gieriger-pflege-pate-27583054.bild.html, 09.12.2012



Zitat
... Gegründet wurde die Firma vom gebürtigen Russen Pawel M. (46). Der Düsseldorfer ist kein Unbekannter in der Branche. Erst im Mai wurde er in Düsseldorf wegen Krankenkassenbetrugs zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Mit weiteren Partnern eröffnete seine Truppe Pflegedienste in Bremen, Düsseldorf, Dortmund und im brandenburgischen Teltow – immer mit ähnlichem Strickmuster. Nach zwei, drei Jahren steigt er als Gesellschafter aus. Verwandte, Ex-Frau Agnieszka, Geliebte Irina V., Vertraute Svetlana G. übernehmen. Ihre Masche: Betreut werden angeblich Pflegebedürftige, die zumeist aus Russland stammen. Mit ihnen werden Besuche und Medikamente bei den Kassen abgerechnet. Der Verdacht von Insidern: Auch Ärzte sollen als Komplizen fungieren ...

Quelle: http://www.berliner-kurier.de/panorama/scheinabrechnungen-millionen-betrug-mit-den-pflegediensten,7169224,21068206.html
« Letzte Änderung: 11. Juli 2014, 09:30 von admin » Gespeichert

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« am: 16. August 2012, 22:04 »

Zitat
Prüfgruppe der Krankenkassen ermittelt in Bremen

Pflegedienst unter Verdacht

Von Sabine Doll und Tobias Meyer

Bremen. Nach Angaben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehen den Krankenkassen durch Abrechnungsbetrug jedes Jahr rund 1,5 Milliarden Euro verloren. In Bremen haben die Versicherer eine Prüfgruppe eingerichtet. Aktuell ermittelt sie gegen einen Pflegedienst, der nach Angaben der AOK Bremen/Bremerhaven die Kasse um einen Millionenbetrag gebracht haben soll – bislang einmalig in dieser Dimension.

"Wir rechnen bei uns mit einem Schaden in Höhe von 1,2 bis 1,3 Millionen Euro", sagt Wilfried Mankus von der AOK Bremen/Bremerhaven. Der Experte für Abrechnungsbetrug ist derzeit mit einem besonders spektakulären Fall befasst: Es geht um einen ambulanten Pflegedienst in Bremen, der die Krankenkassen seit 2007 in großem Stil betrogen haben soll. "Und das ganz systematisch", berichtet Mankus.

Ihm liegt der 36-seitige Bericht der Polizeiermittler vor. Darin sind Aussagen zu lesen, in denen zwei Pflegekräfte des Dienstes Manipulationen zugegeben haben. Bei Hausbesuchen von Patienten seien Leistungen abgerechnet worden, die aber nie erbracht wurden. Mankus: "So wurde etwa eingetragen, dass die Pflegekräfte nicht nur am Vormittag, sondern auch abends noch einmal da gewesen sind. In der Aussage bestätigen sie aber, dass das nicht der Fall gewesen sei. Und das ist nicht nur einmal geschehen."

In ihrer Aussage hätten die Frauen angegeben, dass etwa 50 Prozent der abgerechneten Posten auf diese Weise zustande gekommen seien. "Allein bei diesen zwei Mitarbeiterinnen liegt der Schaden für uns bei rund 200.000 Euro." Der Verdacht der Ermittler: Dies dürften längst nicht die einzigen Unregelmäßigkeiten sein. Weitere Aussagen gibt es allerdings nicht, die übrigen Beschäftigten hätten von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Die beiden Mitarbeiterinnen hätten ausgesagt, dass ihnen die Manipulationen bekannt gewesen seien. Auf Nachfrage bei der Pflegedienstleitung des ambulanten Dienstes hätte man ihnen gesagt, dass sie nichts zu befürchten hätten, schildert Mankus. Nach Angaben des AOK-Ermittlers habe der Umsatz des Pflegedienstes im Jahr rund 800.000 Euro betragen. Mankus: "Bei 50 Prozent Falschangaben, ist das für uns ein jährlicher Verlust von 400.000 Euro."

Bei der Überprüfung von Hausbesuchen sei aufgefallen, dass Mitarbeiter zur gleichen Zeit an mehreren Orten im Einsatz gewesen sein sollen. "In einem Fall wurden an einem Tag 45 Hausbesuche von einer einzigen Pflegekraft abgerechnet", erklärt Mankus. Das sei nicht zu schaffen.

Die Krankenkasse will ihr Geld zurückfordern. "Damit werden wir aber wohl keinen Erfolg haben", sagt Mankus. Der Pflegedienst mit Sitz in Hemelingen, der auf osteuropäische Klientel spezialisiert gewesen sei, habe im Juli Insolvenz angemeldet. "Da können wir uns nur hinten anstellen." Die Forderung der Krankenkasse könne sich derzeit ohnehin nur auf den Schaden beziehen, der durch die beiden geständigen Mitarbeiterinnen ermittelt wurde – rund 200.000 Euro. "Für weitere Forderungen fehlen uns Aussagen oder Beweise", sagt er. "Das Problem ist, dass von außen alles korrekt erscheint: Es gibt Pflegenachweise, in denen die erbrachten Leistungen mit den Kürzeln der Pflegekräfte abgezeichnet sind, und die Patienten haben unterschrieben. Da sind uns die Hände gebunden, auch wenn wir Anhaltspunkte haben, dass der Betrug System hat."

Im Zuge der Ermittlungen habe es auch Durchsuchungen in den Büros des Pflegedienstes gegeben. Mankus: "Nach der ersten Aktion ist ein neuer Pflegedienst mit identischem Namen in Bremen-Nord gegründet worden. Mitarbeiter sind dorthin gewechselt, und die Patienten werden nun von dort betreut."

Nach Angaben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben die Versicherer 2010 bundesweit einen Schaden von 1,5 Milliarden Euro davongetragen. Transparency International Deutschland geht sogar von einem jährlichen Verlust von bis zu 13,5 Milliarden Euro aus. "Derzeit erfassen die Kassen in den einzelnen Bundesländern die Fälle individuell", sagt GKV-Sprecherin Ann Marini. Ein einheitliches System sei geplant.

Schwierigkeiten gibt es auch bei der rechtlichen Handhabe. "Leider kommt es längst nicht in allen Fällen zu einer adäquaten Strafverfolgung", sagt KKH-Allianz-Chef Ingo Kailuweit. "Häufig sind die Ermittlungsbehörden personell nicht gut genug ausgestattet", so Kailuweit. Außerdem fehle es an klaren rechtlichen Vorgaben.

Für AOK-Ermittler Mankus steht fest: "Das System des Abrechnungsbetrugs ist in Deutschland tief verwurzelt. Da ist jede Menge kriminelle Energie im Spiel." Das sieht Andreas Ernst, Spezialist bei der Bremer Polizei für Abrechnungsbetrug, ähnlich: "Die Zahl ist deutlich gestiegen." Derzeit werde in 15 Fällen ermittelt, nicht nur gegen Pflegedienste.
Quelle: www.weser-kurier.de, 16.08.2012
« Letzte Änderung: 16. August 2012, 22:26 von admin » Gespeichert

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