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Autor Thema: Ausländische Pflegekräfte, statt echter Pflegereform  (Gelesen 17801 mal)
admin
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« Antworten #12 am: 20. Februar 2020, 14:18 »

Zitat
Migration: Serbien will keine Pflegekräfte mehr nach Deutschland schicken

Die serbische Regierung beendet ein Projekt, das Pflegekräfte nach Deutschland vermittelte. "Komm nicht nach Serbien", sagte Präsident Vučić mit Blick auf Jens Spahn.

Serbien schickt keine Pflegekräfte mehr nach Deutschland. Eine entsprechende Kooperation mit Deutschland zur Vermittlung der Arbeitnehmer sei überraschend ausgesetzt worden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dabei geht es um das seit 2013 laufende Triple-Win-Projekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Bundesagentur für Arbeit (BA), das auch Vereinbarungen mit Bosnien und Herzegowina, Tunesien und den Philippinen beinhaltet.  ...

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Quelle: ZEIT ONLINE, KNA, zz, 19. Februar 2020, 18:11 Uhr
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« Antworten #11 am: 20. Februar 2020, 14:11 »

Zitat
Pflegekräfte aus dem Ausland: Werbetour auf den Philippinen


Erst Kosovo, jetzt Philippinen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirbt weiter für Pflegekräfte aus dem Ausland. In seinem Auftrag war Staatssekretärin Sabine Weiss in Manila, sprach mit Pflegekräften und offiziellen Stellen. Ziel ist eine Zusammenarbeit, die beiden Ländern nutzt.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit 19.08.2019, https://www.youtube.com/watch?v=g5IWIqqyiK4



Jens Spahn besucht Pflegeschüler im Kosovo


"Es soll ein Gewinn für beide Länder sein." Jens Spahn hat gestern in der Republik Kosovo Pflegeschülerinnen und -schüler getroffen, die in Deutschland arbeiten wollen. Sie können dabei helfen, die Pflege-Situation hier zu verbessern. Wir können die Republik Kosovo beim Aufbau der GKV unterstützen.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit 16.07.2019, https://www.youtube.com/watch?v=VBTiq73uf-k
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« Antworten #10 am: 20. Februar 2020, 11:44 »

Zitat
DW | Fokus Europa
Betrug bei Pflegekräften in Bosnien


In Bosnien gibt es hinsichtlich der Schulung von Pflegekräften massive Betrugsvorwürfe: Diplome seien auch ohne Ausbildung auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Betrügern stünde damit auch der westeuropäische Arbeitsmarkt offen.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=BdLcCBIfWRk
« Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 13:59 von admin » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 09. Mai 2019, 16:43 »

Radio Bremen | buten un binnen | regionalmagazin vom 8. Mai 2019

Wie der Fachkräftemangel zur Ausbeutung führt

Deutschland braucht dringend Pflegekräfte und holt dafür Menschen aus dem Ausland. Doch manche Arbeitgeber nutzen deren Unerfahrenheit mit Knebelverträgen aus.


Autor: Steffen Hudemann

Quelle: https://www.butenunbinnen.de/videos/ausbeutung-pflegekraefte-ausland-100.html
« Letzte Änderung: 09. Mai 2019, 16:47 von admin » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 09. August 2017, 02:20 »

Zitat
Die Karawane der Pflegerinnen (2017)

Immer mehr Frauen aus Osteuropa kommen nach Deutschland, um sich um pflegebedürftige Menschen in deren Haushalt zu kümmern - Tag und Nacht. Die Dokumentation geht u.a. der Frage nach, wie man den wachsenden Bedarf in den reichen EU-Staaten decken kann, ohne die Rechte und die Würde der Frauen aus ärmeren osteuropäischen Ländern zu verletzen.

Jährlich kommen immer mehr Frauen aus Osteuropa nach Deutschland, um sich hier um alte Menschen in deren Haushalten zu kümmern und Geld zu verdienen. Derzeit sollen es zwischen 150.000 und 400.000 Pflegerinnen sein. Die Schätzungen schwanken stark, denn ihre genaue Zahl ist schwer zu bestimmen, da die meisten von ihnen schwarz arbeiten.

Der stetig wachsende Bedarf hat einen Grund: Es gibt immer mehr Pflegebedürftige. Allein von 1999 bis 2013 stieg ihre Zahl von rund 2 auf etwa 2,6 Millionen. Für 2030 prognostizieren Experten 3,5 Millionen Menschen, die sich nicht mehr selbst versorgen können. Viele von ihnen möchten nicht ins Pflegeheim, sondern sich im häuslichen Umfeld betreuen lassen. Bei der sogenannten 24-Stunden-Betreuung oder -Pflege ist nicht nur die Schwarzarbeit ein Problem.

Von Gewerkschaften, Arbeitsrechtlern und Sozialethikern werden die Arbeitsbedingungen vieler Betreuerinnen kritisch gesehen: Zum Beispiel zu lange Arbeits- und Bereitschaftszeiten. Auch die Beschäftigungsmodelle werden als rechtlich fragwürdig eingestuft: Ganz egal, ob die Frauen von einem ausländischen Unternehmen entsendet werden, ob sie selbständig arbeiten oder direkt bei den Familien angestellt sind.

Die ARTE-Dokumentation begleitet die 57-jährige polnische Betreuerin Alicja bei ihrer Arbeit im Haushalt einer an Demenz erkrankten 74-jährigen Deutschen und geht dabei der Frage nach, wie man den wachsenden Betreuungsbedarf alter Menschen in den reichen EU-Ländern decken kann, ohne die Rechte und die Würde der betreuenden osteuropäischen Frauen zu verletzen.
Quelle: http://www.arte.tv/sites/de/das-arte-magazin/2017/08/01/altenpflege-hilfe-ohne-wuerde/
« Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 13:54 von admin » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 25. August 2015, 14:07 »

Zitat
Mangel an Pflege-Fachkräften
"Da ist richtig Druck auf dem Kessel"


von Michael Wilke 19.08.2015

„Es wird immer schlimmer“, stöhnt Helmut Mensen. Vor 17 Jahren hat er den Pflegedienst Lilienthal gegründet, sechs Jahre später übernahm er das Seniorenpflegeheim Haus am Markt. „Der Fachkräftemangel ist extrem“, klagt Mensen.

„Wir werden unsere Kunden nicht mehr versorgen können.“ Mangels Personal müssten Pflegedienste schon heute Hilfsbedürftige abweisen. Die Lücken sollen durch Pflegekräfte aus dem Ausland geschlossen werden. Zusammen mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wirbt die Bundesagentur für Arbeit qualifiziertes Personal in Serbien, Bosnien-Herzegowina und den Philippinen an. „Die Idee ist gut“, findet Mensen.

„Triple Win“ heißt das Projekt. Im Internet finden Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegedienste nähere Informationen auf der Homepage www.triple-win-pflegekraefte.de. Dagmar Froelich, Leiterin der Agentur für Arbeit in Stade, berichtet von mehr als 70 offenen Stellen allein in der Krankenpflege im Agenturbezirk, der bis Cuxhaven reicht. Es könne Monate dauern, bis freie Stellen wieder besetzt würden.

„Triple Win“ rekrutiert in Serbien, Bosnien-Herzegowina und den Philippinen Krankenschwestern und Altenpfleger, die in ihren Ländern sprachlich und fachlich auf den Dienst in Deutschland vorbereitet werden. In den Partnerländern seien viele Fachkräfte arbeitslos, betont die Arbeitsagentur. So profitierten alle von „Triple-Win“: Pflegeeinrichtungen, ausländische Fachkräfte und die Herkunftsländer – da sinke die Arbeitslosigkeit.

Morgen kommt Murat?

Alles gut für alle? Kerstin Matthias hat da ihre Zweifel. „In großen Städten mag das funktionieren. Da gibt es mehr Multi-Kulti, da sind die Leute gelassener“, sagt die Leiterin des ambulanten Pflegedienstes Häusliche Krankenpflege Grasberg / Lilienthal. „Aber in unserer ländlichen Umgebung mit Bauernhöfen, auf denen alte Leute Plattdeutsch sprechen? Erzählen Sie mal einem 80-Jährigen: Morgen kommt Murat. Die Vorurteile bestehen doch. Alte Leute hören nicht mehr gut, sie verstehen nicht, machen dicht und sind bockig.“

Kerstin Matthias spricht aus Erfahrung. Ein halbes Jahr habe es gedauert, bis zwei Krankenschwestern aus Polen und Russland akzeptiert worden seien. „Beide sind tolle Schwestern, aber das ist schon eine hohe Belastung, dieses Gefühl: Die wollen mich nicht“, sagt die Pflegedienstleiterin.

Pflege-Entwicklungsland

Das Kernproblem liegt in ihren Augen woanders: „In der Pflege ist Deutschland ein Entwicklungsland.“ Andere Länder in Skandinavien und Osteuropa seien weit voraus. „Wir bilden nicht genug aus“, kritisiert Kerstin Matthias. Wenn Pflegeberufe besser bezahlt würden und mehr Wertschätzung genössen, würden sich auch mehr Menschen dafür interessieren.

Das sieht Helmut Mensen ebenso. „Die Kassen müssten die Pflegesätze um 20 Prozent anheben, nicht um lächerliche 1,8 Prozent.“ 40 Euro Bruttovergütung pro Stunde gebe es für ambulante Pflegedienste. „Dafür geht kein Handwerker mehr los.“ Belastend sei die „Überbürokratisierung“ mit Dokumentationen: „Wenn Sie für ein Gespräch zehn Zettel ausfüllen müssen, fehlt die Zeit für die Arbeit am Menschen.“

Gute Erfahrungen gemacht

Im Gegensatz zu Kerstin Matthias sieht Mensen, der neben seinem Pflegedienst mit 97 Vollzeit- und Teilzeitkräften ein Seniorenheim mit 48 Mitarbeitern betreibt, keine Alternative zum Einsatz ausländischer Kräfte. Ohne sie müssten die Pflegeeinrichtungen „in Zukunft noch mehr Menschen absagen“, warnt Mensen. Er nennt das Beispiel einer Patientin, die sich nach einer schweren Operation zu Hause erholen wollte, aber im Krankenhaus bleiben musste, weil alle Pflegedienste ausgebucht waren. „Ich hab’ überall rumtelefoniert im Ostkreis, in Horn, in Borgfeld – nichts“, sagt Mensen. Solche Fälle häuften sich. Mit ausländischen Pflegern hat der Unternehmer „sehr gute Erfahrungen“ gemacht. Die Fachkräfte aus Russland und der Ukraine seien hoch qualifiziert und sehr engagiert.

Auch Klaus Vagt, Leiter des Kreiskrankenhauses, sieht im Fachkräftemangel ein großes Problem, „das am Ende die Patientenversorgung bedrohen könnte. Wir sind noch in der glücklichen Lage, dass wir die meisten Stellen sofort wiederbesetzen können, weil wir selbst ausbilden.“ Das machten andere Krankenhäuser nicht. „Da ist die Not viel größer“, weiß Vagt. „Da ist richtig Druck auf dem Kessel.“ Es sei der richtige Weg, Kräfte aus dem Ausland zu holen. Die Klinik Lilienthal spürt nach den Worten von Artemed-Geschäftsführer Benjamin Behar wenig vom Fachkräftemangel. „Der Wachstumskurs macht uns für qualifiziertes Personal attraktiv“, erklärt er. Auch die Nähe zu Bremen spiele eine Rolle, ebenso der zufriedene, motivierte Mitarbeiterstamm. Es gebe wenig Fluktuation.

„Klar spüren wir den Mangel an Fachkräften“, sagt Hans Mencke, Geschäftsführer des ambulanten Pflegedienstes Evangelische Dienste Lilienthal. Arbeitskräfte aus dem Ausland wären für Mencke durchaus interessant: „Wir sind darauf angewiesen, dass sich was bewegt auf dem Arbeitsmarkt. Momentan wirbt der eine dem anderen Pflegekräfte ab.“ Ein Verdrängungswettbewerb sei das. „Wir bilden selber aus und werben dafür, dass die Leute bleiben“, erklärt Mencke. „In der Regel gelingt das. Aber an der einen oder anderen Stelle fehlt natürlich schon eine Fachkraft.“
Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/wuemme-zeitung_artikel,-Da-ist-richtig-Druck-auf-dem-Kessel-_arid,1189782.html



KOMMENTAR:

Fachkräftemangel ist hausgemacht - Pflege-Berufe müssen deutlich attraktiver werden!


Schlechte Arbeitsbedingungen, geringe sogar teils rückläufige Bezahlung, sehr hohe physische und psychische Arbeitsbelastung, befristete Arbeitsverträge, hoher Anteil an Teilzeit- statt Vollzeitstellen, zu wenig Aus- und Weiterbildung ... Es gibt sehr viele Gründe! Nur sind hier weder Politik noch Anbieter ihre Verantwortung nachgekommen! Statt immer wieder für teure Werbe- und Image-Kampagnen viel Geld zu verbrennen, muss endlich dafür gesorgt werden, dass die Attraktivität der Pflegeberufe sehr deutlich angehoben wird. Medien berichten immer wieder darüber, siehe www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=1592.0.

Moderner Sklavenhandel: Menschen aus fremden Ländern mit Sprach- und Verständigungsproblemen werden nicht die dringend benötigte Problemlösung sein. Zudem gibt es Berichte über ausländische Pflegekräfte, die nach kurzer Zeit wieder in ihr Heimatland zurückgegangen sind, weil sie die Arbeitssituation in der deutschen Pflege-Industrie nicht ausgehalten und für menschenunwürdig empfunden haben. Ausländische Pflegekräfte erschrocken über Zustände in Deutschland, dazu gibt es inzwischen einige Medienberichte, siehe www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=1974.0.

Wenn wir morgen nicht den letzten Funken Menschenwürde und Anstand im Pflegebereich verloren haben wollen, müssen wir heute endlich das richtige tun. Die Regierung und Anbieter sind in der Pflicht!
« Letzte Änderung: 25. August 2015, 14:08 von admin » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 20. August 2015, 10:37 »

DAS ERSTE - plusminus, Mi., 19.08.2015, 21:45 Uhr

Leere Versprechen
Wie spanische Pflegekräfte ausgenutzt werden

Ein Brief von der Arbeitsagentur, der Hoffnung macht mitten in der spanischen Rezession. Im Sommer 2014 erhalten Maria Arias und zwei weitere Kolleginnen ein Angebot aus Deutschland. Die examinierten Krankenschwestern sollen in einem Wiesbadener Pflegeheim arbeiten. Arias erzählt: "Ich hab geglaubt, das wäre eine gute Möglichkeit. Ein unbefristeter Vertrag, ein gutes Gehalt und dazu auch noch die Möglichkeit, Deutsch zu lernen. Und das Zimmer am Anfang für umsonst." Auch der Prospekt vom deutschen Heimbetreiber Interpares sieht gut aus.


... "Geldstrafen bis zu 12.000 Euro"
Weil das so oft nicht klappt, wollen viele spanische Pflegekräfte schnell wieder nach Hause. Das können sie aber nicht. Der Grund sind die unterschriebenen Verträge.Wer innerhalb der ersten drei Jahre kündigt, dem drohen hohe Geldstrafen bis zu 12.000 Euro. Das Argument sind die teuren Deutschkurse. Solche Klebeverträge haben auch andere Pfleger unterschrieben. Sie wollen nach Hause, dürfen aber nicht. Sie möchten anonym bleiben: "Ich frage mich, wie sie auf diese Summen kommen. Wir haben nie richtige Sprachkurse besucht, wir hatten nicht mal Bücher. Ein Lehrer kam ohne alles in der Hand ein paar Stunden am Tag. Ich habe seit der zweiten Woche voll gearbeitet." ...

[zur Sendeseite >>]

Quelle: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/spanische-pflegekraefte-100.html



KOMMENTAR:

Fachkräftemangel ist hausgemacht - Pflege-Berufe müssen deutlich attraktiver werden!

Schlechte Arbeitsbedingungen, geringe sogar teils rückläufige Bezahlung, sehr hohe physische und psychische Arbeitsbelastung, befristete Arbeitsverträge, hoher Anteil an Teilzeit- statt Vollzeitstellen, zu wenig Aus- und Weiterbildung ... Es gibt sehr viele Gründe! Nur sind hier weder Politik noch Anbieter ihre Verantwortung nachgekommen! Statt immer wieder für teure Werbe- und Image-Kampagnen viel Geld zu verbrennen, muss endlich dafür gesorgt werden, dass die Attraktivität der Pflegeberufe sehr deutlich angehoben wird. Medien berichten immer wieder darüber, siehe http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=1592.0.

Moderner Sklavenhandel: Menschen aus fremden Ländern mit Sprach- und Verständigungsproblemen werden nicht die dringend benötigte Problemlösung sein. Zudem gibt es Berichte über ausländische Pflegekräfte, die nach kurzer Zeit wieder in ihr Heimatland zurückgegangen sind, weil sie die Arbeitssituation in der deutschen Pflege-Industrie nicht ausgehalten und für menschenunwürdig empfunden haben. Ausländische Pflegekräfte erschrocken über Zustände in Deutschland, dazu gibt es inzwischen einige Medienberichte, siehe http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=1974.0.

Wenn wir morgen nicht den letzten Funken Menschenwürde und Anstand im Pflegebereich verloren haben wollen, müssen wir heute endlich das richtige tun. Die Regierung und Anbieter sind in der Pflicht!
« Letzte Änderung: 20. August 2015, 10:50 von admin » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 24. August 2014, 21:47 »

[Politischer Irrweg: Ausländische Pflegekräfte, statt echte Pflegereform >>]
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« Antworten #4 am: 24. August 2014, 21:28 »

Zitat
Asiatische Pflegekräfte für deutsche Senioren

Berlin. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege kann nach den Worten von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nur mit Hilfe sogenannter Drittstaaten außerhalb der EU aufgefangen werden. Die EU-Mitglieder und auch andere Industrienationen hätten mittel- und langfristig ähnliche demografische Probleme wie Deutschland, schreibt Gabriel im Vorwort einer am Freitag bei einer Fachtagung im Ministerium veröffentlichten Broschüre.

In Deutschland werde die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit 2,3 Millionen bis 2030 auf 3,4 Millionen steigen, zitierte Gabriel Experten-Berechnungen. Er verwies auf ein Pilotprojekt, bei dem seit Ende vergangenen Jahres 100 junge Vietnamesen in Deutschland in der Altenpflege ausgebildet werden. Das Projekt soll Vorbild auch für andere Branchen werden. Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) fehlen in den nächsten Jahren 150 000 Pflegekräfte. BA-Direktorin Monika Varnhagen sagte, zur Zeit konzentriere sich die Anwerbung von Pflegekräften auf die Philippinen, Serbien, Bosnien und Tunesien. Hier solle aufgefangen werden, was an Kräften aus Südeuropa weggebrochen sei.

Anfang der Woche hatte der Arbeitgeberverband Pflege darauf hingewiesen, dass China jährlich eine Vielzahl von Pflegekräften für die Arbeit im Ausland ausbilde. Allerdings gingen die meisten in den englischsprachigen Raum. Menschen aus Asien hätten schon allein aufgrund ihrer Tradition einen respektvollen Umgang mit älteren Menschen, hieß es bei dem Verband. Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Rainer Sontowski, sagte bei der Tagung, eine Willkommenskultur, wie sie bisher immer gefordert wurde, reiche nicht mehr. Deutschland brauche eine „Bleibekultur“. Manfred Carrier von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege plädierte dafür, in der psychisch wie physisch anstrengenden Pflege bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, um den Beruf attraktiver zu machen.

Stefan Schnorr vom Wirtschaftsministerium bemängelte, dass sich Deutschland lange Zeit geweigert habe, ausländische Arbeitskräfte ins Land zu holen. Rainer Albers vom Bundesarbeitsministerium ergänzte, für Arbeitskräfte unterhalb der sogenannten hoch Qualifizierten sei der Zuzug erst Mitte vergangenen Jahres entscheidend gelockert worden. Zu den bisher abgeblockten Berufen zählten auch Pflegekräfte. Grit Braeseke vom Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft räumte ein, dass bei der Betreuung der ausländischen Fachkräfte durch die deutschen Stellen sowohl im Ausland vor Ort als auch in Deutschland selbst bei Weitem nicht alles rund laufe. „Die Zahnräder greifen noch nicht immer ineinander“, sagte sie.

Angesichts der Missstände in der Altenpflege zieht der Leiter eines privaten Pflegeheims gegen den deutschen Staat vor das Bundesverfassungsgericht. Er habe beim höchsten deutschen Gericht in Karlsruhe Beschwerde gegen den Staat wegen Verletzung der Schutzpflicht Pflegebedürftiger eingereicht, sagte Armin Rieger, Geschäftsführer des Augsburger Pflegeheims „Haus Marie“. Auch der Sozialverband VdK bereitet derzeit mehrere Beschwerden vor. Rieger wirft dem Staat vor, den Missständen in deutschen Pflegeeinrichtungen seit Jahren untätig zuzusehen. [>>]
Quelle: www.weser-kurier.de, 23.08.2014



ANMERKUNG:
Wann endlich begreifen deutsche Politiker, dass der DEUTSCHE PFLEGE-NOTSTAND mit ausländischen Pflegekräften nicht beseitigt werden kann, sondern sich weiter verschärfen wird? Der Beruf der Pflegekräfte muss dringenst attraktiver werden. Die ersten ausländischen Pflegekräfte haben Deutschland wegen der gemachten negativen Erfahrungen bereits wieder den Rücken gekehrt.

Wieviel deutsche UND ausländische Menschen sollen in der deutschen Pflege noch verheizt werden ... Huch


[Ausländische Pflegekräfte erschrocken über Zustände in Deutschland >>]


[dip: Rahmen- und Umsetzungsbedingungen in der Pflege dringend verbessern! ]
« Letzte Änderung: 26. August 2014, 11:04 von admin » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 30. Juli 2014, 23:17 »

Spanische Pflegekräfte beklagen Knebelverträge

VON THERESA MÜNCH

Berlin · Beelitz. Tausende Pflegekräfte fehlen in deutschen Kliniken. Zugleich finden Pfleger in Südeuropa keine Arbeit. Eine Win-Win-Situation, könnte man meinen. Doch einige fühlen sich ausgebeutet. ...

... Problem: „Wir können nicht zurück“, sagt die 23-Jährige. Sie hat einen Vertrag über drei Jahre. Bis zu 7000 Euro müsse sie zahlen, wenn sie früher raus wolle, sagt sie und zeigt die entsprechende Klausel. Denn als sie in Deutschland anfing, stellte die Klinik sie für einen von der EU bezahlten Sprachkurs frei. Damit sich das auszahlt, soll sie 36 Monate bleiben – oder zahlen. Und das kann Marisa nicht.

Es gebe Unternehmen mit Kündigungsgebühren von 10 000 Euro, weiß Verdi-Gewerkschaftssekretär Kalle Kunkel. ...

Quelle: www.weser-kurier.de, 04.08.2014



Knebelverträge in Heimen

Wie spanische Pflegekräfte in Deutschland schuften

29. Juli 2014, In deutschen Kliniken fehlen tausende Pflegekräfte. Diese Lücke sollen ausländische Pfleger füllen. Doch die berichten von Lohndumping und strengen Vertragsklauseln - und verlassen Deutschland wieder.


[vollständigen Artikel lesen >>]

Quelle: http://www.stern.de/wirtschaft/news/knebelvertraege-in-heimen-wie-spanische-pflegekraefte-in-deutschland-schuften-2127274.html




EU lotst spanische Pfleger nach Deutschland, wo sie ausgebeutet werden

Spanische Krankenpfleger beklagen sich über die Ausbeutung in den ambulanten Pflegediensten. Die Fachkräfte werden mit EU-Programmen nach Deutschland gelockt und anschließend mit Knebelverträgen von den Tariflöhnen ferngehalten. Jetzt soll Verdi für gleiches Gehalt kämpfen.  ...

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/11/eu-lotst-spanische-pfleger-nach-deutschland-wo-sie-ausgebeutet-werden/
« Letzte Änderung: 18. Februar 2019, 23:38 von admin » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 19. März 2014, 11:29 »

Trotz erhöhter Zuwanderung droht Fachkräfteengpass

BIBB und IAB legen neue Arbeitsmarktprojektionen vor

Bonn, 07.03.2014. Trotz einer seit dem Jahr 2010 stetig zunehmenden Zuwanderung sowie steigender Erwerbsquoten wird es möglicherweise nicht gelingen, den drohenden Fachkräfteengpass im mittleren Qualifikationsbereich - also bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung - zu verhindern. So könnte die Zahl der am Arbeitsmarkt verfügbaren Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung bis zum Jahr 2030 um rund drei Millionen zurückgehen. Dies liegt hauptsächlich an der weiter schrumpfenden Erwerbsbevölkerung. Zudem lässt sich seit einigen Jahren eine höhere Studierneigung der jungen Generation beobachten. Bis zum Jahr 2030 könnten so rund 1,6 Millionen Personen mit akademischer Ausbildung zusätzlich zur Verfügung stehen.

Dies sind Ergebnisse der dritten Welle der Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen, die unter gemeinsamer Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt werden. Die neuen Projektionen - veröffentlicht in der Ausgabe des BIBB REPORT 23/14 - geben einen Überblick über die mögliche Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland bis zum Jahr 2030. Die aktuellen Berechnungen berücksichtigen dabei den Anstieg der Erwerbstätigenquote von 66 % im Jahr 2005 auf knapp 73 % im Jahr 2012 sowie erstmals die erhöhte Zuwanderung. Denn seit 2010 steigt die Zahl der Zuwanderer wieder deutlich an. Der Wanderungssaldo betrug 2012 netto knapp 370.000 Personen. Dies ist der höchste Wert seit mehr als zwölf Jahren.

Dennoch wird sich die drohende Fachkräftelücke möglicherweise nicht schließen lassen. Dies kann - so das Fazit der Autoren - langanhaltende Auswirkungen auf die Struktur der deutschen Volkswirtschaft haben. Unternehmen würden dann den Qualifikationsmix ihrer Belegschaft verändern und zum Beispiel Aufgabengebiete zwischen akademisch ausgebildeten Personen, Fachkräften und Geringqualifizierten neu verteilen.

Betrachtet man das jeweilige Qualifikationsniveau ist nach den aktuellen Projektionen von BIBB und IAB zu erwarten, dass der Bedarf der Wirtschaft an Arbeitskräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung bis zum Jahr 2030 um weitere 900.000 Personen sinken wird. Zwar geht auch das Angebot zurück, allerdings nicht im selben Maße, so dass die Unterbeschäftigung der gering oder nicht qualifizierten Personen auf etwa 1,2 Millionen ansteigen wird. Um hier eine langfristige Reduzierung zu erreichen, sollten nach Auffassung der Autoren Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung künftig in noch stärkerem Ausmaß nachqualifiziert werden.

Bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung werden bis zum Jahr 2030 rund 10,5 Millionen den Arbeitsmarkt - hauptsächlich aus Altersgründen - verlassen. Hinzu kommen der Projektion zufolge im selben Zeitraum aber nur etwa 7,5 Millionen überwiegend jüngere Personen, die in das Erwerbsleben eintreten. Auch bei Meistern und Technikern ist mit einem Rückgang zu rechnen. Durch das altersbedingte Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge ("Baby-Boomer-Generation") sind auch hier spätestens ab der Mitte des kommenden Jahrzehnts größere Engpässe zu erwarten.

Anders sieht es bei Personen mit akademischer Ausbildung aus. Den etwa 3,1 Millionen, die mit diesem Abschluss bis zum Jahr 2030 aus dem Erwerbsleben ausscheiden werden, stehen rund 4,7 Millionen neue Absolventen gegenüber. Der Bedarf an Hochschulabsolventen wird zwar auch künftig weiter steigen - nach Auffassung der Autoren aber nicht im gleichen Umfang wie das Angebot. Deshalb sei es nicht sicher, ob dieses Angebot "auch im oberen Qualifikationssegment" beschäftigt werden kann. Unter diesen Voraussetzungen sei damit zu rechnen, dass ein Teil dieser formal höher Qualifizierten in andere Tätigkeitsbereiche "ausweicht". Dies könnte zum Beispiel in büro- und kaufmännischen Dienstleistungsberufen geschehen.

Bezogen auf Branchen bestätigt die aktuelle Projektion vorangegangene Untersuchungen, wonach der Dienstleistungssektor weiter an Bedeutung zunehmen wird. Allerdings werden voraussichtlich nicht alle Dienstleistungssektoren gleichermaßen zulegen. Im Gegenteil: In einzelnen Branchen wie zum Beispiel bei "Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz- und Gebrauchsgütern" werden eher weniger Beschäftigte benötigt. Auch in den Bereichen "Verarbeitendes Gewerbe", "Energie- und Wasserversorgung", "Baugewerbe", "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung" sowie "Erziehung und Unterricht" werden künftig weitaus weniger Arbeitskräfte eingesetzt. Wird das Ausbildungsverhalten auf dem momentanen Status quo fortgeführt, sagen die Forscher und Forscherinnen von BIBB und IAB ein Überangebot an Arbeitskräften in den Berufshauptfeldern "Lehrende Berufe" und "Büro- und kaufmännische Dienstleistungsberufe" voraus. Rekrutierungsschwierigkeiten ergeben sich hingegen vor allem in den "Gesundheits- und Sozialberufen" und den "be-, verarbeitenden und instandsetzenden Berufen".

Weitere Informationen im BIBB REPORT 23/14: "Engpässe im mittleren Qualifikationsbereich trotz erhöhter Zuwanderung". Die aktuelle Ausgabe steht als kostenloser Download im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/bibbreport zur Verfügung.

Zusätzliche Aspekte finden Sie in dem Wissenschaftlichen Diskussionspapier "Löhne und berufliche Flexibilitäten als Determinanten des interaktiven QuBe-Arbeitsmarktmodells"
http://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/download/id/7219

Weitere Informationen zum gemeinsamen Projekt von BIBB und IAB unter
www.qube-projekt.de

Quelle: http://www.bibb.de/de/66476.htm#, Pressemitteilung 07/ 2014 vom 07.03.2014
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« Antworten #1 am: 26. Februar 2014, 10:11 »

WDR markt vom 24.02.2014
Gesundheit: Wenn Patienten die Ärzte nicht verstehen




In manchen Regionen in NRW arbeiten in Kliniken bis zu 80 Prozent medizinische Fachkräfte und Ärzte aus dem Ausland. Doch bisher gibt es für ausländische Ärzte keine bundesweit einheitlichen Sprachtests. Was bedeutet das für Patienten? Und werden die dringend gebrauchten ausländischen Ärzte in NRW genug gefördert? ...

Quelle: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/markt/



Immer mehr Behandlungsfehler wegen Sprachproblemen
Ausländische Ärzte sollen zum Deutsch-Test


... „Bei einer Dunkelziffer von 170 000 Behandlungsfehlern im Jahr ist bei geschätzt 34 000 Fällen Sprachverwirrung im Spiel“, sagt Stiftungsvorstand Eugen Brysch (50). „Viele ältere Patienten fühlen sich wie im Ausland.“ ...

... Unterstützung aus der Politik gibt es von CSU-Fraktionschef Johannes Singhammer (59). In einem BILD vorliegenden Brief an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (36, FDP) fordert der Politiker einheitliche Sprachtests für Ärzte. ...

Quelle: http://www.bild.de/news/inland/behandlungsfehler/auslaendische-aerzte-sollen-zum-deutsch-test-29464784.bild.html
« Letzte Änderung: 26. Februar 2014, 12:55 von admin » Gespeichert

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« am: 09. Oktober 2013, 11:25 »

Spanische Pflegekraft erschrocken über Zustände in deutschen Krankenhäusern

Vorgabe: Windeln einsparen

Sie haben eine Hochschulausbildung, bleiben in ihrem Heimatland aber oft ohne Job: Spanische Krankenpfleger sollen in Deutschland den Fachkräftemangel ausgleichen. Doch manche von ihnen sind erschrocken über den Zustand der deutschen Pflege. ...


... Tatiana tauschte sich darüber mit spanischen Pflegekräften in anderen deutschen Krankenhäusern aus: Auch dort seien solche Wunden schlicht ignoriert worden. Tatiana erzählt, sie sei ermahnt worden, nicht zu viele Windeln zu wechseln, auch wenn Patienten damit oft lange Zeit in ihrem Urin gelegen hätten. Sie solle Windeln sparen, habe ihre Vorgesetzte erklärt. ...

Quelle: http://www.mainpost.de/



"Krankenpfleger sind in Deutschland Hilfskräfte"
Erfahrungen einer Spanierin im deutschen Gesundheitssystem

Deutsche Kliniken und Pflegeheime suchen händeringend nach Fachkräften. 30.000 Stellen sind gegenwärtig nicht besetzt. Daher werden inzwischen Fachkräfte aus Spanien verpflichtet. Die ersten von ihnen kehren jetzt wieder zurück. Sie sind entsetzt über die Verhältnisse an deutschen Krankenhäusern. ...


Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/krankenpfleger-sind-in-deutschland-hilfskraefte.795.de.html?dram%3Aarticle_id=264297. 07.10.2013
« Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 14:18 von admin » Gespeichert

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