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Autor Thema: DVGP: "Bürger-Initiative" oder doch Ärzte- und Pharma-Lobbyist?  (Gelesen 5863 mal)
admin
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« Antworten #5 am: 07. April 2017, 22:33 »

Zitat von: Bürger Initiative Gesundheit, 07.04.2017
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Bedauern müssen wir Ihnen unsere Entscheidung zur Liquidation des gemeinnützigen Vereins Bürger Initiative Gesundheit e.V. mitteilen.

Zu den Hintergründen erhalten Sie beigefügt unsere Pressemitteilung.

Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur weiteren Erörterung zur Verfügung.

Pressestelle
Bürger Initiative Gesundheit e.V.
Tel: 0821/66101910
presse@buerger-initiative-gesundheit.de
www.buerger-initiative-gesundheit.de

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Zitat
Pressemitteilung „Resignation“ der Bürger Initiative Gesundheit e.V. 

Im Jahr 2016 hat der amtierende Vorstand den Beschluss gefasst, den Verein mit Wirkung zum Jahr 2017 zu liquidieren. Die Hintergründe liegen in der destruktiven Entwicklung des Gesundheitswesens zu Lasten der Qualität der Versorgung/Behandlung/Betreuung der Bürger/Versicherten/Patienten. Unsere Bemühungen konstruktive Entwicklungen darzulegen und zu fordern, fanden bei den Bürgern, Lobbyisten, den Politikern, der Wissenschaft, der Ökonomie, immer weniger Gehör. Damit war und ist die Grundlage für die Aufgaben-stellungen des Vereins und seiner Satzung entfallen.                                                                          

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgte die Durchführung der Liquidation des Vereins unter Mitwirkung der Vorstände, von Notaren, Rechtsanwälten, Steuerberatern und in Einklang mit dem Vereinsregister. Wir bedanken uns bei allen Personen die uns unterstützt haben. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis für unsere Entscheidung. 

Seit dem Jahr 1989 bis zum Jahr 2017, also seit 28 Jahren, war der gemeinnützige Verein mit ehrenamtlich tätigen Vorständen unabhängig aktiv. Dabei ging es um die nachhaltige Einflussnahme auf die Entwicklungen des Gesundheitswesens zu Gunsten der Bürger, Versicherten, Patienten, Pflegebedürftigen.

Seit dem Jahr 1989 setzte sich der Verein mit all seinen Aktivitäten gegen die ausufernde Kommerzialisierung der Versorgung, Behandlung, Betreuung der Bürger im Gesundheits- system ein. Unterstützt wurden wir durch die Mitgliedschaft von stimmberechtigten Einzelmitgliedern, ferner durch Mitgliedschaften ohne Stimmrecht, von Institutionen des Gemeinwesens in Deutschland, wie Ärzteverbände, Verbände der Pflege, Einrichtungen der stationären Versorgung, durch Hersteller und Händler von Pharmazeutika und von Medizinprodukten, Organisationen der alternativen Medizin usw. Auch mittels der sporadisch eingehenden Spenden von Privatpersonen und Institutionen konnten wir die vielfältigen Aufgabenstellungen erfüllen.

Der Gesamtkonstrukt unserer Organisation machte es möglich, dass wir immer unabhängig Stellung beziehen und nicht von einseitigen Interessenvertretern unseres Gemeinwesens sachlich beeinflusst werden konnten. In den 28 Jahren wurden wir von einer Vielzahl von anerkannten Experten aus dem Gesundheitswesen und dem Gemeinwesen in Deutschland unterstützt. Auch auf europäischer Ebene konnten wir uns mit der Expertise des Vereins und seiner Experten in die Entwicklung der Charta Europäischer Patientenrechte einbringen und zwar als alleiniger Interessenvertreter aus Deutschland. 

Die aktuelle und realistische Beurteilung der Entwicklungen des Gesundheitswesens in 

Deutschland zwingt uns zur Aufgabe und führte zu unserer Resignation in der Sache.

Mit den besten Grüßen

Wolfram-Arnim Candidus           Dr. med. Richard Barabasch
Präsident                               stellvertretender Präsident
« Letzte Änderung: 07. April 2017, 22:34 von admin » Gespeichert

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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
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« Antworten #4 am: 31. Januar 2014, 02:52 »

Transparenz sieht anders aus ...

Auf den textlich deutlich überarbeiteten Internetseiten des ehemals "DGVP" genannten Vereins findet man u.a.:

Zitat
"... Die Bürger Initiative Gesundheit e.V. nimmt ganzheitlichen Einfluss auf die Strukturen des Gesundheitswesens.

Gemeinsam mit den Premiummitgliedern im "Zukunftsrat Souveränität im Gesundheitswesen" und unseren Kompetenzpartnern erarbeiten wir ganzheitlich ausgerichtete Gestaltungs-vorschläge und Lösungen für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen. ...

Wer diese "Premiummitglieder" und "Kompetenzpartner" allerdings sind, welche Funktionen sie haben usw. darüber schweigt sich der Verein aus. Ebenfalls nirgends erfährt man, wieviel Mitglieder und in welcher Struktur dieser Verein hat.

Ziel des "Zukunftsrats" sei die Erarbeitung klar definierter Vorschläge und Lösungen zur Versorgung, Behandlung und Betreuung der Bürger im Gesundheitswesen und der dem Aufwand entsprechenden Vergütung der Berufsgruppen und Institutionen. ...

mögliche Mitgliedschaften:

   - Einzelpersonen zahlen Jahresbeitrag von 60,- € jährlich ...
   - passive "Kompetenzpartner" zahlen 1.000 € jährlich ...
   - aktive Premiummitglieder zahlen 3.000 € jährlich ...


Und weiter heißt es:

Zitat
"Für Pflegestationen oder Pflegedienste bieten wir im Rahmen der passiven Kompetenzpartnerschaft gesonderte Konditionen an. Sprechen Sie uns an, wir teilen Ihnen gerne die Einzelheiten mit!"

Quelle: http://www.dgvp.de/index.php/Mitgliedschaft.html
« Letzte Änderung: 21. April 2016, 20:52 von admin » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 31. Januar 2014, 01:58 »

Presseinformation Nr. 01 / 2014 - Berlin / Augsburg, 15.01.2014

... Mit der Umwandlung unseres Namens „DGVP“ in „Bürger Initiative Gesundheit e.V.“ verändern wir unsere Funktion dahingehend, dass wir intensiv mit allen Gruppierungen unserer Gesellschaft in Deutschland Kompetenzen und Aktivitäten in der Gesundheitsversorgung, Behandlung und Betreuung bündeln wollen ...

... Unser Schwerpunkt liegt in der nachhaltigen Einflussnahme auf die politischen Mandatsträger im Bund, den Ländern und Kommunen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Berufsgruppen und Institutionen der Versorgung – Behandlung – Betreuung der Bürger. (Anmerk.: damit gemeint sind dann wohl Organisationen der Medizin, der Pflege, der Therapeuten, der stationären Einrichtungen, der Pharmaindustrie, der Medikalprodukteindustrie, der Medizintechnik)



DGVP: Neue Satzung  am 20.03.2010 beschlossen

... In der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. sind aktuell eine Vielfalt von Organisationen integriert, darunter auch persönliche Mitgliedschaften von Einzelpersonen, Organisationen der Medizin, der Pflege, der Therapeuten, der stationären Einrichtungen, der Pharmaindustrie, der Medikalprodukteindustrie, der Medizintechnik und der gesetzlichen Krankenkassen.

Der Vorstand wird unterstützt durch ehrenamtlich tätige Beiratsmitglieder aus den Bereichen des Medizinrechts, der Volkswirtschaft, aus den Universitäten, von Fachhochschulen, sowie unabhängigen Instituten und freiberuflich tätigen Experten.

Hinzu kommen unabhängige, externe, ehrenamtlich tätige Experten aus den Bereichen Medizin, Pflege, Medizin- und Sozialrecht, der ambulanten und stationären Versorgung. Diese Experten stehen für die Mitglieder der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. zur kostenlosen Beratung zur Verfügung. ...

Quelle: http://www.monitor-versorgungsforschung.de/news/dgvp-neue-satzung

* PM 0114 300 Mrd Grossbaustelle(1).pdf (94.59 KB - runtergeladen 154 Mal.)
« Letzte Änderung: 05. Februar 2014, 13:59 von admin » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 31. Januar 2014, 00:54 »

Patienten lechzen nach Informationen

... warb Candidus dafür, die Rolle der pharmazeutischen Industrie bei der Patienteninformation zu stärken. ...

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/673145/patienten-lechzen-nach-informationen.html, 06.10.2011




Bürgerinitiative Gesundheit kämpft im Namen der Patienten für die Pharmaindustrie

... Unter dem Label „Bürgerinitiative Gesundheit“ lies sie einen Fragebogen zum Thema „Patienteninformation durch die Pharmaindustrie“ verschicken. Dieser Fragebogen war so formuliert, dass eine gewisse Nähe der Organisation zur Pharmaindustrie anklang. ...

... Warum ein Vertreter eines Verbandes, der angeblich für Patienteninteressen eintritt, diese Tatsachen  verdreht und kranke Menschen vor den Karren der Industrie spannt, indem er ihnen einredet, ihnen würden durch das Heilmittelwerbeverbot wichtige Informationen vorenthalten, wird verständlich, wenn man Candidus nach seinem persönlichen Hintergrund frägt:

„Ich komme selber aus der Industrie; in der Medizinalproduktindustrie war ich mit dem Marketing von Herzklappen befasst. ...

Quelle: http://www.muenchner-medizinjournalisten.de/ina_schicker/texte/Interesse_der_Patienten.php
« Letzte Änderung: 05. Februar 2014, 14:00 von admin » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 31. Januar 2014, 00:41 »

DGVP - Schmidt geht zu Candidus

Wie "apotheke-adhoc.de" berichtet, ist der ehemalige Geschäftsführer des Pharmaverbandes Pro Generika, Peter Schmidt, nun neuer Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP).

Weiter heißt es, dass der ehemalige Klinikmanager Wolfgang Niederführ als weiterer neuer Vorstand dabei ist. Er war Wirtschaftsdezernent der Universitätsklinik in Heidelberg und dort für die Bereiche Materialwirtschaft, Medizintechnik, Speisen-, Wäsche- und Sterilgutversorgung zuständig. ...

Quelle: APOTHEKE ADHOC, 24.05.2011 08:54 Uhr   



Pro Generika: Peter Schmidt muss gehen

... Bereits im Mai war Schmidt über einen unfreiwilligen Fernsehauftritt gestolpert: Der ehemalige Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, Martin Sonneborn, hatte Schmidt für das Comedymagazin „heute-show“ interviewt und jene Teile gesendet, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. ...

Quelle: APOTHEKE ADHOC, 11.06.2010 12:31 Uhr


[TV-Beitrag bei www.youtube.de ansehen >>]  Grinsend
« Letzte Änderung: 05. Februar 2014, 14:11 von admin » Gespeichert

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« am: 30. Januar 2014, 23:59 »

Zitat
Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) engagiert sich nach eigenen Angaben unabhängig und überparteilich für die Interessen der Bürger.

markt beweist, dass sie für konkrete Projekte Geld von Pharmafirmen kassiert.

Wolfram-Arnim Candidus ist einer der bekanntesten Patientenvertreter Deutschlands. Auch bei Journalisten genießt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. (DGVP) einen guten Ruf. Der Verein mit Sitz im südhessischen Heppenheim hat nach eigenen Angaben 25.000 Mitglieder. Zu Anhörungen im Bundestag wird die DGVP regelmäßig geladen - als Lobby der Kranken und Versicherten. Auf Gesundheitskongressen spricht Wolfram-Arnim Candidus als Stimme der Patienten, und auch im Fernsehen tritt der DGVP-Chef häufig auf. Bei ARD und ZDF, im HR-Fernsehen, bei SWR und MDR.

Entlarvendes Dokument
Doch wie unabhängig ist die DGVP wirklich? markt liegt ein Dokument vor, in dem ganz konkret die Zusammenarbeit mit der Arzneimittelindustrie verabredet wird. Das zwölfseitige Papier trägt die Überschrift „Projektbeschreibung und Kooperationsangebot. Hart – Politik für Patienten“. Darin steht: Der Verband will gemeinsame Projekte mit der Pharmaindustrie. Dafür soll die Industrie zahlen. Doch direkter Geldfluss ist nicht erwünscht, denn nach außen will man als unabhängig auftreten. Stattdessen sollen die Zahlungen an den Schwesterverein gehen, den Verein zur Förderung von Patienteninteressen im Gesundheitswesen e.V. (VFPG). Der finanziert dann Projekte des Patientenverbandes. Auf diese Weise bleiben die Finanzströme unsichtbar. Ganz unverhüllt ist im Dokument zu lesen, wozu die Arbeitsteilung dient: „Durch diese Pufferfunktion des VFPG machen sich Industrie und Selbsthilfe bei der Realisierung gemeinsamer Projekte weniger angreifbar.“

Wir lassen uns das Dokument an der Bucerius Law School erläutern, einer privaten Hochschule für Rechtswissenschaft in Hamburg. Hier untersucht Professorin Birgit Weitemeyer gemeinnützige Organisationen. „Es soll auf jeden Fall auch nur der Hauch eines Anscheins vermieden werden“, urteilt die Juristin, „dass man hier möglicherweise mit Unternehmen zusammenarbeitet, die vielleicht mittelbar durch den Patientenverein eigene Interessen verfolgen.“

Pharmafirma gab Geld
Doch auf WDR-Anfrage gesteht der Anbieter von Gardasil, die Firma Sanofi Pasteur MSD, man habe 15.000 Euro an den Schwesterverein der DGVP gezahlt, für eine Informationskampagne zum Thema Impfen. Geld genug also für eine PR-Aktion. Alle fünf Mediziner der Pressekonferenz erklären, von dieser Zahlung nichts gewusst zu haben. Und warum hat Wolfram-Arnim Candidus im WDR-Interview nichts von diesem Geldfluss gesagt? Der beteuert schriftlich, er habe nicht gelogen: „In dem Interview habe ich zum Ausdruck gebracht, dass die DGVP keine Finanzmittel eines Pharmaherstellers erhalten hat. Die Kosten der Pressekonferenz wurden vom VFPG übernommen.“ Also just von dem eigens gegründeten Schwesterverein, der für den Patientenverband das Geld von einem Impfstoffanbieter kassiert hat.

Gleiche Ziele wie die Pharmaindustrie
Erledigt der Patientenverband also PR-Arbeit im Dienste der Pharmaindustrie? Uns fällt auf: Wie die Pharmaindustrie fordert auch die DGVP, das Werbeverbot für rezeptpflichtige Medikamente zu lockern. Wie die Pharmaindustrie kritisiert sie die unabhängige Prüfung neuer Medikamente durch das unabhängige IQWiG-Institut in Köln. Auch die Positivliste für Medikamente, die einst mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit in die Arzneimittelversorgung bringen sollte, wurde von der DGVP immer bekämpft.

Der Pharmakologe und Lobbykritiker Professor Peter Schönhöfer beobachtet den umtriebigen Verein schon lange. Er sagt: „Die DGVP gibt vor, die Patienteninteressen zu vertreten. In Wirklichkeit vertritt sie die Interessen der Pharmaindustrie.“

Candidus weist diese Vorwürfe zurück. Der Verein sei unabhängig und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.
Quelle: http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2008/0929/03_patientenverband.jsp



Bioskop-Forum 2004:

... Beispiel für eine solche Vermischung der Interessen:

Die »Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. (DGVP) vertritt nach eigenen Angaben 30 Selbsthilfeverbände.

Ihr Geschäftsführer Ekkehard Bahlo hat lange bei jenen Pharmakonzernen gearbeitet, deren Arzneien er in seiner neuen Funktion als Selbsthilfe-Vertreter in Pressegesprächen rund um Gesundheitsreform und Positivliste warb.

Der Hintergrund: Die Präparate Dusodril (Merck), Trental (Aventis) und Prostavasin (Schwarz-Pharma) sollten nicht mehr von den Kassen bezahlt werden, da sie in Fachkreisen umstritten sind. Die Positivliste ist ohnehin von der politischen Agenda gestrichen. Die DGVP wird weiter von der Pharmaindustrie gefördert.

Quelle: http://www.bioskop-forum.de/bioskop-themen/gesundheitspolitik/sponsoring-werbung-interessenkonflikte/gefaehrliche-liebschaften.html

* Brief an ARD Intendanz_20-10-2008.pdf (61.39 KB - runtergeladen 274 Mal.)
* Nicht überall, wo Patient drauf steht, ist auch Patient drin_vzhh-02.10.2008.pdf (46.59 KB - runtergeladen 146 Mal.)
« Letzte Änderung: 05. Februar 2014, 14:14 von admin » Gespeichert

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