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Autor Thema: Trotz Fachkräftemangel: Wertschätzung durch Arbeitgeber? - Fehlanzeige!  (Gelesen 2999 mal)
admin
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« Antworten #1 am: 27. Juni 2014, 09:27 »

Bei Fresenius / Helios-Kliniken haben Mitarbeiter nichts zu melden!

Die ARD/DasErste - Sendung "KONTRASTE" berichtet darüber, wie der Fresenius-Konzern das in Deutschland geltende Mitbestimmungsgesetz aushebelt - und die Bundesregierung schaut weg ...

Zitat
Angriff auf die Mitbestimmung:
Großkonzerne hebeln Arbeitnehmerrechte aus


Die paritätische Mitbestimmung gehört zum Kernbestand der Sozialen Marktwirtschaft. In Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern müssen laut Gesetz Arbeitnehmervertreter über Vorstandsposten mitbestimmen und werden in strategische Entscheidungen eingebunden.

Doch bei Fresenius mit gut 170.000 Mitarbeitern wird diese Form der Mitbestimmung ungern gesehen. Der Konzern wurde in kleinere Einzelunternehmen aufgesplittert, die dann nicht mehr der paritätischen Mitbestimmung unterliegen.

Eine Gesetzeslücke und längst kein Einzelfall mehr!


[TV-Sendung anschauen >>]


[zur Sendungs-Seite >>]

Quelle: http://www.ardmediathek.de/tv/Kontraste/Sendung?documentId=431796&bcastId=431796, 26.06.2014 | 08:08 min | Verfügbar bis 26.06.2015 | Rundfunk Berlin-Brandenburg



Zitat
15 Prozent Gewinn gefordert

Frankfurt a. M. Der Vorstandsvorsitzende des börsennotierten Gesundheitskonzerns Fresenius, Ulf Schneider, verlangt von seinen Krankenhäusern 15 Prozent Gewinn. „Wir haben dutzendfach gezeigt, dass man ein Krankenhaus in diese Gewinnregion bringen kann“, sagte Schneider dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. Die zu Fresenius gehörende Klinikkette Helios hat Anfang des Jahres mehr als 40 Krankenhäuser des Rhön-Konzerns übernommen. Sie ist nun mit 110 Häusern der größte Klinikbetreiber in Deutschland.

Schneider räumt ein, „dass die ersten Jahre nach einer Übernahme oft schmerzhaft sind, weil die notwendigen Veränderungen auch dazu führen, dass sich einzelne Mitarbeiter schlechterstellen“. Ulf Schneider reagierte damit auch auf die Kritik seines Konzernbetriebsratsvorsitzenden, der dem Management eine „Gutsherrenmentalität“ attestierte, das zu einem „System der Angst und des Kuschens“ in den Krankenhäusern geführt habe.

Schneider sagte: „Ja, wir fordern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber wir schauen auch, dass die Arbeit zu bewältigen ist.“ Es sei nicht im Interesse der Fresenius-Konzernleitung, „den Bogen zu überspannen“. „Wir achten einerseits auf Effizienz, behalten andererseits aber auch genau im Auge, was leistbar ist und was nicht. Bei uns wird niemand überfordert“, so Ulf Schneider.
Quelle: www.weser-kurier.de, 14.07.2014
« Letzte Änderung: 12. August 2015, 14:34 von admin » Gespeichert

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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
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« am: 04. März 2014, 15:38 »

Kommunikations-Fail der Woche: Saufen Krankenschwestern nur Kaffee?

by Rico-Thore on 28. Feb, 2014 in Diskussion, Fail, Krisenkommunikation

Die Frage, die über diesem Beitrag schwebt, lautet: Wie viel Verantwortung braucht Kommunikation? Wie wirkt es etwa, wenn jemand mit ca. 39.000 Euro Stundenlohn*  jemandem mit ca. 15 Euro Stundenlohn** vorwirft, sie/er würde nur Kaffee trinken statt arbeiten? Was wenn er dies auch noch einem ganzen Berufsstand vorwirft? So geschehen in einem Artikel im aktuellen SPIEGEL (Nr. 9, 2014) zum Thema Gesundheitswirtschaft. ...

Quelle: http://www.pronline.de/diskussion/kommunikations-fail-der-woche-saufen-krankenschwestern-nur-kaffee/



Die ‚Übergabe‘ ist zentrales Meeting der Pflegenden - Helios-Gründer Helmig qualifiziert Kernprozess ab

Potsdam, 03.03.2014 - Gutes Informationsmanagement in der Patientenversorgung ist gerade in Zeiten steigender Arbeits- und Aufgabenverdichtung wichtig und zur Herausforderung geworden. Das hat Helios-Gründer Lutz Mario Helmig nicht verstanden: „Gehen Sie doch mal nachmittags in ein Krankenhaus, und besuchen Sie einen Angehörigen, dann sehen Sie das Schwesternzimmer, an dem ein Schild hängt mit der Aufschrift ‚Übergabe‘. Wenn Sie die Türe öffnen, sehen Sie, wie sie Kaffee saufen.“ (Spiegel 9/2014)


„Zu jeder Besprechung in Managerrunden oder Arbeitsgruppen steht die Tasse Kaffee bereit. Pflegende sind die Manager der Station, die als wichtige Organisationseinheit jeder Klinik gesehen werden muss. Helmigs Kommentar ist absurd und überflüssig", so Anja Kistler, Geschäftsführerin DBfK Nordost.

Bei der Übergabe geht es um Informationsweitergabe, Absprachen und die Koordination patientenbezogener Prozesse. Die Überschneidungszeiten von einer Schicht zur nächsten sind in den letzten Jahren durch die Einführung neuer Arbeitszeitmodelle deutlich verkürzt worden. Qualitätssichernde Konzepte, wie die ‚Übergabe am Bett‘ sind oft personell und zeitlich keine Option mehr, da nicht mehr umsetzbar. Hier gibt es kein weiteres Optimierungspotential, wenn Patienten nicht gefährdet werden sollen.

Professionelle Pflege braucht sich derart unverschämte Sprüche in 2014 nicht mehr bieten zu lassen. Die Tasse Kaffee sollte daher eher vom Unternehmen zur Verfügung gestellt und finanziert werden, wie das für Meetings in der Wirtschaft normal ist.

http://www.dbfk.de, Pressemitteilung vom 03.03.2014



Weitere Infos über Dr. med. Lutz Mario Helmig:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_500_reichsten_Deutschenhttp://www.wiwo.de/koepfe-der-wirtschaft/lutz-mario-helmig/5827020.html
http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Lutz_Helmig
http://www.dc-aviation.com/DE/unternehmen/ansprechpartner/dr-lutz-helmig.php
« Letzte Änderung: 12. August 2015, 14:35 von admin » Gespeichert

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