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Autor Thema: PFLEGE: Gewinne und Renditen um jeden Preis  (Gelesen 538 mal)
admin
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« Antworten #4 am: 17. Juni 2018, 20:26 »

Zitat
Do 14.06.2018 | 21:45 | Kontraste - rbb-online.de

Rendite statt Pflegepersonal
Wie internationale Finanzinvestoren mit deutschen Altenheimen Kasse machen


Quelle: https://youtu.be/Az3qpmEI-pI

Der deutsche Pflegemarkt verspricht stabile Renditen - dank der Pflegeversicherung. Die Unternehmensgewinne liegen bei drei bis fünf Prozent. Eine sichere Anlage - auch für internationale Finanzinvestoren. Doch die wollen nicht langfristig investieren, sondern setzen auf kurz- bis mittelfristige Gewinne von zehn Prozent und mehr. Um das zu erreichen, sparen sie an Personal und Service und streichen notwendige Investitionen. Für die Heimaufsichten bundesweit ein Problem, sie kommen mit den Kontrollen kaum hinterher. ...
Quelle: https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-14-06-2018/rendite-statt-pflegepersonal.html,



... siehe dazu auch
"Anleitung zur Gewinnmaximierung" [>>]
« Letzte Änderung: 01. Juli 2018, 15:57 von admin » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 17. Juni 2018, 17:01 »

Zitat
Pflegemarkt in Deutschland
Rendite mit Senioren


von Marcel Burkhardt, 06.04.2018 19:00 Uhr

Investoren aus aller Welt stecken Milliarden Euro in den deutschen Pflegemarkt, weil sie "gigantisches Wachstum" und "herausragende Renditechancen" sehen. Der Staat fördert das.

Um Geld zu sparen, hat der deutsche Staat den Pflegesektor 1995 für private Anbieter geöffnet und damit zu einem "Pflegemarkt" gemacht, in dem es inzwischen um Milliardengeschäfte mit alten Menschen geht. Längst haben internationale Investoren wie etwa Versicherungen oder Pensions- und Hedgefonds entdeckt, dass sich mit deutschen Pflegeheimen reichlich und sicher Profit machen lässt. ...
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/private-investoren-bei-deutschen-pflegeheimen-100.html, 06.04.2018
« Letzte Änderung: 17. Juni 2018, 17:01 von admin » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 17. Juni 2018, 16:40 »

Zitat
Reiz für Investoren
Renditeobjekt Pflegeheim

Alten- und Pflegeheime werden für Finanzinvestoren zu immer interessanteren Objekten. Jetzt hat eine amerikanische Gesellschaft den sechstgrößten deutschen Heimbetreiber aufgekauft.


Ganz vollzogen ist das Geschäft noch nicht. Aber wenn sich morgen der Deutschland-Chef des amerikanischen Finanzinvestors Oaktree zur Betriebsversammlung beim Hamburger Seniorendienstleister "Pflegen & Wohnen" angesagt hat, darf man wohl damit rechnen, dass eine weitere große deutsche Alten- und Pflegeheim-Kette an internationale Finanzinvestoren geht. Diesmal ist es die mit gut 7.700 Pflegeplätzen sechstgrößte Einrichtung dieser Art, die Vitanas Holding, die abgegeben wird. Verkäufer ist die Unternehmerfamilie Burkart. Nichts Ungewöhnliches in der Branche, solches Interesse aus dem Ausland, weiß Claus Bölicke, Abteilungsleiter Gesundheit, Alter, Behinderung beim Arbeiterwohlfahrt Bundesverband:
"Man beobachtet das jetzt eben zunehmend, dass auch Immobilienfirmen oder andere Finanzinvestoren insbesondere in den stationären Markt einsteigen."
Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/reiz-fuer-investoren-renditeobjekt-pflegeheim.769.de.html?dram%3Aarticle_id=393481, 14.08.2017
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« Antworten #1 am: 17. Juni 2018, 16:29 »

Zitat
Pflegeheime
Darum müssen Sie für Pflege so viel zahlen

Von Daniel Drepper

3.100 Euro kostet Pflege monatlich im Schnitt. Gut ist sie selten. Wohin geht das Geld? Ein Kassensturz, samt unmoralischer Spartipps für kreative Heimbetreiber

Es ist zu wenig Geld für gute Pflege da. Davon sind viele Heimbetreiber und Pfleger überzeugt. Dabei haben die Pflegekassen im vergangenen Jahr allein für die stationären Pflegeheime mehr als zehn Milliarden Euroausgegeben. Nochmal so viel zahlten Bewohner und Angehörige privat dazu.Die Kosten schwanken extrem, je nach Region und wie viel Hilfe benötigt wird. Ein Monat Pflege kostet in Deutschland schnell 3000 Euro – das ist mehr, als sich die meisten leisten können. Und doch soll es nicht reichen. Die entscheidende Frage: Wo fließt das ganze Geld hin?

Nur die wenigsten Heimbetreiber machen ihre Ausgaben öffentlich. Vor allem große Konzerne schützen ihre Zahlen. Und auch die verantwortlichen Organisationen können keine Durchschnittswerte nennen. Weder die größte Pflegekasse AOK, noch die privaten Heimbetreiber, der Bundesverband der Freien Wohlfahrtspflege, der Städte- oder der Landkreistag können auf Anfrage mit Zahlen ihrer Heime helfen. So blieb es bislang bei einzelnen Beispielrechnungen.
Einer, der seine Abrechnung öffentlich macht, ist Johannes Paetzold. Sicher, sein Haus im baden-württembergischen Heddesbach ist eine Ausnahme, Paetzold und seine Angestellten versorgen nur 17 Personen. Aber die Preise von Paetzolds Heim – rund 3.100 Euro pro Bewohner und Monat – liegen etwa im bundesweiten Schnitt. Das zeigt eine Analyse der Kosten aller deutschen Pflegeheime durch das gemeinnützige Recherchezentrum correctiv.org. ...
Quelle: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-09/pflegeheime-buerokratie-deutsches-pflegesystem, 15. September 2016
« Letzte Änderung: 17. Juni 2018, 16:30 von admin » Gespeichert

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« am: 17. Juni 2018, 16:17 »

Zitat
Mit Pflegeheimen lässt sich reichlich Profit machen
Veröffentlicht am 16.04.2015

Versicherungen und Fonds entdecken eine Kapitalanlage mit hohen Gewinnchancen: Deutschland braucht 340.000 neue Pflegeplätze, und viele Heime müssen saniert werden. Ein Milliarden-Geschäft.

Profiinvestoren haben Pflegeheime und Seniorenresidenzen als lohnendes Anlageziel entdeckt. Im vergangenen Jahr wechselten in Deutschland solche Gesundheitsimmobilien im Wert von insgesamt 811 Millionen Euro den Besitzer. Damit stieg das Transaktionsvolumen zum Vorjahr um 24 Prozent, berichtet das Beratungsunternehmen CBRE. ...
Quelle: https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article139642076/Mit-Pflegeheimen-laesst-sich-reichlich-Profit-machen.html



Zitat
Pflegeheim Monopoly
Wenn der alte Mensch zur Ware wird


WDR - Die Story ein Film von Sven Ihden und Fabian Sabo
Sendetermin: Montag, 12. November 2012, 22.00 - 22.45 Uhr



„Investieren Sie in ein Pflegeheim, 7,25 Prozent Rendite pro Jahr, Einnahmen staatlich garantiert." Ein Satz aus einem Werbeprospekt eines Immobilienfonds und er wirkt wie ein Versprechen aus den Zeiten vor der Finanzkrise. Wie kann man mit Altenheimen so viel Geld erwirtschaften? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Geht das alles am Schluss nicht auf Kosten der Alten, der Kranken und des Pflegepersonals? Demente Senioren als Kapitalanlage?

Die Story sucht in deutschen Altenheimen nach den Auswirkungen der Privatisierung. Die wächst in rasantem Tempo. Kaum eine Woche, in der nicht irgendwo in Deutschland ein Grundstein für ein neues Haus gelegt wird. Der Bedarf ist gigantisch, die Gewinnmöglichkeiten offenbar auch. Die gefilmte Heimreise ist oft heiter, stimmt nachdenklich, führt zu vielen Helden des Alltages, zu Menschen, für die das Heim tatsächlich Heimat geworden ist, die neue Familien bekommen, zu Pflegern, die alles geben und zu wenig kriegen, aber auch zu Menschen, für die Gänge und Aufenthaltsräume ein trostloser Wartesaal auf den Tod sind. Und dann geraten die Autoren tief hinein in einen großen Immobilienskandal, in dem Menschen - Bewohner wie pflegendes Personal, nur Handelsware im Spiel um immer höhere Renditen sind. Redaktion: Barbara Schmitz
Quelle: https://youtu.be/-8ti_vT-wlQ, 12.04.20012
« Letzte Änderung: 17. Juni 2018, 17:14 von admin » Gespeichert

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