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Autor Thema: Wenn Pflegekräfte töten (3) - Mordversuch an Bremer Heimbewohnerin  (Gelesen 461 mal)
admin
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« Antworten #2 am: 08. August 2019, 21:43 »

Zitat
Frau schwebte in Lebensgefahr
Bremer Pflegehelfer wegen versuchten Mordes angeklagt


Pascal Faltermann 16.07.2019

Die Bremer Staatsanwaltschaft hat gegen einen Bremer Pflegehelfer Anklage wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Die Bremer Staatsanwaltschaft hat einen 39-jährigen Pflegehelfer aus Bremen wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Der Mann wird verdächtigt, im März 2019 zwei Bewohnerinnen eines Pflegeheims in der Stadtmitte absichtlich unnötige Medikamente gegeben zu haben. Eine medizinische Notwendigkeit habe dafür nicht vorgelegen. Eine 75-jährige Bewohnerin des Heims geriet dadurch in Lebensgefahr. Der beschuldigte Mann sitzt seit dem 10. April in Untersuchungshaft, teilte Claudia Kück, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Dienstag mit. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es weitere Taten gibt. Die Ermittlungen laufen.

Der Pflegehelfer gestand nach seiner Festnahme bei der Vernehmung, dass er der Heimbewohnerin absichtlich die unnötigen Medikamente gegeben hatte. Anschließend leitete er laut Staatsanwaltschaft Rettungsmaßnahmen ein. Die betroffene Seniorin musste nach der Tat Ende März ins Krankenhaus gebracht und auf einer Intensivstation behandelt werden. Dass der Frau Medikamente verabreicht worden waren, machte die behandelnden Ärzte stutzig. Die 75-jährige Frau befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Auch einer zweiten Bewohnerin soll der Mann, der über eine Zeitarbeitsfirma in dem Pflegeheim in der Bremer Innenstadt angestellt war, medizinisch nicht indizierte Arzneimittel gegeben haben.

Derzeit „überprüfen wir seine früheren Arbeitsstätten“, sagte Kück. Um welche Art von Medikamenten es sich in diesen Fällen handelt, könne derzeit nicht gesagt werden, um die weiteren Ermittlungen nicht zu beeinflussen. Ein Termin für die Hauptverhandlung am Landgericht Bremen steht bislang noch nicht fest.

Wie der WESER-KURIER berichtete, hatte der Pfleger gestanden, einer pflegebedürftigen Frau die unnötigen Medikamente gegeben zu haben. Daraufhin hatte die Polizei eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe gegründet. Laut Staatsanwaltschaft soll sie untersuchen, ob es auch an anderen Einsatzorten des Pflegers Auffälligkeiten gegeben hat. Der Pfleger habe nach eigenen Angaben über eine Zeitarbeitsfirma in rund 35 Bremer Einrichtungen gearbeitet, hieß es.

Der Fall erinnert an den verurteilten Patientenmörder Niels Högel, der am 6. Juni am Landgericht Oldenburg wegen 85 Morden zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Er spritzte seine Opfer als Krankenpfleger in Oldenburg und Delmenhorst mit Medikamenten zu Tode. Dabei brachte er Patienten in lebensbedrohliche Situationen, um sie zu reanimieren. Viele überlebten das nicht.
Quelle: https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-pflegehelfer-wegen-versuchten-mordes-angeklagt-_arid,1845192.html
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« Antworten #1 am: 13. April 2019, 13:23 »

Zitat
Pfleger vergiftet Patientin + Soko „Lotus“ auf der Spur des Täters + Pflegeheim-Chefin spricht in BILD

Polizei untersucht 35 Pflegeheime

von: ASTRID SIEVERT veröffentlicht am 11.04.2019 - 17:44 Uhr


Bremen – Schockiertes Schweigen im Pflegezentrum Am Doventor. Die Mitarbeiter der Einrichtung, die zur diakonischen Stiftung Bethel gehört, können nicht fassen, was ihr neuer Kollege (39) getan hat.

Der Krankenpfleger gab im Geständnis zu, dass er eine Bewohnerin (75) des Pflegezentrums (81 Plätze) Ende März absichtlich mit Medikamenten vergiftete. Anschließend leitete er eine Wiederbelebung ein.

Auf der Intensivstation retteten Ärzte das Leben der Seniorin, schöpften Verdacht und alarmierten die Polizei (BILD berichtete).

Ein Richter steckte den Bremer Mittwochabend wegen versuchten Mordes in U-Haft.

Großalarm bei der Kripo, weil der Fall Parallelen zu den Taten von Niels Högel (42) aufweist.

In der Befürchtung, dass der Bremer der nächste Serien-Todespfleger sein könnte, bildete die Kripo die Soko „Lotus“. Zehn Beamte untersuchen alle verdächtigen Krankheits- und Todesfälle im Umfeld des 39-Jährigen auf mögliche weitere Opfer.

Mordermittler, Analysten, Toxikologen und Rechtsmediziner sind auf der Spur des Beschuldigten.

Viel zu tun für die Soko: Der Mann war über Zeitarbeitsfirmen in rund 35 Pflegeheimen beschäftigt, wurde im Januar erst im Pflegezentrum fest angestellt.

Geschäftsführerin Stefanie Schwinge-Fahlberg zu BILD: „Es ist unglaublich. Unsere Mitarbeiter kümmern sich aufopferungsvoll um unsere Bewohner. Aber ein Einzelner, der noch nicht einmal seine Probezeit überstanden hatte, kann eine ganze Berufsgruppe in Verruf bringen. Gott sei Dank hat unsere Bewohnerin die Tat überlebt.“
Quelle: https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-aktuell/pfleger-vergiftet-patientin-polizei-untersucht-35-pflegeheime-61189718.bild.html



Zitat
Polizei befürchtet neue Högel-Serie
Pfleger (39) vergiftet Patientin (75)

von: ASTRID SIEVERT veröffentlicht am 10.04.2019 - 17:50 Uhr

Bremen – Gibt es in Bremen jetzt einen zweiten Todespfleger wie Niels Högel?

Die Polizei nahm am Mittwoch in einem Pflegeheim in der Innenstadt einen Krankenpfleger (39) fest. Sie ermittelt gegen den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Mordes an einer Pflegeheim-Bewohnerin (75).

Der schockierende Verdacht: Er soll der Seniorin nicht verordnete Medikamente verabreicht haben, an denen sie hätte sterben können. Anschließend leitete der Pfleger Rettungsmaßnahmen ein.

Wie Polizeisprecher Nils Matthiesen am Mittwoch mitteilte, wurde sein Opfer bereits Ende März mit einem auffallend niedrigen Blutzuckerwert in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Rentnerin musste auf die Intensivstation, bis sich ihr Zustand stabilisierte.

Ärzte schöpften Verdacht, schalteten die Polizei ein. Ermittler stellten den Krankenpfleger, er legte ein Geständnis ab.

Erschreckend viele Parallelen zu den Taten des Todespflegers Niels Högel (42). Er sitzt bereits wegen Mordes aus Geltungssucht an sechs Patienten lebenslänglich im Gefängnis, steht aktuell wegen weiterer 100 Morde in Oldenburg vor Gericht.

Zum Motiv des Bremer Pflegers geben die Ermittler noch keine Auskunft. Sicher ist jedoch, dass auch sie Parallelen zum Fall Högel befürchten: Sie gründeten eine Ermittlungsgruppe.

Nach BILD-Informationen untersuchen Kripo-Beamte alle Kranken- und Todesfälle aus dem betroffenen Pflegeheim und von Patienten, mit denen der 39-Jährige Kontakt hatte.

Die Staatsanwaltschaft beantragte U-Haft.
Quelle: https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-aktuell/neue-hoegel-serie-in-bremen-pfleger-39-vergiftet-patientin-75-61167136.bild.html
« Letzte Änderung: 13. April 2019, 13:35 von admin » Gespeichert

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« am: 11. April 2019, 15:35 »

Zitat
Krankenpfleger hat gestanden
Mordversuch in Bremer Heim: Polizei weitet Ermittlungen aus

Der Bremer Krankenpfleger, der einer 75-Jährigen absichtlich unnötige Medikamente gegeben hat, hat seine Tat gestanden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Bremen am Donnerstag mit. ...
Quelle: https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-festgenommener-krankenpfleger-aus-bremen-gesteht-die-tat-_arid,1821537.html, 11.04.2019



Zitat
Festgenommener Pfleger:
Bremer Polizei setzt Ermittlungsgruppe ein


  • Ermittlungsgruppe "Lotus" soll auch nach weiteren möglichen Fällen suchen
  • Bremer Polizei stellt dafür zehn Beamte ab
  • Pfleger hatte zugegeben, einer 75-Jährigen ohne medizinischen Grund Medikamente gegeben zu haben

Die Bremer Polizei und die Staatsanwaltschaft verdächtigen einen Krankenpfleger des versuchten Mordes. Wie die Polizei mitteilte, soll der 39-Jährige einer Frau in einem Pflegeheim ein Medikament gegeben haben, das ihren Blutzuckerspiegel gefährlich senkte. Anschließend soll er Rettungsmaßnahmen eingeleitet haben.

Ärzte hatten Ende März Verdacht geschöpft, als die 75-Jährige mit einem auffallend niedrigen Blutzuckerwert in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Sie musste auf einer Intensivstation behandelt werden, bis sich ihr Zustand stabilisierte. Laut Polizei kamen die Ärzte in der Folge zu der Einschätzung, dass die Frau Medikamente erhalten hatte, ohne dass diese verschrieben worden wären.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Mann die Tat eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann, der in den vergangenen Jahren in bis zu 35 Pflegeeinrichtungen tätig war. Die Polizei ermittelt jetzt, ob es dort weitere Vorfälle dieser Art gegeben hat. Dafür wurde eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen "Lotus" eingesetzt. Zehn Beamte wurden dafür abgestellt.

Man werde genau untersuchen, ob es dort ungeklärte Todesfälle gegeben hat und ob eine Verbindung zu dem Tatverdächtigen gezogen werden kann.

Auch wenn Parallelen im Tathergang offensichtlich sind, wollen die Ermittler nicht vorschnell Vergleiche mit dem Fall des Krankenpflegers Niels Högel ziehen. Der war wegen Serienmordes in den Kliniken von Oldenburg und Delmenhorst zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Quelle: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/versuchter-mord-pflegeheim-bremen-100.html, 11.04.2019



Zitat
Ermittlungen gegen Krankenpfleger wegen versuchten Mordes


Ein Bremer Krankenpfleger hat gestanden, eine 75-jährige Heimbewohnerin absichtlich vergiftet zu haben. Nun sucht die Staatsanwaltschaft weitere Opfer.
Quelle: https://www.butenunbinnen.de/videos/krankenpfleger-mord-ermittlungen-100.html + https://www.youtube.com/watch?v=zTtPRzBlmvU



Zitat
Staatsanwaltschaft ermittelt
Mordversuch in Bremer Pflegeheim

von Lisa-Maria Röhling 10.04.2019

Ein Krankenpfleger soll versucht haben, eine 75-jährige Pflegeheimbewohnerin mit Medikamenten zu töten. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Mordes.

Ein 39-jähriger Krankenpfleger soll in einem Pflegeheim in der Bremer Innenstadt versucht haben, eine 75-jährige Bewohnerin mit Medikamenten zu töten. Das teilte die Polizei Bremen am Mittwoch mit. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb einen Untersuchungshaftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter gestellt. Der junge Mann wurde vorläufig festgenommen. Er soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits in mehreren Pflegeeinrichtungen gearbeitet haben.

Die genauen Hintergründe der Tat sind momentan noch unklar. Nach Angaben der Polizei soll der Krankenpfleger bereits Ende März versucht haben, die Heimbewohnerin zu töten. So habe er der 75-Jährigen zunächst Medikamente verabreicht, um sie dann anschließend zu reanimieren. Die Frau wurde daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert, die behandelnden Ärzte stellten einen auffallend niedrigen Blutzuckerwert fest. Die ältere Dame musste auf der Intensivstation behandelt werden, ihr Zustand stabilisierte sich aber.

Dass der Frau Medikamente verabreicht worden waren, machte die behandelnden Ärzte stutzig, weil es nicht medizinisch notwendig gewesen sei. Entsprechende Nachforschungen der Polizei Bremen führten schließlich zu dem 39-Jährigen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet. Wann es allerdings zur Anklage oder einem entsprechenden Strafprozess kommen könnte, ist momentan noch unklar.

Fall erinnert an den des Krankenpflegers Niels Högel
Eine gesonderte Ermittlungsgruppe der Bremer Polizei soll den Fall nun aufklären. Dabei werden nach Angaben von Frank Passade, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen, auch ehemalige Arbeitsplätze des mutmaßlichen Täters eine Rolle spielen. Der 39-Jährige gab demnach an, vor seiner Einstellung in dem Pflegeheim in Bremen Mitte über eine Zeitarbeitsfirma bereits in 35 Pflegeeinrichtungen gearbeitet zu haben. "Dort wird überprüft, ob es Geschehnisse gab, die wie eine Straftat aussehen", sagte Passade. Über das Pflegeheim in Bremen, in dem die Tat im März passierte, wollte er keine weiteren Angaben machen.

Der Fall erinnert an den des Krankenpflegers Niels Högel. Der ehemalige Krankenpfleger steht aktuell wegen mehrfachen Mordes in Oldenburg vor Gericht, mehr als 100 Patienten soll er in Kliniken in Delmenhorst und Oldenburg getötet haben.
Quelle: https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-mordversuch-in-bremer-pflegeheim-_arid,1821305.html
« Letzte Änderung: 13. April 2019, 13:25 von admin » Gespeichert

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