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Autor Thema: Personalmangel: Heimbewohner müssen umziehen  (Gelesen 591 mal)
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« am: 08. August 2019, 18:07 »

Zitat
Pflegeheim in Hastedt
Notlage im Pflegeheim


von LISA-MARIA RÖHLING

Bremen. Die Nachricht, sagt Thomas Stockinger, sei kurzfristig gekommen. Seit elf Jahren lebt seine 86-jährige Mutter im "Haus am Rosenberg" der Residenzgruppe in Hastedt und hat dort soziale Kontakte geknüpft, auch eine Betreuerin besucht die alte Dame regelmäßig. Dann kam der Anruf am vergangenen Donnerstag: Seine Mutter werde schon am Dienstag in ein anderes Pflegeheim gebracht. Der Grund: Personalmangel.

So wie Thomas Stockingers Mutter ergeht es allen Bewohnern des Seniorenheims, die einen der  beiden höchsten Pflegegrade haben. Laut Stockinger sind das elf bis 15 der insgesamt rund 80 Bewohner, die teilweise jetzt schon in andere Pflegeheime verteilt wurden. "Die Leitung bemüht sich sehr, es so einfach wie möglich für die Betroffenen und ihre Angehörigen zu machen", sagt Stockinger. Dennoch seien das Probleme mit Ansage, da der Fachkräftemangel in der Pflegebranche schließlich nicht neu sei. Er fürchtet, dass diese "Räumung", wie er es nennt, der erste Schritt zur Zwangsschließung ist.

Dem widerspricht der Geschäftsführer des Pflegeheims, Patrick M. Seikert. Dass nun sehr kurzfristig die Bewohner mit hohem Pflegegrad verlegt werden, diene der Qualitätssicherung. Zum einen herrsche ein hoher Krankenstand beim Personal, zum anderen sorge die Hitze dafür, dass die Betreuung der Bewohner intensiver sei. Die Verlegung einzelner Bewohner geschehe in enger Absprache mit der Heimaufsicht. "Wir ziehen die Reißleine", erklärt er. Langfristig sollen die nun ausgelagerten Bewohner aber wieder ins "Haus am Rosenberg" zurückkehren.

Bernd Schneider, Sprecher der Sozialbehörde, hält den anstehenden Umzug für die Betroffenen und ihre Angehörigen zwar für ungünstig, aber die Sicherheit gehe vor. "Es geht um das Wohl der Bewohner", betont Schneider. Von anderen Pflegeheimen sei aktuell kein vergleichbarer Fall bekannt.
Quelle: www.Weser-Kurier.de, 29.07.2019
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