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| | | |-+  09.11.2006, 18:00 h - 3Sat: Heimsuche - Für die Eltern das Beste
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Verlinkte Ereignisse
  • ZDF, 22:15 h: Heimsuche ...: 31. Oktober 2006
  • 3Sat: Heimsuche ...: 09. November 2006
Autor Thema: 09.11.2006, 18:00 h - 3Sat: Heimsuche - Für die Eltern das Beste  (Gelesen 4473 mal)
Multihilde
Gast
« Antworten #1 am: 01. November 2006, 10:44 »

http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&sidnr=37764763

Die Sendung

Für die Eltern das Beste
Auf der Suche nach dem richtigen Heim


Donnerstag, 09.11.2006,
Magazin/Gesellschaft/Politik  18:00 - 18:30 Uhr

wiederholt.

Quelle: tvinfo.de


Der Sendung zeigt, wie schwierig die Suche nach dem richtigen Pflegeheim oder einer Wohnform ist und berichtet objektiv aus der Lage der Betroffenen
« Letzte Änderung: 01. November 2006, 11:11 von admin » Gespeichert
admin
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Beiträge: 3.562


« am: 27. Oktober 2006, 12:55 »

ZDF, Dienstag, 31.10.2006, 22:15 - 22:45 Uhr

Magazin/Dokumentation

Für die Eltern das Beste
Auf der Suche nach dem richtigen Heim Deutschland 2006


'Zuhause, da war mein Leben', der 76-jährige Klaus Hübner strahlt, wenn er an frühere Zeiten denkt. Für ihn stand immer fest: alles, nur nicht ins Altenheim. Seit einem Schlaganfall sitzt er im Rollstuhl. Zuerst pflegte ihn die Ehefrau. Nach deren Tod eine polnische Pflegerin. Schließlich hat es der Sohn selbst versucht, aber die intensive Pflege wuchs ihm schnell über den Kopf. Anziehen, Waschen, Toilettengang, Kochen, Nachtwache. Der Vater versteht das nicht. 'Es ist doch gar nicht so viel mit der Pflege.' Doch dann gab es keine andere Lösung mehr. Er musste ins Heim. Hin- und hergerissen zwischen Erleichterung und schlechtem Gewissen macht sich der Sohn nach dem Umzug erneut auf die Suche, denn der Vater ist nicht zufrieden: 'Es muss doch noch etwas Besseres geben, etwas wo er sich wohler fühlt.'

Wenn die Kräfte der älter werdenden Eltern nachlassen, sie ihren Haushalt nicht mehr eigenständig führen können, stellt sich die schwer-wiegende Frage: Was geschieht mit Vater und Mutter? Eine zwiespältige Frage, denn schließlich möchte man den Eltern das zurückgeben, was sie einst selbst für uns getan haben. Aber wie soll das gehen? Wer kann für die Pflege der Eltern schon den Beruf aufgeben? Und welche Einschnitte würde dies für die eigene Familie bedeuten? Ein Dilemma, für das es keine optimale Lösung gibt. Nur den Versuch, doch noch etwas zu finden, mit dem beide Seiten, Eltern und Angehörige gut, oder zumindest zufrieden leben können - ein Heim also, in dem die Eltern sich wohl fühlen - auch wenn es das Zuhause nie ersetzen kann.

Für das Ehepaar Beer war das eigene Haus der große Traum ihres Lebens.

27 Jahre haben sie gespart und abgezahlt, doch nun können sie nicht mehr bleiben. Herr Beer ist sehbehindert und seine Frau schwer zuckerkrank und dement. Alleine können sie sich kaum noch versorgen. 'Zum Sohn wollen wir nicht ziehen, Alt und Jung verträgt sich nicht', meint Vater Beer. 'Am liebsten würden wir hier wohnen bleiben, doch es geht nicht mehr.' Der Sohn erlebt eine Alten-heim-Odyssee. Nach dem ersten Besuch eines Münchner Pflegeheimes, ist er schwer erschüttert. 'Es ist dunkel, die Leute schleichen nur noch herum, die Menschen werden lediglich verwahrt, von Lebensfreude ist nichts zu spüren. Hier will ich meine Eltern auf keinen Fall unterbringen.' Dabei ist das Heim nicht billig, zirka 1600 Euro im Monat müssten Vater und Mutter jeweils zuzahlen.

Der Markt der Alten- und Pflege-Heime in Deutschland erscheint unübersichtlich. Ob in öffentlicher oder privater Hand, ob kirchliche oder nichtkonfessionelle Träger - nichts gibt Aufschluss über die Qualität der Pflege. 'Man merkt es erst, wenn man drin ist', sagt Klaus Hübner. Engagierte Angehörige müssen wie Detektive durchs Haus gehen. Jede Führung beschönigt. Jeder Hochglanzprospekt verbirgt mehr, als er zeigt. In einigen Städten gibt es inzwischen Beratungsstellen, die Fragenkataloge aufstellen zur Heimbewertung. Ein wesentlicher Punkt: Wie viel Pflegestellen sind besetzt? Denn häufig wird an Pflegekräften gespart. Und wie viel Individualität ist möglich? Denn nicht selten ist der Tagesablauf nur zweck-mäßig, mit möglichst geringem Personaleinsatz, gestaltet. Die Bedürfnisse der Bewohner gehen dabei häufig verloren, dabei müssten sie im Mittelpunkt stehen.

Trotzdem gibt es sie: die guten Alten- und Pflegeheime. Noch in der Minderzahl, aber mit wachsender Tendenz. Sie bieten: freundliches Personal, das die Würde und Bedürfnisse der Bewohner respektiert, flexiblere Tagesgestaltung, Angebote, die alte Menschen fordern und fördern. All dies hängt allerdings entscheidend am Engagement der Heimleitung und ihrer Mitarbeiter, die über den Dienst nach Vorschrift hinaus denken und handeln.

Eleonore Czemper ist noch gut zu Fuß, und ihre Einkäufe besorgt sie sogar mit dem Fahrrad. Viele Jahre hat sie ihren Mann zuhause gepflegt, das will sie ihrer Tochter nicht zumuten. Daher sucht sie selbst für sich einen Pflegeplatz, solange sie noch mobil ist. Einige Heime hat sie besucht, in einem, gleich in ihrer Nähe, geht sie gelegentlich sogar zum Essen. Der Neubau in Höhenkirchen bei München sagt ihr zu. Die Zimmer sind groß, und der Tagesablauf ist flexibel, doch solange es geht, will sie in ihren eigenen vier Wänden bleiben. 'Vielleicht kann mich ja ein ambulanter Dienst unterstützen, und wenn es gar nicht mehr geht, dann weiß ich ja, wohin ich gehen kann.' Ihre Tochter ist nicht sehr angetan von der mütterlichen Entscheidung. Sie hat als Altenpflegerin gearbeitet und hält wenig von Heimen. Doch die Mutter muss wissen, was sie will, und vielleicht ist das Heim in Höhenkirchen ja wirklich ganz gut. Und möglicherweise ist es der Mutter wie der Mehrzahl alter Menschen vergönnt, bis zum Schluss selbstständig zu bleiben. Denn insgesamt stellt sich für höchstens 7 Prozent der Menschen über 65 Jahren irgendwann einmal die Frage: Welches Heim ist das richtige für mich?

Quelle: http://www.tvinfo.de
« Letzte Änderung: 01. November 2006, 11:20 von admin » Gespeichert

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