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Autor Thema: Gesund älter werden: Gesundheitliche Prävention bei Frauen  (Gelesen 4671 mal)
Multihilde
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« am: 21. März 2008, 11:51 »

Gesund älter werden: Gesundheitliche Prävention bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte

Im Vorfeld des Internationalen Frauentages hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt heute die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Gesundheitliche Prävention bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte“ vorgestellt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat vor drei Jahren das Institut für Gerontologie an der Universität Heidelberg mit der Durchführung des Projektes betraut.

Die Untersuchung belegt geschlechtsspezifische Unterschiede in den körperlichen, psychischen und sozialen Aspekten des Alterns. Frauen haben zum Teil andere Erkrankungen, Symptome und Krankheitsverläufe als Männer. Die Studie zeigt Strategien auf, wie Frauen ab 55 Jahren gezielt bei der Erhaltung ihrer Gesundheit unterstützt werden können.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärt zu den Studienergebnissen: „Die aufgezeigten Möglichkeiten von gesundheitlicher Prävention für älter werdende Frauen sind eindrucksvoll. Gleichzeitig zeigt sich, dass sie nicht ausreichend umge-setzt werden. Deshalb ist es so wichtig, dass uns jetzt zum ersten Mal eine wissen-schaftlich fundierte Untersuchung zu diesem Thema vorliegt, die zudem einen Rat-geber für Frauen enthält. Prävention geht jedes Alter an! Die Präventionspotenziale in der älter werdenden Gesellschaft müssen stärker genutzt werden. Das gilt gerade für Frauen, die ein hohes Gesundheitsbewusstsein aufweisen und Präventionsemp-fehlungen gegenüber oftmals aufgeschlossener als Männer sind.“

Prof. Dr. Andreas Kruse, Universität Heidelberg: „Es gibt drei Gründe, warum die Präventionspotenziale bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte vergleichsweise selten umgesetzt werden. Erstens wissen Frauen vielfach selbst nicht, dass Möglichkeiten der Prävention bis in das hohe Lebensalter hinein bestehen, und lassen diese Mög-lichkeiten deswegen ungenutzt. Zweitens leben ältere Frauen häufiger als ältere Männer in einschränkenden Lebenslagen, die ihrerseits dazu beitragen, dass Prä-ventionspotenziale ungenutzt bleiben. Und drittens wird in der ärztlichen Beratung speziell älterer Frauen der Prävention nicht immer die Bedeutung beigemessen, die ihr eigentlich zustehen sollte. Dabei kann man nicht oft genug sagen, dass das Altern ein Prozess ist, der durch Gesundheitsförderung und Prävention in höchstem Maße gestaltet werden kann. Vor dem Hintergrund unserer Studie ist die Stärkung der Prä-vention notwendig und sinnvoll.“

Brunhilde Raiser, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates e. V.: „Ich begrüße die vorgelegte Studie. Sie zeigt, dass geschlechtsspezifische Aspekte in der Gesund-heitsvorsorge und -versorgung noch stärker berücksichtigt werden müssen. Ein Hauptanliegen bleibt, dass insbesondere Frauen in schwierigen sozialen Lebensla-gen besser von den gesundheitlichen Präventionsmöglichkeiten erreicht werden. Der Deutsche Frauenrat engagiert sich seit Langem für Fragen der Frauengesundheit. Er wird auch die wichtigen Ansätze dieser Studie in seiner Arbeit weiterverfolgen.“

Frühe gesundheitliche Prävention und ein gesunder Lebensstil erhöhen die Wahr-scheinlichkeit, die Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten. Der Forschungsbericht benennt die Risikofaktoren und belegt die großen Präventionspotentiale auch in der zweiten Lebenshälfte. Durch geeignete Präventionsstrategien können diese positiv beeinflusst bzw. genutzt werden.

Den Bericht (Band 1 und Band 2) können Sie hier herunterladen:

Gesundheitliche Prävention bei Frauen in der Zweiten Lebenshälfte Band 1

Gesundheitliche Prävention bei Frauen in der Zweiten Lebenshälfte Band 2 - Informationen und Handlungsempfehlungen für Frauen
Ausgabejahr: 2008

Quelle: Pressemitteilung http://www.bmg.bund.de/nn_600110/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse-1-2008/pm-06-03-08.html
Erscheinungsdatum: 06.03.2008


lohnt sich auch für Männer, sich den Bericht anzuschauen Zunge
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