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| | | |-+  15.04.2008: Podiumsdiskussion - "Hat der Kunde eine Chance auf Selbstbestimmung"
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Autor Thema: 15.04.2008: Podiumsdiskussion - "Hat der Kunde eine Chance auf Selbstbestimmung"  (Gelesen 3239 mal)
admin
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« am: 03. April 2008, 18:09 »

    Podiumsdiskussion in Bonn
    am 15.04.2008, 18:30 Uhr

    Altenpflege - Hat der Kunde eine Chance
    auf Selbstbestimmung?

    Die Altenpflege steht seit Jahren im Brennpunkt des öffentlichen Interesses - und in der Kritik. Schlechte Pflege, unwürdiges Leben, fehlende Einzelzimmer, mangelhafte Ernährung, Mitarbeiter ohne Zeit usw. Die Politik ist seit Jahren bemüht, das "System Pflegeversicherung" zu reformieren.

    Heimaufsicht und Medizinischer Dienst prüfen Dokumentationen, Immobilien und fachgerechte Pflege (Struktur- und Ergebnisqualität). Wer aber 'prüft' die wirkliche Bedürfnisbefriedigung der pflegebedürftigen Menschen, der Kunden (Erlebnisqualität)?

    • Will der pflegebedürftige Mensch jeden Morgen um sieben Uhr gewaschen werden?
    • Will er ohne Teppich in seinem Zimmer leben, weil er eine Stolperfalle sein könnte?
    • Will er in seinem Zimmer auf das Rauchen verzichten, um Brandgefahr auszuschließen?
    • Will er sich mit fremden Menschen ein Zimmer teilen?
    • Will er Stoffe und Eierkartons bemalen, obwohl er das in seinem Leben noch nie gemacht hat?



    Eine unendliche Frageliste ließe sich erstellen.

    Der vor kurzem veröffentlichte Altenpflege-Monitor bestätigt, dass das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Pflegeeinrichtung nach der örtlichen Nähe die "Qualität" ist.

    Was aber ist unter "Qualität" zu verstehen? Qualität wird laut Altenpflege-Monitor für die Befragten durch eine Vielzahl subjektiver Indikatoren erfahrbar. So machen 55 Prozent Qualität an "Klima und Umgang" fest, gefolgt von "guter Pflege und Versorgung" (46 Prozent) und dem "Eindruck, den die Mitarbeiter hinterlassen" (38 Prozent). Abgeschlagen folgt mit 22 Prozent die deutsche Tugend der "Sauberkeit im Haus." Schlusslicht der Qualitätsskala bilden mit nur einem Prozent die "Kosten". Um Klima und Umgang geht es also und nicht so sehr um Sauberkeit und lückenlose Dokumentation.

    Kein Wunder also, dass sich nur acht Prozent der Befragten vorstellen können, in einem Pflegeheim zu leben? Unsere Gesellschaft wird noch lange nicht ohne stationäre Pflegeangebote für alte Menschen auskommen.

    Müssen wir uns auf 92 Prozent unzufriedene Kunden einstellen? Welche Chance hat der alte Mensch in Deutschland auch bei Pflegebedürftigkeit ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zu führen?

    Sind die staatlichen Regularien die richtigen, um den pflegebedürftigen Bürgern ein menschenwürdiges Leben zu sichern? Orientieren sich die Leistungen der Anbieter konsequent an den Bedürfnissen der Kunden?

    Die Johannes Seniorendienste (Bonn) laden herzlich ein zu der Diskussionsveranstaltung

    "Altenpflege -- Hat der Kunde Chancen
    auf ein selbstbestimmtes Leben?"


    15. April 2008, 18.30 Uhr
    im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn (300 Plätze)
    Adenauerallee 37, 53113 Bonn

    Als TeilnehmerInnen sind eingeladen:
    - Dr. Gerd B. Achenbach, Philosoph, Bergisch-Gladbach
    - Dr. Franzen, Konzept und Markt, Wiesbaden
    - MinDir Dieter Hackler, BMFSFJ, Berlin
    - Reinhard Leopold, Ehrenamtl. i.d. Heimmitwirkung, Bremen
    - Dr. Peter Pick, GF Med. Dienst d. Spitzenverbände d. Krankenkassen
    - Christiane Schiller, BAGSO, Bonn
    - Wilfried Voigt, Stellv. Vors. DEVAP, Berlin

    Moderation: Peter Zudeick, Fernseh- und Rundfunkjournalist, Autor

    Veranstalter:
    Johannes Seniorendienste e.V.
    Reutnerstr. 157, 53113 Bonn
    Tel. 0228 / 95678-100
    info[at]jsd.de
    www.jsd.de

    Die Johannes Seniorendienste sind bundesweiter Dienstleister in der stationären, teilstationären und ambulanten Altenpflege. Sie betreiben außerdem eine geriatrische Reha-Klinik und ein Schul- und Bildungszentrum.

    * JohSeniorend_flyer.pdf (282.84 KB - runtergeladen 414 Mal.)
    « Letzte Änderung: 10. April 2008, 17:52 von admin » Gespeichert

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