Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
20. April 2024, 12:36
Übersicht Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren
News: BGH stärkt Verbraucherrechte von Pflegeheimbewohnern

+  Heimmitwirkung.de - Alles über Heimmitwirkung, Heim, Heimbewohner, Heimbeiräte, Heimfürsprecher, Pflege
|-+  Infos + Meinungsaustausch (Forum)
| |-+  Information & Recht
| | |-+  Qualität, Forschung & Tipps
| | | |-+  Bewertung von Heimen & Pflegediensten
| | | | |-+  BIVA: Heimverzeichnis
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
Seiten: [1] Nach unten Drucken
Autor Thema: BIVA: Heimverzeichnis  (Gelesen 12114 mal)
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.686


« Antworten #3 am: 09. Juni 2023, 09:09 »

Zitat
4. Januar, 2016

BIVA und Heimverzeichnis trennen sich

Bonn/Frankfurt. Zum Jahreswechsel haben sich die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. und die Heimverzeichnis gGmbH rechtlich und wirtschaftlich voneinander getrennt. Die BIVA übertrug ihren Anteil von 33% an der Heimverzeichnis gGmbH an Dr. Udo Neumann, Geschäftsführer des ISIS–Instituts. Das ISIS-Institut ist an dem Betrieb des Online-Heimverzeichnisses und der damit verbundenen Entwicklung und Vergabe des Qualitätssigels „Grüner Haken“ seit Jahren maßgeblich beteiligt.

Das Heimverzeichnis wurde 2009 von der BIVA mit Mitteln des Verbraucherministeriums entwickelt. Seit 2012 ist das Heimverzeichnis wirtschaftlich unabhängig und ging in eine gemeinnützige GmbH über, an der die BIVA nur noch ein Drittel der Anteile besaß.

Für die Vergabe des Qualitätssiegels „Grüner Haken“ ist die BIVA nicht mehr verantwortlich. Darauf weist der Vorsitzende der BIVA, Dr. Manfred Stegger, hin. „Die BIVA und das Heimverzeichnis verfolgen jedoch weiterhin das gleiche Ziel. Beide wollen dazu beitragen, die Situation pflegebedürftiger Menschen in stationären Einrichtungen zu verbessern. Sie gehen dabei in Zukunft unterschiedliche Wege.“
Quelle: https://www.biva.de/presse/biva-und-heimverzeichnis-trennen-sich/
« Letzte Änderung: 09. Juni 2023, 09:16 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.686


« Antworten #2 am: 18. Februar 2009, 19:23 »

bpa unterstützt das von der BIVA inittierte Projekt

(Berlin) - Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung aller beteiligten Akteure hat die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am 17. Februar 2009 in Berlin das Projekt www.heimverzeichnis.de offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und die Datenbank mit den ersten 100 Heimen, die sich im Internet mit ihren Leistungsangeboten und Kriterien zur Lebensqualität präsentieren, frei geschaltet.

Ziel des Projekts, das von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e. V. durchgeführt wird, ist die Erstellung einer bundesweiten Heimdatenbank, der neben den üblichen Informationen zur Ausstattung der Heime auch zu entnehmen ist, ob und in welcher Form ein Heim Lebensqualität bietet.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der insgesamt über 6.000 private Pflegeeinrichtungen - darunter 3.200 stationäre Pflegeheime, die 210.000 pflegebedürftige Menschen betreuen - vertritt, unterstützt das von der BIVA initiierte Projekt: "Den Verbrauchern wird hiermit eine neue, zusätzliche Perspektive angeboten, da geschulte, ehrenamtliche Prüfer die Verbraucherfreundlichkeit in den Mittelpunkt stellen. Hier geht es nicht um die pflegefachliche Bewertung, sondern um wichtige Aspekte wie Aufmerksamkeit, Achtung, Wahrung der Privatsphäre. Diesem Ansatz liegt die Charta der Rechte pflegebedürftiger Menschen zugrunde", so bpa-Geschäftsführer Herbert Mauel.

Anders als bei der Bewertung pflegerischer, baulicher und technischer Standards stehen bei der Frage der Lebensqualität in Heimen "weiche" Indikatoren wie die Wahrung der individuellen Würde, die Selbstbestimmung und die Lebenszufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund.

Der bpa geht davon aus, dass die Pflegeeinrichtungen die Bewertung der Verbraucherfreundlichkeit als Chance aufgreifen, da hieraus wichtige Hinweise, auch für die betriebliche Praxis, entstehen.

"Verbraucherfreundlichkeit ist ein unverzichtbares Ziel der Pflegeheime", so Herbert Mauel.

Quelle: bpa.de - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Multihilde
Multiplikator
Hero Member
***
Beiträge: 515


Hinsehen und reagieren ist wichtig....


« Antworten #1 am: 16. Januar 2009, 12:09 »

BIVA: Heimverzeichnis geht in die bundesweite Umsetzung

Mit Beginn dieses Jahres wird die BIVA das Projekt www.heimverzeichnis.de im gesamten Bundesgebiet umsetzen, nachdem die Modellphase in den Regionen Berlin/Brandenburg und Hannover erfolgreich abgeschlossen ist. „Die Art und der Ablauf der Befragungen wurden von den beteiligten Heimleitungen und Gutachtern durchweg positiv beurteilt. Es waren nur wenige Änderungen, die wir an den Arbeitsmaterialien vornehmen mussten. Das zeigt, dass unser Konzept zur Erfassung und Bewertung von Lebensqualität richtig angelegt ist“, stellte Dr. Karin Stiehr vom Frankfurter Institut für soziale Infrastruktur (ISIS), die das Projekt wissenschaftlich begleitet, fest.

Die Kriterien zur Erfassung der Lebensqualität in Heimen orientieren sich an der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen. Sie wurden mit dem Begleitgremium abgestimmt und sind auf der Internetseite des Projekts veröffentlicht.

„Wir verfolgen mit unserem Projekt den Ansatz: Stärken zeigen! Es gibt viele Heime, die ihre Betreuungsleistungen an den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Bewohnerschaft ausrichten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, dies in einer Positivliste darzustellen“, betonte Katrin Markus, Geschäftsführerin der BIVA und Leiterin des Projekts. „Durch die guten Heimen attestierte Verbraucherfreundlichkeit haben Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit, gezielt nach solchen Heimen zu suchen.“

Die Teilnahme an den Begutachtungen ist freiwillig und bietet die Chance, dies im Wettbewerb zu anderen Einrichtungen bundesweit öffentlich zu machen.

Die BIVA wird mit der Begutachtung der Heime von Norden nach Süden beginnen. In Schleswig-Holstein konnten in kurzer Zeit die dort von der BIVA ausgebildeten ehrenamtlich tätigen Beraterinnen und Berater der Heimbeiräte für die Gutachtertätigkeit gewonnen werden. Rund 40 Personen werden am 5. und 6. Februar für diese Aufgabe qualifiziert werden, sodass anschließend mit der Begutachtung der Heime in Schleswig-Holstein begonnen werden kann.

„Wir rufen alle Heime auf, sich an dem Projekt zu beteiligen und sich für eine Begutachtung zu melden. Während der Projektlaufzeit, die im August endet, ist die Begutachtung kostenlos. Danach entstehen Kosten in Höhe unserer Selbstkosten, die nach unseren Berechnungen im dreistelligen Bereich liegen werden. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Heime die Chance nutzen werden, um zu zeigen, dass es viele gute Heime gibt und dass sie der oft negativen Berichterstattung ihre Leistungen entgegenzusetzen haben“, unterstrich Katrin Markus.

Einzelheiten zu den Anforderungen an die Vorbereitung und Durchführung der Begutachtung sind einem Merkblatt zu entnehmen, das über die Webseite www.heimverzeichnis.de abrufbar ist. Dort sind auch eine Kurzbeschreibung des Projekts mit Angaben zur Zielsetzung, zur Bewertung der Lebensqualität und Erläuterungen zur Struktur der Datenbank sowie die Kriterienliste veröffentlicht.

Dass Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stellt das Projekt auf einer Veranstaltung am 17.02.2009 in Berlin der Öffentlichkeit vor. Informationen dazu sind auf der Webseite zur Veranstaltung www.Lebensqualitaet-in-Heimen.de zu erhalten.

Interessierte Heime, die sich begutachten lassen möchten und Ehrenamtliche, die sich als Gutachterinnen und Gutachter ausbilden lassen möchten, können sich ab sofort bei der BIVA melden: heimverzeichnis@biva.de

Quelle:
Pressemittteilung der BIVA vom 15.01.2008 und
http://www.biva.de




Siehe auch
http://www.bmelv.de
Zitat
Wegweiser für Lebensqualität in Heimen

Konferenz des BMELV am 17. Februar 2009

"Zuhause ist es doch am schönsten" – so empfinden es viele Menschen. Manchmal muss man jedoch aus gesundheitlichen Gründen den eigenen vier Wänden den Rücken kehren und in ein Heim umziehen. Zentrales Anliegen für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist dann, dass die gewohnte Eigenständigkeit und Privatheit in höchst möglichem Umfang erhalten bleibt.

« Letzte Änderung: 16. Januar 2009, 23:20 von admin » Gespeichert
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.686


« am: 17. Juli 2007, 15:05 »

Presseerklärung BIVA e.V. vom 12.07.2007:

BIVA: Bundesweites Heimverzeichnis sichert Verbraucherorientierung

Eine kostenlose Orientierungshilfe für die Verbraucherinnen und Verbraucher


„Meine Mutter ist hinfällig geworden, und kann sich nicht mehr selbst versorgen. Wo finde ich ein Heim, in dem sie gut versorgt und sich wohlfühlen wird?“ Solche und ähnliche Fragen gehen regelmäßig beim Informations- und Beratungsdienst der BIVA ein und werden Heimaufsichten und Pflegekassen gestellt. Antworten können hierauf nicht gegeben werden, denn es fehlen einheitliche Beurteilungskriterien und vergleichbare Aussagen vor allem für die Faktoren, die für Wohlfühlen und Geborgenheit stehen.

Die BIVA wird dem nun ein Ende setzen und ein bundesweites Heimverzeichnis erstellen, das für alle Interessierten kostenlos zugänglich ist und den Heimbetreibern Möglichkeiten bietet, ihr Leistungsangebot transparent darzustellen und durch erfahrene Gutachter auf ihre Nutzerfreundlichkeit überprüfen zu lassen.

„Menschen, die kurzfristig vor der Entscheidung stehen, einen Heimplatz finden zu müssen, können nicht marktregulierend auftreten. Sie haben weder Zeit noch die notwendigen Maßstäbe, um Spreu vom Weizen zu trennen und das ihren Bedürfnissen entsprechende Heim auszusuchen“, so die Leiterin des Projektes, Katrin Markus, Geschäftsführerin der BIVA. „Es war überfällig, diesen Menschen eine Orientierungshilfe zu bieten, die ihnen neben den Strukturdaten des Heimes und Besonderheiten in Ausstattung und im Leistungsangebot auch Hinweise gibt, wieweit Nutzerinteressen beachtet werden und auf Lebensgewohnheiten und Liebgewonnenes nicht verzichtet werden muss.“

Dieses bundesweite Heimverzeichnis, das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert wird, soll bis Mitte 2009 im Internet verfügbar sein. Es gliedert sich in drei Bereiche:

  • Bezeichnung des Heimes mit Name, Adresse und Kommunikationsdaten
  • Angaben zur Größe, Hinweise auf spezifische Leistungsangebote, Besonderheiten in der Ausstattung, Darstellung des Leitbildes, ausgestellte Qualitätssiegel, errungene Preise u.ä. Vorgegebene Kriterien sichern durch ihre Einheitlichkeit die Vergleichbarkeit für die Verbraucherinnen und Verbraucher.
  • Feststellungen zur Verbraucherfreundlichkeit. Basis hierfür sind Kriterienlisten, die im Zusammenwirken mit den Einrichtungsträgern, den Pflegekassen, der staatlichen Heimaufsicht und sachkundigen Akteuren erarbeitet und gewichtet werden. In diesen Sektor werden nur die Heime aufgenommen, die das vorgegebene Mindestmaß der Prüfkriterien erfüllen.

Von wissenschaftlicher Seite wird das Projekt begleitet vom Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS), Frankfurt/M., um sicherzustellen, dass eine größtmögliche Objektivität und Überprüfbarkeit bei den Aussagen zur Verbraucherfreundlichkeit gegeben ist.

„Wir wollen niemanden an den Pranger stellen, sondern den Heimen, die die Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt sehen und ihre betrieblichen Abläufe auf deren Bedürfnisse und Wünsche ausgerichtet haben, herausstellen. Wer hier noch Defizite hat, hat die Chance nachzubessern, um zu einem späteren Zeitpunkt in den dritten Bereich des Heimverzeichnisses aufgenommen zu werden“, so die Projektleiterin.

Die BIVA hat die Heimbetreiber und alle sonstigen Akteure im Bereich der stationären Altenhilfe eingeladen, zusammen mit ihr die Kriterien zu erarbeiten, die den künftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihren Angehörigen und Freunden eine echte Orientierung im Pflegemarkt geben können. Das bundesweite Heimverzeichnis bietet den Betreibern eine einmalige Gelegenheit, ihr Heim kostenlos in der Öffentlichkeit darzustellen und auf das Gute, was sie für die Bewohnerinnen und Bewohner tun, hinzuweisen. Gleichzeitig bietet das bundesweite Heimverzeichnis aber auch die Chance, in Wettbewerb zueinander zu treten und vom Nachbarn zu lernen, wieweit die eine oder andere Verbesserung im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher vorgenommen werden kann.

Durch die Einheitlichkeit in der Darstellung der Strukturen der Heime und der Qualität ihrer Leistungsangebote ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher eine echte Vergleichbarkeit gewährleistet, die ihnen die Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Heim erleichtert.

[Nähere Informationen zum Projekt sind zu erhalten bei der BIVA >>]

Quelle: www.biva.de
« Letzte Änderung: 09. Juni 2023, 09:11 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Seiten: [1] Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.9 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.038 Sekunden mit 22 Zugriffen.
Mit Nutzung dieser Internetseiten erkennt der Besucher unsere Nutzungsbedingungen (hier einsehbar) uneingeschränkt an.
Copyright © 2005-2020 Reinhard Leopold · Alle Rechte vorbehalten. ISSN 1868-243X

Print Friendly and PDF

MKPortal ©2003-2008 mkportal.it