Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
24. Mai 2016, 19:33
Übersicht Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren
News: Kostenlos DSL-Tarife vergleichen [HIER klicken >>]

+  Heimmitwirkung.de - Alles über Heimmitwirkung, Heim, Heimbewohner, Heimbeiräte, Heimfürsprecher, Pflege
|-+  Infos + Meinungsaustausch (Forum)
| |-+  Gruppen-Foren
| | |-+  Personal: Pflege- & Assistenzkräfte
| | | |-+  Fachkräftemangel hausgemacht
« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] Nach unten Drucken
Autor Thema: Fachkräftemangel hausgemacht  (Gelesen 8395 mal)
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.036


« Antworten #11 am: 18. Mai 2015, 09:30 »

Zitat von: WESER-KURIER, 17.05.2015
Viel Wissen, wenig Geld

VON ANTJE STÜRMANN

Bremen. Sie sind top ausgebildet: Marie Schmidt, Sabrina Koch und Charlotte Schreiber* studieren an der Hochschule Osnabrück. Sie wollen in der Pflege arbeiten, und sie sind fleißig. Beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben, möchte man meinen. Schließlich fehlt es in der Pflegebranche an gut qualifizierten Kräften. Doch weit gefehlt. Die drei jungen Frauen aus Bremen sind – so scheint es – für den Arbeitsmarkt überqualifiziert. Die Arbeitgeber möchten ihr akademisches Wissen gern zum Nulltarif nutzen.

Doch das lehnen die künftigen Bachelors ab. Sie sprechen für ihren gesamten Studiengang. Den ersten, den die Hochschule Osnabrück mit einer Pflegeschule im niedersächsischen Quakenbrück dreifach ausgebildet in die Berufswelt entlässt. „Wir schließen Ende September ein vierjähriges duales Studium der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege ab“, sagt Marie Schmidt. Sie und ihre Mitstudentinnen möchten gern als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen mit Bachelor in Krankenhäusern arbeiten. Geeignete Stellen gibt es aber offenbar nicht.

Bessere Qualität in der Pflege

Ihre Namen wollen die jungen Frauen nicht in der Zeitung lesen, aus Angst, mit ihrer Kritik potenzielle Arbeitgeber zu verschrecken. Während ihres Studiums haben Fast-Bachelors in Blöcken abwechselnd an der Hochschule, in einer Pflegeschule und in Krankenhäusern gelernt mit dem Ziel: „in der Praxis die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse individuell umzusetzen“, sagt Sabrina Koch. Wenn man sie ließe, dann könnten sie zum Beispiel in den Bereichen Wundmanagement, Inkontinenz und Stürze helfen, die Patienten besser zu versorgen. Sie würden Pflege transparenter gestalten und Personal schulen, sodass keine Informationen über den Zustand eines Patienten verloren gehen können. Die Bachelor-Studenten könnten Pflege so organisieren, dass das Personal weniger wechselt und Demenzkranke durchgängig von nur einer Person betreut werden. „Das würde dieser ein Gefühl der Sicherheit und der Verantwortung geben“, weiß Marie Schmidt. Pflegefehler könnten vermieden, Prozesse optimiert und damit die Qualität der Pflege langfristig gesichert werden, ist ein Mitstudent überzeugt.

Es sind nur einige wenige Beispiele, wie Marie Schmidt, Sabrina Koch und Charlotte Schreiber Pflege professionalisieren wollen. Eine Forderung, die Lobbyverbände und Arbeitgeber seit Jahren formulieren. Die steigenden Anforderungen in der Pflege, argumentieren sie, machen hoch qualifiziertes Fachpersonal nötig.

Personal, das immensen seelischen Druck aushält, körperlich schwere Arbeit leistet und medizinisch wie psychologisch bestens geschult sein muss. „Pflegen heißt heute nicht mehr nur, die Wunden eines schwer kranken Kindes zu versorgen“, erläutert die 22-jährige Marie Schmidt. „Informationen müssen gesammelt, dokumentiert und für die Eltern und das Kind aufbereitet werden. Pflegende müssen rechtliche Dinge klären und die Interessen des Patienten gegenüber Ärzten und Physiotherapeuten vertreten.“ Darüber hinaus würden die Eltern für die Pflege zu Hause angeleitet und Kontakte zu Pflegediensten hergestellt. „Wir fangen die seelische Belastung der Eltern auf und geben Tipps, was für das kranke Kind am besten sein könnte.“ Dazu müssten Pflegekräfte den jungen Patienten sicher beurteilen können.

Die Absolventen des berufsbegleitenden Studiengangs „Pflege“ sind dazu in der Lage. Doch: Es fehlen Arbeitsstellen, auf denen sie ihr Wissen einbringen können. Bislang gebe es noch keine Berufsbeschreibung für die Pflege-Bachelors, beklagen sie. Weil auch viele Arbeitgeber im Land nicht wissen, wie sie die neue Generation Pflegekräfte einordnen sollen, versuchen sie offenbar, die künftigen Absolventen mit Hinhaltetaktiken und unter Druck zu bewegen, Verträge als Pflegefachkräfte zu unterschreiben und sich unter Wert bezahlen zu lassen. Marie Schmidt berichtet: „Zuerst wollte man nicht hören, dass ich den Bachelor mache. Als ich hartnäckig blieb, hat der Arbeitgeber nicht mehr persönlich mit mir gesprochen und mich immer wieder vertröstet.“ Sabrina Koch ist darüber wütend: „Während der Ausbildung hat man uns immer wieder versichert: Ihr werdet in der Praxis gebraucht und von den ausbildenden Einrichtungen übernommen. Aber niemand hat uns gesagt, dass wir als reguläre Pflegekräfte arbeiten und so auch verdienen sollen.“ Auf diese Weise würden die Bachelors nach eigenen Angaben monatlich bis zu 600 Euro brutto einbüßen. Sabrina Koch: „Keiner hat Ahnung, wie er uns anstellen soll.“ Das gehe soweit, dass Arbeitgeber ihr das Fachwissen absprechen. „Mir wurde gesagt, ich könne ja nicht nachweisen, dass ich zusätzlich qualifiziert bin“, sagt die 23-Jährige.

Auch Charlotte Schreiber ist empört: „Ich frage mich, warum bilden sie uns aus, wenn es keine adäquaten Stellen gibt?“ Ihr sei angeboten worden, als Krankenschwester zu arbeiten und auch so zu verdienen. Das zusätzliche Wissen müsste sie nach Feierabend einbringen. Dazu seien sie nicht bereit. Die angestrebte Professionalisierung der Pflege werde scheitern, befürchten die Bachelor-Studenten.

Martina Kleine Bornhorst vom Vorstand des Caritas-Verbandes gibt zu: „Stellen für Bachelors sind bis jetzt nicht vorgesehen. Wenn wir die Professionalisierung der Pflege voranbringen wollen, brauchen wir aber Leute, die abstrakter denken und wissenschaftliche Erkenntnisse einbringen.“ In der Praxis jedoch fehle für entsprechende Stellen das Geld. „Das ist das bittere Alltagsgeschäft“, sagt Kleine Bornhorst. Bei der Caritas gebe es im Pflegebereich eine Stelle im Managementbereich. Die sei besetzt.

Im Klinikum Bremen-Mitte indes arbeiten fünf Bachelors im Qualitätsmanagement und in der Qualitätssicherung. Diese Arbeitsstellen hat die Geschäftsleitung extra geschaffen. „Wir haben ein starkes Interesse daran, akademische Pflegekräfte zu bekommen“, sagt Krankenhausdirektorin Daniela Wendorff. Grund: Die Akademiker belegen, „dass wir gute Arbeit leisten, und die Krankenkassen überweisen aufgrund dessen Geld. So rentiert es sich innerhalb kürzester Zeit, dass wir die Akademiker besser bezahlen als normale Pflegekräfte“, sagt Wendorff. Sie ist überzeugt, dass sich die Pflege in einer Übergangsphase befindet. „In zehn bis 15 Jahren werden alle, die schwer kranke Patienten pflegen, intensiver geschult sein als heute. Diese Kräfte müssen dann besser bezahlt werden als die heutigen Pflegekräfte.“ Gerade hat Wendorff sechs spanische Bachelor eingestellt, die direkt mit Patienten arbeiten. Marie Schmidt, Sabrina Koch und Charlotte Schreiber empfiehlt sie dringend, sich als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen anstellen zu lassen, besondere Aufgaben zu übernehmen und danach eine bessere Bezahlung einzufordern.

Jobs für Akademiker fehlen
Unterstützung bekommen die Bachelors von der Gewerkschaft ver.di. Uwe Schmid glaubt, dass die Arbeitgeber flächendeckend versuchen, durch die Hintertür Akademiker in die Pflege zu holen, dafür aber keine Strukturen anbieten. Schmid ist bei ver.di für den Bereich Gesundheit zuständig. Eine Notwendigkeit für die Akademisierung der Pflege sieht er nicht. Er fordert dass Krankenhäuser, die entsprechende Studiengänge mitfinanzieren, den Absolventen künftig auch passende Arbeitsplätze anbieten müssen.

Ein Lichtblick, aber die Zeit drängt. „Wir brauchen jetzt Stellen und Zusagen, aber keiner fühlt sich verantwortlich“, moniert Sabrina Koch. Politiker, Bürgermeister, Geschäftsführer von Krankenhäusern haben die Absolventen schon um Hilfe gebeten – ohne Antwort. Fast alle der 34 Absolventen ihres Studiengangs suchten sich deshalb eine Alternative zur Arbeit in der Pflege: Die meisten wollen nun Berufsschullehrer werden – auch Charlotte Schreiber. Sabrina Koch hingegen will weiterstudieren und ihren Pflege-Master machen, obwohl voraussichtlich erst in zwei Jahren entschieden wird, ob es diesen Abschluss überhaupt geben soll.

Allein Marie Schmidt verhandelt mit der Leitung eines Krankenhauses über eine Anstellung als Kinderkrankenpflegerin.

In Bremen werden 2016 die ersten Bachelors ihr Studium beenden. Marie Schmidt, Sabrina Koch und Charlotte Schreiber kämpfen auch für deren beruflichen Einstieg.

*Namen von der Redaktion geändert
Quelle: http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Pflege-Bachelors-auf-Arbeitssuche-_arid,1124566.html



KOMMENTAR:

ABSURD: Akademiker in der Pflege unerwünscht?!

Die absurde Situation im gesamten Pflegebereich ist seit sehr vielen Jahren bekannt: Es werden einerseits händeringend Fachpflegekräfte gesucht, andererseits wird nichts gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und prekären Arbeitsverhältnisse unternommen. Dennoch handeln weder Politik noch Arbeitgeber entsprechend, um das Problem zu lösen.

Die gleichen Anbieter, die sich im "Bündnis für gute Pflege", zu Kundgebungen und Veranstaltungen in die Öffentlichkeit begeben, sorgen weiterhin dafür, dass sich nichts verändert! Alles nur Lippenbekenntnisse und Beruhigungdrops? Es scheint tatsächlich so zu sein.

Das Märchen vom Fachkräftemangel: Der Wirtschaftsexperte Karl Brenke bezweifelte in einem Rundfunk-Interview des RBB bereits im Juni 2012, dass es einen Mangel an Fachkräften überhaupt gibt. Und es scheint tatsächlich so zu sein. Wie sonst ist es zu verstehen, dass Fachkräfte in diesen physisch und psychisch sehr belastenden Berufen unter schlechten Arbeitsbedingungen, häufig nur befristet, als Leiharbeitskräfte (z.T. in eigenen Firmen outgesourced) und geringer Bezahlung beschäftigt werden?

Wer oder was aber kann diese absurde Situation ändern? Pflegekräfte können selbst mithelfen, indem sie sich in Gewerkschaften, Berufsverbänden und Aktionsbündnissen zusammenschließen und sich nicht mehr ausbeuten lassen. Aktuell zeigen Zugführer- und Kita-Streiks, wie es geht. Und wir alle als Gesellschaft sind ebenfalls gefordert. Wir sollten die Pflegekräfte unterstützen! "Warum?" Gegenfrage: Wollen Sie bei eventuell eigener Pflegebedürftigkeit unter den derzeitigen Bedingungen versorgt werden? Es ist Zeit zu handeln!


* Pflege-Akademiker-ohne-Job_wk150517.jpg (273.01 KB, 543x1479 - angeschaut 134 Mal.)
« Letzte Änderung: 18. Mai 2015, 13:43 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.036


« Antworten #10 am: 22. Januar 2015, 17:14 »

Zitat
Die Ursachen des Gesundheitsfachkräftemangels in Deutschland

Oft werden der unvermeidliche demographische Wandel und die absehbare Alterung der deutschen Gesellschaft angeführt, um die Notwendigkeit der Abwerbung aus dem Ausland zu begründen. Der heutige Fachkräftemangel ist aber hausgemacht.


Die wichtigste Ursache liegt in den sich verschlechternden Arbeitsbedingungen in der Pflege. Eine schlechte und in vielen Fällen rückläufige Bezahlung geht mit einer zunehmenden Arbeitsbelastung einher. Es wird versäumt, Personal durch Aus- und Weiterbildung zu gewinnen. Eine kritische Entscheidung war die Einführung der Fallpauschalen 2004 als Instrument der Krankenhausfinanzierung und die damit verbundene Ökonomisierung des Gesundheitssystems.

Deutsche und EU-eigene Fachkräfte sind häufig nicht mehr bereit, die zunehmend schlechten Einkommens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland zu akzeptieren. Infolgedessen suchen die Bundesregierung und Arbeitgeber jetzt auf dem Weltmarkt nach Arbeitskräften.

Durch die Öffnung der Grenzen für qualifizierte Fachkräfte wird für die hiesigen Betriebe auch die Möglichkeit geschaffen, Ausbildungskosten einzusparen. Dies stellt einen weiteren Anreiz zur Rekrutierung aus dem Ausland dar und setzt die pflegerischen Ausbildungsgänge in Deutschland weiter unter Druck. Kompensationszahlungen an die Ausbildungssysteme der Herkunftsländer sind notwendig, um hier korrigierend einzugreifen und einer weiteren Verschärfung der Situation entgegenzuwirken.
Quelle: http://www.venro.org, Standpunkt Nr. 6 - 12/2014

* Venro_Standpunkt_Ausgabe_6_2014.pdf (162.84 KB - runtergeladen 79 Mal.)
« Letzte Änderung: 22. Januar 2015, 17:15 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.036


« Antworten #9 am: 24. Juli 2014, 16:50 »

ARD Die Reportage:
Der Arbeitsmarktreport - das Märchen vom Fachkräftemangel
Doku, 2014, Film von Ulrike Bremer


Quelle: http://youtu.be/cckf7mIJKmM
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2014, 19:01 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.036


« Antworten #8 am: 12. Juni 2014, 01:17 »

NATIONALER BILDUNGSBERICHT

Fachkräftemangel hausgemacht

Zitat
Zur öffentlichen Diskussion in den letzten Jahren über einen zunehmenden Fachkräftemangel, insbesondere in den industriellen Kernberufen und in den Gesund- heitsdienst- und Pflegeberufen, steht die beträchtliche Unterdeckung des Angebots

... Nach dem gegenwärtigen Stand des Wissens scheinen Fachkräfteengpässe eher von der Angebots- als von der Nachfrageseite verursacht zu sein, was mit Blick auf die demografische Entwicklung auf eine wenig zukunftsorientierte Ausbildungspolitik der Unternehmen hinzuweisen scheint.

[Nationaler Bildungsbericht 2014 >>]

Quelle: http://www.bildungsbericht.de/index.html?seite=11123



Thema in diversen Medien:

Fachkräftemangel ist hausgemacht

Die Wirtschaft klagt über angeblich fehlende Lehrstellenbewerber. Doch der neue Nationale Bildungsbericht sieht die Probleme eher bei den Unternehmen: Dort, wo heute Fachkräfte fehlten, gebe es seit Jahren zu wenig Ausbildungsplätze. ...


Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/nationaler-bildungsbericht-fachkraeftemangel-ist-hausgemacht-2863057.html, 18.06.2014




Fachkräftemangel ist hausgemacht

... Der von der Wirtschaft beklagte Fachkräftemangel ist laut dem neuen Nationalen Bildungsbericht weitgehend hausgemacht. In vielen Berufen, in denen über das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter geklagt wird, gibt es seit Jahren zu wenig Lehrstellen, wie die Wissenschaftler an Hand von amtlichen Daten auflisten.

Der Bericht „Bildung in Deutschland 2014“ einer Autorengruppe mit namhaften Wissenschaftlern soll am Freitag (13. Juni) gemeinsam vom Bundesbildungsministerium und der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht werden. ...

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/karriere/bildung-nationaler-bildungsbericht-fachkraeftemangel-ist-hausgemacht_id_3909639.html



NATIONALER BILDUNGSBERICHT

Fachkräftemangel ist hausgemacht

BERLIN | Der von der Wirtschaft beklagte Fachkräftemangel ist laut dem neuen Nationalen Bildungsbericht weitgehend hausgemacht. In vielen Berufen, in denen über das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter geklagt wird, gibt es seit Jahren zu wenig Lehrstellen, listen die Experten anhand von amtlichen Daten auf. ...

Quelle: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/



Studie: Fachkräftemangel hausgemacht

... Die Autoren des neuen - noch unveröffentlichten - Nationalen Bildungsberichts halten der Wirtschaft angesichts der demografischen Entwicklung eine „wenig zukunftsorientierte Ausbildungspolitik“ vor. ...

... In den industriellen Kernberufen (Metall, Technik und Elektro) wie auch in den Gesundheits- und Pflegeberufen bestehe seit Jahren beim Lehrstellenangebot der Unternehmen eine „beträchtliche Unterdeckung“, heißt es dort. ...

Quelle: http://www.derwesten.de/wirtschaft/studie-fachkraeftemangel-hausgemacht-aimp-id9447501.html



Pflegerat warnt vor "Exodus" von Fachkräften
Der Chef des Deutschen Pflegerates, Andreas Westerfellhaus, hat im November 2013 vor einer dramatischen Zunahme des Fachkräftemangels in der Pflege gewarnt....

... "Wir müssen im Pflegebereich die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern, um diejenigen, die aus dem Beruf geflüchtet sind, zurückzuholen, forderte Westerfellhaus. Das Wichtigste sei, dass es mehr Kollegen und mehr Zeit für die Pflege gebe.

Der Experte forderte die künftige Bundesregierung auf, einen "nationalen Aktionsplan für Pflegekräfte" zu erarbeiten. Mehr Pflegekräfte aus dem Ausland seien keine Lösung: "Wenn wir das Geld, das dafür aufgewendet wird, zur Ausbildung und zur Gewinnung von Fachkräften im Inland einsetzen würden, wären wir erfolgreicher." ...

Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/152506/index.html, 12.05.2014
« Letzte Änderung: 26. Juni 2014, 13:08 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.036


« Antworten #7 am: 11. Juni 2014, 23:51 »

Pflegenotstand in Deutschland eine Folge falscher Politik

BERLIN (NNA) – Der Notstand in der Altenpflege in Deutschland ist eine Folge einer falschen Pflegepolitik. Diese These vertrat Prof. Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) beim Deutschen Pflegetag in Berlin.

Nach vorliegenden Zahlen und Fakten hinkt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in der Modernisierung der professionellen Pflege hinterher. Der Fachkräftemangel sei besonders ausgeprägt, die öffentlichen Investitionen in die Pflege verglichen mit den meisten west- und nordeuropäischen Ländern deutlich geringer. „Mit jeder Pflegereform, die wir in den vergangenen Jahren erleben durften, hat sich die berufliche Situation für die Pflege eher verschlechtert“, so Weidner.  ...

Quelle: http://www.nna-news.org/de/nachrichten/artikel/pflegenotstand-in-deutschland-eine-folge-falscher-politik-1593/, 02.03.2014



Alten- und Krankenpflege zwischen Qualitätsanspruch und Fachkräftemangel

Neue E-Publikation zu Arbeitsmarktentwicklungen in Europa mit Beiträgen aus dem IAT


... Das Buch ist Ergebnis eines niederländisch-spanischen Seminars, das von der Radboud Universität Nimwegen und XREAP, einem Zusammenschluss von 150 Forschern aus vier katalanischen Universitäten, im Oktober 2010 in Barcelona veranstaltet wurde. Drei Beiträge aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT / FH Gelsenkirchen) beleuchten in dem Band die Situation und Entwicklung in Deutschland.

Die IAT-Expertin Michaela Evans beschreibt die Arbeitsmarktsituation im Bereich Alten- und Krankenpflege in Deutschland, gekennzeichnet von hohen Anteilen von Teilzeit- und geringfügiger Beschäftigung. In der professionellen Pflege werden bis 2025 schätzungsweise zwischen 20 und 27 Prozent mehr Vollzeitkräfte benötigt. Um diese Lücke zu füllen sind integrierte Versorgungskonzepte in der Gesundheitswirtschaft nötig, aber auch Konzepte „guter Arbeit“ und bessere Arbeitsbedingungen, um die Attraktivität der Pflegeberufe zu verbessern. Evans und Sandra Dörpinghaus schlagen zudem vor, die „stille Reserve“ von Berufsrückkehrerinnen in den Gesundheitsberufen zu mobilisieren. Ein systematisches Wiedereinstiegs-Management dafür wurde am IAT entwickelt. ...

[E-Publikation herunterladen >>]

Quelle: http://www.iat.eu/index.php?article_id=1085&clang=0



"Es gibt gar keinen Fachkräftemangel" | Interview mit Karl Brenke

Eine Million Stellen sollen in Deutschland unbesetzt sein - die Bundesregierung hat eine Fachkräfte-Initiative gestartet. Doch der Wirtschaftsexperte Karl Brenke bezweifelt, dass es einen Mangel an Fachkräften überhaupt gibt. Die Regierung wolle nur die Löhne hierzulande drücken, sagt Brenke.


Quelle: Inforadio rbb, 05.06.2012 und http://youtu.be/pg-xuD68Nrc



ARD Plusminus - ausgestrahlt am Dienstag 2 August 2011
Das Märchen vom Fachkräftemangel

Hoch qualifiziert, aber zu alt für eine Neueinstellung: Auch im Aufschwung finden nur wenige Menschen über 50 Jahre eine Anstellung. ...


Quelle: http://www.plusminus.de und http://youtu.be/2bUExQUvw8E



Fachkräftemangel - Eine Fatamorgana der "Denkfabrik" IW Köln


Quelle: http://www.3sat.de und http://youtu.be/sQUNPJysHaE



Zitat
> Fachkräftemangel:

Gerhard Bosch redet Tacheles: Der Wirtschaftssoziologe und prominente Kommentator zum Thema Fachkräftemangel weist in seinen Interviews und Vorträgen auf die Versäumnisse der Unternehmen, aber auch der Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik hin.

Nicht immer heißt Personalmangel auch Fachkräftemangel, sagt Bosch: ›Personalmangel kann auch durch schlechte Arbeitsbedingungen entstehen. Die Pflege ist ein Beispiel, wo es eine hohe Fluktuation gibt durch schlechte Arbeitsbedingungen. Deshalb müssen durch den Fachkräftemangel auch ganze Branchen ihre Lohn- und Arbeitsmodelle überdenken. ‹ Die Zeiten, in denen ein ›Überfluss‹ an qualifizierten Arbeitskräften herrschte, sind aus seiner Sicht vorbei und ›wenn Fachkräftemangel bemerkt wird, ist es meist schon zu spät‹. Neue Ansätze der Lohn-, Einstellungs- und Weiterbildungspolitik sind daher heute gefragt und gefordert.

Bosch: ›Langfristig steuern wir auf einen echten Fachkräftemangel zu: Es wurde und wird zu wenig aus- und weitergebildet.‹ Aus Sicht des Direktors des Instituts für Arbeitsmarkt und Qualifikation sind sowohl die personalpolitischen wie auch die bildungspolitischen Herausforderungen dieses Themas längst nicht begriffen worden.
Quelle: www.arbeitnehmerkammer.de
« Letzte Änderung: 26. Juni 2014, 10:56 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.036


« Antworten #6 am: 28. Oktober 2011, 11:23 »

Zitat
April 2012
Studie: Burnout von Pflegekräften ist ein internationales Problem
Personalschlüssel und Arbeitsumgebung signifikant mit Patientenzufriedenheit assoziiert

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Basel liefert die ersten Hauptresultate der weltweit größten Pflegepersonalstudie, die nun im British Medical Journal (2012; 344: e1717) publiziert wurden. Die Ergebnisse, die die Gruppe um Linda Aiken von der University of Pennsylvania School of Nursing in Philadelphia und Walter Sermeus von der Katholischen Universität in Löwen/Belgien jetzt vorstellen, zeigen beim Pflegepersonal an europäischen und US-amerikanischen Krankenhäusern ein hohes Maß an Unzufriedenheit mit der herrschenden Situation. Viele fühlen sich ausgebrannt. Die Frustration reichte zwischen 19 Prozent (in den Niederlanden) und 49 Prozent (in Griechenland) bis zur Absicht, sich im nächsten Jahr einen neuen Job suchen zu wollen (Deutschland 36 Prozent). Zwischen 10 Prozent (Niederlande) und erschreckenden 78 Prozent (Griechenland) sagten, dass sie ausgebrannt seien (Deutschland 30 Prozent).

Die Frustration der Krankenschwestern und -pfleger kann sich auch auf die Patienten übertragen – ebenso umgekehrt im positiven Sinne die gute Arbeitsumgebung und bessere Stellenbesetzung. So waren in allen Ländern der Personalschlüssel und die Arbeitsumgebung signifikant mit der Zufriedenheit der Patienten assoziiert. Sie beurteilten die Kliniken und die Qualität der Pflege dann besser, wenn die Pflegekräfte in den gleichen Bereichen gute Noten vergeben hatten, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 21.3.2012).

An der Registered Nurse Forecasting-Studie (RN4CAST) waren 12 europäische Länder sowie die USA beteiligt. Mit 61.168 Krankenschwestern und 131.318 Patienten in mehr als 1.000 Kliniken, die nach ihrer Zufriedenheit mit der Krankenpflege befragt wurden, dürfte es sich um die weltweit größte im Pflegebereich jemals durchgeführte Studie handeln.

Quelle: http://www.imabe.org/index.php?id=1699




Minister Schneider:
Hohe Fluktuation in den Pflegeberufen
bessere Arbeitsbedingungen sind nötig


Fachtagung zu psychischen Belastungen in den Pflegeberufen


Düsseldorf, 11.10.2011

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Die Landesregierung will den Arbeitsschutz der 300.000 Pflegekräfte in NRW verbessern. „Pflege ist kein Kinderspiel. Wer in diesem Beruf arbeitet, macht einen wertvollen, aber auch harten Job, der nicht nur hohe körperliche, sondern vor allem auch psychische Belastungen mit sich bringt“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider heute (11. Oktober 2011) in Essen zum Auftakt einer Fachtagung zu psychischen Belastungen in den Pflegeberufen.

Bislang arbeiten Pflegerinnen und Pfleger durchschnittlich sechs Jahre in ihrem Beruf. Bessere Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen – so Minister Schneider weiter – könnten die hohe Fluktuation vermindern und dazu führen, dass die Pflegekräfte länger im Beruf bleiben: „Würde jede Krankenpflegerin und jeder Altenpfleger länger im Beruf arbeiten, hätten wir das Problem des Fachkräftemangels in der Pflege gelöst.“

Auf der Tagung werden Arbeitszeitmodelle und andere Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessern können. Eine besondere Rolle spielt darüber hinaus das sogenannte „GDA-Online-Selbstbewertungsinstrument“. Mit diesem interaktiven Tool im Internet können Pflegeeinrichtungen die Ist-Situation in ihrem Betrieb analysieren, anonym mit der anderer Betriebe vergleichen und vor allem individualisierte Hinweise bekommen, wie der Arbeitsschutz und die Arbeitsgestaltung im Betrieb noch weiter verbessert werden können.

„Dies liegt auch im Interesse der Betriebe, denn mit guten Arbeitsbedingungen können sie ihre Beschäftigten an sich binden und so ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern“, sagte der Minister.

Die Pflegeberufe sind die Berufe mit den weitaus meisten Krankheitstagen aufgrund psychischer Erkrankungen: Pro Beschäftigten durchschnittlich 2,1 Tage im Jahr, während im Durchschnitt aller Berufe nur 1,3 Krankheitstage aufgrund psychischer Krankheiten pro Beschäftigten und Jahr anfallen.

Die Fachtagung „Psychische Belastungen“ wird veranstaltet vom Landesarbeitsministerium, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege und der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. Sie ist Bestandteil der „Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie“ (GDA), in der sich die Arbeitsschutzbehörden der Länder, die Unfallversicherungsträger und der Bund gemeinsam engagieren.

Quelle: http://www.mais.nrw.de/, Pressemitteilung vom 11.10.2011
« Letzte Änderung: 19. Juli 2014, 16:13 von admin » Gespeichert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
admin
Administrator
Hero Member
*****
Beiträge: 3.036


« Antworten #5 am: 06. Juli 2011, 09:00 »

    AWO und ver.di stellen Memorandum vor:
    "Perspektiven für die Pflege in Deutschland"


    Angesichts der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung wird der Anteil älterer und auch hilfsbedürftiger Menschen in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Dies stellt professionelle Hilfs- und Pflegesysteme, die Träger der Freien Wohlfahrtspflege und die Interessenvertretungen der Beschäftigten vor neue Herausforderungen.

    Was sich künftig tun muss, um eine zuverlässige und qualitativ hochwertige Pflege mit attraktiven, zukunftssicheren Arbeitsplätzen und einer angemessenen Bezahlung sicherzustellen, haben der AWO Bundesverband und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in einem gemeinsamen Memorandum „Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland“ formuliert.

    Quelle: http://presse.verdi.de/download-center/pressemappe, 01.07.2011



    AWO und ver.di fordern „Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland“

    01.07.2011 „Wir können und wollen die Situation in der Pflege nicht mehr länger hinnehmen“, erklären das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ver.di Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke im Rahmen ihrer heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des gemeinsamen  Memorandums „Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland“. In diesem Memorandum haben AWO und ver.di zusammen Forderungen zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger sowie pflegender Menschen in Deutschland aufgestellt.

    Für die Einrichtungsleitungen und die Beschäftigten im Pflegebereich wird der Kosten- und Leistungsdruck zunehmend unerträglich. Dazu kommt die zu Recht hohe Erwartungshaltung der zu Pflegenden und deren Angehörigen. Diese beiden Seiten Kosten- und Leistungsdruck auf der einen und eine berechtigt hohe Anspruchshaltung der zu Pflegenden und ihrer Angehörigen auf der anderen Seite, miteinander zu vereinbaren, wurde in den letzten Jahren immer mehr zum Balanceakt. „Für viele Einrichtungen ist die Leidensgrenze erreicht“, erklärt Döcker warum AWO und ver.di dringenden Handlungsbedarf sehen. „Die Situation der Pflege in Deutschland muss verbessert werden und unser Memorandum wird dazu einen Beitrag leisten“, ist sich Döcker sicher.

    Eckpunkte des Memorandums sind:
    • das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe pflegebedürftiger Menschen in der Gesellschaft,
    • die individuellen sowie bedarfsgerechten Pflege und Betreuung,
    • ein neuer erweiterter Pflegebedürftigkeitsbegriff,
    • eine höhere Wertschätzung und bessere Bezahlung der Pflegearbeit,
    • mehr Personal und humanere Arbeitsbedingungen sowie
    • die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen für Pflege mit entsprechenden Leistungsvergütungen.

    Quelle: http://www.awo.org/awo-aktuell/awo-aktuell-newsdetails/article/awo-und-verdi-fordern-perspektiven-fuer-die-pflege-aelterer-menschen-in-deutschland/45.html



    Schlechte Bezahlung ist Grund für Fachkräftemangel in der Pflege

    Die AWO fragte 1.000 Menschen: Was muss sich Ihrer Meinung nach vor allem ändern, damit eine Ausbildung im Bereich Pflege für junge Menschen attraktiver wird? Die Studie wurde von TNS-Infratest durchgeführt. Jeder zweite Bürger (54 Prozent) ist laut AWO Sozialbarometer der Meinung, dass die Bezahlung in Pflegeberufen attraktiver werden müsse, damit sich mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Pflegebereich entscheiden. Abgesehen von den 54 Prozent der Bürger, die sich für eine bessere Bezahlung aussprachen, gaben 15 bzw. 16 Prozent an, die Arbeitsbelastung und die gesellschaftliche Anerkennung als unattraktiv wahrzunehmen. Um die Situation der Pfleger und der zu Pflegenden zu verbessern und dem Fachkräftemangel zu begegnen, entwickelte die AWO kürzlich gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft ver.di ein Memorandum über Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland. Darin fordern AWO und ver.di unter anderem deutlich verbesserte Bedingungen für die Pflege.

    [Ergebnisse und Grafiken der TNS Infratest >>]

    Quelle: https://gesundheit-soziales.verdi.de/branchenpolitik/pflegeeinrichtungen

    * Memorandum-Perspektiven-fur-die-Pflege-aelterer-Menschen-in-Deutschland_110705.pdf (1784.99 KB - runtergeladen 291 Mal.)
    * Pflege-in-Deutschland-Zahlen-Daten-Fakten110705.pdf (64.81 KB - runtergeladen 323 Mal.)
    « Letzte Änderung: 12. Juli 2011, 10:18 von admin » Gespeichert

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    "Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
     was wir tun, sondern auch für das,
    was wir nicht tun" (Jean Molière)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    admin
    Administrator
    Hero Member
    *****
    Beiträge: 3.036


    « Antworten #4 am: 24. Juni 2011, 09:52 »

    Pflegefachkräfte melden sich zu Wort ...

    Treffende Kommentare zu den Vorstellungen des "Arbeitgeberverband Pflege":

    Zitat
    ... Würde mich mal interessieren, ob diese Arbeitgeber ihr Auto auch von einer angelernten Hilfskraft reparieren lassen würden?! ...

    Zitat
    ... Mich würd ja mal interessieren was die Hilfskräfte dazu sagen? Schließlich hätten sie dann normalerweise ja auch die volle Verantwortung für ihr Tun. ...

    Quelle: http://www.facebook.com/notes/aktion-pflege-steht-auf/



    "Die wenigsten Altenpfleger bleiben bis zur Rente

    Stress und schlechtes Image schrecken junge Leute ab, im Altenheim zu arbeiten. Doch bereits 2020 werden rund 300.000 Fachkräfte fehlen." ...

    ... "Pflegekräfte werden verheizt"

    "Die Leute werden schon in der Ausbildung systematisch verheizt", urteilt Pflegeexperte Fussek. Das führt dazu, dass Pflegekräfte weit häufiger krank sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Laut einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie der Techniker Krankenkasse (TK) fielen Altenpfleger im Schnitt 18,9 Tage krankheitsbedingt im Job aus, während es durchschnittlich bei allen Versicherten nur 12,3 Tage waren.  ...


    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article13469304/Die-wenigsten-Altenpfleger-bleiben-bis-zur-Rente.html
    « Letzte Änderung: 13. Oktober 2011, 00:02 von admin » Gespeichert

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    "Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
     was wir tun, sondern auch für das,
    was wir nicht tun" (Jean Molière)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    admin
    Administrator
    Hero Member
    *****
    Beiträge: 3.036


    « Antworten #3 am: 22. Juni 2011, 12:29 »

    DBfK fordert Maßnahmenpaket gegen Fachpersonalmangel in der Pflege

    Berlin, 22.06.2011, Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt, dass sich die Bundesregierung bei einem Fachkräftegipfel mit dem gravierenden Fachkräftemangel in Deutschland befasst. „Wir erwarten konkrete Maßnahmen, denn schöne Worte und Imagebroschüren gab es bisher genug“, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. „Es reicht nicht aus, zu fordern, dass ältere Mitarbeiter/innen oder Langzeitarbeitslose oder Migranten als Zielgruppe identifiziert werden“, so Wagner weiter, „es müssen jetzt endlich Grundlagen dafür geschaffen werden, dass diese Menschen auch qualifiziert bzw. im Beruf gehalten werden können.“ Vor allem im Bereich der Pflegeberufe sei der sich abzeichnende Personalmangel jahrelang von allen Verantwortlichen ignoriert worden. Auch heute noch werde das Problem meist nur quantitativ betrachtet. Nach dem Motto ‚zu wenig Pflegepersonal hier – zu viele Arbeitslose dort‘ versuche man ein Nullsummenspiel. Damit ist der Personalmangel nicht zu lösen.

    Der Mangel wird auch nicht durch Anwerbung aus dem Ausland aufgefangen. Denn es gibt gerade bei den Gesundheitsfachpersonen einen weltweiten Mangel und Wettbewerb. In diesem Wettbewerb ist Deutschland in der Pflege schlecht aufgestellt. In kaum einem vergleichbaren Industrieland sind Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastung und Vergütung so schlecht wie hier. Es besteht die Gefahr, dass wir nur die ausländischen Fachpersonen gewinnen können, die niemand sonst einstellt.

    Der DBfK fordert von der Bundesregierung eine umfassende Initiative, die für deutlich bessere Arbeitsbedingungen sorgt. So könnten kurzfristig qualifizierte Pflegefachpersonen, die den Beruf wegen der Rahmenbedingungen verlassen haben, zurückgeholt werden. Es muss spezifische Angebote für ältere Pflegefachpersonen geben, z.B. die Wochenarbeitszeit bei Lohnausgleich zu reduzieren. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zu verbessern, indem zuverlässige Dienstplanung, aber auch Unterstützungs- und Beratungsangebote geschaffen werden. Die Vergütung muss sich verbessern. Dazu ist im Sozialrecht ein Mechanismus zu schaffen, der Gehaltssteigerungen vollständig abbildet. Die Ausbildung ist attraktiver zu machen. Dazu gehört eine rasche Reform der Ausbildung mit Zusammenführung der drei Pflegefachberufe zu einem Beruf, die Möglichkeit die Ausbildung auch an Hochschulen zu machen, die Überführung der Pflegeschulen in das staatliche Bildungssystem. Dazu gehören auch gestufte Bildungswege die vertikale Durchlässigkeit schaffen und die Finanzierung auch des 3. Jahres der Umschulung.

    Unabhängig von den geringen Chancen einer Anwerbung aus dem Ausland, fordert der DBfK von der Bundesregierung die verbindliche Umsetzung der von der WHO verabschiedeten ‚Ethischen Richtlinien zur Anwerbung von ausländischem Gesundheitsfachpersonal‘ in nationale Bestimmungen.

    Bei den Arbeitgebern und Geschäftsführungen ist ein Paradigmenwechsel erforderlich, der Pflegefachpersonal nicht mehr als Belastungsfaktor im Budget, sondern als Ressource betrachtet. Denn Anerkennung der Leistung des Einzelnen und Wertschätzung der Qualifikation der Pflegefachpersonen fehlen in Deutschland am meisten. Und dies kann keine Regierung verordnen.

    Quelle: www.dbfk.de, Pressemitteilung vom 22.06.2011



    Siehe auch "Podiumsdiskussion verdeutlicht Probleme im Pflegebereich":
    http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=1573.0


    Personal- und Fachkraftquote im Pflegebereich:
    http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=826.msg2890#msg2890


    Siehe auch: Comedy-TVbeitrag "Erwin Pelzig nimmt den Pflegenotstand und die Reaktion der Politik darauf, genauer ins Korn."
    http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=1600.0
      Grinsend  Lächelnd
    « Letzte Änderung: 23. Juni 2011, 10:06 von admin » Gespeichert

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    "Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
     was wir tun, sondern auch für das,
    was wir nicht tun" (Jean Molière)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    admin
    Administrator
    Hero Member
    *****
    Beiträge: 3.036


    « Antworten #2 am: 22. Juni 2011, 12:19 »

    Betroffene wehren sich:
    Pflege-Fachkräftemangel ist hausgemacht


    (22.06.2011) Arbeitgeber im „Bündnis gegen Fachkräftemangel“ müssen ihre Hausaufgaben machen und aufhören zu jammern. Das fordern Arbeitnehmervertreter, Verbraucherschützer, Betroffenenvertreter und andere. Solche Arbeitgeber sollen endlich auch ihrer sozialen Verantwortung nachkommen. Genügend Mitarbeiter aus- und weiterzubilden, ihnen zukunftsorientierte, attraktive Arbeitsplätze anbieten und sie „pfleglich“ zu behandeln, ist nicht Aufgabe des Staates, sondern der Arbeitgeber. Mit dem faktenverdrehenden Gejammere muss endlich Schluss sein. Die Politik ist gefordert und sollte Arbeitgeber endlich stärker in die Ausbildungs-Pflicht nehmen und für Pflege-Rahmenbedingungen sorgen, die qualitätsorientierte Pflege ermöglicht.

    Der Grund für die Arbeitgeberschelte liegt in einer aktuellen Medienmitteilung der Privaten Arbeitgeber und Repräsentanten der Freien Wohlfahrt (Arbeitgeberverband Pflege, der Paritätische Gesamtverband und das Augustinum der Diakonie), veröffentlicht im „CARE Invest Newsflash“. Hier ist zu lesen: „Gemeinsam gegen den Notstand: Großes Bündnis gegen Fachkraftmangel gestartet“. Der Politik wirft dieses Arbeitgeber-Bündnis Untätigkeit vor. Ihre Forderung ist unter anderem, dass Pflege-Hilfskräfte bereits nach sechs Monaten im Job als Pflege-Fachkräfte bezeichnet und die so genannte Fachkraftquote abgesenkt werden soll.

    Die von diesen Arbeitgebern vorgeschlagene Strategie, die vorrangig auf Altenpflegekräfte aus dem Ausland setzt, ist ein Irrweg. Er wird keine wesentliche Entlastung bei der Fachkraftsuche bringen. In unseren Nachbarländern werden oft deutlich bessere Arbeitsbedingungen als bei uns geboten. Nicht ohne Grund wandern hier ausgebildete, motivierte Pflege-Fachkräfte dorthin ab. Das Interesse des Arbeitgeber-Gremiums scheint lediglich in der Ausweitung des Niedriglohns zu bestehen. Eine Umdefinition von Pflege-Hilfskräften zu Pflege-Fachkräften durch ein nur 6-monatiges „Training-on-the-Job“ würde den Beruf der Pflegefachkraft noch unattraktiver machen, als er so schon ist – das darf es auf keinem Fall geben! Im übrigen sollte diesen Arbeitgebern auch bekannt sein, dass für die Versorgung hochaltriger, multimorbider, pflegebedürftiger Menschen künftig nicht weniger, sondern mehr Fachkräfte in der Pflege benötigt werden.

    Trotz des steigenden Bedarfs an Fachkräften ist die Ausbildungsquote in der Altenpflege in den
    letzten Jahren immer weiter gesunken. Für Arbeitsuchende bietet der Pflegebereich beruflich kaum Anreize. Das schlechte Image der Branche liegt neben der immer größeren Arbeitsbelastung auch an den unattraktiven Arbeitsbedingungen sowie der im Vergleich zu anderen Berufen schlechten Entlohnung. Kopfgeldprämien zur Anwerbung von Arbeitskräften und teure Imagekampagnen können das nicht ändern.

    Bei Finanzierungsfragen der Altenpflegeausbildung ist auch die Politik mit in der Pflicht, entsprechende Regelungen zu schaffen beziehungsweise konsequent umzusetzen. Eine bereits jetzt in den Bundesländern mögliche Ausbildungsumlage muss für alle Unternehmen in Deutschland verpflichtend eingeführt werden. Auch dass die dringend gesuchten Nachwuchskräfte in einigen Bundesländern noch für ihre Ausbildung selbst bezahlen müssen, ist dringend abzuschaffen und bundesweit einheitlich zu regeln.

    Die Verbesserung der Ausbildungssituation, der Arbeits- sowie der politischen Rahmenbedingungen sind die wichtigsten Voraussetzungen dafür, vorhandene Pflegekräfte in ihrem Beruf hier in Deutschland halten zu können und den Pflegeberuf an sich wieder aufzuwerten.

    -----------------------------------------------------------
    Quellenangaben / Bezug:
    - http://www.careinvest.vincentz.net/news/index.cfm?id=2464
    - http://www.arbeitgeberverband-pflege.de/das-haben-wir-zu-sagen


    Quelle: gemeinsame Presse-Info, siehe http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=1601.0



    DGB: Fachkräftemangel in der Pflegebranche ist hausgemacht

    Die Pflegebranche, die ein Marktvolumen von etwa 25 – 30 Mrd. € für die stationäre und ambulante Pflege umfasst, klagt seit Jahren über Personalmangel. Der Bedarf an Altenpflegeplätzen wird mit der Alterung der Bevölkerung in den nächsten Jahren deutlich steigen.

    Man sollte eigentlich meinen, dass Politik und private Pflegedienste alles unternehmen, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen und die Ausbildungszahlen zu steigern. Doch Besserung ist immer noch nicht in Sicht.

    Die Forderung nach gezielter Anwerbung ausländischer Pflegekräfte wird immer lauter. Soforderte der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) eine Green-Card für Pflegekräfte aus Nicht-EU-Staaten. Doch diese Klagen über Fachkräftemangel in der Altenpflege sind in erster Linie eine Selbstanklage an die unzureichende Erstausbildung und die unzureichende Attraktivität dieses Berufes, aber auch die unzureichenden politischen Finanzierungsregelungen in den Ländern. ...

    Quelle: DGB "arbeitsmaktaktuell" 01-2011

    * Fachkraeftemangel-in-der-Pflegebranche_dgb01-2011.pdf (362.71 KB - runtergeladen 136 Mal.)
    * Berufsausstieg-Pflegepersonal_bau2005.pdf (1127.52 KB - runtergeladen 191 Mal.)
    « Letzte Änderung: 12. Juni 2014, 00:06 von admin » Gespeichert

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    "Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
     was wir tun, sondern auch für das,
    was wir nicht tun" (Jean Molière)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    admin
    Administrator
    Hero Member
    *****
    Beiträge: 3.036


    « Antworten #1 am: 09. Juni 2011, 08:36 »

    Heuchelei der Arbeitgeber:

    Zitat
    Gemeinsam gegen den Notstand:
    Großes Bündnis gegen Fachkraftmangel gestartet


    Berlin. Die Privaten Arbeitgeber und Repräsentanten der Freien Wohlfahrt haben sich zu einem bundesweiten Bündnis zusammengeschlossen. Der Arbeitgeberverband Pflege, der Paritätische Gesamtverband und das Augustinum der Diakonie fordern die Bundes- und Landespolitik auf, endlich den Fachkräftemangel der Branche anzugehen. "Wir brauchen dringend kurzfristige Lösungen", hieß es jetzt in einem Pressegespräch in Berlin. "Der Fachkraftmangel in der Pflege betrifft uns alle, unabhängig von der Trägerschaft", so der Arbeitgeberverbands-Vorsitzende Thomas Greiner. "Wir haben es mit einem echten Notstand für die Branche zu tun. Und die Politik tut nichts." Das neue Bündnis werde den Druck auf die Bundes- und Landespolitik erhöhen, sich dieses Themas endlich anzunehmen.

    Das neue Bündnis fordert:

    1. Anerkennung aller in der EU erreichten Abschlüsse von Pflegefachkräften für Jobs in Deutschland. "Solange die zügige Anerkennung in den Ländern nicht erfolgt, kann auch von Freizügigkeit des Arbeitsmarktes in der Pflege nicht gesprochen werden", so Greiner. Der Pflegearbeitsmarkt in Deutschland sei durchaus für Fachkräfte etwa aus Tschechien interessant - dort verdienen sie 800 Euro monatlich, in Deutschland würden sie 2.500 Euro verdienen - wenn sie denn arbeiten dürften.

    2. Qualifizierung von geeigneten Pflegehilfskräften zu Fachkräften in sechs Monaten on the Job. "Das ist rechtlich jetzt schon möglich, wird aber in den Ländern blockiert", so Dr. Helmut Braun, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Pflege.

    3. Senkung der Fachkraftquote: Es sei für die Pflegeunternehmen vor Ort kaum möglich, die Fachkraftquote zu halten, da faktisch keine Fachkräfte zu bekommen sein.

    Die Bündnispartner vertreten derzeit bereits über 450.000 Arbeitnehmer* in der Pflege - ABVP 250.000, der Paritätische 200.000, das Augustinum rund 4.000. Das Bündnis ist offen für den Zutritt weiterer Partner.
    Quelle: http://www.haeusliche-pflege.vincentz.net - Auszug aus CARE Invest Newsflash, 08.06.2011:
    http://www.careinvest.vincentz.net/news/index.cfm?id=2464




    ANMERKUNG:

    * ... ob die ArbeitNehmer schon davon wissen, dass sie vom Bündnis der ArbeitGeber vertreten werden ... Huch  Augen rollen


    Die Forderung des Arbeitgeberverband-Pflege zur Fachkraftquote  (Absurdistan läßt grüßen):
    Zitat
    "Bekommt ein Heim beim Pflege-TÜV gute Noten, soll ihm eine geringere "Fachkraftquote" erlaubt werden."
    Quelle: http://www.arbeitgeberverband-pflege.de/das-haben-wir-zu-sagen/detail.php?objectID=48

    Wer die "Qualität und Aussagekraft der Benotung des Pflege-TÜV kennt, weiß, was er auch von dieser Forderung zu halten hat ...  Ärgerlich
    « Letzte Änderung: 26. Juni 2014, 11:00 von admin » Gespeichert

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    "Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
     was wir tun, sondern auch für das,
    was wir nicht tun" (Jean Molière)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    admin
    Administrator
    Hero Member
    *****
    Beiträge: 3.036


    « am: 06. April 2011, 22:47 »


    Fachkräftemangel? Qualifizierte Bewerber werden abgeschreckt


    Plusminus Sendung vom Di, 05.04.11 | 22:05 Uhr

    „Wir sind es ja schon gewohnt: Die Arbeitgeber in Deutschland jammern immer. Erst war es die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, dann waren wir Freizeitweltmeister, und jetzt fehlen Millionen Fachkräfte. Woran liegt das?“  so die Einleitung der Rückschau (© SR) von Ingo Blank auf die Sendung, die der Fragestellung am Beispiel der Altenpflege gut recherchiert nachging. Ver.di Kolleginnen und Kollegen beschrieben mutig die Situation. Es lohnt sich, das Video in der Mediathek der ARD nochmals anzusehen und den Textbericht von Ingo Blank über die Plusminus Sendung auf DasErste.de nachzulesen.

    [Hier zum Filmbericht >>]

    [Hier zum Textbericht >>]

    Quelle: aktuelles aus ver.di "Altenpflege in  Bewegung" und Branchenpolitik Altenpflege vom 06.04.2011
    « Letzte Änderung: 22. Januar 2015, 17:16 von admin » Gespeichert

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    "Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
     was wir tun, sondern auch für das,
    was wir nicht tun" (Jean Molière)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Seiten: [1] Nach oben Drucken 
    « vorheriges nächstes »
    Gehe zu:  


    Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

    Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.9 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
    Seite erstellt in 0.099 Sekunden mit 20 Zugriffen.
    Mit Nutzung dieser Internetseiten erkennt der Besucher unsere Nutzungsbedingungen (hier einsehbar) uneingeschränkt an.
    Copyright © 2005-2015 Reinhard Leopold · Alle Rechte vorbehalten. ISSN 1868-243X

    MKPortal ©2003-2008 mkportal.it