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Autor Thema: Diakonie Oldenburg: Lohndumping, Insolvenzen, Rauswurf (Beispiel Wichernstift)  (Gelesen 47193 mal)
admin
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« Antworten #22 am: 06. Februar 2014, 16:30 »

Wichernstift bleibt in der Diakonie

Ganderkesee·Hannover (epd). Das Evangelisch-lutherische Wichernstift in Ganderkesee (Kreis Oldenburg) bleibt nach einem Beschluss des Landgerichts Hannover in der Diakonie. Das Gericht habe am 28. Januar entschieden, dass das damalige Diakonische Werk der hannoverschen Landeskirche das Wichernstift im 2012 nicht ausschließen durfte, teilte der Vorstand des Wichernstiftes, Wolfgang Walter, gestern mit. Der Ausschluss sei damit unwirksam. ...

Quelle: www.weser-kurier.de, 06.02.2014
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« Antworten #21 am: 16. August 2013, 15:07 »

Zitat
Wichernstift-Altenhilfe kann Pleite endgültig abwenden

VON MARCO JULIUS


Ganderkesee. Die Wichernstift Altenhilfe gGmbH an der Oldenburger Straße ist gesichert. Gestern hat die Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt, den Insolvenzverwalter Berend Böhme vorgelegt hatte. „Der Betrieb wird fortgeführt, die Gläubiger können mit einer guten Rückzahlquote rechnen“, teilte Böhme in der Pressekonferenz mit. Schon im September oder Oktober werde die Altenhilfe wieder „geschäftliche Freiheit“ genießen, die Pleite und die damit mögliche Schließung der Einrichtung sei endgültig vom Tisch, betonte Böhme.

... Mit der Nachricht von gestern im Rücken will die Wichernstift-Altenhilfe verstärkt zur klassischen Altenpflege zurückkehren und sich nicht mehr auf Demenzkranke beschränken. „Die Einrichtung wächst bereits seit Anfang des Jahres wieder“, sagte Mohn. 84 Pflegeplätze gebe es aktuell, an einen Ausbau ist gedacht. ...
Quelle: www.weser-kurier.de / Delmenhorster Kurier 16.08.2013
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« Antworten #20 am: 24. Februar 2012, 12:36 »

Wichernstift kehrt zur Doppelspitze zurück
Trägerverein Wolfgang Walter wechselt nach Elmeloh – Planungsgruppe sucht

von Karsten Kolloge

Elmeloh - Jetzt sind es wieder zwei. Nach mehreren Jahren mit nur einem Vorstand kehrt der Wichernstift-Verein zur „Doppelspitze“ zurück. Neben Jörg Emken (zuständig für den kaufmännischen Bereich) trägt seit einem Monat auch Wolfgang Walter Verantwortung – als „juristischer Vorstand“. Am Mittwoch stellte der 55-Jährige sich und seine Ziele bei einer Pressekonferenz vor – bei der die Gesellschaften des Wichernstiftes zugleich einen Ausblick auf einige ihrer Vorhaben gaben.

[den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Oldenburg/Ganderkesee/ >>]


Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Oldenburg/Ganderkesee/Artikel/2793184/Wichernstift-kehrt-zur-Doppelspitze-zur%FCck.html
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« Antworten #19 am: 22. Dezember 2011, 10:26 »

Wichernstift-Insolvenz vorerst abgewendet

Insolvenzverwalter erwartet Neuwahl des Betriebsrates, sofern der aktuelle sich weiterhin verweigert


Bis Ende 2012 kann der Betrieb im Wichernstift doch noch weitergehen, berichtete Radio Bremen TV am 21.12.2011. Darin äußert sich Insolvenzverwalter Berend Böhme: "Ich erwarte von dem Betriebsrat, dass er sich mit mir wieder an einen Tisch setzt. Wenn es der aktuelle nicht tut, dann tut es vielleicht ein anderer Betriebsrat." Betriebsrats-Neuwahlen, das sei ein Spiel mit der Angst der Mitarbeiter. Das äußert der Rechtsanwalt des Betriebsrates Bernhard Baumann-Czichon und nennt es "ein unanständiges, sittenwidriges, rechtswidriges Ansinnen"...

[TV-Beitrag ansehen >>]

Quelle: http://www-origin.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video32484-popup.html



Zitat
Zwölf Monate Zeit für die Sanierung
Landkreis und Pflegekassen gewähren Wichernstift Planungssicherheit bis Ende 2012 / Positive Dynamik


... Am 31. Dezember geht die komplette Verantwortung nun auf den Insolvenzverwalter über. „Dann können wir nur abwarten, bis er den Betrieb saniert übergibt“, sagt Emken.

Kreistagsangehörige wollen Prüfung.
Noch vor der Nachricht über die vorläufige Rettung hatte sich der Kreistag am Dienstag abend mit dem Altenheim befasst. Da dessen Pflegesätze pro Platz monatlich um 300 bis 400 Euro höher lägen als anderswo, die Mitarbeiter aber „geknebelt“ würden, fragte Axel Brammer (SPD): „Wo sind die Mäusegeblieben?“ Seiner Vermutung „Da stimmt was nicht“ schloss sich auch Ansgar Focke (CDU) an, der einen Bericht im Sozialausschuss forderte. „Dass irgendwas nicht stimmt, geht schon jahrelang so“, meinte Otto Sackmann (UWG) und verlangte, „dass die Heimaufsicht aktiver da hineingeht“. Wenn denn Anlass zu derartigen Vermutungen bestehe, müsse die Aufsicht dem nachgehen, meinte auch Ernst-August Bode (FDP).
Quelle: www.weser-kurier.de / Delmenhorster Kurier 22.12.2011



Kostenträger gewähren Planungssicherheit bis Ende 2012

Gnadenfrist für Wichernstift


Von Jochen Brünner

Ganderkesee. Das von der Schließung bedrohte Wichernstift-Altenheim in Ganderkesee wird nun doch bis Ende 2012 weiter betrieben. Nachdem Insolvenzverwalter Berend Böhme noch am Montag verkündet hatte, das Haus komplett schließen zu müssen, konnte er gestern in den Verhandlungen mit dem Landkreis Oldenburg und den Pflegekassen erreichen, dass der Betrieb vorerst aufrechterhalten werden kann. Entscheidend für das Ergebnis sei der Wille in der Mitarbeiterschaft gewesen, das Haus zu retten. "Dieser Dynamik konnte ich mich nicht entziehen", so Böhme. Die verbliebenen 70 Altenheim-Bewohner müssen vorerst nicht ausziehen. ...

Quelle: http://www.weser-kurier.de/. 22.12.2011


* Wiechernstift-12Monate_zur Sanierung_Del-Kurier_111222.jpg (184.59 KB, 1000x514 - angeschaut 1464 Mal.)
« Letzte Änderung: 22. Dezember 2011, 14:06 von admin » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 21. Dezember 2011, 10:33 »

Wer ist schuld ... ?

Zitat von: Weser-Kurier, 21.12.2011
Wichernstift-Altenheim muss endgültig schließen

... "Weder liegt ein schlüssiges Personalkonzept vor, noch kann der Erwerber erklären, wie er mit einem verringerten Stellenschlüssel den Wandel zu einer Facheinrichtung für demenziell Erkrankte vollziehen will", teilte Bernhard Baumann-Czichon, Rechtsanwalt des Betriebsrates, gestern in einer Presseerklärung mit. ...

... Gescheitert seien die Verhandlungen aber vor allem, weil Wichernstift-Vorstand Jörg Emken eine Fortführung nur akzeptieren wollte, wenn der Betriebsrat nicht nur sein Amt aufgegeben hätte, sondern sämtliche Betriebsratsmitglieder und die Ersatzmitglieder das Wichernstift verlassen hätten. ...

... Insolvenzverwalter Berend Böhme kritisierte gestern die Haltung des Betriebsrats: "Bei der Mitarbeiterversammlung ist sehr deutlich geworden, dass der Betriebsrat nicht die volle Rückendeckung der Beschäftigten genießt. ...

... Bürgermeisterin Gerken-Klaas fand es ... "unverständlich", dass der Trägerverein die Fortführung des Hauses durch einen anderen Betreiber so kategorisch abgelehnt habe. ...
Quelle: http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Stadtteile/504317/



Zitat von: NWZ 21.12.2011
... Kritik wurde im Zusammenhang mit dem Desaster des Wichernstift-Altenpflegeheims am Sozialhilfeträger, dem Landkreis Oldenburg, laut. Der Vorwurf: Dadurch, dass er nach der ersten Insolvenz des Heims (1. Februar 2011) und den damit einhergegangenen erheblichen Lohneinbußen für die Mitarbeiter gemeinsam mit den Pflegekassen auf ein Absenken der Pflegesätze gedrängt habe (sie wurden dann am 1. Oktober um 2,8 Prozent gesenkt), habe er die neuerliche Schieflage des Heims provoziert.

Sozialamtsleiter Bodo Bode widersprach diesem Vorwurf energisch. Die Absenkung sei „sehr moderat“ und habe erst mehrere Monate nach der Insolvenz gegriffen. Wenn die Betreibergesellschaft angesichts der 2,8 Prozent Bedenken gehabt hätte, „verstehe ich nicht, warum man die Vereinbarung unterschrieben hat“.  ...
Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Oldenburg/Ganderkesee/Artikel/
« Letzte Änderung: 22. Dezember 2011, 14:23 von admin » Gespeichert

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« Antworten #17 am: 20. Dezember 2011, 01:34 »

"Rettungsbemühungen" für Pflegeheim in Ganderkesee gescheitert

Sendung buten un binnen Magazin | RB TV berichtet in der Ausgabe vom 19.12.2011 darüber, dass das Altenheim Wichernstift in Ganderkesee definitiv zumachen werde. Das habe der Insolvenzverwalter verkündet. Für 130 Angehörige und 90 Pflegekräfte ein "Weihnachts-Geschenk", das sie nie vergessen werden ...


Quelle: http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/ - 19. Dez. 2011



Ganderkesee: Altenpflegeheim Wichernstift macht dicht

von Karsten Kolloge

Ganderkesee-Elmeloh - Die Bemühungen um einen Erhalt der Altenpflege auf dem Gelände des Wichernstiftes in Ganderkesee-Elmeloh (Kreis Oldenburg) sind gescheitert. Der vorläufige Insolvenzverwalter Berend Böhme erklärte, dass das Heim geschlossen werde. ...

Quelle: http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_spezial_artikel.php?id=2762994, 19.12.2011
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« Antworten #16 am: 16. Dezember 2011, 22:09 »

Umstrittenes Altenheim in Ganderkesee

Aus für Wichernstift so gut wie sicher

Dem umstrittenen Altenheim Wichernstift in Ganderkesee (Kreis Oldenburg) bei Bremen droht das endgültige Aus. "Seit heute betrachte ich die Aussichten für die Nachfolgegesellschaft sehr skeptisch", sagte der Insolvenzverwalter Berend Böhme am Freitag. Der Erwerber der Nachfolgegesellschaft hatte die freiwillige Kündigung der Betriebsräte zur Bedingung gemacht.

Diese verkündeten am Freitag, dass sie dazu nicht mehr bereit seien. 60 der einst 130 Bewohner mussten das Heim bereits verlassen. Insgesamt sind 90 Arbeitsplätze gefährdet. Der Betrieb des Hauses könne jedoch nur mit Zustimmung des Betriebsrates an die Nachfolgegesellschaft übergeben werden, erläuterte Böhme.

Der Betriebsrat hatte Kündigungen und geringeren Gehältern unter der Bedingung zugestimmt, dass ein gesetzlicher Sozialplan aufgestellt wird. Weiteren Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen könne er nicht zustimmen. "Diese Forderungen werden nicht erfüllt", sagte der Bremer Rechtsanwalt Bernhard Baumann-Czichon.

"Die Situation in Ganderkesee ist ungewöhnlich", sagte Böhme. Mehrere Mitbewerber hätten angeboten, das Altenheim samt Bewohnern und Personal zu übernehmen. Doch diese Lösung habe der Verein Wichernstift als Eigentümer der Gebäude abgelehnt. Vereinsvorstand und Geschäftsführer ist der Kaufmann Jörg Emken. Er ist gleichzeitig Geschäftsführer der möglichen Nachfolgegesellschaft.

Insolvenzverwalter Böhme sagte, nur die von Emken geführte 100-prozentige Tochterfirma des Vereins dürfe die Gebäude beziehen: "Damit kann ich nur in einem sehr engen Korsett verhandeln." Der Verein Wichernstift war auch Träger der beiden Vorgängerheime, die beide binnen eines Jahres Insolvenz anmelden mussten.

Emken will in Ganderkesee ein Dementenzentrum mit 70 Heimplätzen eröffnen. Wegen Lohndrückerei und Rufschädigung hatte das Diakonische Werk der hannoverschen Landeskirche den Verein Wichernstift Anfang Dezember aus seinen Reihen ausgeschlossen. Ob es im Altenheim weitergehe, werde sich in der kommenden Woche erweisen, sagte Böhme. Noch sehe er eine "verhalten optimistische" Chance. Klar sei jedoch, dass es spätestens zum 31. Dezember ein Ergebnis geben muss.

Quelle: http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/gesellschaftwirtschaftaltenheimwichernstift100.html



Ganderkesee: Altenpflegeheim droht endgültiges Aus

... Annette Klausing, Gewerkschaftssekretärin im "Verdi"-Landesbezirk Niedersachsen/Bremen, vermutet hinter der Insolvenz und der Weigerung der Geschäftsführung, auch die Interessen der Beschäftigten zu berücksichtigen, durchaus System. Der Betrieb sei offenkundig gezielt gegen die Wand gefahren worden, um sich von unliebsamen Betriebsratsmitgliedern trennen zu können. ...

Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2761483/Ganderkesee-Altenpflegeheim-steht-vor-dem-Aus.html
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2011, 22:51 von admin » Gespeichert

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« Antworten #15 am: 15. Dezember 2011, 02:53 »

    „Der Schaden ist unabsehbar“

    Wichernstift-Geschäftsführer Jörg Emken von Diakonie-Ausschluss überrascht / Landeskirche verteidigt Schritt


    Die Entscheidung des Diakonischen Werks der hannoverschen Landeskirche, den Trägerverein des Wichernstifts aus dem Diakonischen Werk auszuschließen, istfürGeschäftsführerJörgEmken„völlig überraschend“ gekommen. Ihn ärgert vor allem der Umstand, dass der Beschluss auf „Gerüchten“ basiere und ohne vorherige Rückfrage sowie ohne offizielle Begründung erfolgt sei. Das Diakonische Werk verteidigt dagegen den Schritt. ...

    Quelle: Delmenhorster Kurier, 07.12.2011



    Lohndrückerei:
    Diakonie schließt Wichernstift in Ganderkesee aus

    Tarifstreit Vorwürfe gegen Vorstand des Altenpflegeheims


    von Karsten Kolloge

    Ganderkesee - Der Streit um die Löhne und die Kündigung von Heimbewohnern des ev.-luth. Wichernstiftes eskaliert. Mit sofortiger Wirkung hat das Diakonische Werk der Hannoverschen Landeskirche den Verein „Evangelisch-lutherisches Wichernstift“ ausgeschlossen. Heftige Vorwürfe wurden dabei an den Vereinsvorstand Jörg Emken gerichtet: Er habe „dem Ansehen von Kirche und Diakonie in der Öffentlichkeit geschadet“. ...

    Quelle: http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/, 06.12.2011



    Wichernstift: Diakonie wirft Mitglied raus

    Das Wichernstift in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) kommt schon seit Monaten nicht aus den Negativschlagzeilen. Zuletzt wurde in der vergangenen Woche 60 Bewohnern des inzwischen insolventen Altenheims der Heimplatz angeblich ohne angemessene Frist gekündigt. Das Diakonische Werk der hannoverschen Landeskirche zieht nun die Reißleine: Seit diesem Montag gehöre der Verein "Evangelisch-Lutherisches Wichernstift" nicht mehr der Diakonie an, sagte der stellvertretende Direktor Jörg Antoine am Dienstag. Der Vereinsvorstand Jörg Emken sei per Fax informiert worden. ...

    • Vorwurf des Lohndumpings

    • Plante Wichernstift-Chef die Privatisierung?

    • Diakonie unter Druck

    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/diakonie161.html, 06.12.2011




    Zitat
    Diakonie schließt Wichernstift aus
    Ganderkesee/Hannover (epd) - Erstmals hat das Diakonische Werk der hannoverschen Landeskirche eine Mitgliedseinrichtung ausgeschlossen. Seit diesem Montag gehöre der umstrittene Verein „Evangelisch-Lutherisches Wichernstift“ in Ganderkesee bei Bremen nicht mehr der Diakonie an, sagte der stellvertretende Direktor Jörg Antoine. Der Vereinsvorstand Jörg Emken sei per Fax informiert worden. ...
    Quelle: http://www.diakonie.de/agenturmeldungen-190-diakonie-schliesst-wichernstift-aus-8746.htm
    « Letzte Änderung: 15. Dezember 2011, 03:17 von admin » Gespeichert

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    « Antworten #14 am: 15. Dezember 2011, 02:41 »

    Altenheim Ganderkesee

    Senioren müssen zu Weihnachten ausziehen

    Die geplante Verkleinerung des Wichernstiftes in Ganderkesee sorgt für Empörung. 60 Senioren müssen kurz vor Weihnachten aus dem Altenheim in eine neue Einrichtung umziehen. Am Donnerstagabend informierte der vorläufige Insolvenzverwalter gemeinsam mit dem Heimleiter die Angehörigen der Bewohner. Dies geschah unter Ausschluss der Öffentlichkeit. ...

    Quelle: http://www.radiobremen.de/nachrichten/land_und_leute/laleseniorenheim100.html, 2.12.2011, 6:54 Uhr
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    « Antworten #13 am: 18. November 2011, 01:02 »

    Harte Einschnitte für Wichernstift
    60 von 130 Heimplätzen fallen weg

     
    Ganderkesee-Elmeloh (jbr). Um das Altenheim des Wichernstifts vor dem endgültigen Aus zu retten, muss die Einrichtung kräftig abspecken: 60 der bislang 130 Heimbewohner, darunter schwer bettlägerige Patienten, haben in den vergangenen Tagen ihre Kündigung erhalten und müssen sich zum 1. Januar 2012 einen neuen Pflegeplatz suchen.

    Auch die Belegschaft trifft die Insolvenz der Wichernstift Altenhilfe gGmbH hart. Nur rund 50 der bisher rund 90 Mitarbeiter werden in die neue Gesellschaft übernommen, die künftig als Altenzentrum Ganderkesee gGmbH firmiert. Von den Entlassungen sind vor allem die nicht examinierten Pflegekräfte betroffen. Viele der Mitarbeiter, die bleiben, müssen Lohneinbußen in Kauf nehmen. Um künftig wirtschaftlich tragfähig zu sein, will sich die Einrichtung als Zentrum für Demenzerkrankungen spezialisieren. Künftig wird es nur noch 70 Plätze geben. Seite 4

    Quelle: Bremer Tageszeitungen AG / Delmenhorster Kurier 16.11.2011



    „Sie ist den ganzen Tag am Weinen“
    Wichernstift I Kündigung für 60 alte Bewohner – Massenentlassung – Spezialisierung auf Demenzpflege

    Nur durch radikales Schrumpfen sieht Berend Böhme eine Perspektive für das Altenpflegeheim. Der Pachtvertrag mit der Altenhilfe gGmbH wurde bereits gekündigt. ...


    Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Oldenburg/Ganderkesee



    60 Bewohner und 40 Mitarbeiter müssen gehen
    Wichernstift: Viele Kündigungen


    Ganderkesee - Schockmeldung für das Wichernstift in Ganderkesee: 60 Bewohner und 40 Mitarbeiter müssen das Altenheim verlassen. Etliche der Pflegekräfte bekommen bald weniger Lohn. Damit zieht der Trägerverein „Wichernstift e.V.“ Konsequenzen nach dem bereits zweiten Insolvenzantrag des Altenheims in diesem Jahr. ...

    Quelle: http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-oldenburg/oldenburg/wichernstift-viele-kuendigungen-1491964.html
    « Letzte Änderung: 18. November 2011, 01:11 von admin » Gespeichert

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    « Antworten #12 am: 12. November 2011, 03:16 »

    Zitat
    WICHERNSTIFT INVESTIERT
    Gebäude für 1,2 Millionen Euro
     
    Ganderkesee. 1,2 Millionen Euro investiert die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Wichernstift in Ganderkesee derzeit in eine neue Tagesklinik und eine neue Ambulanz. Die Neubauten, die bis Januar und bis Ostern 2012 fertiggestellt sein sollen, ersetzen die etwa 50 Jahre alten Altbauten, die für den gestiegenen Bedarf zu klein geworden sind. Darüber hinaus plant die Wichernstift-Psychiatrie in Brake eine Tagesklinik. Noch in diesem Jahr erwarte man die Genehmigung des zuständigen Ministeriums, hieß es.
    Quelle: www.weser-kurier.de, 09.11.2011
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    « Antworten #11 am: 13. Oktober 2011, 23:40 »

    „Externe Lösung“ hat derzeit keine Chancen

    Wichernstift Vorstand Jörg Emken will Altenpflegeheim nur an Trägergesellschaft aus dem Bereich der Diakonie vermieten

    Das Übernahmeangebot des Wohnparks ist beim Insolvenzverwalter noch nicht angekommen. Er ist skeptisch.


    von Wolfgang Loest

    Elmeloh - Nur so viel ist sicher: Die Zukunft der Altenpflege im Wichernstift bleibt vorerst ungewiss. Insolvenzverwalter Behrend Böhme will nicht ausschließen, dass der Pflegebetrieb auch an „externe Dritte“ übergehen könnte, aber daran ist nach dem gegenwärtigen Stand (noch) nicht zu denken. „Der Vermieter hat andere Vorstellungen. Und die sind durchaus nachvollziehbar“, sagte Böhme am Mittwoch der NWZ.

    Pflege stabilisieren
    Der Leiter des Wohnparks am Fuchsberg, Ronald Wohlfahrt, hat auf Nachfrage noch einmal sein Interesse an dem Haus mit seinen rund 140 Plätzen bekundet. „Wir haben das sorgfältig geprüft und sind überzeugt, dass wir das schaffen“, bekräftigte Wohlfahrt. Es gehe darum, „die Pflege in der Region zu stabilisieren“.

    Nur Mindestlöhne
    „Wir möchten die Immobilie, das Personal und die Bewohner übernehmen“, sagte Wohlfahrt, Für die Beschäftigten, namentlich die pflegerischen Hilfskräfte, würde sich dann aber einiges ändern. Das Gehaltsgefüge im Wichernstift sei eindeutig zu hoch. „Wir zahlen nur Mindestlohn.“ Hilfskräfte würden zum Stundenlohn von 8.50 Euro eingestellt. Wer Funktionen übernehme, könne mit einer Prämie rechnen.

    Die Aussicht auf schlechtere Bezahlung halte Beschäftigte der „Wichernstift Altenhilfe gGmbH“ nicht davon ab, sich beim Wohnpark nach einem vakanten Job zu erkundigen. „Die Nachfrage ist extrem gestiegen. Den Menschen ist ein sicherer Arbeitsplatz wichtiger als überdurchschnittliche Bezahlung“, hat Wohlfahrt festgestellt.

    Der Vorsitzende des Wichernstift-Vereins, Jörg Emken, ließ im Gespräch mit der NWZ keinen Zweifel daran, dass eine externe Lösung für ihn nicht in Frage kommt. „Wir fühlen uns der diakonischen Arbeit verpflichtet und sind kein Vermietungsverein“, machte Emken, der bis Mai auch der Geschäftsführung der Altenhilfe gGmbH angehört hat, darauf aufmerksam, dass das 1948 gegründete Wichernstift Mitglied des Diakonischen Werkes ist.

    Kompetenzzentrum geplant
    Mit der zwischenzeitlich gegründeten Wichernstift Altenzentrum gGmbH sollte der Versuch unternommen werden, einen Teil der Altenhilfe gGmbH auszugliedern und auf die Arbeit mit Demenzkranken zu konzentrieren, für die höhere Pflegesätze auszuhandeln wären. Dazu sei auch ein Neubau mit 50 Plätzen geplant gewesen. Dieses Konzept sei aber aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht umzusetzen gewesen. Eventuell gebe es aufgrund des Insolvenzverfahrens neue Möglichkeiten. Die Übernahme durch den Wohnpark mache schon deshalb keinen Sinn, weil der neue Eigentümer die alten Konditionen übernehmen müsse, betonte Emken.

    Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg - Lesen Sie den Artikel nach unter: NWZonline
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    « Antworten #10 am: 09. Oktober 2011, 18:01 »

    ZWEITER ANTRAG
    Wichernstift meldet Insolvenz an


    Ganderkesee-Elmeloh. Die Wichernstift Altenhilfe gGmbH hat zum zweiten Mal innerhalb von acht Monaten beim Amtsgericht Delmenhorst einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt.

    Zum Insolvenzverwalter wurde der Bremer Rechtsanwalt Berend Böhme bestellt, der mitteilte, dass die Fortführung des Heimbetriebes bis auf Weiteres sichergestellt sei. Von der Insolvenz sind rund 90 Mitarbeiter betroffen, die derzeit 139 Heimbewohner betreuen. Die Geschäftsleitung begründet den Schritt: Zum einen habe das Sanierungskonzept durch eine Minderung des Pflegesatzes um 2,8 Prozent seine Wirkung verfehlt. Zudem habe das Konzept auch in Teilen der Mitarbeiterschaft keine Akzeptanz gefunden.

    Quelle: © Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 28.09.2011




    siehe auch unter http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?board=167.0


    * Wiechernstift wieder in schwerer See_Del-Kurier_110923.jpg (188.48 KB, 1200x956 - angeschaut 1498 Mal.)
    « Letzte Änderung: 10. Oktober 2011, 16:44 von admin » Gespeichert

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    « Antworten #9 am: 04. April 2011, 12:36 »

    Versicherung ersetzt Diakonie finanzielle Schäden

    Etwa 100 000 Euro sind schon überwiesen – Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen dauern an

    von Jürgen Westerhoff

    Oldenburg - Der Schock vor knapp einem Jahr war groß. Das Diakonische Werk Oldenburg entließ den Finanzvorstand Joachim von der Osten wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten. Insgesamt 120 000 Euro fehlten damals in der Kasse, so der Vorwurf.

    Mehrere Wochen hatte eine Spezialistengruppe aus dem Oberrechnungsamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) das gesamte Finanzgebaren der Diakonie im Oldenburger Land auf den Kopf gestellt, bevor die Gesamtsumme des Fehlbetrags feststand.

    Inzwischen wurde der finanzielle Schaden weitestgehend wieder beglichen. Wie ein Sprecher des Diakonischen Werks auf Anfrage mitteilte, hat eine Versicherung den größten Teil des fehlenden Geldes bereits überwiesen. Etwa 100 000 Euro sind schon auf einem Konto der Diakonie eingegangen. Es fehlt zurzeit ein Restbetrag von etwa 20 000 Euro. Dafür seien noch einige Formalitäten zu erledigen, heißt es.

    Von der Osten hatte damals die Vorwürfe eingeräumt und einen Vertrag zur Schadensregulierung unterschrieben. Dieser Anspruch ist nun an die Versicherung des Diakonischen Werks weiter gegangen.

    Von der Osten war vorgeworfen worden, sich mit gefälschten Unterschriften ohne entsprechende Genehmigung durch den Aufsichtsrat mehrere Kredite erschlichen zu haben. Außerdem ging es um Unregelmäßigkeiten bei verschiedenen Spesenabrechnungen des Diakonievorstands. Seit vergangenem Sommer ermittelt in dieser Angelegenheit auch die Oldenburger Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern noch an.

    Der ehemalige Finanzchef des Diakonischen Werks hat sich inzwischen als freiberuflicher Unternehmensberater selbstständig gemacht. Als Berater ist er unter anderem für diakonische Einrichtungen außerhalb des Oldenburger Landes aktiv.

    Quelle: http://www.nwzonline.de, 29.03.2011



    Diakonie Oldenburg
    Versicherung zahlt für Unterschlagung des ehemaligem Chefs


    Eine Versicherung hat der Oldenburger Diakonie rund 100.000 Euro ersetzt, die ihr ehemaliger kaufmännischer Vorstand Joachim von der Osten unterschlagen hatte. "Damit ist für uns die Sache geklärt", sagte Diakoniesprecher Frerk Hinrichs am Dienstag. ...

    Quelle: http://www.radiobremen.de, 29.03.2011



    Zitat
    Von der Osten wechselt nach Osnabrück
    Diakonievorstand geht mit einem lachen und einem weinenden Auge - "Das Diakoniewerk Osnabrück hat monatelang um mich geworben und war bereit darauf zu warten, bis ich in Oldenburg frei bin," erläutert von der Osten. ...
    Quelle: http://www.diakonie-oldenburger-land.de/index.asp?ID=13437



    Oldenburger Diakonie feuert Geschäftsführer von der Osten

    Oldenburg - Das Diakonische Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem kaufmännischen Direktor Joachim von der Osten getrennt. ...

    ... Am 1. August sollte er eigentlich in gleicher Funktion zur Diakonie nach Osnabrück wechseln. ...

    Quelle: http://www.nwzonline.de, 26.06.2010
    « Letzte Änderung: 04. April 2011, 18:59 von admin » Gespeichert

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    « Antworten #8 am: 19. Januar 2011, 23:06 »

    Wichernstift Ganderkesee
    Strafanzeige gegen Geschäftsführung


    Der Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen in der niedersächsischen Diakonie, Manfred Freyermuth, hat nach eigenen Angaben die Geschäftsführung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Er wirft ihr unter anderem vor, sie habe die Insolvenz der Einrichtung herbeigeführt, um Löhne und Gehälter massiv senken zu können. Geschäftsführer und Mitglieder des Verwaltungsrates wiesen die Vorwürfe zurück. 

    Die Mitarbeitervertretung nimmt in kirchlichen Betriebe ähnliche Aufgaben wahr wie in anderen Firmen Betriebsräte. Sie hat aber weniger Rechte als diese.

    Quelle: http://www.radiobremen.de, 18.02.2011



    90 Prozent der Altenpflege-Mitarbeiter unterschreiben Verzichtserklärung, um ihren Arbeitsplatz zu sichern

    Wichernstift: Mehrheit für Neustart


    Von Tina Hayessen


    Ganderkesee. Für ihren Arbeitsplatz sind die Mitarbeiter des Wichernstifts bereit zu verzichten. Bis gestern haben 90 Prozent der Angestellten eine Verzichtserklärung unterschrieben. So soll die Zukunft des Altenpflegeheims gesichert werden. ...

    ... "Für uns ist das kein Erfolg, sondern eine Katastrophe", ärgert sich Manfred Freyermuth von der Mitarbeitervertretung des Wichernstifts über die Vertragsunterzeichnungen. Systematisch unter Druck gesetzt habe man seine Kollegen, um deren Unterschrift zu erwirken. So seien etwa in Aushängen der Geschäftsleitung die Namen derjenigen Mitarbeiter veröffentlicht worden, die noch nicht verzichtet hätten. "Das war wie an einem Pranger", sagt Freyermuth. Bei Einzelgesprächen sei den Angestellten Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes gemacht worden und nach und nach seien diese dann eingeknickt. Freyermuth ist sich sicher: "Kein Mitarbeiter hat aus Überzeugung unterschrieben." ...

    ... "Wir haben eine gespaltene Belegschaft", findet auch Freyermuth, der sich nicht nur um das Betriebsklima, sondern vor allem um die Gesundheit der "Verweigerer" sorgt. "Das ist eine hohe psychische Belastung, unter der diese Mitarbeiter stehen", sagt er. Enttäuscht sei er zudem vom Oldenburgischen Bischof Jan Janssen. "In einem Brief haben wir uns an ihn gewandt und um Hilfe gebeten. Doch er hat nicht einmal reagiert. Wir werden allein gelassen", ärgert sich Freyermuth. "Mit den christlichen Grundsätzen ist dieses Verhalten nicht in Einklang zu bringen." ...

    Quelle: http://www.weser-kurier.de, Landkreis+Oldenburg 19.01.2011
    « Letzte Änderung: 10. Oktober 2011, 16:40 von admin » Gespeichert

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