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  • 40 Jahre BIVA - Erfolge ...: 09. Oktober 2014 - 10. Oktober 2014
Autor Thema: BIVA-Tagung: Pflegeberatung im Lichte des neuen Pflegestärkungsgesetzes ...  (Gelesen 6649 mal)
Multihilde
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« Antworten #3 am: 22. Oktober 2014, 17:49 »


BIVA-Fachtagung thematisierte die Beratungsherausforderungen der Zukunft

Für einheitliche Pflegeberatung und mehr kommunale Verantwortung
BIVA-Fachtagung thematisierte die Beratungsherausforderungen der Zukunft


Berlin/Bonn. Mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz, das erst vor wenigen Tagen verabschiedet wurde, wird der Beratungsbedarf für Pflegebedürftige deutlich steigen. Deshalb hatte die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) zu einer Fachtagung unter dem Titel “Herausforderungen an die Pflegeberatung im Lichte des neuen Pflegestärkungsgesetzes (PSG)“ nach Berlin eingeladen. Dabei wurde immer wieder eine einheitliche Beratungsstruktur in allen Teilen Deutschlands angemahnt.

Dr. Christian Berringer vom Gesundheitsministerium schilderte das erweiterte Leistungsangebot im Bereich der Pflege. Mit der neuen Regelung für eine bessere und flexiblere Kombination der Leistungsansprüche auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege und der Geltung der Sachleistungszuschläge auch für Tages- und Nachtpflege steigen die Leistungsmöglichkeiten und damit der Beratungsbedarf deutlich.

Bei der Bewertung der Anforderungen an die öffentliche Pflegeberatung vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung richtete Prof. Dr. Thomas Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg sein Augenmerk besonders auf  die Kommunen. „Wir brauchen eine gesetzliche Regelung, die die Pflegeberatung der Kassen auf der kommunalen Ebene bündelt“, forderte Klie.

Die meisten Teilnehmer der Gesprächsrunden, moderiert von Prof. Dr. Martin Heckelmann, sprachen den Kommunen zukünftig eine wichtige Rolle und eine neue Verantwortung bei der Bündelung der Beratungsangebote zu. So forderte Dr. Martin Theison, stellvertretender Vorsitzender der Landesseniorenvertretung in NRW, die Etablierung von „Stadteilkümmerern“, die schon im Vorfeld der Beratung aktiv werden sollten.

Zugleich aber wurden Zweifel an der Neutralität der Kommunen laut. Dr. Lutz Michel vom Verein Wohnen in Gemeinschaft befürchtete, dass die Kommunen bei der Beratung fiskalische Kriterien mitberücksichtigen könnten. Eigene Beratungsarbeit der Kommunen lehnte er daher ab.

Als Problem formulierte Gabriele Wittstock vom Ministerium für Arbeit und Soziales in Sachsen-Anhalt die Bekanntmachung der bestehenden breiten Beratungsangebote in der Bevölkerung. Aus dem Publikum wurde mehrfach der Wunsch geäußert, eine einheitliche Bezeichnung der Beratungsstellen überall in Deutschland einzuführen. Der Begriff des „Pflegestützpunktes“, wie er von der Bundesregierung formuliert wurde, könne hier für eine einheitliche Wahrnehmung sorgen. Das bestätigte auch Erika Zielke von einem Pflegestützpunkt in Brandenburg, in dem gute Erfahrungen mit dem Begriff gemacht und die durchgeführten Beratungen gesteigert werden konnten. Bisher wird der Begriff nur in einigen Bundesländern verwendet.

Auch wenn es im Publikum eine breite Zustimmung für den Begriff des Pflegestützpunktes gab, so wurde von Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Alzheimergesellschaft deutlich gemacht, dass nicht nur die Bezeichnung gleich zu sein habe, sondern auch überall das gleiche Angebot damit verbunden sein müsse. „Pflegeberatung darf kein Lotteriespiel sein“, resümierte Jansen.

Quelle: http://www.biva.de/



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« Antworten #2 am: 20. Oktober 2014, 15:57 »

BIVA-Jubiläum: 40 Jahre - erfolgreich für Selbstbestimmtheit im Alter

Stegger fordert mehr Transparenz im Pflegesektor

Berlin/Bonn. Im festlichen Rahmen feierte die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) ihr 40-jähriges Jubiläum in Berlin. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und mehr als einhundert Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Verbänden, gratulierten und würdigten den Einsatz der BIVA für die Rechte von Menschen in Senioreneinrichtungen.

Im Mittelpunkt der Würdigungen stand die ehemalige Geschäftsführerin Katrin Markus, die 33 Jahre lang bis zu ihrem Ausscheiden Anfang 2014 die Geschicke der BIVA gelenkt hatte. Neben dem Staatssekretär hoben auch Dr. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), und Helga Walter von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Leistungen der ehrenamtlich engagierten Rechtsanwältin hervor.

Der BIVA-Vorsitzende Dr. Manfred Stegger nutzte den Anlass für eine Positionsbestimmung und umriss die Aufgaben für die nahe Zukunft:  „Die BIVA ist die einzige bundesweite Organisation, die ihre zentrale Aufgabe darin sieht, den Menschen im Alter, wenn die eigenen Kräfte nachlassen, zur Seite zu stehen und ihre Rechte zu stärken!“ Stegger wies darauf hin, dass sich die BIVA bisher vor allem auf die 800.000 Menschen, die in stationären Einrichtungen leben und gepflegt werden, fokussiert habe. In Zukunft, so kündigte er an, werde man verstärkt auch die Rechte von Menschen im Betreuten Wohnen in den Blick nehmen. „Unsere Hilfs- und Beratungstätigkeit wollen wir auch auf die Menschen ausdehnen, die ambulant gepflegt werden“, sagte Stegger. „Für die größer werdende Aufgabe brauchen wir auch Verbündete unter den jüngeren Menschen“, sagte Stegger. „Der Gedanke der Selbsthilfe wird in unserer Interessenvertretung zurücktreten zugunsten der Hilfe für andere!“

Zugleich erwähnte er die Notwendigkeit „weiter an einer dezentralen Organisation zu arbeiten, um näher an den Ratsuchenden zu sein und auf die landesspezifischen Besonderheiten unmittelbar eingehen zu können“.

Mehr Transparenz im Pflegesektor wird in Zukunft für die BIVA eine wichtige Forderung sein. Stegger betonte, dass dieser Sektor nur dann marktwirtschaftlich funktionieren könne, wenn sich der Verbraucher umfassend informieren kann, um auf dieser Grundlage eine für ihn richtige Entscheidung treffen zu können. Dies sei jedoch zurzeit nicht möglich. Er kritisierte die „sogenannten Transparenzberichte“, in denen die Einrichtungen regelmäßig begutachtet werden. Sie erfüllen nach seiner Ansicht diese Aufgabe in keiner Weise. „Ich habe sogar den Eindruck: die erhobenen Daten, die Art der Erhebung, die Art der Veröffentlichung sind nicht auf Transparenz sondern auf Intransparenz angelegt.“ Er kündigte an, dass die BIVA dieses Thema in Zukunft verstärkt anpacken werde.

Quelle Pressemitteilung: http://www.biva.de


Foto unten:
Ehrung Katrin Markus durch Dr. Ralf Kleindiek (BMFSFJ, links) und Dr. Manfred Stegger (Vorsitzender BIVA)


* biva_40jahre_075.jpg (79.51 KB, 797x533 - angeschaut 554 Mal.)
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« Antworten #1 am: 07. Oktober 2014, 16:10 »

40jahre-bunt

Bonn/Berlin. 1974 wurde die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter (BIVA) e.V. als kleine Selbsthilfegruppe von einigen Heimbewohnern gegründet. Seitdem hat sie sich zu einer weithin anerkannten Interessenvertretung pflegebedürftiger alter und behinderter Menschen entwickelt und blickt in diesem Jahr auf eine erfolgreiche 40-jährige Geschichte zurück.

Aus diesem Anlass lädt die BIVA am Donnerstag, dem 09. Oktober 2014, zu einer Festveranstaltung  in die Bremische Landesvertretung in Berlin ein. Zum Festakt "40 Jahre BIVA –Erfolgreich für Selbstbestimmtheit im Alter." werden zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und dem Pflegesektor erwartet.

Die Festrede wird die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, halten. Das Bundesministerium hat in den letzten vier Jahrzehnten eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Altenpolitik eingenommen und ist ein wichtiger Partner der BIVA.

Bis heute ist die BIVA gemeinnützig, alleine den Betroffenen verpflichtet und die einzige bundesweit arbeitende Interessenvertretung, die sich speziell für die Belange in betreuten Wohnformen lebender älterer, pflegebedürftiger und behinderter Menschen einsetzt und ihnen eine „Lobby“ gibt. Die BIVA hatte entscheidenden Anteil daran, dass Menschen in Pflegeheimen rechtlichen Schutz bekamen, Normen für die Qualität der Pflege etabliert wurden und Sanktionsmöglichkeiten bei Missbrauch erweitert wurden. Mitsprachrechte und das Recht auf Selbstbestimmung der Heimbewohner waren von Anfang an die zentralen Anliegen der BIVA und sind es noch in Zukunft, damit das Leben alter Menschen in Betreuungssituationen in Würde Erfüllung findet und deren Bedürfnissen gerecht wird.

Quelle: http://www.biva.de/ankuendigung-biva-feiert-40-jaehriges-jubilaeum/
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2014, 16:12 von admin » Gespeichert

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« am: 11. September 2014, 16:29 »

Einladung zur BIVA-Fachtagung

„Herausforderungen an die Pflegeberatung
im Lichte des neuen Pflegestärkungsgesetzes (PSG)“


Berlin. Zu einer Fachtagung mit dem Thema „Herausforderungen an die Pflegeberatung im Lichte des neuen Pflegestärkungsgesetzes“ lädt die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter (BIVA) e.V. ein.  

Die Tagung findet am Freitag, den 10. Oktober in Berlin statt.  

Schon jetzt bestehen Defizite in der Pflegeberatung. Das neue Pflegestärkungsgesetz, das am 1. Januar in Kraft treten soll, erweitert das Leistungsangebot – vor allem für ambulant und familiär betreute Menschen.  Mit dem Gesetz wird die Pflegelandschaft noch komplexer und eine Orientierung für Betroffene und Angehörige noch schwieriger.  Die Bedeutung einer neutralen, zeitnahen, kostenlosen und kompetenten Beratung wird weiter steigen.

Auf der Tagung werden zahlreiche Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Pflegewirtschaft mit Vorträgen und Referaten die aktuelle und zu erwartende Situation beschreiben und Strategien für die zukünftigen Herausforderungen diskutieren.  Zu den Referenten gehören unter anderem Professor Dr. Thomas Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg und Dr. Martin Schölkopf vom Bundesministerium für Gesundheit.

Der Kostenbeitrag für die Tagung mit Verpflegung beträgt 25 Euro.

Programm und Anmeldeformular gibt es hier zum Download:

[Programm und Anmeldung >>]


Quelle: http://www.biva.de/einladung-zur-biva-fachtagung-herausforderungen-an-die-pflegeberatung-im-lichte-des-neuen-pflegestaerkungsgesetzes-psg/
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2014, 16:13 von admin » Gespeichert

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