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Autor Thema: Corona-Ausfälle in Pflegeheim - Soldaten sollen helfen  (Gelesen 517 mal)
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« am: 09. Januar 2022, 15:39 »

Zitat
Pflegenotlage bei Friedehorst

Bei der Stiftung Friedehorst sind mehr Pflegekräfte an Corona erkrankt, als die diakonische Einrichtung kompensieren kann. Jetzt helfen Soldaten den Helfern.


05.01.2022, 18:00 - Von Christian Weth

In einer Seniorenwohnanlage der Stiftung Friedehorst haben sich so viele Pflegekräfte mit Corona infiziert, dass die Betreuung der Menschen nicht mehr ohne Weiteres gewährleistet werden kann – und die Bundeswehr einspringen muss. Seit dieser Woche unterstützen Soldaten das Personal. Es ist nicht das erste Mal, dass die Burglesumer Einrichtung wegen einer Notsituation in der Pandemie um Amtshilfe gebeten hat. Aber das erste Mal, dass sie bewilligt wurde.

Nach den Zahlen von Gabriele Nottelmann haben sich 17 Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt. Die Sprecherin der Stiftung sagt, dass das mehr als ein Drittel der Beschäftigten in der betroffenen Pflegeeinrichtung ist. Auch 36 Bewohner wurden positiv getestet. Nottelmann vermutet, dass die neue Mutation des Erregers für den Ausbruch verantwortlich ist. Ihr zufolge beträgt die Impfquote beim Personal 95 und bei den Bewohnern 97 Prozent. Mit einer einzigen Ausnahme, sagt sie, sind alle Infizierten zweimal oder sogar dreimal geimpft.

Um Amtshilfe hat Friedehorst kurz nach Weihnachten gebeten. Nottelmann zufolge blieb der Einrichtung keine Wahl. Zum einen, weil der personelle Ausfall so groß ist, dass er nicht mit eigenen Kräften kompensiert werden kann. Und zum anderen, weil nicht auszuschließen ist, dass er in den noch größer wird. Einen Tag vor Silvester wurde der Einsatz der Soldaten von einem Führungsstab der Bundeswehr in Potsdam bewilligt. Anders als der erste Amtshilfeantrag von Friedehorst, bei dem es um Unterstützung bei Covid-Tests ging.

Damals half die Bundeswehr schon in einer anderen Einrichtung eines anderen Trägers in Burglesum aus und gab es mehr Hilfegesuche als jetzt. Zum Jahreswechsel kam Bernd Schneider auf eine Handvoll Einrichtungen in Bremen, die durch Corona in eine Notlage gekommen waren. Der Sprecher von Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) sagt, dass die Behörde vermittelt, wenn um Amtshilfe gebeten wird. Im zufolge ist Friedehorst momentan die einzige Einrichtung im Bremer Norden, die von Soldaten unterstützt wird.

Zehn sind es, die in der Seniorenwohnanlage im Dienst sind. Alle kommen von der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt. Sie machen, was auch die Soldaten in der ersten Burglesumer Einrichtung gemacht haben, die um Unterstützung gebeten hatte: Alles, was hilft, damit sich die Beschäftigten ausschließlich auf die Betreuung der Bewohner konzentrieren können. Pflegeentlastende Arbeiten nennt Andrea Hilscher das. Dazu zählt die Sprecherin des Bremer Landeskommandos das Desinfizieren von Räumen, das Liefern von Essen, das Austragen von Bettwäsche.

Im Grunde dürfen die Soldaten nur eines nicht: die Senioren pflegen. Hilscher sagt, dass sie dazu eben nicht ausgebildet sind. Ihres Wissens nach leisten in Bremen 20 Kräfte der Bundeswehr momentan Hilfe, weil Einrichtungen wegen Corona in eine personelle Notlage geraten sind. Unterm Strich kommt sie seit Beginn der Pandemie bis einschließlich August vergangenen Jahres auf 76 Amtshilfegesuche von sozialen Trägern und anderen Stellen im Stadtgebiet, die bewilligt wurden – und auf 638 Soldaten, die bei diesen Amtshilfegesuchen im Einsatz waren.

Die Soldaten sollen bis zum 26. Januar bei Friedehorst aushelfen. Vielleicht bleiben sie aber auch länger. Stiftungssprecherin Gabriele Nottelmann sagt, dass das davon abhängt, wie sich die Infektionszahlen in der Seniorenwohnanlage entwickeln. Das Amtshilfegesuch kann bis Ende März verlängert werden.
Quelle: https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-burglesum/notlage-durch-corona-bundeswehr-leistet-amtshilfe-bei-friedehorst-doc7j5b9ohoh3dp2hb6e97
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