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Autor Thema: Mobbing - Hilfsangebote für Betroffene  (Gelesen 12239 mal)
admin
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« Antworten #4 am: 07. Juli 2013, 21:56 »

Mobbing am Arbeitsplatz

Übersicht über Beratungseinrichtungen, Selbsthilfevereine und Foren

[Adressen sind nach Bundesländern geordnet >>]


Quelle: http://www.mobbingundnun.de/hilfe.php
« Letzte Änderung: 24. März 2015, 16:29 von admin » Gespeichert

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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
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« Antworten #3 am: 20. September 2011, 15:22 »

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« Antworten #2 am: 16. August 2010, 20:50 »

Burnout, Mobbing, Cyberbullying: Neue Infowebsite zu psychosozialen Belastungen

Vom Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte bis zum Cyberbullying, dem Angriff via Internet oder Handy: psychosoziale Belastungen haben längst die unterschiedlichsten Lebensbereiche durchdrungen. Im Rahmen eines Wahlpflicht-kurses konnten sich Studierende aus dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt (h_da) mit den verschiedenen Formen psychosozialer Belastungen auseinandersetzen. Entstanden ist daraus „Stoppt die Mobber“, eine wissenschaftlich fundierte Informationswebsite für Betroffene und in die Thematik Involvierte.

http://www.stopptdiemobber.h-da.de ist das Ergebnis der im Sommersemester an der h_da angebotenen Lehrveranstaltung „Psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz“. Unter der Leitung von Dr. Dr. Annemarie Rettenwander, h_da-Vertretungsprofessorin im Fach Psychologie, und Wolfgang Thau, medienpädagogischer Mitarbeiter der h_da und selbst ausgebildeter Sozialpädagoge, arbeiteten sich vierzehn Studierende in die Thematik ein. „Zunächst war offen, ob die Rechercheergebnisse am Ende in einem Flyer oder einer Broschüre münden“, sagt Wolfgang Thau. Schnell habe man sich dann für eine Informationswebsite entschieden, da sich viele Studierende selbst oft im Internet aufhielten und die Seite zudem die Möglichkeit bietet, die Thematik weiterzuentwickeln. Nachdem mehrere Namen für die Website in der Diskussion waren, ging „Stoppt die Mobber“ schließlich als Favorit hervor.

Zu Beginn ihrer Arbeiten hatte sich die Forschergruppe auf jene psychosozialen Belastungen konzentriert, die besonders weit verbreitet scheinen: Stress und Burnout als Folge übermäßigen Engagements sowie die unterschiedlichen Formen des psychischen Terrors am Arbeitsplatz. Dazu zählt insbesondere das Mobbing durch Kollegen und das Bossing, das Mobbing durch Vorgesetzte. In mehreren Arbeitsgruppen hatten sich die Studierenden den Thematiken genähert und anhand der Analyse vorhandener wissenschaftlicher Untersuchungen die Website mit Fakten gefüllt.

„Man findet viel im Netz zu diesem Thema, mit unserer Seite möchten wir durch wissenschaftlich belegte Informationen Orientierung geben“, definiert Wolfgang Thau die Funktion der Seite. Zahlreiche Quellennachweise sowie ergänzende Links sollen dem Leser die Möglichkeit bieten, sich weitergehend zu informieren.

„Schnell wurde uns klar, dass wir unser Themenspektrum erweitern müssen“, sagt Annemarie Rettenwander. Stress und Mobbing im Studium sind nun weitere Schwerpunkte gewidmet und insbesondere dem Cyberbullying, dem Psychoterror durch elektronische Medien: etwa in sozialen Netzwerken im Internet oder via SMS. „Das Besondere am Cyberbullying ist, dass Betroffene nicht mehr nur am Arbeitsplatz, sondern rund um die Uhr den Tätern ausgeliefert sind“, sagt Wolfgang Thau.

„Psychosoziale Probleme sind inzwischen hauptverantwortlich für Krankenstände und Frühverrentung“, ordnet Annemarie Rettenwander die Brisanz der Thematik ein. Der wirtschaftliche Schaden für Unternehmen durch Fehlzeiten und nachlassende Produktivität der Mitarbeiter sei enorm. Umso wichtiger sei es, angehende Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter für die Thematik zu sensibilisieren. Eine Spezialisierung auf den Umgang mit psychosozialen Belastungen sei für sie ein immer wichtiger werdendes Betätigungsfeld. Zudem sei es unerlässlich, auch Führungskräfte so zu schulen, dass sie ihre Aufgaben professionell und verantwortungsvoll wahrnehmen, damit gröbere Konflikte oder Mobbing gar nicht erst auftreten. Mobbing-Opfer würden hingegen oft als Querulanten abgestempelt, dabei seien in der Regel interne Strukturdefizite verantwortlich für das Problem.

Annemarie Rettenwander hofft, dass die Studierenden möglichst viel von dem Projekt „Stoppt die Mobber“ für ihren weiteren Berufsweg mitnehmen. „Mir geht es um den didaktischen Wert“, sagt sie. „Dass sich die Studierenden in dem Projekt wiederfinden und sich gerne daran erinnern. Denn man lernt besonders viel, wenn man sich kreativ mit einem Thema auseinandersetzt, wie es die Studierenden bei der Gestaltung der Internetseite sehr engagiert getan haben.“

Wolfgang Thau verspricht sich von „Stoppt die Mobber“ eine Signalwirkung in die Hochschulen hinein: denn an zu wenigen Institutionen gebe es bislang direkte Ansprechpartner für Betroffene.

Im kommenden Wintersemester setzt Wolfgang Thau die Forschungsarbeiten fort und möchte auf psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz und in der Freizeit blicken. Neben weiteren Phänomenen wie Dating Violence, sexuell motivierte Gewalt unter Jugendlichen, und Stalking soll es auch um die Boreout-Problematik gehen. Das Boreout-Syndrom entsteht durch berufliche Unterforderung und Langeweile.
Wolfgang Thau konnte darüber hinaus einen ehemaligen Burnout-Betroffenen gewinnen, der den Studierenden Rede und Antwort steht.
Die Forschungsergebnisse fassen die Studierenden erneut in Artikeln zusammen, die dann auf der Informationswebsite eingepflegt werden.

Die Seite „Stoppt die Mobber“ ist im Internet zu erreichen unter http://www.stopptdiemobber.h-da.de.

Quelle: idw-online.de, 04.008.2010
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« Antworten #1 am: 08. Juli 2010, 16:26 »

Mobbing: Was Betroffene tun können.
BGW: Meist liegt ein verdeckter Konflikt zugrunde – Juristische Mittel nur letzter Ausweg


Hilflos ausgeliefert – so fühlen sich die meisten Mobbing-Opfer. Die Angst, falsch zu reagieren und alles schlimmer zu machen, verstärkt die Unsicherheit zusätzlich. In ihrer Broschüre „Konfliktmanagement und Mobbingprävention“ gibt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Ratschläge, wie Betroffene sich verhalten können.

Was kann ein Mitarbeiter tun, der sich gemobbt fühlt? „Bevor er irgendetwas unternimmt, sollte er seine Situation genau analysieren“, empfiehlt Diplom-Psychologin Pamela Ostendorf von der BGW. „Oft steckt hinter den Mobbing-Attacken ein ganz anderer Konflikt. Denn Mobbing entsteht in einem Unternehmen oft erst, weil es dort generell keine gute Konfliktlösungskultur gibt.“ Wer gemobbt wird, sollte zunächst für sich die Fragen beantworten, welcher eigentliche Konflikt zugrunde liegt, wie weit dieser schon vorangeschritten ist, wer darin verwickelt ist und welche Lösungen sich der Betroffene vorstellen könnte.

„Mobbing-Tagebuch“
Neben der (diskreten) Dokumentation von Mobbing-Vorfällen in einem „Mobbing-Tagebuch“ empfiehlt es sich, eine Vertrauensperson im Betrieb als Ratgeber und für eine spätere Phase als möglichen Zeugen zu suchen. „Wichtig ist, dass man sich frühzeitig Unterstützung sichert“, ergänzt Pamela Ostendorf. Manchmal ist es zielführend, den Konfliktgegner direkt anzusprechen, den verdeckten Konflikt zu benennen und die wechselseitigen Interessen zu klären – am besten unter Einschaltung eines neutralen Schlichters. Auf ein solches Gespräch sollte man sich allerdings gut vorbereiten und es möglicherweise sogar im privaten Umfeld durch Rollenspiele einüben.

Interne oder externe Konfliktberater
Bei Konflikten zwischen Kollegen ist es durchaus auch sinnvoll, frühzeitig den Vorgesetzten zu informieren. Handelt es sich um einen Konflikt mit diesem, kann sich der Betroffene prinzipiell an den nächsthöheren Vorgesetzten wenden, sollte dies aber nicht ohne Beistand, etwa des Betriebsrats, tun. Manche Unternehmen bieten für solche Fälle interne oder externe Konfliktberater an. Generell hat jeder Betroffene das Recht, sich an die betriebliche Interessenvertretung zu wenden. Diese ist verpflichtet, Beschwerden nachzugehen. Auch die Personalabteilung ist oft ein geeigneter Ansprechpartner.

Mobbing-Beratungsstelle
Bei sehr festgefahrenen Konfliktsituationen ist es mitunter aussichtsreicher, eine Mobbing-Beratungsstelle aufzusuchen, mit der man das weitere Vorgehen plant. Juristische Schritte sollten als letztes Mittel eingeleitet werden, wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben. Denn häufig belastet dies sowohl die Betroffenen als auch das Betriebsklima zusätzlich.

Quelle: http://www.bgw-online.de - Presseinfo vom 14.06.2010
« Letzte Änderung: 14. Juli 2013, 00:00 von admin » Gespeichert

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« am: 02. Oktober 2007, 19:32 »

HILFEN

Seit dem 15. Juli 2008 ist die zentrale Mobbing-Hotline Baden-Württemberg geschaltet, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche Hilfe anbietet. Unter 01802 / 6622464 können Menschen, die sich gemobbt fühlen, Tag und Nacht anrufen. Jeder Anruf kostet, egal wie lange gesprochen wird, nur sechs Cent.

Mobbing-Hotline
Baden-Württemberg

01802 / 6622464

nur 6 Cent pro Anruf

Die Mobbing-Hotline Baden-Württemberg und die Mitglieder des Mobbing-Netzwerkes Baden-Württemberg bieten bei Konflikten am Arbeitsplatz eine telefonische Erstberatung und Krisenintervention an. Dabei erhalten die Betroffenen eine erste Einschätzung der vorgetragenen Konfliktsituation, Hinweise für das weitere Vorgehen sowie auf Wunsch Kontakte zu regionalen Beratern und Therapeuten.

Neu an dieser Hotline: Bislang gab es zwar regionale Mobbing-Hotlines mit zeitlich begrenzten Angeboten, aber keine Rund-um-die-Uhr-Angebote unter einer einzigen Nummer. Das neue landesweite und vernetzte telefonische Hilfsangebot ist das Ergebnis einer Initiative der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg und ihrer RehaZentren GmbH.

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Hilfsangebote auf Bundesebene +Selbsthilfegruppen:

NAKOS Datenbanken Selbsthilfegruppen

mobbing-web.de: Anschriften-Verzeichnisse u.v.m.

No Mobbing Bremen (NMB)



INFORMATIONEN

Mobbing - Wikipedia

ver.di - Mobbing    
  • Was versteht man unter Mobbing am Arbeitsplatz?
  • Typische Mobbinghandlungen
  • Warum kann Mobbing krank machen?
  • ...

inqa.de - Mobbing am Arbeitsplatz

mobbing-am-arbeitsplatz.de - u.a. umfangreiche Adreßliste

mobbing.net

mobbing-verein.de

mobbing-web.de - Überregionale private Informationsinitiative
Download-Service - Ratgeber - Mobbing




« Letzte Änderung: 11. Mai 2010, 23:35 von admin » Gespeichert

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