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Autor Thema: PHARMA: Initiative unbestechlicher Ärzte und Ärztinnen gegründet  (Gelesen 5020 mal)
admin
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« Antworten #1 am: 03. November 2007, 01:17 »

Eine Handvoll Ärzte gegen Pharmariesen

Eine Handvoll Ärzte will die Marketingstrategien der Pharmaindustrie durchkreuzen. Der Verein mit dem Namen „Mein Essen zahl ich selbst Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte“, kurz „Mezis“, zeigt sich selbstbewusst. „Der Zeitpunkt für ein Umdenken ist gekommen“, sagt der Mediziner Arne Schäffler, der den Verein mitbegründet hat.

Die Idee, die der ausgebildete Arzt und Medizin-Publizist Schäffler von seinem Büro in Augsburg aus verbreiten will, ist einfach: Er und seine bislang rund 60 Mitstreiter sind überzeugt, dass die Pharmaindustrie viele Produkte in den Markt drückt, die eigentlich überflüssig seien. „Es gibt jedes Jahr vielleicht ein bis zwei echte Fortschritte in der Arzneitherapie“, sagt Schäffler. Neu vermarktet würden aber 200 bis 300 Medikamente. Gegen dieses Missverhältnis wolle „Mezis“ etwas tun.

Quelle: http://www.kma-online.de/files/www.kma-online.de/kmanews/2007/0101/kmanews_0101.htm
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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
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« am: 03. November 2007, 01:11 »

Initiative unbestechlicher Ärzte und Ärztinnen gegründet

Mein Essen zahl ich selbst - eine Aussage, die für Ärzte und Ärztinnen alles andere als selbstverständlich ist. Pharmareferenten werben in Praxen für ihre Produkte, bezahlen Essen auf Fortbildungen von Ärzten und Ärztinnen, laden zu Vorträgen in große Hotels ein oder bezahlen Reisen in Urlaubsdomizile. Dem entgegenzuwirken, haben Ärztinnen und Ärzte aus Praxen und Krankenhäusern sowie sowie Mediziner/innen der Nichtregierungsorganisationen Transparency International Deutschland (Berlin) und BUKO-Pharmakampagne (Bielefeld) die Initiative MEZIS "Mein Essen zahl ich selbst" - als Initiative unbestechlicher und unabhängiger Ärzte ins Leben gerufen.

Am 31.01.07 gründete sich der Verein in Frankfurt nun auch formell. MEZIS versteht sich als Teil eines Netzwerkes gegen Einflussnahmen der Pharmaindustrie auf das Verordnundgsverhalten von Ärzten und Ärztinnen. Das Netzwerk arbeitet in Ländern wie Italien, Großbritannien und den USA bereits erfolgreich unter dem Leitmotiv "no free lunch".

"Dieses Anliegen muss in die Köpfe aller Ärztinnen und Ärzte bundesweit", fasst Barbara Kroll die Ergenisse des Gründungstreffens zusammen, die in Bielefeld als Ärztin Obdachlose und andere soziale Randgruppen behandelt. "Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern unterstützt diese wichtige Initiative als Gründungsmitglied", sagt deren Vorsitzender Dr. med. Axel Munte. Bei MEZIS mit dabei ist weiter Prof. Dr. med. Bruno Müller-Oerlinghausen, bis vor kurzem Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, der betont,  "dass den einseitigen Werbeanstrengungen der Arzneimittelhersteller etwas entgegengesetzt werden muss".

Neben dem Aufbau einer Internet-Plattform will MEZIS noch in diesem Jahr in Workshops die Erarbeitung eines Kodex für Ärztinnen und Ärzte anstoßen, die interessiert sind, ihr Verordnungsverhalten ausschließlich am Wohl ihrer Patient/innen auszurichten und bereit sind, auf Zuwendungen von Arzneimittel-Herstellern zu verzichten. "Ein besonderes Augenmerk wird dabei darauf liegen, auch die medizinischen Fachverbände und Universitätskliniken mit einzubeziehen", sagt Prof. Dr. med. Klaus Lieb, Universitätsklinikum Freiburg, und weiteres Gründungsmitglied von MEZIS. Schließlich soll auch die wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen des Pharmamarketings auf das ärztlichen Verordnungsverhalten gefördert werden, die im deutschen Sprachraum bisher kaum Beachtung gefunden hat."

Quelle: http://www.mezis.de/aktuelles/initiative-unbestechlicher-arzte-und-arztinnen-gegrundet.html
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