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News: BGH stärkt Verbraucherrechte von Pflegeheimbewohnern

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Autor Thema: PERSONAL: Personal- und Fachkraftquote im Pflegebereich  (Gelesen 20559 mal)
admin
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« Antworten #3 am: 26. April 2011, 15:40 »

Weitere Informationen siehe auch unter "Pflege & Recht" hier im Forum:

http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=322.0
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« Antworten #2 am: 18. März 2011, 00:11 »

DBfK: Kein Aushöhlen der Fachkraftquote in der Altenhilfe!

Berlin, 03. März 2011

In einem heute veröffentlichten Positionspapier fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), die gesetzliche Fachkraftquote in Einrichtungen der Altenhilfe nicht zum Spielball unterschiedlicher Interessen zu machen. „Die Quote gilt als Element zur Sicherung von Pflegequalität,“ sagt DBfK-Referentin Gudrun Becher.

„Angesichts der wachsenden Zahl an kognitiv eingeschränkten Bewohnern und der Übernahme von Patienten nach immer kürzeren Krankenhausaufenthalten sind die Anforderungen quantitativ und qualitativ gewachsen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, sind Fachwissen auf dem Stand aktueller pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse sowie breitgefächerte Kompetenzen, beispielsweise im Bereich Kommunikation, Organisation, Anleitung und Beratung, erforderlich“, so Becher weiter. Dies seien zentrale Aufgaben der professionell Pflegenden.

Der DBfK setze sich dafür ein, nur Fachkräfte der Pflegeberufe mit mindestens dreijähriger Ausbildung oder einem grundständigen Pflegestudium für das Kontingent der Pflegefachkräfte in der stationären Altenpflege anzuerkennen.

Die vollständige Stellungnahme „Position des DBfK zur Fachkraftquote in der stationären Altenhilfe“ kann als Download unter www.dbfk.de/service/download/berufspolitik.php abgerufen werden.

Die Fachkraftquote in der stationären Altenpflege definiert den prozentualen Anteil an pflegerisch qualifizierten Mitarbeitern mit mindestens 3-jähriger Ausbildung. Sie ist Bestandteil des Heimgesetzes und wird auf Länderebene unterschiedlich ausdifferenziert. Vor dem Hintergrund ökonomischen Drucks und in jüngster Zeit befördert durch Pflegefachkräftemangel fehlt es nicht an diversen Vorschlägen, wie diese gesetzliche Regelung ausgehebelt werden könnte. Das Spektrum reicht dabei von der Anrechnung anderer Berufe wie z.B. der Hauswirtschaft bis hin zur Verleihung des Fachkraftstatus an langjährige Helfer ohne Ausbildung.

Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)

* DBfK-Position-Fachkraftquote-AP-2011-03-03.pdf (186.48 KB - runtergeladen 699 Mal.)
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« Antworten #1 am: 10. April 2008, 14:32 »

Pflegefachkräfte unverzichtbar für alternde Gesellschaft

Angesichts der gestern veröffentlichten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zur voraussichtlichen Zahl der Pflegebedürftigen und Krankenhauspatienten im Jahr 2030 fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zum sofortigen Handeln auf.

„Wie sollen künftig 58 % mehr Pflegebedürftige und 12 % mehr Krankenhausfälle versorgt werden, wenn schon jetzt in vielen Einrichtungen nur noch der Mangel verwaltet werden kann?“, so Johanna Knüppel, Sprecherin des DBfK. „Durch jahrelangen Kapazitätsabbau in der Pflege ist der Arbeitsanfall und die tägliche Belastung am Arbeitsplatz für die Pflegekräfte enorm gestiegen, die Mitarbeiter werden immer häufiger und immer länger krank. Der Beruf ist so unattraktiv geworden, dass sich kaum noch gute Schulabgänger für eine pflegerische Ausbildung entscheiden. Vor dem Hintergrund der prognostizierten Entwicklung des Pflegebedarfs in der Bevölkerung sind dies Probleme mit gravierenden Folgen. Wir brauchen Arbeitsbedingungen für die Pflegefachkräfte, die es möglich machen, den Beruf gesund und mit Freude möglichst ein Leben lang auszuüben.“

Die Daten der Krankenversicherer belegen es seit Jahren: die Krankheitsausfälle unter Pflegenden nehmen kontinuierlich zu. Vor allem die drastisch gestiegene Zahl von beruflich bedingten psychischen und psychosomatischen Erkrankungen (Burnout, Depressionen) ist Ausdruck und Folge des enormen Drucks, unter dem die Pflegekräfte in ihrem Alltag stehen. Sie kompensieren seit Jahren die Defizite des Systems. Dass dies inzwischen an Grenzen stößt, belegen die mehr als 150 000 Unterschriften gegen Personalabbau in der Pflege, die von DBfK und ver.di mit Unterstützung des Deutschen Pflegerats im Rahmen der Kampagne „Uns reicht`s“ (www.pflege-uns-reichts.de) bis heute gesammelt wurden. Viele Pflegende haben ihre Unterschrift durch Alltagsberichte ergänzt (siehe www.pflege-uns-reichts.de/presse, eingestellt ab 21.03.08).
Sie erwarten jetzt aktives Handeln und Unterstützung, damit auch in Zukunft eine angemessene pflegerische Versorgung der Bevölkerung gesichert ist.

Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. - Pressemitteilung 20.03.2008
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« am: 03. Januar 2008, 23:06 »

Fragen zur Personal- und Fachkraftquote

Uns erreichte eine Anfrage einer Pflegekraft aus Baden-Württemberg zur Personal- und Fachkraftquote. Die Hinweise auf mögliche Antworten und weiterführenden Informationen sollen hier gegeben werden, da sie für viele Andere ebenfalls interessant sind:

Frage:
Gibt es eine verbindliche Regelung über eine Mindestanzahl von Pflegekräften im Pflegeheim?


Antwort:
Derzeit gilt noch das Bundes-Heimgesetz, länderspezifische Heimgesetze sind allerdings in Vorbereitung. Die personelle Ausstattung von Heimen wird sich voraussichtlich entsprechend - leider nicht bundeseinheitlich - verändern. Folgende Hinweise sind auf diesen und anderen Internetseiten zu dem Thema zu finden:


  • Gesetzentwurf und Gesetzesbegründung zum neuen Heimgesetz in Baden-Württemberg
http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=508.0

  • Urteile zu Fachkraftquote und Personaleinsatz
http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=322.0

  • Heimpersonalverordnung (HeimPersV)
http://www.gesetze-im-internet.de/heimpersv/index.html

  • Übersicht der Heimaufsichtsbehörden
http://www.socialnet.de/branchenbuch/2227.html

  • Orientierungshilfe für Heimaufsichtsbehörden in Baden-Württemberg - Stand: August 2006 [PDF, 194.6 KB]
http://www.sozialministerium-bw.de/fm/1442/Orientierungshilfe%20_Heimaufsichtsbeh%F6rden_inBW.pdf

  • Infos über Heimsituation in BW
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/heimbericht/Anlagen/Anlage-11-angaben-der-laender-zur-organisation-und-zum-personal-der-heimaufsichtsbehoerden/anlage-11-baden-wuerttemberg.html


Zu empfehlen sind u.a. die folgenden Organisationen:
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (sehr gute Infos!)
http://www.bgw-online.de/internet/generator/Navi-bgw-online/homepage.html

  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
http://www.baua.de/de/Ueber-die-BAuA/INQA/INQA.html__nnn=true

  • Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)
http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/Themen/Gesund-Pflegen/initiativkreis,did=158390.html

  • Übersicht Arbeitnehmer und ihre betrieblichen Vertretungen
http://www.arbeitnehmerkammer.de/sozialpolitik/seiten/a1_links_parteien.htm

  • Übersicht über Arbeitsgerichte und Urteile
http://www.arbeitnehmerkammer.de/sozialpolitik/seiten/41_gesetze_gerichte.htm

  • Gewerkschaft: ver.di - Gesundheit und Soziales
http://gesundheit-soziales.verdi.de/branchenpolitik/pflegeeinrichtungen

  • Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e. V.
www.mds-ev.de

  • Sozialministerium Baden-Württemberg/Heimaufsicht
http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Heimaufsicht/80967.html

  • Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.
http://www.lsr-bw.de/
« Letzte Änderung: 18. März 2011, 00:04 von admin » Gespeichert

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