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Autor Thema: Marseille Kliniken - negatives Image in der Pflege  (Gelesen 38489 mal)
admin
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« Antworten #16 am: 09. Juni 2015, 12:36 »

Zitat
RTL - Team Wallraff undercover vom 09.06.2015

Team Wallraff: Abgelaufenes Hackfleisch und verschimmeltes Gemüse für Schulen und Kitas

Schimmelgemüse und Hackfleisch mit abgelaufenem Verbrauchsdatum

Die neueste Folge der Reportagereihe 'Team Wallraff' dokumentiert, wie unappetitlich und unhygienisch es in manchen deutschen Großküchen zugeht, die Gerichte für Kitas, Schulen oder Pflegeheime produzieren. Enthüllungsjournalist Günter Wallraff und seine RTL-Reporterkolleginnen Stefanie Albrecht und Düzen Tekkal ermittelten undercover, dass sogar in einigen Fällen abgelaufene Waren verarbeitet werden - möglicherweise, um Kosten zu sparen. Ihre Recherchen zeigen auch, wie das Geschäft zwischen Sonderpostenhändlern und Großküchen funktioniert, die bei ihrer Massenproduktion beim Einkauf sparen wollen. ...


Weil Günther Wallraff schon mehrfach auf die Qualität des Essens in den Häusern der 'Marseille Kliniken AG' aufmerksam gemacht worden war, meldet er sich in einer ihrer Einrichtungen, dem Pflegeheim Amarita in Oldenburg, undercover zum Probeessen an. Außerdem schleuste sich im letzten Jahr die RTL-Reporterin Düzen Tekkal dort als Küchenhilfe für ein Praktikum ein. Sie erlebte dort diverse Nachlässigkeiten im Umgang mit der Lebensmittelverarbeitung und unhygienische Zustände. So sah sie mehr als einmal, dass Teller mit Essen oder Desserts, die aus dem Speisesaal zurückkommen waren, ungekühlt in der warmen Küche bereit gehalten wurden – ein Nährboden für Keime. Außerdem nahm sie in der Küche diverse Proben, um die Hygienebedingungen untersuchen zu lassen. Ein Lebensmitteltechniker stellte u.a. Darmkeime und Schimmelbefall fest.

Als 'Team Wallraff' die Marseille Kliniken um eine Stellungnahme bat, erhielt es zunächst statt einer Auskunft lediglich eine Rechnung über 293,69 Euro - für den Aufwand, den die Pressestelle betreiben müsste, um die Fragen zu beantworten. Erst nachdem die Zahlung verweigert wurde, erhielt Team Wallraff eine kostenlose Stellungnahme. ...
Quelle: http://www.rtl.de/cms/team-wallraff-abgelaufenes-hackfleisch-und-verschimmeltes-gemuese-fuer-schulen-und-kitas-2338736.html



Undercover-Reporter im Pflegeheim Oldenburg
Marseille-Kliniken wettern gegen Günter Walraff


Osnabrück. Eine bessere Werbung hätte sich das RTL-Format „Team Wallraff“ kaum wünschen können: Nach einem Undercover-Besuch Wallraffs in der Pflegeeinrichtung Amarita Oldenburg wettert der Betreiber, die Marseille-Kliniken AG, heftig gegen den Reporter.

Auch eine Strafanzeige soll gestellt worden sein. ...


Quelle: http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/583491/marseille-kliniken-wettern-gegen-gunter-walraff


Verdeckte Dreharbeiten Bei Amarita
Oldenburger Heim stellt Strafanzeige gegen Wallraff

Er kam mit Perücke, unter falschem Vorwand – und drehte für seine Sendung „Team Wallraff“ in der Oldenburger Senioreneinrichtung Amarita. Die erstattete jetzt Anzeige gegen den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff. ...


Quelle: http://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/wallraff-dreht-verdeckt-in-oldenburger-heim-oldenburger-heim-stellt-strafanzeige-gegen-wallraff_a_29,0,606765565.html, 06.06.2015
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« Antworten #15 am: 08. Juni 2015, 12:46 »

PR-DESASTER DER MARSEILLE-KLINIKEN
199,20 Euro für eine Frage zur Middelhoff-Kaution


Die Hamburger Marseille-Kliniken glauben, eine neue Einnahmequelle entdeckt zu haben: Die PR-Abteilung des Unternehmens wollte einem „Spiegel“-Journalisten Geld für die Beantwortung seiner Frage abknöpfen. Der lehnte ab. ...

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/pr-desaster-der-marseille-kliniken-199-20-euro-fuer-eine-frage-zur-middelhoff-kaution/11695436.html, 27.04.2015
« Letzte Änderung: 09. Juni 2015, 10:21 von admin » Gespeichert

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« Antworten #14 am: 15. Juni 2014, 17:23 »

Marseille-Kliniken verlassen Börse

Hamburg. Die Marseille-Kliniken AG nimmt ihre Aktie von der Börse und will ihren Aktionären eine eigene Handelsplattform einrichten. ...

... Der Kurs der Marseille-Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 50 Prozent nachgegeben. Erst im vergangenen Jahr war das Unternehmen aus dem Geregelten Markt in den Freiverkehr gewechselt. Mehrheitsaktionär mit rund 60 Prozent der Anteile ist die Familie von Ulrich Marseille, der selbst keine offizielle Funktion mehr in dem Unternehmen ausübt. Seine Ehefrau führt jedoch den Aufsichtsrat, nachdem der Manager Thomas Middelhoff diese Funktion niedergelegt hatte. Weiterer Großaktionär ist der Investor Carsten Maschmeyer. ...

Quelle: www.weser-kurier.de, 11.06.2014
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« Antworten #13 am: 09. Oktober 2013, 17:15 »

Meerbusch
Pflegemängel: Neuer Betreiber für Altenheime

VON MARTIN RÖSE - zuletzt aktualisiert: 20.09.2013 - 11:52

Die Marseille-Kliniken AG werden die Medina Meerbusch GmbH und den Seniorenwohnpark SWP Meerbusch GmbH an neue Betreiber übergeben. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens am Freitagmittag mit. ...

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/meerbusch/nachrichten/pflegemaengel-neuer-betreiber-fuer-altenheime-1.3690574



Altenheime: die Chronik eines Skandals

Meerbusch. Der Seniorenwohnpark Meerbusch und das Altenheim Medina werden in drei Monaten schließen. Grund sind schwere Mängel in der Pflege. Dabei startete die Einrichtung vor fünf Jahren mit den besten Vorsätzen.


Von Oliver Wiegand

Nach nur fünf Jahren Betrieb stehen die beiden Altenheime in Strümp nun vor dem Ende. In den nächsten drei Monaten müssen die restlichen 100 Bewohner ausziehen. ...

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/altenheime-die-chronik-eines-skandals-aid-1.3674083



Eine umfangreiche Sammlung (über mehrere Seiten) des Skandalfalles ist unter folgendem Link im Forum bei Werner Schell zu finden:

http://www.pflegerecht-forum.de/
« Letzte Änderung: 24. Februar 2014, 23:24 von admin » Gespeichert

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« Antworten #12 am: 21. September 2013, 20:47 »

Thanheiser verläßt Residenz-Gruppe nach nur 3 Monaten

siehe unter http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=650.msg3712#msg3712



Zitat
Ex-Chef geht zur Konkurrenz

In der Branche der privatwirtschaftlichen Altenheimkonzerne gibt es einen Wechsel. Michael Thanheiser, der im Juni nach nur knapp zwei Jahren im Amt seinen Posten als Vorstandschef bei der Hamburger Marseille-Kliniken AG niedergelegt hatte, ist seit einer guten Woche neuer Konzerngeschäftsführer des Bremer Konkurrenten Residenz-Gruppe.
Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article120167387/Wirtschaft-Kompakt.html, 19.09.2013
« Letzte Änderung: 12. Februar 2014, 20:18 von admin » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 17. September 2013, 00:02 »

Zitat
Ulrich Marseille – Der weiße Hai will Kasse machen

Der Hamburger Altenheimunternehmer Marseille ist bekannt dafür, Gesetze zu seinen Gunsten zu dehnen. Nun will die von ihm erschaffene und nach ihm benannte Altenheimkette zu Geld machen.
Von Sven Oliver Clausen, Anette Dowideit und Jörg Eigendorf

... Nach "Welt"-Informationen arbeitet der 57-Jährige zurzeit daran, die von ihm gegründete Pflegeheimkette Marseille-Kliniken AG zum großen Teil zu Geld zu machen. ...

... Die Kette betreibt bundesweit rund 60 Heime, in denen knapp 8000 Menschen leben. Vom Erlös des Verkaufs soll Marseille nach Angaben aus gut informierten Kreisen eine große Sonderausschüttung planen. Davon wiederum würde dann vor allem er profitieren: Laut offiziellen Angaben hält Marseille rund 60 Prozent der Anteile an der Gesellschaft. ...

... Dem Vernehmen nach sollen unter anderem eine französische Pflegekette und ein angelsächsischer Finanzinvestor, die Carlyle Group, Interesse haben. Letzterer soll der aussichtsreichste Anwärter auf einen Einstieg zu sein. Als Verkaufserlös sollen 150 bis 200 Millionen Euro im Raum stehen. ...

... Welche Rolle der Aufsichtsrat, der eigentlich dafür sorgen soll, dass im Unternehmen alles mit rechten Dingen zugeht, spielt, ist unklar. In dem Gremium sitzen neben Marseilles Gattin Estella-Maria zwei in der Wirtschaftswelt bekannte Männer, die dem Ehepaar eng verbunden sind: Ex-Bertelsmann- und Arcandor-Chef Thomas Middelhoff und der ehemalige "Bild"-Chef Hans-Hermann Tiedje – der selbst wiederum Geschäfte mit der AG macht. ...

... Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) beispielsweise beobachtet nach der Vorgeschichte genau, was nun geschieht. "Sollte die AG ihr Kerngeschäft verkaufen, ohne vorher die Hauptversammlung zustimmen zu lassen – oder überhaupt den neuen Unternehmenszweck absegnen zu lassen, werden wir prüfen, ob den anderen Aktionären dadurch ein Schadenersatzanspruch entsteht", sagt SdK-Vorstandsmitglied Daniel Bauer.

Einschüchtern dürfte das Ulrich Marseille kaum. Mit Gerichten hat er ja Erfahrung.
Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article119589824/Ulrich-Marseille-Der-weisse-Hai-will-Kasse-machen.html, 02.09.2013 - Mit freudl. Genehmigung von der Mitautorin Anette Dowideit

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« Letzte Änderung: 17. September 2013, 00:04 von admin » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 16. August 2013, 13:12 »

Zitat
Marseille-Klinken vor Umstrukturierung?

Berlin·Hamburg (wk). Der Pflegeheimbetreiber Marseille-Kliniken erwägt den Abschied von seinem Kerngeschäft und will sich als IT-Beratungsunternehmen neu aufstellen. „Ich will das Unternehmen umstrukturieren in Richtung eines Beratung und IT-Hauses“, sagte Mehrheitseigner Ulrich Marseille dem „Handelsblatt“.

Eine neue Software zur Steuerung von Betriebsabläufen und Datenerfassung in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen könnte die Grundlage für eine neue Geschäftseinheit werden, sagteMarseille. Die auf SAP basierende Software hat eine Firma von Marseille entwickelt. Das Pflegegeschäft könnte laut Marseille mittelfristig abgespalten oder verkauft werden. Im Herbst solle die Hauptversammlung über den erweiterten Unternehmenszweck abstimmen.

Die neue Software könne großen Organisationen wie Caritas, Rotes Kreuz und Arbeiterwohlfahrt helfen, interne Abläufe effizienter zu gestalten und der gesetzlich geforderten Dokumentationspflicht gerecht zu werden. Die Marseille-Kliniken betreiben zurzeit 57 Pflegeheime.
.
Quelle: www.weser-kurier.de, 16.08.2013
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« Antworten #9 am: 01. August 2013, 01:36 »

Zitat
Die eigenartigen Geschäfte der Marseille Kliniken

von Melanie Bergermann


Schmutzige Geschäftspraktiken, hohe Fluktuation und Führungschaos bestimmen den Alltag des Pflegeanbieters. Neue Enthüllungen zeigen: Jetzt ist der Aufsichtsrat gefordert. ...


... Der Wandel vom Klinik- zum Pflegegeschäft ist abgeschlossen. ...

... Seit Dezember 2007 hat das Unternehmen nicht nur sieben Vorstände verbrannt. ...

... Recherchen der WirtschaftsWoche belegen jetzt: Das wahre Ausmaß übertrifft den erwarteten Umfang an Kungelei bei Weitem. ...

... Das ist auch deshalb möglich, weil im AUFSICHTSRAT neben seinem Kumpel Thomas Middelhoff, früher Chef des pleitegegangenen Handelskonzerns Arcandor, und Ex-Bild-Chefredakteur Hans Hermann Tiedje und Marseilles Ehefrau sitzen. ...

... Kein Wunder, dass die Marseille KJliniken für ihre Aufsichtsratsmitglieder eine MANAGERHAFTPFLICHT OHNE SELBSTBETEILIGUNG abgeschlossen haben - was gegen den Kodex guter Unternehmensführung verstößt, ...

[WiWo-Artikel vom 19.02.2013 lesen >>]

Quelle: http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/enthuellungen-die-eigenartigen-geschaefte-der-marseille-kliniken-/v_detail_tab_print/7788154.html
« Letzte Änderung: 03. August 2013, 17:01 von admin » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 19. Mai 2011, 16:51 »

Amarita soll Stellung nehmen

Bremerhaven. Der Bericht der Heimaufsicht über das Pflegeheim Amarita liegt jetzt vor. Dem Vernehmen nach soll es Verbesserungsbedarf geben. Die Heimaufsicht – eine staatliche Stelle, die Heime kontrolliert – hatte die Einrichtung der Marseille-Kliniken AG geprüft, als ihr Vorwürfe eines ehemaligen Pflegehelfers bekannt wurden.

Von Denise von der Ahé

Nach dessen Angaben waren Trink-, Ess- und Lagerungsprotokolle gefälscht, Bewohner unwürdig und aggressiv behandelt worden.

„Das Heim hat nun zwei Wochen Zeit, zu dem Bericht der Heimaufsicht Stellung zu nehmen“, sagt Dr. Petra Kodré, Pressesprecherin des Sozialressorts. Unterdessen haben sich bei der NORDSEE-ZEITUNG weitere Personen gemeldet, die mit dem Heim unzufrieden waren, darunter eine 49-jährige Bremerhavenerin, die im vergangenen Sommer zur Kurzzeitpflege in der Einrichtung war. „Ich brauche Hilfe beim An- und Ausziehen sowie beim Waschen. Am Anfang ging es noch, aber nach einer Woche ließ die Unterstützung im Heim nach“, erzählt sie. „Dann ist niemand mehr gekommen, um mir beim Waschen zu helfen. Oder ich musste darum betteln. Dann kam jemand entweder Stunden später oder gar nicht mehr.“ Sie habe das letzte Zimmer im Gang gehabt.

Wenn sie geklingelt habe, sei das Pflegepersonal erst eine halbe bis dreiviertel Stunde später erschienen. „Manchmal haben mich die Pfleger auch angerufen, ob sie denn wirklich kommen müssen“, berichtet die Frau weiter. „Da ich rund um die Uhr auf Sauerstoff angewiesen bin und zunächst noch kein mobiles Sauerstoffgerät hatte, musste ich auf dem Zimmer essen. Doch auch dabei hat man mich oft vergessen. Auch kam meist das verkehrte Essen. Mein Kaffee wurde mir auch immer falsch gebracht, ein neuer kam dann erst gegen Mittag.“

Sie habe sich mangels Hilfe auch selbst anziehen müssen, was anderthalb Stunden gedauert habe. „Die Medikamente wurden verkehrt gestellt. Zum Glück habe ich selbst aufgepasst, welche ich bekomme.“ Als sie später ein mobiles Sauerstoffgerät gehabt habe, sei sie im Speisesaal vergessen worden. „Der Sauerstoff war bald aufgebraucht. Erst als eine Bewohnerin dem Personal Bescheid gab, kam nach längerer Wartezeit jemand.“

Ungewöhnliche Reaktion
Amarita reagierte gestern sehr ungewöhnlich auf eine Anfrage der NORDSEE-ZEITUNG. Statt einer üblichen Stellungnahme gegenüber der Zeitung veröffentlichte das Unternehmen auf seiner Internet-Seite noch vor dem heutigen NZ-Bericht ausführliche Informationen.

Darin werden auch persönliche Angaben zu dem Gesundheitszustand der Ex-Bewohnerin gemacht. „Die Einnahme der vom Arzt verordneten Medikamente konnte die Frau größtenteils allein bewerkstelligen. Dies galt auch für Toilettengänge und das An- und Ausziehen“, teilt das Unternehmen mit. „Von den Angehörigen wurde der Wunsch geäußert, eine dauerhafte, vollstationäre Unterbringung in der Amarita Bremerhaven umzusetzen. Ganz unerwartet ist die Frau noch vor Ende der Verhinderungspflege wieder zurück in die Awo-Einrichtung gegangen“, heißt es weiter.

Bereits am Montag hatte die Einrichtung eine Pressemitteilung veröffentlicht. Der Heimbeirat der Amarita Bremerhaven, der die Interessen der Bewohner vertritt, könne die wegen angeblicher Missstände in der Einrichtung erhobenen Vorwürfe nicht nachvollziehen, teilte das Heim mit.

Die große Mehrheit der 120 Bewohner fühle sich im Hause wohl und gut versorgt. „Ich bin noch sehr mobil und viel im Haus unterwegs. Ich kann beurteilen, dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses, sei es das Pflegeteam, das Küchenpersonal, die Haustechniker oder die Verwaltungskräfte, täglich sehr liebevoll um das Wohlergehen der Bewohner bemüht sind“, so der 64-jährige Heimbeirat Willi Afken nach Angaben von Amarita.

Quelle: http://www.nordsee-zeitung.de, 19.05.2011



Gegendarstellung Amarita, 18.05.2011:
Filz im Krankenhaus
Wer streut Vorwürfe gegen AMARITA Bremerhaven ?

Quelle: http://www.amarita.de/bremerhaven


Gegendarstellung Amarita, 19.05.2011:   
Prüfergebnisse der Heimaufsicht entlasten Amarita
Quelle: http://www.amarita.de/bremerhaven
« Letzte Änderung: 12. Juni 2011, 22:58 von admin » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 08. Mai 2011, 23:11 »

Pflegefehler im Amarita?

Bremerhaven. Ein ehemaliger Pflegehelfer und Angehörige einer Bewohnerin haben schwere Vorwürfe gegen das Pflegeheim Amarita erhoben. Trink-, Ess- und Lagerungsprotokolle seien gefälscht worden, Bewohner unwürdig und aggressiv behandelt worden, sagt der Pflegehelfer.

Von Denise von der Ahé

Aufgrund von Überlastungen habe das Pflegepersonal teils aggressiv auf Wünsche der alten Menschen reagiert. Mitarbeiter könnten ihre Pausen oft nicht nehmen, die hygienischen Zustände seien zum Teil unzumutbar.

„Ich konnte über mehrere Tage miterleben, wie respektlos hier mit den Menschen umgegangen wurde“, sagt die Bremerhavenerin Anke Krämer. Im Dezember des vergangenen Jahres kam ihre Schwiegermutter zur Kurzzeitpflege in das Amarita-Heim. „Bei einem Besuch entdeckten wir sie fast allein im Speisesaal an einem ihr nicht zugewiesenen Platz. Vor ihr stand ein Teller mit drei zubereiteten Brötchen. Dabei konnte sie größere Nahrungsmittel nur im zerkleinerten Zustand zu sich nehmen“, berichten sie und ihr Mann Klaus. Auf dem Zimmer der alten Dame hätten die Eheleute dann bemerkt, dass sie ihre Getränke nicht angerührt habe. „Wir baten das Personal, eine Flüssigkeitsbilanz zu führen. Beim Nachmittagsbesuch am nächsten Tag mussten wir leider feststellen, dass die Getränke wieder nicht angerührt worden waren. Sie wurden offensichtlich nicht angereicht.“ Zudem sei die Klingel für seine Mutter nicht erreichbar gewesen, kritisiert Klaus Krämer. Nach fünf Tagen hat es dem Ehepaar gereicht: Sie brachten ihre Mutter in ein anderes Heim.

Als ihr die Vorwürfe des Pflegehelfers bekannt wurden, prüfte die Heimaufsicht die Einrichtung der Marseille-Kliniken AG. „Die Heimaufsicht ist mit der Einrichtung in Kontakt, um eine Begleitung sicherzustellen“, sagte gestern Dr. Petra Kodré, Pressesprecherin des Sozialressorts. Dem Vernehmen nach soll es Verbesserungsbedarf geben.

Da ein Teil der Vorwürfe strafrechtlicher Natur seien, habe die Heimaufsicht diese an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Dabei handele es sich um eine formale Weiterleitung, weil die Heimaufsicht die Vorwürfe nicht prüfen könne.

Bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Anfang des Jahres erhielt Amarita beim Pflege-TÜV die Gesamtnote 1,6, im Teilbereich Pflege und medizinische Versorgung nur eine 2,5. Schaut man beim AOK-Pflegeheimnavigator in die dahinter liegenden Teilnoten, erscheint mehrmals die Note 5, zum Beispiel bei der Frage, ob erforderliche Dekubitusprophylaxen (Vorbeugung von Druckgeschwüren) durchgeführt worden seien. Dem Vernehmen nach soll der MDK das Heim anlassbezogen noch mal geprüft haben.

Das Amarita-Heim weist die Vorwürfe zurück. „Das Wohlergehen unserer Bewohner steht für uns an erster Stelle“, sagte gestern Amarita-Sprecher Werner Kipp. „Wir begrüßen deshalb auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, die wegen nicht belegter Vorwürfe routinemäßig eingeschaltet wurde.“ Auch Amarita habe die Staatsanwaltschaft gebeten, den Vorwürfen nachzugehen, damit Klarheit geschaffen werde. Der ehemalige Mitarbeiter habe sich zu keinem Zeitpunkt mit Kritik an der Pflegepraxis in der Einrichtung an die Leitung gewandt, so Kipp weiter. Hätte es tatsächlich kritikwürdige Punkte gegeben, hätte man von ihm erwarten müssen, dass er diese sofort an Einrichtungs- und Pflegedienstleitung melde. Unabhängig davon sei er nach dem Arbeitsvertrag dazu verpflichtet gewesen.

„Wir haben die Vorwürfe intern selbst intensiv geprüft und sind zu dem Zwischenergebnis gekommen, dass die Pflegepraxis mit den Vorschriften der Pflegekassen und Sozialämter übereinstimmt“, so Kipp. Die Mutter von Herrn Krämer „ist von unserem Personal fachgerecht und fürsorglich gepflegt worden“. Es seien keine Beschwerden von Angehörigen aktenkundig.

Quelle: http://www.nordsee-zeitung.de, 07.05.2011

« Letzte Änderung: 09. Mai 2011, 00:02 von admin » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 02. Mai 2011, 10:20 »

Amarita-Haus in Bremerhaven
Heimaufsicht schaltet Staatsanwaltschaft ein

Im Fall des Bremerhavener Amarita-Pflegeheims schaltet die Heimaufsicht jetzt die Staatsanwaltschaft ein. Das kündigte eine Sprecherin der Bremer Sozialbehörde an. Es handele sich aber um ein übliches Verfahren, wenn Vorwürfe im Raum stünden, die die Heimaufsicht nicht klären könne.


Die Aufsichtsbehörde hatte das Heim in den vergangenen Wochen mehrfach geprüft. Der Abschlussbericht soll Ende kommender Woche veröffentlicht werden. Nach Informationen von Radio Bremen soll das Heim, das zur Marseille-Gruppe gehört, eine weitere Station erst eröffnen dürfen, wenn ausreichend Personal eingestellt worden ist. Bei den Untersuchungen der Heimaufsicht soll es auch um die fachliche Qualifikation von Mitarbeitern gegangen sein. Ein ehemaliger Pfleger hatte schwere Vorwürfe gegen die Einrichtung erhoben und von gefälschten Protokollen und unhygienischen Zuständen gesprochen.

Quelle: http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikamaritastaatsanwaltschaft100.html, 29. April 2011, 14:25 Uhr
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« Antworten #5 am: 09. April 2011, 15:07 »

Heimaufsicht eingeschaltet
Harte Kritik an Bremerhavener Amarita Pflegeheim


Radio Bremen berichtete in den Nachrichten am Freitag 8. April 2011 um 18:53 Uhr sowie am sowie am 9. April 2011, 15:09 Uhr, dass ein ehemaliger Mitarbeiter des Bremerhavener Pflegeheims Amarita die Heimaufsicht eingeschaltet habe. Er kritisiere in Schreiben, die Radio Bremen vorliegen, die Zustände bei der Pflege in dem Haus der Marseille Kliniken AG.

Die Vorwürfe wiegen schwer: Gefälschte Protokolle, Gewalt gegen Bewohner und unhygienische Zustände sollen nur einige der Vorwürfe des ausgebildeten Krankenpflegers sein. Ein halbes Jahr soll er laut den Nachrichten in dem Heim gearbeitet haben und habe dann wegen der Zustände bei Amarita gekündigt.

Die Prüfer der Heimaufsicht sollen bereits in dem Haus gewesen seien, so die Info weiter. Angeblich sollen sich die Beschwerden dabei nicht bestätigt haben. Eine Stellungnahme aus der Bremer Heimaufsicht läge beim anfragenden Sender noch nicht vor.

Quelle: http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikpflegeheimamaritabremerhaven100.html



Auszug aus dem MDK-Transparenzbericht, 02.08.2010 [>>] (Benotungssystem = Noten 1-5):

  • Entspricht die Medikamentenversorgung den ärztlichen Anordnungen? Note: 5,0
  • Werden erforderliche Dekubitusprophylaxen durchgeführt? Note: 5,0
  • Werden die Nachweise zur Behandlung chronischer Wunden oder des Dekubitus (z. B. und dokumentation) ausgewertet und die Maßnahmen ggf. angepasst? Note: 5,0
  • Werden erforderliche Maßnahmen bei Einschränkungen der selbständigen Nahrungsversorgung durchgeführt? Note: 4,8
  • Werden individuelle Ressourcen und Risiken bei der Flüssigkeitsversorgung erfasst? Note: 5,0
  • Erfolgt eine systematische Schmerzeinschätzung? Note: 5,0
  • Werden bei Bewohnern mit Inkontinenz bzw. mit Blasenkatheter die individuellen Ressourcen und Risiken erfasst? Note: 5,0
  • Werden bei Bewohnern mit Inkontinenz bzw. mit Blasenkatheter die erforderlichen Maßnahmen durchgeführt? Note: 4,8
  • Werden die erforderlichen Kontrakturprophylaxen (Anmerk.: Kontraktur=Gelenksteife) durchgeführt? Note: 5,0
  • Wird die erforderliche Körperpflege den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Bewohners entsprechend durchgeführt? Note: 5,0
  • Wird die erforderliche Mund- und Zahnpflege den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Bewohners entsprechend durchgeführt? Note: 5,0
  • Wird das Wohlbefinden von Bewohnern mit Demenz im Pflegealltag ermittelt und dokumentiert und werden daraus Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet? Note: 5,0
  • Gibt es Hilfestellungen zur Eingewöhnung in die Pflegeeinrichtung (z. B. Bezugspersonen, Unterstützung bei der Orientierung, Integrationsgespräch nach 6 Wochen)? Note: 5,0
  • Wird die Eingewöhnungsphase systematisch ausgewertet? Note: 5,0
  • Ist die Darbietung von Speisen und Getränken an den individuellen Fähigkeiten der Bewohner orientiert (z. B. wird die Nahrung nur bei tatsächlicher Notwendigkeit klein geschnitten oder als passierte Kost serviert)? Note: 5,0
  • Hat sich für sie etwas zum Positiven geändert, wenn Sie sich beschwert haben? Note: 5,0

Der aktualisierte MDK-Transparenzbericht vom 17/18.01.2011 ist einsehbar unter
www.aok-pflegeheimnavigator.de




Gegendarstellung des Amarita-Pflegeheims
, siehe:
http://www.amarita.de/bremerhaven/

Zitat von: Marseille
... Ein hochkarätig besetzter Wissenschaftlicher Beirat sichert die konstant hohe Qualität unserer Leistungen im Gesundheitssektor. ...
Quelle: http://www.amarita.de/bremerhaven/ge/content.php?Cont=wiss_beirat&Navi=qualitaet
« Letzte Änderung: 08. Mai 2011, 23:59 von admin » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 03. August 2010, 14:09 »

Fachkräftemangel in Marseille- Senioren Einrichtung
ver.di: „Personalengpass ist hausgemacht“.


Als wenig überraschend bezeichnete die Gewerkschaft ver.di in Düsseldorf die Auflösung einer Wohngruppe des zur Marseille-Kliniken AG gehörenden Senioren Wohnparks Volksgarten.

„Wir wissen, dass die Zahl der Pflegekräfte in den Düsseldorfer Marseille Einrichtungen viel zu niedrig ist“, sagte ver.di Sekretär Stefan Röhrhoff. Auf dem Rücken der Bewohner und Beschäftigten wolle sich der wirtschaftlich schwer angeschlagene private Pflegekonzerns sanieren. Betriebsbedingte Kündigungen in den letzten Monaten hätten die schwierige Situation im Personalbereich noch verschärft.

„Grundsätzlich ist der Pflegekräftemangel hausgemacht und direkte Folge der unattraktiven Arbeitsbedingungen“, kritisierte Röhrhoff. Befristete Verträge und damit eine große Personalfluktuation seien in den Altenpflegeeinrichtung von Marseille in Düsseldorf an der Tagesordnung. Außerdem gebe es weder einen Betriebsrat noch eine tarifvertraglich geregelte Bezahlung.

Zurückliegende Versuche der Gewerkschaft ver.di bei Marseille u.a. auf Konzernebene die Arbeitsbedingungen durch einen Tarifvertrag besser zu gestalten, seien bisher gescheitert. Die Vorstellungen des Arbeitgebers waren zu weit vom Branchenniveau entfernt.

„Gerade in den anspruchsvollen und schwierigen Pflegeberufen sind gute Arbeitsbedingungen die Grundvoraussetzung für das Gewinnen und Halten von Fachpersonal“, betonte Röhrhoff. Wer sich wie Marseille darauf beschränke, auf seinen Internetseiten heile Welt vorzugaukeln, dürfe sich über die Konsequenzen nicht wundern.

Quelle: ver.di -Bezirk Düsseldorf, Pressemitteilung vom 02.08.2010
« Letzte Änderung: 09. April 2011, 14:53 von admin » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 17. August 2009, 16:00 »

Klinik-Betreiber Marseille zu Bewährungsstrafe verurteilt
Von Per Hinrichs 13. August 2009, 04:00 Uhr

Das Landgericht Halle hat den Hamburger Klinikbetreiber Ulrich Marseille zu einem Jahr Haft, ausgesetzt auf vier Jahre zur Bewährung, verurteilt. Als Bewährungsauflage wurde ihm aufgegeben, sechs Millionen Euro an die Staatskasse zu zahlen, teilte der Sprecher des Landgerichts, Wolfgang Ehm, mit. Das Gericht verurteilte den Unternehmer wegen versuchter Anstiftung zur uneidlichen Falschaussage in Tateinheit mit versuchter Nötigung.  

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Quelle: http://www.welt.de



Prozess: Urteil wegen dubioser Drohbriefe
Ulrich Marseille muss sechs Millionen Euro zahlen


Hamburg. Es ist vorbei - vorerst zumindest. Nach 21 Monaten und 40 Verhandlungstagen ist im Prozess gegen den Hamburger Klinikbetreiber Ulrich Marseille vor dem Landgericht Halle gestern das lang erwartete Urteil gefallen. Wegen versuchter Nötigung in Tateinheit mit versuchter uneidlicher Falschaussage ist der Multimillionär zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr, ausgesetzt auf vier Jahre zur Bewährung, verurteilt worden. Außerdem, das ist die Bewährungsauflage, muss der 53-Jährige sechs Millionen Euro an die Staatskasse zahlen.

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Quelle: http://www.abendblatt.de



Weitere Informationen zu Ulrich Marseille finden Sie u.a. hier:

Das "manager-magazin.de berichtete am 15.04.2002 online:

Ulrich Marseille - Peinliche Enthüllungen


Der umstrittene Klinik-Gründer und Spitzenkandidat für die Schill-Partei wurde nach Informationen des SPIEGEL während seines Jura-Studiums wegen eines Täuschungsversuchs vom Examen ausgeschlossen.

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Zitat von: wikipedia.org

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« Letzte Änderung: 02. August 2013, 13:20 von admin » Gespeichert

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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
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Multihilde
Gast
« Antworten #2 am: 19. Februar 2007, 15:12 »

http://www.haz.de/hannover/294878.html

Hannover:
Finanzinvestor kauft Pflegeheime 
 
Alle 18 Pflegeheime der hannoverschen Gruppe „Sozialkonzept“ sind von der Bad Homburger Pflegeholding Casa-Reha aufgekauft worden, die wiederum mehrheitlich der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft „Advent“ gehört. 

Der 63-jährige Gründer Peter Engels gibt „private Gründe“ für den Verkauf seiner Pflegeheime an, die wirtschaftlich erfolgreich seien. „Für die Bewohner und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ändert sich nichts“, versichert Engels, der keine Auskunft zum Verkaufspreis geben will. Bei den teilweise hochbetagten Bewohnern hingegen macht sich Verunsicherung breit: „Wir fürchten, künftig Spielball internationaler Finanzinvestoren zu sein“, meinte ein 84-jähriger Mann im Wülfeler Pflegeheim Katharinenhof.

Außer dem Katharinenhof (225 Pflegeplätze) gehören in der Region auch die Heime Cäcilienhof in Garbsen-Berenbostel (180 Plätze) und Rosenhof in Hemmingen (192 Plätze) zur Sozialkonzept GmbH. Den rund 50 Beschäftigten der zentrale Verwaltung von Sozialkonzept in Vahrenheide droht der Verlust ihrer Arbeitsplätze. Die Zentrale in Hannover soll bis zum Jahresende schrittweise nach Bad Homburg verlegt werden. Wie vielen Sozialkonzept-Verwaltungskräften Jobs in Hessen angeboten werden, ist ungewiss. Insgesamt arbeiten derzeit rund 3000 Mitarbeiter in den Sozialkonzept-Heimen.

Der neue Eigentümer Casa-Reha, der bundesweit 26 Pflegeheime betreibt und weitere zehn baut, will mit der Übernahme von Sozialkonzept zur Gruppe der führenden privaten Pflegeunternehmen in Deutschland aufsteigen. Ihr bisheriges Wachstum verdankt Casa-Reha den Finanzinvestoren von Advent, die nach eigenen Angaben seit 1984 weltweit mehr als acht Milliarden Euro in 500 Unternehmen aus 35 Ländern investiert haben. In Deutschland übernahm Advent vor zwei Jahren zum Beispiel den angeschlagenen Büroartikelhersteller Herlitz.

In die Schlagzeilen kamen Advent und andere Investmentfonds im April 2005, als der frühere SPD-Chef Franz Müntefering große Beteiligungsgesellschaften mit Heuschrecken verglich: „Sie bleiben anonym haben kein Gesicht, fallen über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter“, lautete Münteferings Kritik. Advent wies Vorwürfe zurück, nur an schnellen Renditen interessiert zu sein. Nach vier bis sieben Jahren trenne sich Advent jedoch in der Regel von den Unternehmen. Der Investor arbeite mit dem Geld von Pensionsfonds, Versicherungen und Stiftungen, die Renditen von neun bis 13 Prozent erwarteten, sagte ein Advent-Sprecher.

Der Verkauf der Sozialkonzept-Heime muss noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden. Eine Zustimmung gilt jedoch als sicher, da Casa Reha auch nach dem Kauf der 18 Heime von Peter Engels keine marktbeherrschende Stellung in der Branche hat.

Von Bernhard Koch
 
Veröffentlicht 18.02.2007 20:11 Uhr
Zuletzt aktualisiert 19.02.2007 09:53 Uhr

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung
« Letzte Änderung: 19. Februar 2007, 15:19 von Hilde A. » Gespeichert
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