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Autor Thema: Residenz-Gruppe: Hohe Rendite - zu Lasten von Pflegekräften + Pflegebedürftigen  (Gelesen 65494 mal)
admin
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« am: 03. September 2007, 09:37 »


Schweden investiert in deutschen Pflegemarkt

In der Ausgabe vom 03.09.2007 berichtet der Bremer "Weser Kurier" über millionenschweres Geschäft, das der Betreiber der Residenz-Gruppe mit Schweden eingefädelt hat:

Residenz-Gruppe baut für Schweden
Vertrag über 48 Millionen Euro


Von unserem Redakteur
Heinz Holtgrefe


BREMEN. Die Bremer Residenz-Gruppe hat mit der schwedischen Kungsleden AB einen Immobilien-Projektkaufvertrag mit einem Volumen von über 48 Millionen Euro abgeschlossen. Das Bremer Unternehmen ist seit 1988 als Dienstleister für Senioren tätig. Kungsleden ist nach Residenz-Angaben eine der führenden schwedischen Immobiliengesellschaften mit Schwerpunkten auf Pflegeeinrichtungen, Schulen und Altenheimen. Das börsennotierte Unternehmen verfügte Ende 2006 über Immobilien zum Buchwert von rund 2,5 Milliarden Euro.

Die jetzt geschlossenen Verträge beinhalten die Errichtung von acht Seniorenresidenzen in Bremen und Verden sowie vier solcher Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Insgesamt wurde eine zu erstellende Fläche von rund 29 000 Quadratmeter verkauft, die bis Ende 2008 fertiggestellt werden.

Die Einrichtungen in Bremen-Arsten, Verden und im thüringischen Rositz werden durch die Residenz-Gruppe selbst betrieben. Damit verfügt das Unternehmen über rund 1500 Pflegeplätze. Aktuell sind in der Gruppe 640 Mitarbeiter beschäftigt.

Schon zu Beginn des Jahres hatte die Residenz-Gruppe zwei Pflegeeinrichtungen in Bremen-Hemelingen und Hambergen für rund 10 Millionen Euro an eine englische Investorengruppe verkauft.

Für den Betrieb der Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen hat sich die Residenz-Gruppe mit 51 Prozent an der Dr. Lührmann GmbH, Dortmund beteiligt. Die Geschäfte werden vom Geschäftsführenden Gesellschafter Rolf Specht geführt.


Quelle: www.weser-kurier.de - 03.09.2007

Kommentar:
Soll man lachen oder weinen? Am 31.08.2007 wurden im 2. Pflegequalitätsbericht vom MDS immer noch gravierende Mängel in deutschlands Alten- und Pflegeheimen beklagt. Nur zwei Tage später las man in der Tagespresse, "eine der führenden schwedischen Immobiliengesellschaften mit Schwerpunkten auf Pflegeeinrichtungen, Schulen und Altenheimen" will 48 Millionen in deutsche Pflegeeinrichtungen investieren. Geht damit die Pflegekrise in Deutschland dem Ende entgegen oder wird sie sich noch verschärfen?

Man darf gespannt sein ...

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« Letzte Änderung: 19. September 2011, 13:28 von admin » Gespeichert

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