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Autor Thema: Residenz-Gruppe: Hohe Rendite - zu Lasten von Pflegekräften + Pflegebedürftigen  (Gelesen 34778 mal)
admin
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« Antworten #25 am: 08. August 2016, 19:26 »

Einfältigkeit läßt grüßen:

Zitat
FDP-Abgeordnete Marco Genthe und Sylvia Bruns auf Sommertour
Pflegenotstand bekämpfen: Liberale von Weyher Idee begeistert


Von Sigi Schritt.

Um das Problem des Pflegenotstands in Deutschland zu lösen, hat Rolf Specht, geschäftsführender Gesellschafter der Residenzgruppe, eine aus seiner Sicht schnell umsetzbare Idee entwickelt. Die hat er gestern auf der Sommertour der FDP-Landtagsfraktion in der Seniorenresidenz Lerchenhof in Leeste vorgetragen. Sie fand bei Sylvia Bruns, sozial- und gesundheitspolitische Sprecherin, beim Abgeordneten Marco Genthe (Leeste) und beim ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jürgen Timm (Stuhr) breite Zustimmung.

... Specht sieht als mögliche Lösung, ähnlich wie in der Schifffahrt bei den Matrosenbezügen, dass der Staat für examinierte Pflegekräfte in allen Gesundheitssparten auf die Lohnsteuer des Arbeitnehmers verzichtet. ...

... Als „praktikable und schnell umsetzbare Lösung“ bezeichnete Jürgen Timm Spechts Vorschlag. Allerdings sei das eine Sache des Bundes. „Aber das Land Niedersachsen könnte über eine Bundesratsinitiative das Verfahren in Berlin einbringen“, ergänzte Genthe. ...

Die Politiker besuchten neben dem Lerchenhof auch die Senioreneinrichtung „Deutsche Eiche“ in Syke und das „Haus Am Brunnen“ in Brinkum.
Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/weyhe-ort54198/pflegenotstand-bekaempfen-liberale-weyher-idee-begeistert-6637601.html, 05.08.2016



ANMERKUNG:
Dass die FDP bereitwillig Unternehmer unterstützt, gehört bekanntermaßen zum Handlungsprinzip und zur Wahl-Taktik der Partei. Dass nun aber FDP-Parteigrößen aus Niedersachsen und ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Partei den abstrusen und wirklichkeitsfremden Ideen des Immobilienhais und Heimbetreibers Rolf Specht willfährig Lob spenden, macht die Partei noch unwählbarer, als sie ohnehin schon ist!

Denn wenn Pflegekräfte von der Lohsteuer befreut werden sollen, sollten dann Krankenschwestern und -pfleger leer ausgehen? Und was ist mit KindergärtnerInnen, Rettungssanitätern, Feuerwehrleuten, Polizisten, Lehrern usw., bei denen ebenfalls Personalnotstände zu beklagen sind - und was ist mit all den anderen Berufszweigen, in denen ebenfalls Fachkräftemange herrscht ?!!!
« Letzte Änderung: 25. September 2016, 01:03 von admin » Gespeichert

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« Antworten #24 am: 03. April 2016, 22:20 »

Zitat
Rolf Specht kauft Pflegeheim zurück

... Da weder seine Tochter Britta noch jemand aus der Familie des einzigen verbliebenen Partners Kattau das Geschäft übernehmen will, hatte Specht im vergangenen Jahr unter anderem die Senioren Wohnpark Weser GmbH von der Residenz-Gruppe getrennt. Dazu zählte auch der Leester Lerchenhof. Erst im Januar hat Specht das Gebäude von der Cux-Fondsgesellschaft, die das Gebäude zehn Jahre lang an die Residenz-Gruppe vermietet hatte, zurückgekauft. Jetzt haben Einzelinvestoren die Möglichkeit, 85 „vermietete“ rund 20 Quadratmeter große Zimmer samt Gemeinschaftseigentumsanteilen im 2005 eröffneten Haus zu erwerben. Dazu kommen beispielsweise die Küche und Funktionsräume etwa für das Essen sowie für die Therapieanwendungen. ...
Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/weyhe-ort54198/rolf-specht-kauft-pflegeheim-zurueck-veraeussert-einzelinvestoren-6134541.html, 18.02.2016
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« Antworten #23 am: 28. Dezember 2015, 11:13 »

Zitat
„Care-Hotels“ für Urlaub von der Pflege
Angebot für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Rolf Specht investiert am Tegernsee 45 Millionen Euro

VON SILKE HELLWIG

Bremen. Rolf Specht ist Profi im Bereich der stationären Pflege. Er hat mit seinen Partnern eine Unternehmensgruppe aufgebaut, die zu den 15 größten privaten Seniorenheimbetreibern in Deutschland zählte und mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigte. Nun schmiedet er neue Pläne: Er will eine „Care-Hotel“-Kette aufbauen. Darunter seien Häuser zu verstehen, „in denen man nicht nur erstklassige Hotel-, sondern auch Pflegeleistungen beziehen und dazu buchen kann, die von den Kassen gefördert und bezahlt werden“.

Im Sommer dieses Jahres hat sich der geschäftsführende Gesellschafter der Residenz-Gruppe Bremen von der Senioren Wohnpark Weser GmbH und der Senioren Wohnpark Stade GmbH getrennt, die 34 Einrichtungen mit 2496 stationären Pflegeplätzen in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen betrieben hat. Er wolle im Alter von 63 Jahren kürzer treten, so hatte Specht seinen Entschluss kommentiert. Von einer Hotel-Kette war noch keine Rede. „Es macht mir einfach Spaß, Neues zu entwickeln. Das nennt man wohl Unternehmergeist“, sagt Specht.

Das erste „Care-Hotel“ – Kategorie vier Sterne Superior – soll am Tegernsee entstehen. Motto: „genießen, genesen, erholen“. Das Grundstück ist gekauft, 7500 Quadratmeter „fast direkt am See“, das Genehmigungsverfahren läuft laut Specht. Investitionsvolumen: rund 45 Millionen Euro. Mit einem solchen Hotel werde eine Marktlücke geschlossen, sagt Rolf Specht: Insbesondere für pflegende Angehörige sei es wichtig, sich gelegentlich eine Auszeit zuzugestehen, um sich regenerieren zu können. Bislang sei das nur über die Kurzzeitpflege möglich. Die Pflegebedürftigen in entsprechenden Einrichtungen alleine zu lassen, falle vielen Angehörigen schwer. Für die Pflegebedürftigen sei eine solche Situation ebenfalls oft belastend, da sie sich in einer fremden Umgebung ohne Bezugspersonen zurecht finden müssten. „Da fehlt einfach ein Angebot.“

Wellness-Hotels boomen, allerdings wenden sich die meisten nicht an pflege-, sondern an erholungsbedürftige Gäste, die ausspannen und sich mit verschiedenen Anwendungen umsorgen lassen wollen. Seit einigen Jahren gibt es laut dem „Deutschen Seniorenportal“ überdies eine Reihe von „Kur- und Pflegehotels“, die Tages- und Kurzzeitpflegeplätze anbieten, aber auch Angehörige aufnehmen, die sich erholen und dabei in der Nähe ihres Angehörigen bleiben oder so weit wie möglich gemeinsam Urlaub machen möchten.

„Es gibt Pflegehotels, die schon nach wenigen Jahren ihre Pforten wieder für immer schließen. Eine Ursache könnte sein, dass diese Unterkünfte zu wenig Urlaub und zu viel Pflege verkörpert haben. Ein gutes Pflegehotelkonzept sollte seinen Gästen ebenso viel Urlaubsgefühl vermitteln, wie ein ,normales’ gehobenes Hotel. Und das ganz unabhängig vom Alter der Gäste“, heißt es auf dem Portal. Und: „Noch ist der Markt in Deutschland recht übersichtlich.“

Am Nidda-Stausee in Hessen wurde im September der Grundstein zu einem „Care-Hotel“ gelegt. Es soll im Frühjahr 2017 eröffnet werden. Bauherr ist, wie die „Oberhessische Presse“ mitteilt, die Hopag Hotel Property AG, die ein weiteres „Care-Hotel“ in Bad Liebenzell plant. Betrieben werden soll die Einrichtung von der „Carehotel GmbH & Co. KG“. Das Konzept stammt laut Unternehmen von Karina-Anna Dörschel, Geschäftsführerin einer Hotelkette. Ihr Motiv: „Eigene Erfahrungen aus dem persönlichen Umfeld haben mich beeindruckt: Einschränkungen und Handicaps sind immer noch ein Tabuthema und Reisen, ob allein, mit dem Partner oder mit der Familie nur schwer zu realisieren. Das möchte ich ändern.“

Die Pflegereform der Bundesregierung im Jahr 2012 verankerte den Grundsatz „ambulant vor stationär“ im entsprechenden Gesetz. Dadurch, so Specht, veränderten sich die Möglichkeiten – sowohl für Dienstleister als auch für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen: „Verhinderungspflege“ nennt sich eine Leistung der Pflegeversicherung, mit der einmal im Jahr Kosten übernommen werden, die entstehen, wenn die pflegende Person Urlaub macht oder der Betreuung nicht nachkommen kann. Der finanzielle Aufwand muss nachgewiesen werden, erstattet werden bis zu 1612 Euro. Obendrein kann auch Geld, das für die Kurzzeitpflege zur Verfügung steht, aber nicht abgerufen wird, zur „Verhinderungspflege“ genutzt werden – damit steigt die Summe auf 2418 Euro.

Damit, sagt Specht, sei ein gemeinsamer Urlaub möglich, der zugleich „Urlaub von der Pflege“ sei, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Man verbringe die Ferien gemeinsam, die nötigen Assistenzleistungen und Rehabilitationsangebote werden zu dem Urlaub hinzugebucht. Auch alleinstehende Pflegebedürftige hätten meist Schwierigkeiten, eine geeignete Ferienunterkunft zu finden. Beatmungs- und Dialysepatienten sollen in seinem „Care-Hotel“ ebenso gut aufgehoben sein, wie Geh- und Sehbehinderte. Eine Reisebegleitung soll ebenfalls zum Angebot zählen. „Wir werden versuchen, alles möglich zu machen, was für die Gäste und die Pflegebedürftigen nötig ist“, sagt Specht. Das entsprechende Fachpersonal, das sich um die Hotelgäste kümmert, soll in einem eigenen ambulanten Pflegedienst organisiert werden.

Specht will in Tegernsee nicht nur das Hotel mit 120 Zimmern und Suiten bauen, sondern auch 90 Wohnungen, darunter ein Drittel, das explizit für junge Familien gedacht ist, „und wo die Miete und der Kaufpreis limitiert sind“. Das sei ein Wunsch der Stadt Tegernsee (rund 3600 Einwohner), die großes Interesse daran habe, dass sich junge Familien ansiedelten und neues Publikum gewonnen wird.

Die anderen Wohnungen sollen seniorengerecht ausgestattet werden, die Bewohner ebenfalls von den Angeboten des Hotels profitieren – von der Versorgung mit Mahlzeiten bis hin zu Pflegeleistungen. „Tegernsee ist als beliebter Urlaubsort ideal für unser Pilot-Hotel“, so Specht. Denn bei einem will es der Bremer Unternehmer nicht belassen: In Bad Oeynhausen, Bad Reichenhall, am Chiemsee, am Starnberger See und in Duhnen hat er sich ebenfalls umgesehen, ob sich ein Standort für ein „Care-Hotel“ findet. Selbstverständlich stehe auch Bremen auf seiner Liste.
Quelle: www.weser-kurier.de, 28.12.2015
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« Antworten #22 am: 17. September 2015, 00:01 »

Interview im Bremer "WESER-KURIER" am Mo., 14.09.2015

„Qualität ist das Wichtigste“
Orpea-Deutschland-Chef Marc Hildebrand über die Übernahme der Pflegeheime der Bremer Residenz-Gruppe


... Bei der Pflege geht es immer um das ganz individuelle Schicksal der Bewohner und ihrer Angehörigen. Ein Unternehmer, der nur Geld verdienen möchte, ist da vollkommen fehl am Platz. ...

Quelle: www.weser-kurier.de



KOMMENTAR:
Da wird ORPEA beweisen müssen, dass sie nicht nur Geld verdienen, sondern Pflegebedürftige menschenwürdig versorgen wollen und können!

* weserkurier_150914-S15.pdf (138.4 KB - runtergeladen 159 Mal.)
« Letzte Änderung: 17. September 2015, 00:08 von admin » Gespeichert

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« Antworten #21 am: 30. Juli 2015, 14:20 »

Zitat
Senioren gegen Kommerzialisierung
Pflege auf dem Markt

Bewohnervertretung kritisiert den Verkauf von Pflegeheimen der „Residenz Gruppe“ an einen internationalen Investor.


Der jüngste Eigentümerwechsel von Bremer Seniorenheimen sorgt für Unruhe bei einer Selbsthilfe-Initiative für HeimbewohnerInnen. Vergangene Woche hatte Unternehmer Rolf Specht seine Anteile an zwei Betreibergesellschaften der „Residenz-Gruppe“ an den internationalen Investoren Orpea verkauft. Daran hängen insgesamt 34 Einrichtungen mit rund 2.500 Pflegeplätzen in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die in Frankreich ansässige Orpea-Gruppe unterhält bereits 64.000 Heimplätze. Der vier Milliarden Euro schwere Pflegekonzern gehört zu den größten Europas.

Für Reinhard Leopold von der Selbsthilfe-Initiative „Heim-Mitwirkung“ ist die Größe des börsennotierten Unternehmens ein Grund zur Sorge. „Aktienunternehmen haben primär die Interessen ihrer Anleger zu befriedigen“, sagte er zur taz. Daraus resultierten Sparzwänge, die langfristig unweigerlich beim Personal landen und so Pflegestandards weiter aushöhlen würden.

Zur Größe des Käufers äußerte sich auch Unternehmer Specht, nur sieht er gerade darin eine Chance für die Zukunft der Pflege. Derartige Unternehmensstrukturen, sagte er, seien nämlich eher als kleine Einrichtungen in der Lage, als politische Einheit aufzutreten. So könnten sie für den „gesellschaftspolitischen Stellenwert von stationären Pflegeeinrichtungen für die letzte Phase des Lebens der Menschen“ eintreten, sagte Specht.

Für den Aktivisten Leopold ist das nicht nur Schönfärberei, sondern auch inhaltlich eine „hochgefährliche Aussage“. Denn dieses politische Auftreten, von dem Specht spreche, sei nichts anderes als „gefährlicher Lobbyismus“. Und der habe in der Vergangenheit nie im Sinne von HeimbewohnerInnen gewirkt. Ganz im Gegenteil sei etwa das gerade Anfang des Jahres in Kraft getretene „Pflegestärkungsgesetz I“ auf Druck aus der Wirtschaft politisch durchgewunken worden. Das Gesetz ermöglicht den Einsatz niedrig qualifizierter Hilfskräfte, die ausgelasteten PflegerInnen Arbeiten abnehmen sollen. „Eigentlich sind die nur zum Bespaßen vorgesehen“, sagt Leopold. Tatsächlich aber würden sie regelmäßig auch in der Pflege eingesetzt. Das sei nicht nur ein arbeitsrechtliches Problem: Wenn jemand unausgebildet etwa mit dementen Menschen arbeite, so Leopold, könne das schlimmstenfalls sogar zu Gewalt führen.

Specht hatte bereits vor zwei Jahren versucht, Heime abzustoßen. Der geplante Deal mit der bayrischen „Silver Care Holding“ kam nicht zustande, inzwischen wurde dieser Interessent seinerseits von Orpea übernommen. Loswerden will Specht die Heime nach eigenen Angaben aus Altersgründen. Im Geschäft mit der Pflege wird der 63-Jährige aber weiterhin tätig sein – etwa als geschäftsführender Gesellschafter eines ambulanten Pflegedienstes sowie eines Trägers seniorengerechter Wohnungen.

Immerhin scheinen die Jobs der derzeit in den verkauften Einrichtungen Beschäftigten nicht auf dem Spiel zu stehen. Alle Angestellten und auch die Geschäftsführer Frank Markus und Carsten Adenäuer sollen nach Unternehmensangaben bleiben. Zudem soll ihre Bremer Niederlassung zu Orpeas neuer Norddeutschlandzentrale ausgebaut werden, was möglicherweise weitere Arbeitsplätze in der Verwaltung schaffen oder nach Bremen verlagern könnte.

Für Leopold ist das ein schwacher Trost. Denn selbst wenn die Stellen tatsächlich auch langfristig bleiben sollten, müsse man doch sehr genau hinsehen, mit welcher Qualifikation sie besetzt würden, wenn MitarbeiterInnen ausstiegen oder in den Ruhestand gingen. Das könne man nur abwarten, sagt Leopold – „sonderlich optimistisch bin ich allerdings nicht“.
Quelle: http://www.taz.de/Senioren-gegen-Kommerzialisierung/!5216174, 29.07.2015/
« Letzte Änderung: 03. August 2015, 13:15 von admin » Gespeichert

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« Antworten #20 am: 25. Juli 2015, 19:57 »

KOMMENTAR

Gewinn-Maximierung versus Menschenwürde in der Pflege

Heuschrecken im Pflegebereich


24.07.2015 · Die französische ORPEA-Gruppe schluckt die Residenz-Gruppe mit ihren insgesamt 38 Pflegeheimen in Deutschland. Das ist seit Mittwoch (22.07.2015) bekannt. Inhaber Rolf Specht hatte schon einmal im Juni 2013 versucht 20 seiner damals 30 Heime an die Silver Care Holding in München zu veräußern. Aus nicht weiter bekanntgewordenen Gründen platzte damals allerdings der Deal.

Im April letzten Jahres wurde dann die Münchner Silver Care Holding selbst zum Übernahme­kandidaten und von der ORPEA-Gruppe übernommen. Das trieb den Aktienkurs in die Höhe: Laut Finanznachrichten.de liegt die Kursveränderung innerhalb eines Jahres bei knapp 40 Prozent im Plus. Ob die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen von der aktuellen Entwicklung ebenfalls begeistert sein können, darf stark bezweifelt werden.

Die jetzige Übernahme durch den französischen Pflege-Konzern wirft einige Fragen auf. Rendite- und Gewinnmaximierung stehen im krassen Widerspruch zur Pflegequalität und Menschen­würdige in der Pflege. Pflege war und ist personal- und damit kostenintensiv. Was also ist nach solchen Übernahmen durch große Konzerne zu erwarten? Wie werden die neuen Inhaber der Residenz-Gruppe die finanziellen Erwartungen der Aktionäre versuchen zu befriedigen?

Um die Erwartungen und Ziele des Aktien-Unternehmens zu erfüllen werden vermutlich harte Einschnitte im Personalbereich und andere Einsparungen unausweichlich und eine Verschlechterung der Versorgungs­qualität somit kaum zu vermeiden sein. Bei Gewinn-Maximierung bleibt der Mensch und seine Menschenwürde eben auf der Strecke.

Quelle: Presse-Info vom 24.07.2015
« Letzte Änderung: 25. September 2015, 14:46 von admin » Gespeichert

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« Antworten #19 am: 25. Juli 2015, 19:53 »

Zitat
Franzosen kaufen Seniorenheime

VON KIRA PIEPER UND STEFAN LAKEBAND

Im Alter muss man sehen, dass man kürzer treten muss“, sagt Rolf Specht, mittlerweile 63 Jahre alt. Daher findet es der Bremer gar nicht abwegig, zwei seiner Unternehmen zu verkaufen. Auch, weil sein Geschäftspartner „auf die 70 zugeht.“ ...
Quelle: www.weser-kurier.de, 25.07.2015



ANMERKUNG:
In der gleichen Ausgabe der Bremer Tageszeitungen erschien im Immobilienteil eine große Anzeige der Residenz-Gruppe ...




Pressemitteilung zur Übernahme durch ORPEA [>>]

* Franzosen-kaufen-Seniorenheime_wk150725.pdf (340.65 KB - runtergeladen 240 Mal.)

* Pflegeimmobilie-als-Kapitalanlage_wk150725.jpg (139.38 KB, 800x717 - angeschaut 433 Mal.)
* 20150722_gw_orpea.pdf (201.39 KB - runtergeladen 57 Mal.)
« Letzte Änderung: 12. Juli 2016, 11:05 von admin » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 23. Juli 2015, 15:20 »

Zitat
„Orpea“ steigt in Residenz-Gruppe ein
Rolf Specht tritt kürzer


23.07.15 ·Bremen - Die Senioren Wohnpark Weser und die Senioren Wohnpark Stade GmbH werden ab Herbst zur „Orpea Deutschland“ gehören. Das teilte die Eigentümerin, die Residenz-Gruppe Bremen um Rolf Specht, gestern mit. Specht, „Bremer Unternehmer 2010“, tritt damit künftig kürzer. ...
Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/orpea-steigt-residenz-gruppe-5279411.html
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« Antworten #17 am: 23. Juli 2015, 15:18 »

Zitat
Pressemitteilung ORPEA, 22.05.2015
ORPEA baut internationales Netzwerk durch den Erwerb der deutschen Residenz-Gruppe Bremen aus
Starke Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr 2015


Puteaux, Frankreich (ots) - ... ORPEA hat eine Vereinbarung zur Übernahme des privaten Betreibers von Pflegeeinrichtungen der Residenz-Gruppe Bremen (RGB) unterzeichnet. Dieses Netzwerk, das in Bezug auf die geografische Vernetzung eine ausgezeichnete Ergänzung zu Silver Care bietet, zählt 3.006 Betten in 38 Einrichtungen:

- RGB betreibt heute 2.496 Betten in 34 Einrichtungen; - + 510 Betten in Bau (Ausbau von bestehenden Gebäuden und 4 neue  Einrichtungen).
Die Residenz-Gruppe Bremen bietet eine attraktive Chance zur Stärkung der Präsenz von ORPEA im Nordwesten Deutschlands, unter Einhaltung der strategischen Akquisitionskriterien der Gruppe:

- Die Zielgruppe verfügt über ein Qualitäts-Netzwerk mit 80% Einzelzimmern, modernen Gebäuden (86% sind weniger als 10 Jahre  alt) und Standorten in Niedersachsen, Bremen,  Nordrhein-Westfalen sowie Hessen; - Sie hat einen ausgezeichneten Ruf von Qualität und  Zuverlässigkeit und besitzt ein erfahrenes lokales  Managementteam, das weiter bestehen bleiben wird; - Hochgradige geografische Komplementarität mit dem Netzwerk von Silver Care: Einige Einrichtungen werden sich perfekt in bereits bestehende Cluster einfügen können, und in der Region von Bremen wird ein neuer Cluster aufgebaut werden; - Erhebliches Wertschöpfungspotenzial: Erweiterungsbauten in  einigen Einrichtungen, Bau neuer Einrichtungen, Synergien beim  Einkauf sowie in Bezug auf den Kostenaufwand für den Hauptsitz.

Dieser weitere Ausbau der Gruppe entspricht optimal der von ORPEA in Deutschland verfolgten Expansionsstrategie, bei der der Bau neuer Einrichtungen und gezielte Akquisitionen kombiniert werden. Die Integration in die Gruppe wird schrittweise erfolgen. Sie wird dadurch erleichtert werden, dass RGB von einer Kultur geprägt ist, die mit der von ORPEA verfolgten Kultur voll im Einklang steht: Qualität der Pflege und Dienstleistungen, Engagement im Dienste der Heim- und Residenzbewohner und deren Angehörigen sowie Engagement gegenüber den Mitarbeitern.

Die übernommene Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 67 Millionen Euro. Sie wird ab dem 4. Quartal 2015 in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Finanzierung der Akquisition erfolgt zu 100% über den Bestand an liquiden Mitteln der Gruppe.

ACXIT Capital Partners, vertreten durch Thomas Klack und sein Team, berieten die Gruppe als Finanzberater, während CMS Hasche Sigle als Rechtsberater für ORPEA tätig war.

Nach dieser Übernahme wird das deutsche Netz aus insgesamt 119 Einrichtungen mit 11.980 Betten bestehen, davon 1.037 im Bau. Mit dieser Transaktion kann ORPEA lediglich 12 Monate nach der ersten Niederlassung in Deutschland den Umfang ihres Netzwerkes in diesem Land verdoppeln.

Insgesamt erhöht sich damit das gesamte Netzwerk der Gruppe ORPEA auf nunmehr 653 Einrichtungen, d.h. 63.942 Betten (davon 9.611 Betten, die sich in Restrukturierung bzw. im Bau befinden). Der Auslandsanteil beträgt damit 49% des Netzwerkes (gegenüber 26% Ende 2013).

Verbesserung der finanziellen Flexibilität durch Begebung eines Schuldscheins in Höhe von 310,5 Millionen Euro

Im Rahmen der von der Gruppe verfolgten Strategie der Diversifizierung der Finanzierungsquellen sowie der Verbesserung ihrer finanziellen Flexibilität hat ORPEA im Juli ein weiteres Schuldscheindarlehen aufgelegt. Die Transaktion stieß auf hohes Interesse bei den Investoren: Das ursprüngliche Emissionsvolumen von 100 Millionen Euro wurde aufgrund der starken Nachfrage zu äußerst günstigen Bedingungen auf insgesamt 310,5 Millionen erhöht und mit unterschiedlichen Laufzeiten aufgelegt. Investoren aller Horizonte, sowohl aus Europa, als auch aus Asien, interessierten sich für das solide Modell von ORPEA.

Der Schuldschein wurde von BNP Paribas, Helaba - Arkea Banque und Société Générale CIB syndiziert.

Dr. Jean-Claude Marian, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von ORPEA, äußert sich hierzu wie folgt: "Mit den in lediglich 18 Monaten in Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik sowie in der Schweiz erfolgten strategischen Übernahmen schreibt ORPEA ihre Expansion im Ausland weiter aktiv fort. Die Akquisition der Residenz-Gruppe Bremen eröffnet sowohl geografisch, als auch aus finanzieller Sicht eine bedeutende zusätzliche Wachstumschance für die deutsche Plattform.

Seit Beginn des Jahres 2015 beweist ORPEA damit erneut die Fähigkeit, das robuste Wachstum der Geschäftstätigkeit mit einer gezielten Wert schöpfenden Entwicklung und der Stärkung der finanziellen Flexibilität miteinander zu verknüpfen. Die erfolgreiche Begebung des Schuldscheins ermöglicht nicht nur eine Senkung der Kosten für die Verschuldung, sondern verleiht der finanziellen Fähigkeit der Gruppe selbstverständlich ebenfalls die Dynamik für ihre nachhaltige rentable Entwicklung. Nunmehr werden nahezu 50% der Umsätze im Ausland generiert. Auf dieser Basis stärkt die Gruppe die von ihr erreichte neue Größenordnung und wird ebenfalls die Expansion insbesondere in den deutschsprachigen Ländern weiter fortsetzen und gleichzeitig die Immobilieneigentumsquote weiter stärken können. "

Über ORPEA (www.orpea-corp.com)

Gegründet 1989 und seit April 2002 an der Euronext Paris notiert, ist ORPEA ein führendes europäisches Unternehmen bei der integrierten Langzeitpflege und bei Anschlussheilbehandlungen. Die Gruppe verfügt über ein einzigartiges Netzwerk mit 653 Einrichtungen und 63.942 Betten (wovon 9.611 modernisiert oder neu eingerichtet werden), einschließlich

- 32.792 Betten (wovon 3.931 modernisiert oder neu eingerichtet  werden) verteilt auf 354 Einrichtungen in Frankreich - 31.150 Betten (wovon 5.680 modernisiert oder neu eingerichtet  werden) verteilt auf 299 Einrichtungen im restlichen Europa  (Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Spanien und Tschechische Republik)
Segment A der Euronext Paris, einer Börse der Euronext-Gruppe Mitglied der Indizes CAC Mid 60, MSCI Small Cap Europe, SBF 120 und STOXX Europe 600  - Mitglied des SRD ISIN: FR0000184798 - Reuters: ORP.PA - Bloomberg: ORP FP
Quelle: http://www.presseportal.de/pm/115794/3077363

* orpea_cas12015_ger.pdf (232.73 KB - runtergeladen 146 Mal.)
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« Antworten #16 am: 23. Juli 2015, 14:58 »

Zitat
Pressemitteilung der Residenz-Gruppe
ORPEA Deutschland übernimmt Anteile der Betreibergesellschaften von der Residenz-Gruppe Bremen

22.07.2015 · Die Senioren Wohnpark Weser GmbH und die Senioren Wohnpark Stade GmbH gehören in Zukunft der ORPEA Deutschland an. Mit diesem Transfer werden beide Unternehmen im Sinne der mehr als 2.000 Mitarbeiter weiter in eine gesicherte Zukunft geführt.

Veränderung in der Gesellschafterstruktur der Senioren Wohnpark Weser GmbH und der Senioren Wohnpark Stade GmbH, zwei Unternehmen der Residenz-Gruppe Bremen: Anstelle von Rolf Specht und seinem Gesellschafterpartner wird nun die ORPEA-Gruppe, einer der führenden Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen Europas, die Gesellschaftsanteile übernehmen. Die Geschäftsführung der Senioren Wohnpark Weser GmbH / Senioren Wohnpark Stade GmbH bleibt mit Frank Markus und Carsten Adenäuer unverändert. Auch Rolf Specht wird ihr weiterhin angehören. Sowohl die Namen der Pflegeeinrichtungen als auch der Betreibergesellschafter erfahren keine Veränderungen bei diesem Sharedeal.

Die Senioren Wohnpark Weser GmbH und die Senioren Wohnpark Stade GmbH betreiben insgesamt 34 Pflegeeinrichtungen mit 2.496 stationären Pflegeplätzen in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Neue Einrichtungen mit insgesamt 510 weiteren Pflegeplätzen sind bereits im Bau bzw. in der Planung.

Rolf Specht hat die Betreibergesellschaft Senioren Wohnpark Weser GmbH zusammen mit seinem Geschäftspartner vor rund 25 Jahren gegründet und zu einem der 20 größten Betreibergesellschaften für Pflegeeinrichtungen in Deutschland entwickelt. Die erste Pflegeeinrichtung, das Haus „Rotbuche“ in Bremen-Arsten, wird immer noch erfolgreich von dem Unternehmen betrieben.

Die Verkaufsentscheidung haben die Gesellschafter nicht plötzlich, sondern wohlüberlegt getroffen: Sie ist in erster Linie aufgrund des Alters des geschäftsführenden Gesellschafters und für die Sicherung der Unternehmenszukunft gefallen. „Mit der ORPEA-Gruppe haben wir einen Wunschkandidaten als strategischen neuen Gesellschafter gefunden, mit dem wir auch in Zukunft wirtschaftlich stabil und weiterhin wettbewerbsfähig in einer führenden Position am Markt aufgestellt sind“, unterstreicht der 63-jährige Rolf Specht und betont, dass kein Mitarbeiter infolge des Transfers seine Anstellung verliert. Im Gegenteil: Durch den Einstieg der erfolgreichen und international agierenden ORPEA-Gruppe werden die Arbeitsplätze langfristig gesichert. ORPEA ist ein in Frankreich gelistetes börsennotiertes Unternehmen mit einem Marktvolumen von 4 Milliarden Euro. Während sie in Deutschland über fast 12.000 stationäre Pflegeplätze verfügen, zählen sie europaweit über 650 Einrichtungen in acht Ländern mit fast 64.000 Pflegeplätzen.

Zusätzlich plant ORPEA, den Standort Bremen als Norddeutschlandzentrale auszubauen. „Dass die Senioren Wohnpark Weser GmbH in Zukunft in der ORPEA-Gruppe zu einem erstplatzierten Träger der Altenpflegebranche gehört, ist in Betracht der politischen Herausforderungen sicherlich kein Nachteil“, fügt Rolf Specht in Hinblick auf die Konsolidierung des Pflegemarkts an. Nach seinen Worten werden es derart große Unternehmensstrukturen künftig schaffen, eine politische Einheit zu bilden, die den richtigen gesellschaftspolitischen Stellenwert von stationären Pflegeeinrichtungen für die letzte Phase des Lebens der Menschen zu schaffen in der Lage ist und ebenso das Berufsbild in der Altenpflege weiterhin verbessern kann.

„Ich freue mich sehr, dass wir unser qualitatives Wachstum mit dem Transfer der beiden Gesellschaften der Residenz-Gruppe Bremen fortsetzen können“, sagt Marc Hildebrand, CEO der ORPEA Deutschland GmbH. „Die beiden Unternehmen sind bekannt für ihre sehr gute Pflegequalität und werden seit jeher solide von einem erfahrenen Managementteam geführt.“

Für die über 2.000 Investoren der Residenz-Gruppe Bremen, die in die Pflegeimmobilien als Kapitalanlage investiert haben, ändert sich nichts. Aufgabe der Residenz Baugesellschaft mbH für die Zukunft wird weiterhin die Entwicklung von zukunftsfähigen Pflegeeinrichtungen für die ORPEA-Gruppe sein. Sowohl die Residenz Vertriebsgesellschaft mbH als auch die Reha-Klinik am Sendesaal in Bremen bleiben von der Veränderung unberührt. Gleichzeitig bleibt Rolf Specht beim Ambulanten Pflegedienst „Weser“ und bei der WohnService Nordwest GmbH mit rund 500 seniorengerechten Wohnungen geschäftsführender Gesellschafter.

Quelle: http://www.wohnpark-weser.de/wohnpark/pressemitteilungen.php?id=170
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« Antworten #15 am: 09. Dezember 2014, 23:25 »

Zitat
Residenz-Gruppe verkauft Klinik

VON MICHAEL WILKE


Lilienthal. Die Bremer Residenz-Gruppe trennt sich von der Klinik Lilienthal. Zum Jahresbeginn 2015 übernimmt der Klinik-verbund Artemed die Regie. Gestern informierte der Residenz-Geschäftsführer Rolf Specht die Belegschaft über den Schritt, der die Zukunft des Krankenhauses sichern soll. Nach Spechts Angaben will sich die Residenz-Gruppe auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: Pflege und Reha. Sein Unternehmen betreibt 35 Seniorenresidenzen in vier Bundesländern und die Reha-Klinik am Sendesaal in Bremen.

Er habe sich zum Verkauf entschlossen, um die Klinik Lilienthal „nachhaltig in Bremens wettbewerbsintensivem Umfeld zu stärken“, erklärte Specht. Die Artemed-Gruppe führt zwischen Hamburg und München acht Krankenhäuser. Sie will in Lilienthal das Leistungsspektrum und die Kapazität erweitern, wie der Geschäftsführer Benjamin Behar betonte. Die Klinik sei wirtschaftlich sehr stabil und habe „ ihre Hausaufgaben gemacht“, lobte Behar. Sie biete eine solide Grundversorgung und eine Elektrophysiologie für Herzpatienten. Ein Vorteil der kleineren Häuser wie Lilienthal sei auch mehr Zuwendung für Patienten.
Quelle: www.weser-kurier.de, 10.12.2014



Zitat
Artemed übernimmt
Klinik Lilienthal wechselt Eigentümer

Die Klinik Lilienthal bekommt einen neuen Eigentümer: Der bisherige Träger, die Bremer Residenz-Gruppe, verkauft das Krankenhaus mit Beginn des neuen Jahres an den Artemed Klinikverbund aus Bayern. Über den Verkaufspreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.


Artemed betreibt deutschlandweit bereits acht Krankenhäuser. Der Verbund könne der Lilienthaler Klinik mit bisher 78 Betten bessere Möglichkeiten zum Wachstum bieten als der bisherige Eigentümer, so Rolf Specht von der Residenz-Geschäftsführung. Die Residenz-Gruppe will sich auf ihre ursprünglichen Geschäftsfelder konzentrieren. Sie betreibt eine Reha-Klinik in der Bremer Vahr, außerdem Seniorenresidenzen und altersgerechte Wohnungen in verschiedenen Bundesländern.

Die Gruppe hatte das damalige Martinskrankenhaus vor fünf Jahren von der Diakonie übernommen, nachdem es Insolvenz angemeldet hatte. Die Klinik beschäftigt heute 220 Mitarbeiter. Sie versorgt Patienten in den beiden Landkreisen Osterholz und Rotenburg.
Quelle: http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/klinik-verkauft100.html, 09.12.2014
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2014, 02:29 von admin » Gespeichert

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« Antworten #14 am: 04. August 2014, 11:26 »

Heinz Kölking bei Residenz

Bremen. Heinz Kölking ist seit Kurzem neuer Geschäftsführer der Residenz Kliniken GmbH und der Residenz-Reha-Kliniken GmbH und leitet ab sofort die Geschäfte der Klinik Lilienthal und der Reha-Klinik am Sendesaal. Die Gruppe betreibt außerdem mehr als 35 Seniorenresidenzen und 450 seniorengerechten Wohnungen unter anderem in Bremen und Niedersachsen sowie einen ambulanten Pflegedienst.

Quelle: www.weser-kurier.de, 04.08.2014



Kölking wechselt zur Residenz-Gruppe Bremen

Frankfurt am Main / Rotenburg, 21. Mai 2014 – Heinz Kölking, Leiter der Unternehmensentwicklung des christlichen Gesundheitskonzerns AGAPLESION gemeinnützige AG, wechselt zum 1. Juli 2014 zur Residenz-Gruppe Bremen. Damit endet seine 20-jährige vielfältige geschäftsführende Tätigkeit in der Diakonie in Rotenburg, Hannover und zuletzt bei der AGAPLESION gAG in Frankfurt.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Kölking für sein über Jahrzehnte hinweg großes Engagement in den evangelischen Einrichtungen unseres Unternehmens“, sagt Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG. Besonders hervorheben möchte Horneber Kölkings „konstruktive, umsichtige und außerordentlich hilfreiche Begleitung bei der Integration der proDIAKO-Einrichtungen in unseren Unternehmensverbund während der zurückliegenden zwei Jahre.“

Bei der Residenz-Gruppe Bremen wird Kölking neben der Verantwortung für das Krankenhaus Lilienthal und die Rehabilitationsklinik am Sendesaal in Bremen auch konzeptionelle und strategische Aufgaben im Konzern übernehmen.

Quelle: www.agaplesion.de, Pressemittteilung 21.05.2014



Werdegang

Heinz Kölking studierte nach seiner Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger an der Universitätsklinik in Münster Ökonomie mit dem Abschluss als Diplom-Ökonom im Jahr 1984. Bis 1988 war er in der Organisationsberatung für Krankenhäuser bei der Mediplan-Krankenhausplanungsgesellschaft tätig; von 1987 an als Prokurist und Stellvertreter des Geschäftsführers. Danach war er bis 1994 Krankenhausdirektor am Zweckverbandskrankenhaus Itzehoe in Schleswig Holstein. Seit dem 1. Juli 1994 bis 2011 war Heinz Kölking Geschäftsführer im Diakoniekrankenhaus am Diakonissen-Mutterhaus in Rotenburg. Von 1999 bis 2011 war Kölking Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Seit 1. November 2013 ist Kölking Leiter des Referats für Unternehmensentwicklung bei AGAPLESION und Geschäftsführer der proDIAKO gGmbH. Auf der Verbandsebene ist er seit 2010 Präsident des Europäischen Verbandes der Krankenhausdirektoren (EVKD).

Quelle: www.agaplesion.de, Pressemittteilung 02.07.2013
« Letzte Änderung: 04. August 2014, 11:56 von admin » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 05. April 2014, 16:34 »

Zitat
Silver Care Holding mit neuem Eigentümer

Einen neuen Eigentümer hat seit diesem Jahr auch die Münchner Silver Care Holding. Der bisherige Eigentümer Chequers Capital aus Frankreich verkaufte das Unternehmen an den ebenfalls französischen Orpea Konzern, einem der größten Pflegeheim- und Klinikbetreiber Europas. Zuvor wurde bekannt, dass die Silver Care alle sechs Einrichtungen der Comunita Seniorenhäuser übernommen hat. Mit nunmehr knapp 6.000 Pflegeplätzen belegt die Silver Care Rang elf im Ranking.



Quelle: http://www.pflegemarkt.com/de/fachartikel/die-30-groessten-pflegeheimketten-in-deutschland-2014/



Zitat
Silver Care mit neuem Eigentümer:
Chequers Capital verkauft Gruppe an ORPEA


28 April, 2014 · München - Bei dem privaten Pflegeheimbetreiber Silver Care vollzieht sich ein Eigentümerwechsel. Heute gibt die französische ORPEA Gruppe, eins der führenden Unternehmen im Bereich der umfassenden Betreuung pflegebedürftiger Menschen (Seniorenheime, Reha Kliniken und psychiatrische Kliniken) die Akquisition der Silver Care Gruppe in Deutschland vom bisherigen Eigentümer Chequers Capital bekannt. Die im Jahre 2006 gegründete Silver Care Gruppe hat sich durch selektive Akquisitionen regionaler Gruppen entwickelt und in der Vergangenheit ein bundesweites Netzwerk mit starken regionalen Marktpositionen aufgebaut. Das Netzwerk der Silver Care umfasst heute 61 Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen mit 5.963 Betten, wovon 3 Häuser mit 290 Betten im Bau sind und noch in 2014 verfügbar sein werden. Das Unternehmen wird im Jahr 2014 einen Umsatz von ungefähr 200 Mio € erzielen.

Die Silver Care Gruppe genießt einen ausgezeichneten Ruf: In den Jahren 2012, 2013 und 2014 erreichte sie aufgrund ihrer Qualität nach dem maβgeblichen Bewertungssystem MDK jeweils den 1. Platz bei den großen Betreibern. Sie verfügt über sorgfältig ausgewählte Standorte in Regionen mit hohem Potenzial - in Niedersachsen, Baden Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin und Schleswig-Holstein. Sie verfügt ausschließlich über moderne Einrichtungen mit durchschnittlich ca. 100 Betten.

Mit fast 80% Einzelzimmer-Quote, einem der höchsten Prozentsätze bei großen Betreibern, ist die Silver Care Gruppe sehr gut aufgestellt. Dieses Merkmal ist besonders wichtig, um den langfristigen Fortbestand zu sichern, dem steigenden Bedarf an Betreuung zunehmend pflegebedürftiger Personen gerecht zu werden und regulatorischen Änderungen vorzugreifen.

Bisher verfolgte die Gruppe eine Asset Light Strategie und war nicht Eigentümerin der Immobilien, sondern trat ausschließlich als langfristiger Mieter auf.

Das bisherige Management wird das Unternehmen auch zukünftig unter der Führung von CEO Marc Hildebrand leiten.

Marc Hildebrand: "Ich freue mich sehr darüber, dass wir ORPEA als strategischen Investor für die Silver Care gewonnen haben. Für unser Unternehmen bietet das die langfristige Perspektive, weiterhin als aktiv wachsendes Unternehmen die Konsolidierung des deutschen Pflegemarktes voranzubringen. Sowohl durch gezielte Zukäufe als auch durch selbst entwickelte Immobilien. ORPEA ist von unserem für den deutschen Markt außerordentlich erfolgreichen Geschäftsmodell überzeugt, das die regionalen Cluster, die Identität unserer Häuser und die Bedeutung der regionalen Märkte in den Vordergrund stellt. ORPEA teilt unsere Werte in jeder Hinsicht: Die Qualität der Pflege, die Kontinuität, die Menschlichkeit sowie die Wertschätzung und Entwicklung unserer Mitarbeiter. Ganz konkret heißt das: Für  unsere Häuser, unsere Mitarbeiter und Bewohner ändert sich nichts."

Yves Le Masne, CEO der ORPEA, erläutert: "Silver Care stellt eine einzigartige Entwicklungsmöglichkeit im größten europäischen Land dar und bietet sämtliche von der ORPEA gewünschten Merkmale: eine hochwertige Unternehmensgruppe mit fast 80% Einzelzimmern, was einem der höchsten Prozentsätze unter den großen Betreibern in Deutschland entspricht; eine starke Wachstumskapazität dank erfahrener Managementteams mit langjährigem Know-how, eine solide Plattform, um in ein Land einzutreten, in dem der Bedarf an neuen Einrichtungen und Konsolidierung mit zu den höchsten in Europa gehört, Rentabilitätskriterien, die jenen der ORPEA ähnlich sind."

Chequers Capital äußert sich uneingeschränkt positiv über die Investition in die Silver Care. Direktor Karsten Hartmann: Mit der Silver Care haben wir bewiesen, dass Private Equity den deutschen Pflegemarkt positiv entwickelt. Der Markt zeigt jetzt starke Konsolidierungstendenzen. Für die Silver Care ist das der richtige Zeitpunkt, ihr Geschäftsmodell mit einem starken strategischen Investor erfolgreich weiterzuführen."

Berater
Acxit Capital Management, vertreten durch Thomas Klack und sein Team, berieten die ORPEA in ihrer Eigenschaft als Finanzberater, sowie Bredin Prat als Rechtsberater. Rothschild handelte als Finanzberater der Chequers Capital und Clifford Chance als Rechtsberater.

Über ORPEA
Seit April 2002 an der Euronext Paris notiert und Mitglied des SRD, stellt ORPEA ein in Europa führendes Unternehmen im Bereich der umfassenden Betreuung pflegebedürftiger Personen dar. Die Gruppe verfügt über ein einzigartiges Netzwerk von 521 Einrichtungen für 51.259 Betten (wovon 42.630 Betten belegt sind), das heiβt:
- 31.871 Betten in Frankreich, verteilt auf 345 Standorte (wovon 3.979 Betten umgestaltet oder eingerichtet werden).
- 19.388 Betten in Europa (Deutschland, Spanien, Belgien, Italien und Schweiz) verteilt auf 176 Standorte (wovon 4.650 Betten umgestaltet oder eingerichtet werden).

Über Silver Care
Die Silver Care Gruppe betreibt unter den Markennamen Haus Edelberg, Hildegard von Bingen, Fürsorge im Alter, MediCare, VitaCare, Peter Janssen Gruppe, Zur Buche und Comunita insgesamt 61 Häuser mit über 5.900 Pflegeplätzen und drei ambulante Dienste.

Über Chequers Capital
Chequers Capital, 1973 in Paris gegründet, gilt als einer der ältesten strategischen Investoren in Europa. Mit mehr als 250 durchgeführten  Beteiligungen verfügt Chequers Capital über umfassende Erfahrungen in der Übernahme sowie der nachfolgenden Entwicklung von kleinen, mittelständischen und Großbetrieben und setzt dabei immer auf eine enge Zusammenarbeit und Partnerschaft mit den Managementteams der Zielunternehmen.
Quelle: http://www.silvercareholding.de/silver-care-neuem-eigent-mer-chequers-capital-verkauft-gruppe-orpea



Zitat
Marc Hildebrand neuer CEO bei Silver Care Holding

München, 04.09.2012 - Der Pflegeheimbetreiber Silver Care Holding hat Marc Hildebrand zum 15. September als neuen CEO verpflichtet, um das Wachstumder Gruppe weiter voranzutreiben.

Dr. Jörg Peter Heimel, Geschäftsführender Gesellschafter und bisheriger CEO der Silver Care Holding, wird dem Unternehmen als Vorsitzender des Beirats weiterhin zur Seite stehen.

Hildebrand (44) war zuvor unter anderem Global CEO im TUI AG/Hapag-Lloyd Konzern, General Manager Central & Eastern Europe von American Express und CEO der Hotelgruppe Accor Deutschland, die hierzulande über 300 Hotels betreibt.

Der Silver-Care-Konzern, mit rund 140 Millionen Euro Jahresumsatz und über 4.000 Betten in 38 Einrichtungen einer der größten und wachstumsstärksten privaten Pflegeheimbetreiber Deutschlands, hat seit seiner Gründung vor fünf Jahren die Konsolidierung im deutschen Pflegemarkt maßgeblich geprägt.
Quelle: http://www.silvercareholding.de/marc-hildebrand-neuer-ceo-silver-care-holding
« Letzte Änderung: 23. Juli 2015, 23:35 von admin » Gespeichert

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« Antworten #12 am: 12. Februar 2014, 17:27 »

Ex-Klinik-Chef Peter Stremmel wegen Betrugs verurteilt

Weitere Informationen dazu, siehe http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=2065.0 ...



Weser-Kurier, 29.11.2013

Residenz-Klinik trennt sich von Peter Stremmel

Hinter vorgehaltener Hand kursierte das Gerücht schon länger, gestern wurde offiziell bestätigt, dass Peter Stremmel ab sofort nicht mehr Geschäftsführer der Lilienthaler Residenz-Klinik ist.

Rund viereinhalb Jahre lang war Peter Stremmel Geschäftsführer der Lilienthaler Klinik. Ab 13.30 Uhr informierte der geschäftsführende Gesellschafter der Residenz-Gruppe Bremen, Rolf Specht, die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung über die Veränderungen in der Klinik-Leitung.

Bereits im Vorfeld veröffentlichte die Gesellschaft eine Presseerklärung. Darin werden vor allem konzerninterne Umstrukturierungen für die Beendigung der Zusammenarbeit mit Stremmel genannt. Unter anderem heißt es: „Die Residenz-Gruppe Bremen hat sich mit der Klinik Lilienthal insbesondere vor dem Hintergrund der landes- und bundesweiten Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Krankenhausfinanzierung neu positioniert.“ Man wolle die Kompetenzbereiche Akutklinik und Rehabilitationsklinik weiter vernetzen und zielführender ausrichten, betont die Gesellschaft, die somit einen Weg findet, das Wort „Einsparungen“ zu umgehen.

Die Residenz-Gruppe betreibt unter anderem auch in Bremen die Reha-Klinik am Sendesaal. In der Einrichtung auf dem ehemaligen Radio-Bremen-Gelände, das rund zehn Kilometer von der Klinik Lilienthal entfernt liegt, werden Patienten in den Fachbereichen Geriatrie, Kardiologie und Orthopädie behandelt.

Die Lilienthaler Klinik soll zukünftig von dort aus kaufmännisch und organisatorisch verwaltet werden. Gleichzeitig will die Konzernzentrale der Residenz-Gruppe in Bremen größeren Einfluss auf das Lilienthaler Tagesgeschäft nehmen. Die Position des Lilienthaler Verwaltungsleiters Martin Frank wird im Zuge der Umstrukturierung gestärkt, er soll enger in die Klinikleitung eingebunden werden, einen neuen Geschäftsführer soll es demnach nicht geben.

Von der Zusammenlegung der Geschäftsleitungen in Lilienthal und Bremen erhofft sich Specht zudem die Optimierung der Zusammenarbeit im medizinischen Sektor der beiden Kliniken. Seit Mai 2009 gehört das ehemalige Martins-Krankenhaus, das bis dahin von der Diakonie betrieben wurde, als Klinik Lilienthal zur Residenz-Gruppe. Das Krankenhaus weise laut Betreiber eine Auslastung von rund 95 Prozent aus und stehe auch in Umfragen zur Patientenzufriedenheit gut da.

Der bisherige Geschäftsführer der Klinik Lilienthal, Peter Stremmel, scheidet aus der Residenz-Gruppe Bremen mit sofortiger Wirkung aus. Zu den weiteren Hintergründen wollte Pressesprecherin Frauke Meyenberg keine Angaben machen.


Stremmel bleibt allerdings als Geschäftsführer des städtischen Klinikums Delmenhorst, das nicht zur Residenz-Gruppe gehört, weiterhin tätig. Aber auch dort ist er nicht unumstritten: Delmenhorster Ratsmitglieder kritisierten, dass Stremmel das dortige Klinikum, das sich in finanzieller Schieflage befindet, nur mit einer Teilzeitstelle leite. Der Rat der Stadt hatte Mitte November Zuschüsse in Höhe von drei Millionen Euro bewilligt, um ein Sanierungskonzept umzusetzen. In dem Gutachten empfehlen die beauftragten Wirtschaftsprüfer unter anderem, Peter Stremmel für diese Aufgabe einen Sanierungsmanager an die Seite zu stellen.

Während sich dieser Manager um die Umstrukturierungen kümmert, solle Stremmel alle Energie in die „strukturierten Fusionsgespräche“ mit dem Klinikum Oldenburg, dem Krankenhaus Links der Weser in Bremen und dem St.-Josef-Stift in Delmenhorst stecken.

Bis 2008 war Peter Stremmel zunächst als Verwaltungsdirektor und später als Geschäftsführer im Bremer Klinikum Links der Weser tätig. Seit Januar 2009 ist er in Delmenhorst tätig, im Mai des Jahres übernahm er dann die Leitung der Lilienthaler Klinik, als die Residenz-Gruppe dort einstieg. Außerdem betreibt er noch eine Gesellschaft, die Krankenhäuser berät.  (xaf/ab)

Quelle: www.weser-kurier.de, 29.11.2013



Zitat
Bremer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Geschäftsführer des Delmenhorster Klinikums
Chefärzte setzen sich für Peter Stremmel ein

Oldenburg - DELMENHORST (cs) · Die Chefärzte des Klinikums Delmenhorst setzen sich für ihren Geschäftsführer Dr. Peter Stremmel ein. In einem offenen Brief an die Politiker der Stadt Delmenhorst fordern sie, Stremmel in seinem Posten zu lassen.

... „Betrachten wir die nüchternen Fakten, gibt es aktuell eine Anklage – also einen Vorwurf – gegen Dr. Peter Stremmel“, so die Ärzte. Die Bremer Behörden würden in den kommenden Monaten ihre Arbeit tun, und das sollten sie auch. „Wir sind überzeugt davon, dass sich eine Freistellung des Geschäftsführers bei laufenden Bezügen aus unternehmerischer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfiehlt und die Zukunft des Klinikums und damit die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Delmenhorst und des Umlandes bedroht“, so die Mediziner.
Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/landkreis-oldenburg/chefaerzte-setzen-sich-peter-stremmel-540260.html, 26.11.2011



Mehr über Peter Stremmel im Internet, z.B. unter

Zitat
Anklage gegen Ex-Klinik-Chef: Stremmel steht unter Verdacht

Bremen (je) · Ein neuer Klinikskandal in Bremen? Die Staatsanwaltschaft jedenfalls hat gestern Anklage erhoben – gegen den ehemaligen Kaufmännischen Geschäftsführer des kommunalen Klinikums Links der Weser (LdW), Dr. Peter Stremmel, sowie zwei 53 und 43 Jahre alte Ärzte einer urologischen Gemeinschaftspraxis. Ihnen wird Abrechnungsbetrug in 289 Fällen vorgeworfen. Die Schadenssumme belaufe sich auf mehr als 820 000 Euro. ...
Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/stremmel-steht-unter-verdacht-532073.html, 18.11.09



Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses „Klinikverbund“ vom 16.04.2007
« Letzte Änderung: 23. Juli 2015, 21:23 von admin » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 21. September 2013, 20:54 »

Michael Thanheiser wechselt nach nur 3 Monaten zu Cura-Gruppe

Zitat
Cura Unternehmensgruppe beruft Michael Thanheiser zum neuen CEO

Berlin, 03.12.2013. Michael Thanheiser (51) hat mit Wirkung zum 01.12.2013 den Vorsitz der Geschäftsführung der Cura Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH übernommen. ...
Quelle: Pressemitteilung Cura Unternehmensgruppe



Zitat
Ex-Chef geht zur Konkurrenz

In der Branche der privatwirtschaftlichen Altenheimkonzerne gibt es einen Wechsel. Michael Thanheiser, der im Juni nach nur knapp zwei Jahren im Amt seinen Posten als Vorstandschef bei der Hamburger Marseille-Kliniken AG niedergelegt hatte, ist seit einer guten Woche neuer Konzerngeschäftsführer des Bremer Konkurrenten Residenz-Gruppe.
Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article120167387/Wirtschaft-Kompakt.html, 19.09.2013



Zitat
Thanheiser zurückgetreten

Michael Thanheiser hat sein Amt als CFO der Marseille-Kliniken Mitte Juni niedergelegt. Wie es heißt aus gesundheitlichen Gründen. ...
Quelle: http://www.cfoworld.de/thanheiser-zurueckgetreten, 21.06.2013



Zitat
Die eigenartigen Geschäfte der Marseille Kliniken

Schmutzige Geschäftspraktiken, hohe Fluktuation und Führungschaos bestimmen den Alltag des Pflegeanbieters. Neue Enthüllungen zeigen: Jetzt ist der Aufsichtsrat gefordert. ...

... Seit Thanheiser am Steuer ist, hat sich die Lage des krisengebeutelten Unternehmens verbessert. Die Auslastung der Pflegeheime ist von 87 auf durchschnittlich 89 Prozent gestiegen. ...

... Falls die Gerüchte stimmen und Thanheiser abserviert werden soll, bräuchte er das nicht persönlich zu nehmen.  ...
Quelle: http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/enthuellungen-die-eigenartigen-geschaefte-der-marseille-kliniken-/7788154.html, 19.02.2013

* Thanheiser-verlaesst-Specht_2013_12_03_PI_Cura.pdf (836.44 KB - runtergeladen 838 Mal.)
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