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Autor Thema: Pflegeheim Christinenstift: Mit innovativen Konzepten für die Zukunft gerüstet  (Gelesen 9509 mal)
admin
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« am: 29. November 2007, 01:49 »

Pflegeheim Christinenstift: Mit innovativen Konzepten für die Zukunft gerüstet

Das Alten- und Pflegeheim Christinenstift (53 Plätze) in Linnich-Gereonsweiler in der Nähe von Aachen wurde im Jahr 2001 nach dem Hausgemeinschaftsprinzip umgebaut. Ein Schwerpunkt dieses Konzeptes besteht darin, den Bewohnern Handlungsräume zu eröffnen, in denen sie ihre Kompetenzen einbringen und solidarisch handeln können. In den sechs Hausgemeinschaften des Christinenstifts übernehmen die Bewohner regelmäßig bestimmte Tätigkeiten, für die sie auch bezahlt werden. "Bei diesen Beträgen handelt es sich natürlich nur um eine Anerkennung", räumt Pflegedienstleiter und Qualitätsbeauftragter Gerd Palm ein. Nach den Erfahrungen des Pflegedienstleiters fördert das "Gehalt" die Motivation der Bewohner, sich wieder stärker in die Gemeinschaft einzubringen.

Ebenfalls stark in den Tagesablauf eingebunden sind die Angehörigen der Bewohner. Sie werden etwa in die Pflegeplanung eingebunden und nehmen an den Fallbesprechungen teil.

Um diesen deinstitutionalisierten Strukturen auch beim Personaleinsatz Rechnung zu tragen, hat das Christinenstift eine Art Tourenplanung nach dem Vorbild der ambulanten Pflege eingeführt. Neben den Präsenzkräften, die als Bezugspersonen fest in den Hausgemeinschaften eingeplant sind, übernehmen Pflegekräfte aus dem so genannten Pflegepool "Touren", die nach einer detaillierten Leistungserfassung nach Tätigkeiten und den dafür benötigten Zeitwerten gebildet worden sind. In den Touren werden ebenfalls Bewohner eingeplant.

Die pflegerische Unterstützung wird mit Genehmigung der Heimaufsicht ab dem 1. Dezember teilweise von einem organisationsfremden, privaten ambulanten Pflegedienst übernommen.

Der Pflegedienst übernimmt nach Absprache grund- und behandlungspflegerische Leistungen der Bewohner und rechnet diese nach den in der ambulanten Pflegen üblichen Modulen direkt mit dem Heim ab. Der "Rest" des Geldes bleibt im Heim für die eigenen Strukturen.
Die pflegerische Gesamtverantwortung obliegt in diesem Konstrukt weiterhin der stationären Einrichtung, die nach wie vor die Komplettversorgung der Bewohner sicherstellen muss und direkter Vertragspartner der Kassen ist. Haben Sie noch Fragen zum Thema? E-Mail: bernd.bogert@haus-berg.com, Internet: http://www.haus-berg.com (Quelle: CAREkonkret Nr. 47, vom 23.11.2007, Auszug aus dem Titelthema.)

http://www.vincentz.net/carekonkret/
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