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Autor Thema: "Pflege-Skandale und keine Zeit für Kommunikation"  (Gelesen 834 mal)
admin
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« Antworten #1 am: 15. Mai 2017, 23:06 »

Bremer Pflegekongress Welchen (Stellen-)Wert hat Kommunikation (noch) in der Pflege?

Reinhard Leopold, von der Selbsthilfe-Initiative "Heim-Mitwirkung", hat auf dem diesjährigen Bremer Pflegekongress eine Podiumsdiskussion zum Stellenwert der Kommunikation in der Pflege initiiert.

„Pflege-Skandale, zu wenig Pflegefachkräfte, zu viel Stress und vor allem zu wenig Zeit für Kommunikation.“ Mit diesen Worten beschreibt Reinhard Leopold die Ursache für den seiner Ansicht nach längst bestehenden Pflege-Notstandes. Leopold ist Gründer und Leiter der unabhängigen Selbsthilfe-Initiative Heim-Mitwirkung.

Dabei bilde gute Kommunikation die zentrale Grundlage, um eine menschenwürdige Pflege zu ermöglichen, so Leopold weiter. In der Vergangenheit wurde seitens der Pflegekräfte leider viel zu wenig kommuniziert. Auch weil sich viele Akteure nicht getraut haben, sich zu Wort zu melden.

Podiumsdiskussion am Tag der Pflege

Zur Erörterung dieser Problematik fand am Freitag, den 12.5.2017 – passenderweise der „Internationale Tag der Pflege“ – im Rahmen des Bremer Pflege-Kongresses eine von Leopold mitorganisierte Podiumsdiskussion statt. Thema der Veranstaltung: „Welchen (Stellen-)Wert hat Kommunikation (noch) in der Pflege?“ statt.

Der Diskussionsrunde wohnten einige hochkarätige Redner bei, wie beispielsweise Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege und Dr. Martin Schölkopf, Leiter der Unterabteilung Pflegesicherung im Bundesministerium für Gesundheit, sowie Marita Mauritz, langjährige Vorstandsvorsitzende des DBfK Nordwest. Gemeinsam stellten sie sich den Fragen und Sorgen der Pflegekräfte und ließen auch Angehörige der Betroffenen zu Wort kommen und ihre Gedanken zu dem Thema äußern.

Der Veranstaltung konnte man außerdem entnehmen, dass mangelnde oder fehlgeleitete Kommunikation in der Pflege, auch oft zu Gewalt führt. Aus diesem Grund sollten sowohl Pflegekräfte als auch Angehörige zusammen an einem Strang ziehen, um die Rechte der Betroffenen zu stärken. Darüber waren sich alle einig.

Quintessenz der Podiumsdiskussion war ein Appell, der sich an die Akteure des Gesundheitswesens richtete. Pflegekräfte sollen sich stärker einmischen, zu Wort melden und auch politisch aktiver zu werden. Abschließend kann jedoch gesagt werden, dass die Pflegekräfte auf einem guten Weg sind, Leopold: „Sie haben Aktionen aus dem Boden gestampft, wie Pflege liegt am Boden bzw. Pflege steht auf – und ich glaube, dass jetzt einfach eine große Bewegung in Gang kommt. Und das müssen wir unterstützen.“

Quelle: http://www.rechtsdepesche.de/stellenwert-von-kommunikation-in-der-pflege/



Bremer Pflegekongress Dr. Schölkopf über die Bedeutung der Kommunikation in der Pflege

Der diesjährige Bremer Pflegekongress thematisierte u.a. den Stellenwert der Kommunikation in der Pflege. Dabei bot sich die Gelegenheit auch mit einem Vertreter des BMG zu sprechen.

Im Bereich der Pflege wird der Kommunikation zu wenig kommuniziert. Dabei bilde gute Kommunikation die zentrale Grundlage, um eine menschenwürdige Pflege erst zu ermöglichen, so die Ansicht von Reinhard Leopold. Leopold ist Gründer und Leiter der unabhängigen Selbsthilfe-Initiative Heim-Mitwirkung.

Am Freitag, den 12. Mai 2017, lud er zu diesem Thema zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel Welchen (Stellen-)Wert hat Kommunikation (noch) in der Pflege?. Diese fand im Rahmen des Bremer Pflegekongresses statt. Unter den Teilnehmern befand sich auch Dr. Martin Schölkopf, Leiter der Unterabteilung "Pflegesicherung" im Bundesministerium für Gesundheit

Gegenüber Rechtsdepesche gab Dr. Schölkopf hob er hervor, wie wichtig die Kommunikation mit den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, durch die Pflegekassen sei. Wichtig hierbei sei eine kompetente Beratung: Die Beteiligten müssen wissen welche Leistungen es gibt, die in Anspruch genommen werden sollten, damit die Versorgungssituation am besten gelöst wird.

Abschließend betonte er die Bedeutung der Kommunikation zwischen den Pflegekräften. Dafür muss aber mehr Zeit und Personal investiert werden, mahnte Schölkopf an.

Wir bedanken uns für das Statement von Herrn Dr. Schölkopf.

Quelle: http://www.rechtsdepesche.de/schoelkopf-ueber-die-bedeutung-der-kommunikation/
« Letzte Änderung: 23. Mai 2017, 01:56 von admin » Gespeichert

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"Wir sind nicht nur für das verantwortlich,
 was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun" (Jean Molière)
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« am: 15. Mai 2017, 22:47 »

    Internationaler Tag der Pflegenden

    Pflege-Skandale und keine Zeit für Kommunikation

    Bremen · Am 12. Mai wird im Gedenken an die Britin Florence Nightingale der „Internationale Tag der Pflegenden“ gefeiert. Sie gilt als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege. Doch was ist inzwischen aus der Pflege geworden?


    Herausforderung Kommunikation in der Pflege ... (© Thomas Plassmann)

    „Pflege-Skandale, zu wenig Pflegefachkräfte, zuviel Stress, zu wenig Zeit für Kommunikation - das sind die Ursache für den längst bestehenden Pflege-Notstand.“ Darauf weist Reinhard Leopold, Gründer und Leiter der unabhängigen Selbsthilfe-Initiative "Heim-Mitwirkung" und Regionalbeauftragter der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) hin.

    Er greift das Leit(d)-Thema "Herausforderung Kommunikation" des diesjährigen Bremer Pflegekongress auf und organisiert am Freitag,12.05.2017 von 11.00 bis 13.00 Uhr eine interessante Podiumsdiskussion. Dabei soll es insbesondere um die Frage gehen

    "Welchen (Stellen-)Wert hat Kommunikation (noch) in der Pflege?"

    und das mit folgenden Gästen:

    • PFLEGE-ANBIETER - Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege e.V.
    • POLITIK - MinDir Dr. Martin Schölkopf, Leiter der Unterabteilung "Pflegesicherung" im Bundesministerium für Gesundheit
    • KOMMUNIKATION / WISSENSCHAFT - Sandra Mantz, Leiterin der SprachGUT® Akademie, Gesprächstherapeutin, Sprachkompetenztrainerin
    • PFLEGE-BETROFFENE + ANGEHÖRIGE, Ulrike Kempchen, Rechtsanwältin, Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA)
    • PFLEGEKRÄFTE - Marita Mauritz, ehemalige Vorstandsvorsitzende des Pflege-Berufsverbandes DBfK-Nordwest
    • ANTI-GEWALT - Volker Gussmann, Leiter des Nursing Consulting (NCESA), ehem. Hessische Heimaufsicht


    Moderation: Simone Schnase, Bremen-Redakteurin der taz-nord

    Ein wesentlicher Schlüssel für gute, menschenwürdige Pflege ist die Kommunikation. Diese komplexe Aufgabe findet verbal und nonverbal zwischen allen Akteuren im Pflegebereich statt. Für Pflegebedürftige und Pflegekräfte, Angehörige, Ärzte ist sie von herausragender Bedeutung, ohne die es keine pflegerische Handlung geben kann und darf.

    Was ist aber, wenn die Faktoren Personal und Zeit, in Kalkulation und Finanzierung zu knapp bemessen und nicht ausreichend vorgesehen sind? Haben Politik und Pflegeanbieter die Bedeutung von Kommunikation in der Pflege bislang unterschätzt oder gar ignoriert? Die Podiumsdiskussion versucht Antworten darauf zu finden.
    « Letzte Änderung: 15. Mai 2017, 23:04 von admin » Gespeichert

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