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 am: 21. Januar 2016, 10:27 
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Auszug aus WESER-KURIER vom 21.01.2016:
Zitat
... Unterdessen sorgt ein ambulanter Pflegedienst in Bremerhaven für Schlagzeilen: Nach einer ersten Anklage wegen Betrugsverdachts in 242 Fällen, kündigt die Staatsanwaltschaft laut ihrem Sprecher Frank Passade weitere Verfahren gegen die Chefin der „Nordsee-Pflege“ an. Sie soll Pflegeleistungen abgerechnet haben, die nicht erbracht wurden. Passade: „Es geht um eine Schadenssumme von 300 000 Euro.“ Für gewerbsmäßigen Betrug könne eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren drohen. Die Ermittlungen dauerten bereits anderthalb Jahre, Hinweise seien von Bürgern, Pflegeeinrichtungen und Krankenkassen gekommen.

Die Pflegedienst-Chefin lässt derzeit in Bremerhaven eine Pflegeeinrichtung für 85 Bewohner bauen, die am 1. März eröffnen soll. Ob es dazu kommt, ist fraglich: Voraussetzung für den Betrieb sei die „persönliche Zuverlässigkeit“ des Leistungsanbieters, heißt es aus der Sozialbehörde. Derzeit werde geprüft, ob der Betreiberin diese Zuverlässigkeit abzusprechen sei.
Quelle: www.weser-kurier.de, 16.01.2016

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 am: 21. Januar 2016, 10:23 
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Zitat
Behörde: Seniorenresidenz auf gutem Weg
Umstrittene Einrichtung hat seit sechs Wochen neuen Betreiber / Bremerhaven: Betrugsverdacht in 242 Fällen gegen Pflegedienst


VON SABINE DOLL

Bremen .„Erhebliche Mängel in Hygiene und medizinischer Versorgung“, „Gefahr für Leib und Leben der Bewohner“: Die Vorwürfe der Bremer Wohn- und Betreuungsaufsicht (WBA) waren massiv – und sie haben fast zum Aus der Pflegeeinrichtung „Residenz Kirchhuchting“ geführt. Ende November hatte die Heimaufsicht die Schließung der Einrichtung verfügt, am 11. Dezember sollte sie geräumt werden, zur Not auch mit der Polizei.

Das war nicht mehr notwendig, denn – regelrecht in letzter Minute – ließ die Behörde einen Betreiberwechsel für einen Neustart des Pflegeheims zu. Die Curata Care Holding GmbH aus Düsseldorf löste die Mediko-Gruppe ab, die die Einrichtung an der Kirchhuchtinger Landstraße vor vier Jahren eröffnet hatte. Das ist jetzt gut sechs Wochen her.

„Die Heimaufsicht ist vom ersten Tag der Übernahme regelmäßig vor Ort, um den Prozess beratend zu begleiten und um sicherzustellen, dass das neue Konzept des Betreibers auch so umgesetzt wird, wie es auf dem Papier steht“, sagt der Sprecher der Sozialbehörde, Bernd Schneider. „Und der Prozess wird als sehr positiv eingeschätzt.“ Eine Auflage war, dass ein Teil des Pflegepersonals ausgetauscht wird.

„Pflegedienst- und Heimleitung sind neu besetzt“, sagt Barbara Flöder, die von der Curata für ein Jahr als Krisenmanagerin in die Residenz geschickt wurde. „Auch für zwei Wohnbereiche suchen wir neue Leiterinnen.“ Die Anzahl der Pflegekräfte liege über dem gesetzlich vorgegebenen Schlüssel, so wie es die Heimaufsicht zur Auflage gemacht habe. Flöder: „Pro Schicht liegen wir im Schnitt mit 1,5 bis zwei Stellen darüber. Übergangsweise kompensieren wir das mit Personal aus anderen Curata-Einrichtungen, aber künftig brauchen wir dringend examinierte Pflegekräfte.“ Die Pflegeeinrichtung verfügt über 88 Plätze, 46 davon sind laut der Krisenmanagerin derzeit belegt. „Bis zum 1. April dürfen wir in Absprache mit der Aufsicht auf 60 Bewohner aufstocken.“

Seit der Übernahme habe es vor allem strukturelle Veränderungen gegeben: Pflegedokumentationen und Dienstpläne seien umgeschrieben und das Wundmanagement verbessert worden. Dabei sei an vielen Stellen aufgefallen, was unter dem alten Betreiber nicht gut gelaufen sei, so Flöder. „Es gab zum Beispiel mangelnde Absprachen zwischen den Schichten. Hat ein Arzt morgens ein Medikament verschrieben, ist das teilweise nicht an die nächste Schicht weitergegeben worden.“ Fehlerhafte Medikamentenabgaben „in fast allen überprüften Fällen“ zählten zu den Mängeln, die die WBA festgestellt hatte. Bei Klingel- und Notrufen von Bewohnern beanstandete sie wiederholt Wartezeiten von bis zu 110 Minuten. „Zu Wartezeiten kam es unter anderem deshalb, weil die Alarme teilweise auf Telefone gingen, die Pflegekräfte im Umgang damit nicht geschult waren“, so Flöder.

„Das Haus hat zu schnell zu viele Bewohner aufgenommen, aber hat die Strukturen nicht angepasst“, sagt Flöder. Inzwischen gebe es Fallbesprechungen für jeden einzelnen Bewohner, um Pflegebedarf und Bedürfnisse auch für den ganz normalen Alltag zu ermitteln. Dreimal habe es Kontrollen durch die Heimaufsicht gegeben, „aber keine Beanstandungen, ganz im Gegenteil“, so die Krisenmanagerin.

Unterdessen sorgt ein ambulanter Pflegedienst in Bremerhaven für Schlagzeilen: Nach einer ersten Anklage wegen Betrugsverdachts in 242 Fällen, kündigt die Staatsanwaltschaft laut ihrem Sprecher Frank Passade weitere Verfahren gegen die Chefin der „Nordsee-Pflege“ an. Sie soll Pflegeleistungen abgerechnet haben, die nicht erbracht wurden. Passade: „Es geht um eine Schadenssumme von 300 000 Euro.“ Für gewerbsmäßigen Betrug könne eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren drohen. Die Ermittlungen dauerten bereits anderthalb Jahre, Hinweise seien von Bürgern, Pflegeeinrichtungen und Krankenkassen gekommen.

Die Pflegedienst-Chefin lässt derzeit in Bremerhaven eine Pflegeeinrichtung für 85 Bewohner bauen, die am 1. März eröffnen soll. Ob es dazu kommt, ist fraglich: Voraussetzung für den Betrieb sei die „persönliche Zuverlässigkeit“ des Leistungsanbieters, heißt es aus der Sozialbehörde. Derzeit werde geprüft, ob der Betreiberin diese Zuverlässigkeit abzusprechen sei.
Quelle: www.weser-kurier.de, 21.01.2016

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 am: 21. Januar 2016, 10:06 
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Fresenius/Helios, Asklepios, Sana Kliniken, Rhön-Klinikum :
Das Geschäft mit unserer Gesundheit


Sind kranke Menschen noch Patienten oder längst auch Kunden? Was bedeuten Kostendruck, Bürokratie und demografischer Wandel für unser Gesundheitssystem?

Möchten Sie so behandelt werden? Ruhiggestellt und abgeschoben statt liebevoll gepflegt – so sieht der Alltag in vielen Pflegeheimen aus. Kaum ein Pflegebedürftiger weiß wirklich, was ihn im Pflegeheim erwartet. Anders sieht es auch nicht in den Krankenhäusern aus. Gewinnmaximierung durch Personalabbau oder durch Einsetzen von Zeitarbeitern.


Oft wollen wir ein Thema, über welches wir bereits berichteten, nur kurz updaten und es entpuppt sich dann als solch großer Skandal, dass sich damit ein ganzes Buch füllen lässt. Wir haben schon oft auf den Pflegenotstand hingewiesen, hofften, dass sich etwas ändern würde. Aber auch mit der neuen Koalition hat sich nicht wirklich etwas zum Positiven verändert. Die Pflege liegt am Boden. Und wir stellen fest: Die Änderungen unter Gesundheitsminister Hermann Gröhe dienen nur wieder den Pharmakonzernen. ...

[zum sehr interessanten, vollständigen Artikel >>]


Quelle: https://netzfrauen.org/2016/01/19/..., 19.01.2016

 14 
 am: 18. Januar 2016, 17:23 
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Nordsee-Pflegedienst
Betrugsverdacht weitet sich in Bremerhaven aus

Die Vorwürfe gegen die Chefin der Bremerhavener Nordsee-Pflege weiten sich offenbar aus. Nach einer ersten Anklage kündigte die Staatsanwaltschaft Bremen weitere Verfahren an. Der Chefin des Pflegedienstes "Nordsee-Pflege", Gülsen Sariergin, wird gewerbsmäßiger Betrug in 241 Pflegefällen vorgeworfen.



Quelle: http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/vorwuerfe-nordsee-pflege100.html + https://youtu.be/yGJATj7wSfk

Die Unternehmerin soll unter anderem Pflegeleistungen abgerechnet haben, die demnach gar nicht erbracht wurden. Die Ermittlungen hätten gezeigt, dass es um sehr systematische Vorgänge geht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft zu Radio Bremen. Für das erste Verfahren mit 300.000 Euro Schaden für Betroffene und Krankenkassen ist Anklage erhoben worden. Zwei weitere sind laut Staatsanwaltschaft in Vorbereitung.

Die Verteidigung geht davon aus, alle Vorwürfe entkräften zu können. Für gewerbsmäßigen Betrug kann eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahren verhängt werden. Die Unternehmerin betreibt in Bremerhaven und dem Umland mehrere Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 180 Mitarbeitern. Zurzeit lässt sie in Bremerhaven für 16 Millionen Euro ein neues Pflegezentrum bauen. Die Ermittlungen ziehen sich seit längerem hin. Schon vor anderthalb Jahren gab es die ersten Durchsuchungen, auch im Privathaus der Unternehmerin.
Quelle: http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/vorwuerfe-nordsee-pflege100.html, 06.01.2016



ANMERKUNG:
Die Kommentare bei RB zu dem Beitrag sind ebenfalls sehr interessant http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video83172-popup.html ... weitere Infos auch hier https://www.facebook.com/butenunbinnen/videos/1002505259787466/

[Einen ähnlichen Fall gab es in Bremerhaven schon einmal, Damals berichtetn die Bremer Tageszeitungen am 16.08.2012 >>]

 15 
 am: 18. Januar 2016, 16:52 
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HORST-SCHMIDT-KLINIKEN WIESBADEN
Hygiene-Task-Force für Kliniken gefordert


Von JUTTA RIPPEGATHER

Nach dem Wallraff-Bericht über Hygienemängel in den Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden sowie Meldungen über neun mit Keimen besiedelten Frühchen schlagen Patientenschützer Alarm. Die Stadt Wiesbaden sei offenbar nicht in der Lage, die Hygienemängel in den Griff zu bekommen. ...
Quelle: http://www.fr-online.de/rhein-main/... 14.01.2016

 16 
 am: 18. Januar 2016, 16:38 
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Zitat
RTL: 11.01.2016 | MO | 21:15

Katastrophale Zustände in Deutschlands Krankenhäusern


Profit statt Gesundheit: Krankenhäuser am Limit
Wenn Krankenhäuser für Patienten gefährlich werden

In seiner neuen Investigativ-Reportage geht das 'Team Wallraff' zahlreichen Hinweisen von Krankenschwestern, Pflegern und Ärzten auf zum Teil katastrophale Bedingungen in deutschen Kliniken nach. Über einen Zeitraum von 14 Monaten haben der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff und die Undercover-Reporterin Pia Osterhaus über die Zustände in deutschen Krankenhäusern recherchiert. ...


[zur TV-Sendung >>]
Quelle: www.rtl.de



Zitat
"Team Wallraff" im Krankenhaus
"Ich fick dich, du Tauber!" Was eine Praktikantin in der Klinik erlebte

Katastrophale Hygiene, Personalmangel und überforderte Mitarbeiter: Eine RTL-Reporterin aus dem "Team Wallraff" hat sich undercover in drei Krankenhäuser eingeschleust. Ihr Bericht "Profit statt Gesundheit" zeigt, wie schlimm die Zustände in deutschen Krankenhäusern sind. ...
Quelle: http://www.stern.de/wirtschaft/news/... 12.01.2016[/url]



Zitat
„Sterbehilfe ist das eigentlich“
Kritik an den Helios-Kliniken äußern Mediziner immer wieder. So auch zwei ehemalige Chefärzte, die in Duisburg Helios im Jahr 2013 verließen und in ein anderes Krankenhaus wechselten . „Sterbehilfe ist das eigentlich, was wir auf den Stationen machen“, sagt eine der Helios-Mitarbeiterinnen aus Wiesbaden anonym bei RTL.
Team Wallraff dokumentiert Missstände in Kliniken | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/pflegerin-bei-wallraff-krankenhausarbeit-ist-sterbehilfe-id11454981.html#plx872025954


"DER SPIEGEL" Ausgabe 09/2014 berichtete von Klinik-Übernahmen

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 am: 14. Januar 2016, 22:46 
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Exhumierungen in Stuhr und Ganderkesee
Klinikum-Morde Delmenhorst: Sieben neue Opfer gefunden


Andreas D. Becker 14.01.2016

Sieben neue vermeintliche Opfer von Ex-Krankenpfleger Niels H. sind nun gefunden worden. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen, gab es auf fünf Friedhöfen in den Gemeinden Stuhr und Ganderkesee 16 weitere Exhumierungen.

Damit wurden seit Beginn der Graböffnungen im Frühsommer des Vorjahres 63 Verstorbene auf den im Herzmedikament Gilurytmal enthaltenen Wirkstoff Ajmalin hin untersucht, 21 Mal konnte er nachgewiesen werden.

H. hatte Patienten auf der Intensivstation des Klinikums Delmenhorst das Medikament gespritzt, um sie zuerst in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen und sie dann wiederzubeleben.

Ende 2015 wurden laut Mitteilung der Ermittler Gräber auf den Friedhöfen Heiligenrode, Brinkum, Alt-Stuhr und Moordeich in der Gemeinde Stuhr und auf dem Friedhof Bookholzberg geöffnet. Und die Ermittlungen dauern an, „Polizeidirektion Oldenburg und Staatsanwaltschaft werden die Exhumierungen auf weiteren Friedhöfen fortsetzen“. Es wird sicherlich noch einige Monate dauern, bis der Abschlussbericht vorliegen wird, wobei Martin Rüppell, Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg nicht abschätzen konnte, wann die Akte H. genau geschlossen werden kann.

Patientenakten werden immer noch begutachtet
Zumal noch nicht einmal alle in Frage kommenden Fälle untersucht sind. Immer noch ist ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter dabei, Patientenakten zu betrachten. 174 Verdachtsfälle gab es allein in Delmenhorst, Patienten, die während der Dienstzeiten von Niels H. starben oder kurz nach seinem Schichtende.

Es sind ausschließlich Patienten, die nicht feuerbestattet wurden, denn dann lässt sich der Wirkstoff Ajmalin nicht mehr nachweisen. In allen Fällen, die sich laut Gutachter nicht plausibel durch die Erkrankung und den Krankheitsverlauf erklären lassen, wird genauer geschaut, ob die Patienten ermordet wurden. Wann alle Gutachten vorliegen, konnte Rüppell nicht sagen.

Insgesamt ermittelt die Polizei in über 200 Verdachtsfällen. Unter anderem gab es auch welche in Wilhelmshaven, wo H. aufgewachsen ist und im St.-Willehad-Hospital gelernt hat. Später, 2008, als das Urteil aus seinem ersten Prozess noch nicht rechtskräftig war, arbeitete er an der Jade noch in einem Seniorenheim und fuhr Rettungsdienst. Doch offenbar hat er dort niemanden getötet, zumindest ergaben die Ermittlungen „keine konkreten Hinweise“.

In über 20 Verdachtsfällen sind auch Ermittlungen wegen des Anfangsverdachtes des Mordes gegen H. während seiner Zeit am Klinikum Oldenburg eingeleitet worden. An diesem Punkt laufen die Ermittlungen noch, wie Rüppell sagte.

Ermittlungen gegen acht Mitarbeiter
Auch die Ermittlungen gegen acht Mitarbeiter der Kliniken Oldenburg und Delmenhorst wegen des Anfangsverdachts des Totschlags durch Unterlassen laufen noch. „Aber erst müssen wir die Taten des Vordermanns, wie man juristisch sagt, also von Niels H., aufklären“, erklärte Rüppell, warum dort noch keine Fortschritte zu vermelden sind. Die letzte Baustelle, die die Ermittler bearbeiten, ist H.s Zeit beim Rettungsdienst in Ganderkesee. Auch dort heißt es: Die Ermittlungen laufen noch.

Im jüngsten Prozess gegen Niels H. – in dem er Ende Februar 2015 für zwei Morde, zwei versuchte Morde in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung sowie einer schweren Körperverletzung zu lebenslanger Haft verurteilt wurde – hatte er eingeräumt, auf der Intensivstation in Delmenhorst 90 Patienten Gilurytmal gegeben zu haben. 30 – inklusive der damals verhandelten fünf Fälle – seien daraufhin gestorben. Die bisherigen Ermittlungen und Funde scheinen diese Aussage zu stützen.

H. arbeitete von Dezember 2002 bis Juni 2005. Damals wurde er auf frischer Tat von Kollegen ertappt, anschließend wurde er wegen des versuchten Mordes an einem Patienten 2008 rechtskräftig zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Im Rahmen der damaligen Ermittlungen pickte sich der Staatsanwalt acht weitere Fälle heraus, wobei bei fünf Patienten Ajmalin nachgewiesen wurde.

Der Prozess wegen dieser fünf Fälle begann im September 2014 und erregte bundesweites Medieninteresse, auch weil sich schnell abzeichnete, dass H. der wohl größte Serienmörder der bundesrepublikanischen Geschichte sein würde. Obwohl die Fakten, die in dem Prozess auf den Tisch kamen, schon deutlich früher bekannt waren, starteten Staatsanwaltschaft und Polizei erst im November 2014 mit den allumfassenden Ermittlungen, die bis heute andauern.
Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/...

 18 
 am: 14. Januar 2016, 18:53 
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DPR-Pressemitteilung vom 13.01.2016

Bundeskabinett stellt die richtigen Weichen für die Zukunft des Pflegeberufs
Zur heutigen Entscheidung des Bundeskabinetts zum Entwurf des Pflegeberufsgesetzes, sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, am Mittwoch in Berlin:
 
„Die Entscheidung des Bundeskabinetts für eine generalistische Pflegeausbildung mit Schwerpunktbildung ist ein Meilenstein für die Weiterentwicklung der Pflegeberufe in Deutschland. Das Bundeskabinett hat damit die richtigen Weichen für die Zukunft der so wichtigen Pflegeberufe gestellt.


Die neue Pflegeausbildung wird eine der wichtigsten Antworten auf den demographischen und epidemiologischen Wandel sein. Die Anzahl der Pflegebedürftigen, die eine medizinisch orientierte Versorgung benötigen, nimmt in der ambulanten und stationären Altenpflege zu. Gleichzeitig werden immer mehr alte und hochbetagte Patientinnen und Patienten mit mehreren Erkrankungen und zunehmenden Alterserkrankungen wie Demenz in Krankenhäusern versorgt. Das macht veränderte Kompetenzprofile erforderlich, die ausgebildet werden müssen. Die richtige Antwort auf diese Herausforderungen ist die generalistische Pflegeausbildung. Pflege basiert auf Kompetenzen, die übergreifend gelten. Denn Pflege setzt sich mit dem pflegebedürftig sein, dem krank sein auseinander und wie das zu bewältigen ist. Dabei ist der Ort an dem diese Kompetenzen eingesetzt werden nachrangig.
 
Die Neuregelung ist dringend geboten und wird von den professionell Pflegenden zu Recht gefordert. Bislang hat sich die Pflegeausbildung an den zu versorgenden Altersgruppen – Kinder, Erwachsene, alte Menschen – und an den Institutionen der Versorgung – Krankenhaus, Altenheim – orientiert. Mit Hilfe der generalistischen Pflegeausbildung wird es nun erstmals gelingen, die erforderlichen pflegerischen Kompetenzen für pflegebedürftige und kranke Menschen jeden Alters in den Mittelpunkt zu stellen. Die Stärken und Besonderheiten der drei bisherigen Pflegefachberufe "Altenpflege", "Gesundheits- und Krankenpflege" und "Gesundheits- und Kinderkrankenpflege" werden im Sinne von Kompetenzen zu einem neuen Pflegeberuf mit einem einheitlichen Berufsabschluss zusammengefasst. Das ist etwas anderes und mehr als die Aneinanderreihung von Pflegetätigkeiten. Dadurch wird die Qualität der Pflege gesteigert. Eine weitere Antwort auf die steigenden Anforderungen ist die hochschulische Ausbildung als zweiter Zugang zum Beruf. Damit werden auch neue Bewerbergruppen angesprochen.

Die Reform ist eine gute Nachricht für alle professionell Pflegenden. Ihre Arbeit wird dadurch aufgewertet. Die neue Pflegeausbildung wird zu besseren Karrierechancen für Pflegefachpersonen führen, die Attraktivität des Berufsbildes Pflege steigern und den Verbleib im Beruf fördern. Mehr Menschen werden sich aufgrund der neuen Pflegeausbildung für den Pflegeberuf entscheiden. Damit wird die neue Pflegeausbildung zu einem wesentlichen Baustein der Sicherung der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Denn durch die reformierte Ausbildung haben die zukünftigen Pflegefachpersonen mehr Möglichkeiten, innerhalb des Berufsfeldes zu wechseln. Das steigert Karrierechancen und den Verbleib im Beruf gerade für die bisherige Altenpflege. Es wird endlich gesetzlich anerkannt, dass Pflege einen ureigensten Bereich hat, der als vorbehaltene Aufgaben definiert wird. Das umfasst die Erhebung des Pflegebedarfs, die Planung der pflegerischen Versorgung sowie die Überprüfung der Pflegequalität."

Quelle: http://www.deutscher-pflegerat.de/presse/Pressemitteilungen/2016-01-13%20PM%20DPR%20Bundeskabinett%20Pflegeberuf.php

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 am: 14. Januar 2016, 11:56 
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Die Geschichte im Überblick

Wer ins Pflegeheim muss - heute spricht man von "Seniorenheim" - , ist in der Regel abgemeldet oder 'abgeschoben'. Die arbeitsteilige Gesellschaft, in der mehrköpfige Familien bereits Probleme haben, gemeinsame Essenstermine zu organisieren, hat weder räumlich noch zeitlich oder gar mental 'Platz' für Alte oder Pflegebedürftige. Aus diesen Gründen ist inzwischen eine riesige Dienstleistungs-Industrie entstanden. Finanziert wird Sie über eine vergleichsweise neu eingeführte Pflegeversicherung, die immer mehr Geld verschlingt, das hinten und vorne nicht reicht. Gleichzeitig steigt die Zahl derer, die ins "Heim" müssen, unaufhörlich.

Dieses 'Outsourcing' von pflegebedürftigen Familienmitgliedern oder Verwandten zeitigt viele Probleme. Das größte besteht darin, dass jene, die ausgelagert wurden, sich nicht mehr wirklich wehren können gegen das, was sie vorfinden:

- gegen die Uniformität der Lebensbedingungen (Frühstück für alle um 7 Uhr)
- gegen das wenig originell produzierte (Einheits-)Essen
- gegen schlechte Pflege (einmal Duschen oder Baden in der Woche ist die Ausnahme)
- dagegen, dass Ärzte oder gar Fachärzte erst dann kommen, wenn sich genügend "Fälle" angesammelt haben ...

[vollständigen Beitrag ansehen >>]
Quelle: http://www.anstageslicht.de/nc/whistleblower/...

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 am: 13. Januar 2016, 14:59 
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Transaktionsmonitor Gesundheitswesen

Informationen zu Transaktionen im deutschen Gesundheitswesen
Ausgabe 5, Dezember 2015


Transaktionsumfeld
Die vergangenen 15 Monate waren durch zahlreiche Transaktionen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich, dem sich der Transaktionsmonitor von nun an ebenfalls verstärkt widmen wird, geprägt.

Mit Übernahme der Median Kliniken durch Waterland und die sich anschließende Zusammenführung der Median Kliniken mit den RHM Klinken entstand der größte Rehaklinikbetreiber in Deutschland.

Die Konsolidierung im Pflegemarkt schreitet weiter voran, insbesondere die französischen Betreiber Orpea und Korian tätigen zahlreiche Zukäufe.


B. Braun und Da Vita haben sich durch die Übernahmen von Dialyse Zentren verstärken können.

Bewegungen sehen wir zudem im Labormarkt: u. a. hat sich Cinven nach der Übernahme des französischen Laborbetreibers Labco auch Synlab
sichern können.

Die Zahl der Krankenhausinsolvenzen nimmt ebenfalls zu – Vorzeichen einer neuen Entwicklung? ...

[Zur vollständigen PWC-Info >>]

Quelle: http://www.pwc.de/de/newsletter/transaktionen/transaktionsmonitor-gesundheitswesen.html

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