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 am: 06. August 2015, 19:43 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
    Pflegedokumentation

    Die Einrichtungsträger sind verpflichtet, über jede Bewohnerin und jeden Bewohner eine Pflegedokumentation zu führen. Die entsprechenden Regelungen finden sich in den jeweiligen Landesheimgesetzen. ...

    Wie sieht die Einsichtnahme im Einzelnen aus:

    • Wer darf Einsicht nehmen in die Pflegedokumentation?
    • In welchem Umfang darf ich Einsicht nehmen?
    • Was ist mit Klauseln (in Heimverträgen), die die Einsichtnahme im Vorfeld schon (unbegrenzt) erlauben?
    • Darf ich auch Kopien der Pflegedokumentation machen/erhalten?
    • Wem „gehört“ die Pflegedokumentation?
    • An wen kann ich mich wenden, wenn mir die Einsichtnahme verweigert wird?
    • Gilt das Recht auf Einsichtnahme auch über den Tod der/des zu Pflegenden hinaus?
    • Gesetzestexte (in Auszügen)
    • Urteile (in Auszügen)

    Vorstehende ausführliche Infos sind auf den sehr gut verständlich beschriebenen Internetseiten der BIVA zu finden unter http://www.biva.de/beratungsdienst/einsicht-in-die-pflegedokumentation/



    Zitat von: BAGP-Info_Einsichtsrecht_2013:
    Einsichtsrecht in die Patientenakte

    Die Patientenakte muss von Ihrer Ärztin und all den anderen, die an Ihrer Behandlung beteiligt sind, sorgfältig, zeitnah und vollständig geführt werden.

    Sie dient vor allem der Therapiesicherheit: für den Arzt ist sie eine Gedankenstütze und für alle Behandelnden eine wichtige Informationsquelle. Sie ist die Grundlage für die Abrechnungen und die Rechenschaft gegenüber den Kostenträgern. Sie ist wichtiges Beweismittel, wenn es um den Verdacht oder Vorwurf eines Behandlungsfehlers geht. Die Patientenakte gehört dem Arzt bzw. dem Krankenhaus, und sie muss mindestens zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung aufb ewahrt werden.

    Sie haben als Patientin das Recht, unverzüglich Einsicht in die vollständige, Sie betreffende Patientenakte zu bekommen. Sie brauchen dafür keine Begründung oder einen aktuellen Anlass. Das Recht auf Einsichtnahme ist ein Teil Ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung.

    Sie haben auch einen Anspruch auf Kopien gegen Erstatt ung der Kosten. Ein Einsichtsrecht besteht in der Regel auch in Sie betreffende Unterlagen bei Krankenkassen, Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften sowie in die Pflgedokumentation bei stationärem Heimaufenthalt.

    Seit Februar 2013 ist durch das „Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten“ (PatRG) das Einsichtsrecht in die Patientenakte im Rahmen des Behandlungsvertrages zwischen Arzt und Patient geregelt,
    § 630g Bürgerliches Gesetzbuche (BGB).

     12 
     am: 05. August 2015, 08:19 
    Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
    Umgang mit Gewalt und Aggression

    Herausforderndes Verhalten, Aggression, tätlicher Übergriff: Immer wieder werden Beschäftigte in ihrem Arbeitsumfeld mit verschiedenen Ausprägungen von Gewalt konfrontiert. Häufiger betroffen sind beispielsweise Pflege- und Betreuungsberufe, Tätigkeiten in den Bereichen Jugendhilfe oder Psychiatrie sowie ganz allgemein Not- und Bereitschaftsdienste, Nachtschichten sowie Einzelarbeitsplätze.

    Es liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin, Gefährdungen vorzubeugen sowie Beschäftigten beizustehen. Unterstützung für Betriebe und Betroffene kommt von der BGW. ...

    [Mehr dazu unter https://www.bgw-online.de/gewalt >>]


    Zitat
    Gewalt und Aggression in Betreuungsberufen | TP-PUGA

       

    Für viele Beschäftigte in Heil-, Pflege- und Betreuungsberufen gehört der Umgang mit Fremdaggressionen und Gewalterfahrungen zum Berufsalltag. Nach wie vor stehen viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und oftmals auch das Management derartigen Situationen hilflos und nicht ausreichend geschult gegenüber.

    In vielen Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege werden Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft gepflegt, behandelt oder betreut. Ein professioneller Umgang mit Aggressionen und Gewalt gehört hier zum pflegerischen, zum therapeutischen und pädagogischen Beruf.

    Inhalt dieser Broschüre sind unter anderem Deeskalationsstrategien, Ratschläge zum Verhalten bei Akutgefahr und die Hilfe für die Betroffenen nach einem Übergriff.
    Quelle: https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Medien-Center/

     13 
     am: 05. August 2015, 08:14 
    Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
    Gewaltfreie Pflege. Zur Prävention von elder abuse
    Ein Projekt des MDS, der Universität zu Köln, der Städte Dortmund, Potsdam, Stuttgart und des Landkreises Fulda

    Das Projekt Gewaltfreie Pflege hat zum Ziel, in vier Modellkommunen die Voraussetzungen zu schaffen, um der Gewalt gegenüber älteren und pflegebedürftigen Menschen mit einem systematischen Präventionsansatz zu begegnen. Das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Projekt hat eine Laufzeit von 30 Monaten (01.07.2013 - 31.12.2015). Ziel ist es, die Empfehlungen aus dem europäischen MILCEA-Projekt zur Prävention von Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen auf kommunaler Ebene umzusetzen. ...


    [Gewaltfreie Pflege >>]

    Quelle: http://www.milcea.eu/gfp.html

     14 
     am: 03. August 2015, 14:28 
    Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
    Zitat
    Vorwürfe von U. Marseille gegen "Team Wallraff" haltlos
    Gericht hat bereits einzelne Punkte der Einstweiligen Verfügung zum Thema mangelnde Hygiene in Großküchen des Marseille-Konzerns abgewiesen


    Köln (ots) - "Team Wallraff" dokumentierte in seiner letzten Ausgabe am 8. Juni wie unappetitlich und unhygienisch es in einigen deutschen Großküchen zugeht. Darunter auch das Pflegeheim Amarita in Oldenburg, das zu den Häusern der Marseille Kliniken AG gehört. "Team Wallraff" nahm die Recherchen auf, nachdem Günter Wallraff Informationen über Missstände vorlagen.

    Die Behauptung von Ulrich Marseille, dass der Beitrag offline ging, da "grobe Verstöße der journalistischen Sorgfalt enthalten sind", ist absolut haltlos.

    Unternehmer Ulrich Marseille reagierte vielmehr auf den Beitrag mit einer sogenannten "Einstweiligen Verfügung".

    Das bedeutet, dass ein einseitig erlassenes gerichtliches Verbot erwirkt wurde. Dies erfolgte erst einmal ohne Anhörung der Gegenseite. Der Einstweiligen Verfügung musste juristisch auch zunächst Folge geleistet werden. Daher ist der entsprechende Beitrag derzeit offline gestellt, bis eine inhaltliche Prüfung durch das Gericht stattgefunden hat.

    "Team Wallraff" ist seiner journalistischen Sorgfaltspflicht eindeutig nachgekommen. Günter Wallraff und seine Kollegen können durch umfangreiches Rohmaterial sowie Testergebnisse von Speiseproben vor Ort die Aussagen und Vorwürfe zu den mangelnden hygienischen Bedingungen im Pflegeheim Amarita in Oldenburg eindeutig beweisen und werden dies im Rahmen des laufenden Gerichtsverfahrens auch darlegen.

    Auch die Unterstellungen des Unternehmers, dass es sich um "Fälschungen" und um "Manipulation" handele, entbehren jeglicher Grundlage. Gegen derartige Unterstellungen wird der Sender entsprechende rechtliche Schritte vorbereiten.

    Die Behauptung des Unternehmers, hier Menschen "missbraucht" zu haben oder "Schindluder" mit ihnen getrieben zu haben, legt den Verdacht nahe, dass Ulrich Marseille diesen Beitrag nicht wirklich kennt, da hier der Fokus eindeutig auf die Zustände in der Großküche lagen und Personen vor Ort vollständig unkenntlich gemacht worden und zudem lediglich am Rande erschienen sind. Im Gegenteil: "Team Wallraff" liegen vielmehr Informationen vor, in denen die Arbeitsbedingungen der eigenen Mitarbeiter in Frage gestellt wurden.

    Im konkreten Fall hat das Gericht bereits einzelne beantragte Punkte der Einstweiligen Verfügung durch das Pflegeheim Amarita eigenständig abgewiesen.
    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/7847/3085973, 31.07.2015



    Zitat
    Pressemitteilungen Marseille-Kliniken, 31.07.2015
    Schlag gegen „Team Wallraff“
    Gericht untersagt falsche Behauptungen


    Hamburg, 31.07.2015 - Schwerer Schlag für „Team Wallraff“: RTL musste den Bericht über die Großküchen vom Netz nehmen – aus „juristischen Gründen“, wie es anfangs auf der Seite hieß. Wer die „Team Wallraff“-Sendung auf den Internetseiten von RTL nachträglich ansehen möchte und den entsprechenden Link anklickt, der wird derzeit enttäuscht. Statt eines Videostreams poppt dem Zuschauer jetzt unvermittelt das Impressum der RTL-Internetseite entgegen. Was ist geschehen?

    Unter Anleitung des Investigativ-Journalisten Günter Wallraff hatte das „Team Wallraff“ zwei Journalistinnen als Praktikantinnen in verschiedene Großküchen deutscher Unternehmen „eingeschmuggelt“. Sie sollten dort mit verdeckten Kameras und Mikrofonen Missstände aufdecken.

    Eine der Journalistinnen tauchte bei der Amarita Oldenburg auf, eine Senioreneinrichtung, die zu der Marseille-Kliniken AG gehört. Die orientalische Frau mit Kopftuch gab vor, in ihrem Heimatland verfolgt zu werden und sie wolle ein Praktikum in der Küche der Amarita machen, als Vorbereitung für eine Ausbildung.

    Mit versteckter Kamera und Mikrofonen machte sie sich an die Arbeit. Heraus kam ein manipulativer Bericht über die angeblich schlimmen Zustände in der Küche unserer Senioreneinrichtung, die seltsamerweise kurz vor dem Einsatz der falschen Praktikantin von den örtlichen Gesundheitsbehörden als einwandfrei eingestuft worden war.

    Die Dinge, welche die Dame behauptete und die später in der „Team Wallraff“ Sendung verbreitet wurden, erwiesen sich als haarsträubend und falsch.

    Das sah auch die Pressekammer des Landgerichtes Hamburg so. In einem Beschluss vom 24.7.2015 untersagten die Richter RTL die Verbreitung verschiedener Behauptungen des „Team Wallraff“. Für den Fall einer Zuwiderhandlung verhängten sie ein Ordnungsgeld von € 250.000,00 gegen den Sender.

    Der Sender reagierte angesäuert auf den richterlichen Beschluss. Eine Sprecherin sagte dem Branchendienst „Kress“: „Eine Bearbeitung und Kürzung des Beitrages auf die gerichtlich streitgegenständlichen Sequenzen wäre zu arbeitsintensiv, daher nehmen wir diese dann erst mal in der Regel vom Netz, sprich es bedeutet in Konsequenz, dass wir derzeit auch gezwungen sind den Beitrag offline zu stellen.“ Und weil es ein ganz herber Schlag ins Kontor der Wallräffchen war, kündigte die Sprecherin auch noch an: „Wir behalten uns nach Prüfung aller gerichtlichen Unterlagen jedoch selbstverständlich vor, hiergegen vorzugehen und den Wahrheitsgehalt durch umfangreiches Material entsprechend zu beweisen.“

    http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/132213-ulrich-marseille-gegen-rtl-mein-kampf-ist-wichtig-fuer-die-journalistische-gemeinde.html

    Wir sind gespannt.

    Auf „Kress“ erklärt auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Marseille-Kliniken AG, Ulrich Marseille, warum der Konzern gegen die Berichterstattung von „Team Wallraff“ so hart und konsequent vorgeht: „Der gesamte Bericht musste aus dem Regal genommen werden, weil grobe Verstöße der journalistischen Sorgfalt enthalten sind. Es klingt schon eher nach Manipulation.“ Und weiter: "Ich finde, dass es wichtig ist als Unternehmen, dass man sich solche Fälschungen nicht gefallen lässt. Das ist auch wichtig für die journalistische Gemeinde, solchen Leuten das Handwerk zu legen."

    Er warnt Journalisten davor, Gefühle von Menschen zu missbrauchen, mit ihnen "Schindluder" zu treiben. Ulrich Marseille: "Ich weiß, dass die Masse der Journalisten mit so etwas nichts zu tun haben will. Solche Sendungen schaden der gesamten Journalistengemeinde. Daher lassen wir uns das nicht gefallen.“
    Quelle: http://www.marseille-kliniken.de/presse/pressemitteilungen.html?pid=303



    ANMERKUNGEN:
    Auf den nachfolgenden Internetseiten sind Bewertungen durch ArbeitnehmerInnen zu finden, die bei Amarita bzw. Marseille-Kliniken arbeiten:

    - http://www.kununu.com/de/by/landshut/so/marseille-kliniken
    - http://www.kununu.com/de/hh/hamburg/so/marseille-kliniken
    - http://www.kununu.com/de/hb/bremerhaven/so/amarita1
    - http://www.kununu.com/de/bb/hohen-neuendorf/pc/amarita-hohen-neuendorf
    - http://www.kununu.com/de/nrw/datteln/so/amarita-datteln
    - http://www.kununu.com/de/ni/buxtehude/so/amarita

     15 
     am: 31. Juli 2015, 14:22 
    Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
    Zitat
    Mittwoch, 29. Juli 2015
    Elektronische Gesundheitskarte: Zeitpläne schon wieder geplatzt
    Das eGK Projekt ähnelt seit 10 Jahren einem Potemkinschen Dorf. Hatte die Große Koalition doch gerade noch im Deutschen Bundestag bei der ersten Lesung zum " E-Health-Gesetz" großartig verkündet, dass man nun endlich Tempo machen würde mit der umfassenden Digitalisierung im Gesundheitswesen und der damit verbundenen völligen Umgestaltung des Systems in Richtung Gesundheit 4,0 stockt das Projekt jetzt schon wieder. Und diesemal kann die Politik die übliche Schuldzuweisung an kritische Bürger und Ärzte gar nicht wie sonst vornehmen, diesmal ist offensichtlich, dass die beteiligte Industrie, wie lange bekannt, die "Kompexität des Vorhabens voll unterschätzt habe" und die benötigten Komponenten für die im November geplanten Tests nicht liefern kann, zum Beispiel die nötigen Konnektoren. Das ist aber nicht erst seit gestern sondern schon lange bekannt. Nach den Ausschreibungen müssen die Tests aber spätestes im November 2015 beginnen, anderenfals können die Testergebnisse nicht vor Beginn des "Roll-Outs" ausgewerten werden.

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Gesundheitskarte-Feldtest-muss-verschoben-werden-2763723.html

    Kritik am E-Health Gesetz reißt nicht ab

    Kritik am geplanten E-Health Gesetz gibt es nach wie vor von allen Seiten. Selbst die Bundesärztekammer (BÄK), deren Vertreter Dr. Bartmann seit vielen Jahren zu den entschiedensten Verfechtern des von der großen Mehrheit der Ärzteschaft nach wie vor bundesweit abgelehnten Projektes gehört, kritisiert jetzt, dass sich der "Notfalldatensatz" auf der eGK in eine kleine elektronische Patientenakte verwandelt hat, auf die nicht nur Ärzte und Patienten, sondern ein Dutzend weiterer Berufsgruppen wie  Masseure und Diätassistenten ohne zwingende PIN Eingabe des Patienten zugreifen können. Das haben wir als Aktion "Stoppt - die - Card" übrigens schon seit 2007 kritisiert, wir sind nach wie vor der Meinung, dass der Europäische Notfall-Ausweis (ENA) in 9 Sprachen, eine deutlich sinnvollerere Alternative ist, günstig, international einsetzbar, und tatsächlich in der Hand des Bürgers!

    https://digitalcourage.de/blog/2015/funktionaler-als-gesundheitskarte-ena-der-europaeische-notfallausweis
    Quelle: http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/314-Elektronische-Gesundheitskarte-Zeitplaene-schon-wieder-geplatzt.html



    ZEIT-Redakteurin Anne Kunze über das Geschäft mit Patientendaten


    Ärzte und Apotheker geben Kranken- und Rezeptdaten von Millionen Patienten an die Marktforschung und Pharmaindustrie weiter -- ohne deren Wissen. ZEIT-Redakteurin Anne Kunze über das millionenschwere Geschäft. Weitere Videos unter: www.zeit.de/video

    Quelle: https://youtu.be/GXa0QL-Xakg

     16 
     am: 31. Juli 2015, 14:17 
    Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
    ZEIT-Redakteurin Anne Kunze über das Geschäft mit Patientendaten


    Ärzte und Apotheker geben Kranken- und Rezeptdaten von Millionen Patienten an die Marktforschung und Pharmaindustrie weiter -- ohne deren Wissen. ZEIT-Redakteurin Anne Kunze über das millionenschwere Geschäft. Weitere Videos unter: www.zeit.de/video

    Quelle: https://youtu.be/GXa0QL-Xakg

     17 
     am: 31. Juli 2015, 12:49 
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    Zitat
    Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen sind künftig strafbar
    Korrupten Ärzten droht nun Haft


    von DANIELA VATES

    Es klingt wie eine Geschichte aus Absurdistan: Eine Pharmareferentin zahlt Ärzten Prämien, wenn die ihren Patienten die Medikamente ihrer Firma verschreiben. Ein Gericht stellt fest: Das ist Korruption. Bestraft wird aber niemand. Denn das Gericht befindet außerdem: Es gibt kein Gesetz, das die Bestechung von Ärzten verbietet. Hunderte ähnlicher Verfahren werden daraufhin eingestellt. ...
    Quelle: http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Korrupten-Aerzten-droht-nun-Haft-_arid,1177498.html, 30.07.2015



    Zitat
    Kabinett billigt Gesetz
    Korrupte Ärzte müssen künftig mit Strafen rechnen


    ... Das Gesetz soll nicht nur für Ärzte gelten, sondern auch für Angehörige anderer Heilberufe – wie Psychotherapeuten, Apotheker, Krankenpfleger oder Physiotherapeuten. Strafbar machen sich Ärzte künftig, wenn sie beispielsweise von Pharmafirmen Geld oder Sachleistungen annehmen und im Gegenzug dafür deren Medikamente verschreiben. Als Bestechung gilt auch, wenn ein Arzt ein „Kopfgeld“ dafür erhält, dass er Patienten an ein bestimmtes Krankenhaus überweist. Für schwere Fälle von Korruption sind auch Haftstrafen von bis zu fünf Jahren vorgesehen. Das heißt aber nicht, dass Ärzte gar keine Geschenke mehr annehmen dürfen. Als bestechlich gelten sie nur, wenn sie dafür eine Gegenleistung erbringen. ...
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/kabinett-billigt-gesetz-korrupte-aerzte-muessen-kuenftig-mit-strafen-rechnen/12118788.html




    Zitat
    Gesetzentwurf
    Korrupten Ärzten droht bald Gefängnis

    Justizminister Heiko Maas will das Strafgesetz ändern. Auch niedergelassene Ärzte und Apotheker, die sich bestechen lassen, müssen bald mit Gefängnisstrafen rechnen. ...
    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/gesetzentwurf-korrupten-aerzten-und-apothekern-drohen-drei-jahre-gefaengnis-13724851.html, 29.07.2015


    Zitat
    Beratung über Gesetzesentwurf
    Korruptionsgesetz erlaubt gewollte Ärztekooperationen

    Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen sollen auch für niedergelassene Ärzte strafbar werden. Am Mittwoch berät das Bundeskabinett den Gesetzentwurf. Ärztekooperationen werden darin ausdrücklich erwähnt. ...
    Quelle: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/891183/beratung-bundeskabinett-korruptionsgesetz-erlaubt-gewollte-aerztekooperationen.html, 28.07.2015

     18 
     am: 30. Juli 2015, 13:20 
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    Zitat
    Senioren gegen Kommerzialisierung
    Pflege auf dem Markt

    Bewohnervertretung kritisiert den Verkauf von Pflegeheimen der „Residenz Gruppe“ an einen internationalen Investor.


    Der jüngste Eigentümerwechsel von Bremer Seniorenheimen sorgt für Unruhe bei einer Selbsthilfe-Initiative für HeimbewohnerInnen. Vergangene Woche hatte Unternehmer Rolf Specht seine Anteile an zwei Betreibergesellschaften der „Residenz-Gruppe“ an den internationalen Investoren Orpea verkauft. Daran hängen insgesamt 34 Einrichtungen mit rund 2.500 Pflegeplätzen in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die in Frankreich ansässige Orpea-Gruppe unterhält bereits 64.000 Heimplätze. Der vier Milliarden Euro schwere Pflegekonzern gehört zu den größten Europas.

    Für Reinhard Leopold von der Selbsthilfe-Initiative „Heim-Mitwirkung“ ist die Größe des börsennotierten Unternehmens ein Grund zur Sorge. „Aktienunternehmen haben primär die Interessen ihrer Anleger zu befriedigen“, sagte er zur taz. Daraus resultierten Sparzwänge, die langfristig unweigerlich beim Personal landen und so Pflegestandards weiter aushöhlen würden.

    Zur Größe des Käufers äußerte sich auch Unternehmer Specht, nur sieht er gerade darin eine Chance für die Zukunft der Pflege. Derartige Unternehmensstrukturen, sagte er, seien nämlich eher als kleine Einrichtungen in der Lage, als politische Einheit aufzutreten. So könnten sie für den „gesellschaftspolitischen Stellenwert von stationären Pflegeeinrichtungen für die letzte Phase des Lebens der Menschen“ eintreten, sagte Specht.

    Für den Aktivisten Leopold ist das nicht nur Schönfärberei, sondern auch inhaltlich eine „hochgefährliche Aussage“. Denn dieses politische Auftreten, von dem Specht spreche, sei nichts anderes als „gefährlicher Lobbyismus“. Und der habe in der Vergangenheit nie im Sinne von HeimbewohnerInnen gewirkt. Ganz im Gegenteil sei etwa das gerade Anfang des Jahres in Kraft getretene „Pflegestärkungsgesetz I“ auf Druck aus der Wirtschaft politisch durchgewunken worden. Das Gesetz ermöglicht den Einsatz niedrig qualifizierter Hilfskräfte, die ausgelasteten PflegerInnen Arbeiten abnehmen sollen. „Eigentlich sind die nur zum Bespaßen vorgesehen“, sagt Leopold. Tatsächlich aber würden sie regelmäßig auch in der Pflege eingesetzt. Das sei nicht nur ein arbeitsrechtliches Problem: Wenn jemand unausgebildet etwa mit dementen Menschen arbeite, so Leopold, könne das schlimmstenfalls sogar zu Gewalt führen.

    Specht hatte bereits vor zwei Jahren versucht, Heime abzustoßen. Der geplante Deal mit der bayrischen „Silver Care Holding“ kam nicht zustande, inzwischen wurde dieser Interessent seinerseits von Orpea übernommen. Loswerden will Specht die Heime nach eigenen Angaben aus Altersgründen. Im Geschäft mit der Pflege wird der 63-Jährige aber weiterhin tätig sein – etwa als geschäftsführender Gesellschafter eines ambulanten Pflegedienstes sowie eines Trägers seniorengerechter Wohnungen.

    Immerhin scheinen die Jobs der derzeit in den verkauften Einrichtungen Beschäftigten nicht auf dem Spiel zu stehen. Alle Angestellten und auch die Geschäftsführer Frank Markus und Carsten Adenäuer sollen nach Unternehmensangaben bleiben. Zudem soll ihre Bremer Niederlassung zu Orpeas neuer Norddeutschlandzentrale ausgebaut werden, was möglicherweise weitere Arbeitsplätze in der Verwaltung schaffen oder nach Bremen verlagern könnte.

    Für Leopold ist das ein schwacher Trost. Denn selbst wenn die Stellen tatsächlich auch langfristig bleiben sollten, müsse man doch sehr genau hinsehen, mit welcher Qualifikation sie besetzt würden, wenn MitarbeiterInnen ausstiegen oder in den Ruhestand gingen. Das könne man nur abwarten, sagt Leopold – „sonderlich optimistisch bin ich allerdings nicht“.
    Quelle: http://www.taz.de/Senioren-gegen-Kommerzialisierung/!5216174, 29.07.2015/

     19 
     am: 29. Juli 2015, 16:43 
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    BIVA e.V. ändert ihren Namen - Abkürzung bleibt

    Frankfurt a.M. Die Umbenennung der „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e.V.“ ist beschlossene Sache: Die diesjährige Mitgliederversammlung in Frankfurt a.M. hat mit breiter Mehrheit eine Änderung in „Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen“ festgelegt. Der neue Name beschreibt verständlicher die aktuelle Ausrichtung des Vereins. Die bekannte Abkürzung „BIVA“ bleibt erhalten.

    Mit der Änderung will der Verein vor allem die Öffnung des Vereins für weitere Mitgliedergruppen auch im Namen deutlich machen. Die Mitglieder der BIVA sind schon lange nicht mehr nur Menschen, die selbst Pflege- und Betreuungsangebote nutzen, wie es der alte Name nahelegte. Mittlerweile werden immer mehr Menschen Mitglieder, die sich für andere Pflegebedürftige einsetzen und die sich bei der BIVA Rat und Hilfe holen. Auch sie können sich in dem neuen Namen wiederfinden. Die Bezeichnung „pflegebetroffene Menschen“ wurde gewählt, um die verschiedenen Personengruppen mit einzubeziehen, deren Interessen die BIVA vertritt: ältere pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und die pflegenden Angehörigen.

    Der gemeinnützige Verein hat in seiner 40-jährigen Geschichte schon mehrfach seinen Namen geändert. Damit war meist eine Neuausrichtung verbunden und der Name wurde immer wieder an wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen im Pflege- und Seniorenbereich angepasst. Das Akronym BIVA hat jedoch seit 1991 Bestand und sichert den Wiedererkennungswert.

    Quelle: Presse-Mitteilung der BIVA vom 29.07.215

     20 
     am: 27. Juli 2015, 09:38 
    Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
    "Jürgen fotografiert sein Essen"
    Die Geschichte hinter dem ekelhaften Altenheimessen

    Mit den Bildern seines Essens hat der 63-jährige Frührentner Jürgen auf Facebook mehr Wirbel ausgelöst als ihm lieb ist. Dauernd wollen ihn Journalisten sprechen – das wird ihm alles zu viel. Der stern durfte ihn in seinem Altenheim besuchen.
    Quelle: http://www.stern.de/familie/leben/nach-facebook-fotos-mit-ekel-essen--unverstanden-im-altenheim-6333556.html, 07.07.2015



    Ärger über fotografiertes Essen im Heim


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