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30. Juli 2016, 15:59
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 am: 11. Juli 2016, 16:07 
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Zitat
Ausschreibung zur Ambulantisierung des Bundesgesundheitsministeriums

... Das Bundesministerium für Gesundheit beabsichtigt einen Auftrag zur Ambulantisierung stationärer Einrichtungen im Pflegebereich und innovative ambulante Wohnformen zu vergeben, in dem eine Datenerhebung zur Entwicklung ambulanter Wohnformen durchgeführt werden soll. Ein besonderes Augenmerk soll hierbei auf dem Phänomen der steigenden Ambulantisierung im stationären Bereich liegen.

Des Weiteren sollen die konkreten Anreizwirkungen der Regelungen auf Bundesebene sowie der Ländergesetzgebungen ermittelt werden. Schließlich sollen Empfehlungen erarbeitet werden, wie sich innovative Ansätze mit einem Mehrwert für die Nutzerinnen und Nutzer, die sich im ambulanten Bereich entwickelt haben, von ungewollten Gestaltungen abgrenzen lassen. ...

Der Auftrag soll im Juli 2016 beginnen und eine Laufzeit von 12 Monaten haben. ... Die Angebotsfrist endet am 27.06.2016, 12:00 Uhr ...

Die Vergabeunterlagen sind elektronisch frei, direkt und vollständig unter der Internetadresse: http://www.dlr.de/pt/ausschreibungsunterlagen verfügbar.

Quelle: http://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/a_dokumente/gesundheitsforschung/Bekanntmachung_oeffentliche_Ausschreibung_Ambulantisierung.pdf, 30.05.2016

Weiter heißt es in der Anlage zum Vergabeverfahren:

Zitat
... Derzeit wird verstärkt auf Tendenzen zur Ambulantisierung von als stationär einzustufenden Versorgungssettings aufmerksam gemacht. Diese beruhen entweder auf der schlichten Umwandlung stationärer Einrichtungen oder – im Zuge von Neugründungen – auf der Kombination von Wohnraumüberlassung mit teilstationären Angeboten und / oder mit ergänzenden ambulanten Leistungsangeboten. Diese haben jedoch zum Teil keinen erkennbaren pflegerisch-betreuerischen Zusatznutzen für die Versorgung der Betroffenen. Demgegenüber sind in der Praxis auch durchaus innovative ambulante Wohnformen für pflegebedürftige Menschen anzutreffen, die einen deutlichen pflegerisch-betreuerischen Mehrwert für die Nutzerinnen und Nutzer haben.

Qualifizierte Angaben zu diesen Entwicklungen und deren Kostenfolgen für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Soziale Pflegeversicherung (SPV) gibt es bislang nicht. Es fehlt ein auf empirisch gewonnenen Daten beruhender, detaillierter Überblick über die Anzahl von umgewandelten stationären Einrichtungen als auch von neuen ambulanten Wohnformen, die insbesondere im Zuge von Neugründungen initiiert werden.

Zur Schaffung einer validen Informationsgrundlage zum Stand und zur Entwicklung ambulanter Wohnformen beabsichtigt das BMG, eine wissenschaftliche Studie in Auftrag zu geben. ...

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 am: 07. Juli 2016, 11:42 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Zitat
Durchsuchung in Niederzierer Pflegeheim

Polizei und Staatsanwaltschaft Aachen haben am Donnerstagvormittag (09.06.2016) eine private Pflegeeinrichtung in Niederzier-Hambach durchsucht. Wegen eines Todesfalls ermitteln die Staatsanwälte gegen die Betreiberin.

Die Wohngemeinschaft mit Wachkoma-Patienten steht bereits seit Jahren im Fokus der Behörden. Die Patienten sollen vernachlässigt worden sein, so der Vorwurf. Im vergangenen Jahr starb ein 60-jähriger Mann. Um die Hintergründe aufzuklären haben Staatsanwälte, Polizisten, Rechtsmediziner zusammen mit Mitarbeitern des Medizinischen Dienstes die Einrichtung in Niederzier am Donnerstag durchsucht.
Sie nahmen kistenweise Akten mit. Die Betreiberin der Einrichtung weist die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft war in der Vergangenheit schon einmal wegen des Vorwurfs der Vernachlässigung aktiv geworden. Das Verfahren wurde aber eingestellt, weil der Nachweis mangelnder Pflege nicht erbracht werden konnte.

Stand: 09.06.2016, 16:45
Quelle: http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/durchsuchung-im-pflegeheim-100.html

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 am: 07. Juli 2016, 11:18 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von Multihilde
Änderungen Heimgesetz Niedersachsen

 

Am 1. Juli 2016 ist das Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Heimgesetzes in Kraft getreten.

Nachlesen kann man das Heimgesetz unter
http://www.nds-voris.de


Auf der Homepage der Bundesinteressenvertretung alter und pflegebetroffener Menschen   (BIVA) findet man eine Übersicht aller unterschiedlichen Länderheimgesetze und die weiterhin gültigen Verordnungen zum Niedersächsischen Gesetz über unterstützende Wohnformen.

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 am: 06. Juli 2016, 14:49 
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Zitat
Wenn der Augenarzt kein Augenarzt ist

Abzocke in Altenheimen

Vor ca. 7 Wochen besuchte ein Herr Bliemeister, der sich als Augenarzt ausgab, ein Altenheim in Brunsbüttel. Seiner Aussage zufolge gehört er zur Firma optegomed. Er bot den Bewohnern die bekannten Vorsorgeuntersuchungen auf Glaukom und Makuladegeneration an. Für eine Augeninnendruckmessung kassierte er von vielen Bewohnern 20,- Euro pro Person. Zudem bot er Brillen für 300-400,- Euro das Stück an. Er hinterließ in dem Seniorenheim keinerlei Unterlagen. Recherchen haben ergeben, dass es keinen Augenarzt namens Bliemeister gibt.


"Alle Ärzte, die in Schleswig-Holstein tätig sind, müssen in der Ärztekammer Schleswig-Holstein verzeichnet sein, und zwar auch dann, wenn sie nur auf Durchreise tätig sind" so Joanna Batista, Rechtsreferentin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. "Wer persönlich betroffen ist, kann bei der Ärztekammer einen Auskunftsantrag stellen, ob es sich bei der in Frage gestellten Person tatsächlich um einen Arzt handelt."

Die Firma optegomed ist bereits erfolgreich von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westphalen wegen des Anbietens zertifizierter Prophylaxen in Seniorenheimen verklagt worden.

"Es scheint, dass nun vonseiten der Firma ein Versuch in Schleswig-Holstein unternommen wird, bei einer besonders schutzbedürftigen Gruppe von Senioren Geld zu machen" so Joanna Batista weiter, "wir raten dringend dazu, die Zertifizierung von angeblichen Augenärzten zu überprüfen, bevor man sie Vorsorgeuntersuchungen durchführen lässt. Man sollte auch eine Adresse erfragen, um mögliche Rückgriffs-Ansprüche geltend machen zu können."

In diesen und anderen Verbraucherfragen können sich Verbraucher an die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale wenden.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Quelle: https://www.vzsh.de/augenarzt-im-altenheim, 05.07.2016

Zitat
Optiker darf Seniorenheimen keine Zertifikate für eine "Sturzprophylaxe nach § 113a SGB XI" ausstellen
LG Düsseldorf vom 04.06.2014 (34 O 95/13)

Ein Optiker verstößt gegen das Verbot der irreführenden Werbung (§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 UWG), wenn er vorgibt, Senioreneinrichtungen könnten eine Zertifizierung mit dem Siegel der Sturzprophylaxe nach § 113a SGB XI erhalten. Dies hat das Landgericht Düsseldorf nach einer Klage der Verbraucherzentrale NRW gegen die Optegomed e.K. entschieden.


Optegomed bietet bundesweit augenoptische Leistungen u.a. auch an Bewohner von Seniorenheimen an. Gegenüber den Einrichtungen warb er damit, dass diese sich nach der Augenprüfung durch Optegomed "Zertifikat Einrichtung Umsetzung Sturzprophylaxe nach § 113a SGB XI" nennen dürften.

Das Gericht hat diese Werbung als irreführend verboten. Nach § 113a SGB XI sollen durch Vertreter der Pflegekassen, der Sozialhilfeträger, der kommunalen Spitzenverbände und der Pflegeeinrichtungen Expertenstandards zur Qualität in der Pflege entwickeln. Da es diese Expertenstandards aber bisher nicht gebe, kann deren Einhaltung auch nicht zertifiziert werden.

Darüber hinaus hat Optegomed den Seniorenheimen auch Werbeplakate zum Aufhängen in deren Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, in welchen die Bewohner und deren Betreuer auf die Augenprüfung aufmerksam gemacht wurden. Das Gericht hat auch die Gestaltung dieser Plakate in verschiedenen Punkten als irreführend bewertet. So beurteilte das Gericht, dass der in Bezug auf die Augeninnendruckmessung angegebene Preis nicht klar sei, da der Blick des Bewohners auf einen großen blauen Stern mit der Aufschrift "kostenlos" gelenkt würde. Der Sternchenhinweis, wonach die Augeninnendruckmessung "einen krankhaften Befund nicht zuverlässig ausschließt und keine ärztliche Untersuchung ersetzt" könne hingegen von den Bewohnern ganz überwiegend mangels voller Sehkraft nicht wahrnehmen werden. Die Werbeaussage "Überprüfung der Makuladegeneration (70 % der Betroffenen kann geholfen werden)", täusche vor, dass Optegomed eine Makuladegeneration diagnostizieren und Abhilfe verschaffen könne, was nicht der Fall sei.

Soweit nichts anderes angegeben ist, sind alle in unserer Datenbank enthaltenen Urteile rechtskräftig.

LG Düsseldorf vom 04.06.2014(34 O 95/13) (PDF, 2.42 MB)

Quelle: http://www.verbraucherzentrale.nrw/optiker-darf-seniorenheimen-keine-zertifikate-fuer-eine--sturzprophylaxe-nach---113a-sgb-xi--ausstellen




Die Firma ist offensichtlich schon lange mit ihren unseriösen Machenschaften auffällig, siehe dazu u.a. hier:

- http://verbraucherschutzforum.berlin/2014-01-28/optegomed-aus-neuss-wuenscht-entfernung-eines-beitrages-165982

- https://www.diebewertung.de/alte-leute-ueber-den-tisch-ziehen/

- der WDR berichtete auch bereits über die Machenschaften dieser Firma, leider ist das Video online nicht mehr verfügbar ...

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 am: 06. Juli 2016, 14:10 
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SWR Fernsehen, Sendung am 8. Juli 2016

Katastrophe Krankenhaus

Unnötige Operationen, überlastetes Personal, gefährliche Krankenhaus-keime: Sind wir in unseren Kliniken noch in besten Händen? Oder wird der Patient immer mehr zur Ware?

Wer ins Krankenhaus muss, hat die Hoffnung, dass ihm geholfen wird. Doch die Qualitätsunterschiede sind riesig. Experten klagen: In deutschen Kliniken stehen heute oft nicht mehr die Patienten an oberster Stelle, sondern Rentabilität und Profitstreben.

Während die öffentlichen Krankenhäuser mit den vorhandenen finanziellen Mitteln um ihr Überleben kämpfen, drängen immer mehr private Klinikbetreiber auf den Markt und wollen Gewinne erwirtschaften. Am Pflege- und Reinigungspersonal wird gespart, Chefärzte müssen wirtschaftliche Zielvorgaben erreichen.

Nicht selten werden Operationen durchgeführt, deren Notwendigkeit in Zweifel gezogen werden kann. Dazu kommen gefährliche Infektionen durch Hygienemängel und Ärztefehler aufgrund des steigenden Arbeitsdrucks.

Ist das Misstrauen in unsere Krankenhäuser berechtigt? Oder können wir uns nach wie vor darauf verlassen, in Kliniken gut behandelt zu werden?

Die Gäste:

Prof. Dr. Ulrich Hildebrandt klagt an: Der ehemalige Chefarzt einer Klinik zeigt schonungslos auf, wie im Krankenhaus mit schlecht bezahltem Personal Gewinne erwirtschaftet werden und Profit auf Kosten der Gesundheit des Patienten gemacht wird. Sein Ratschlag lautet: „Werden Sie besser nicht krank, denn so schön wie in Arztserien ist die Realität nicht.“

„Als Patient kann man sich darauf verlassen, in Krankenhäusern richtig behandelt zu werden“, widerspricht ihm Dr. Thorsten Wygold. Von einem privaten Klinikbetreiber abgeworben, sorgt er als ärztlicher Vorstand bei der Universitätsmedizin Greifswald für Qualität, Effizienz und Schuldenabbau – und hat sich damit nicht nur Freunde gemacht.

16 Jahre lang arbeitete Sabine Schönborn als Krankenschwester und erlebte Hygienemängel, Personalabbau und Arbeitsdruck hautnah. Ernüchtert blickt sie zurück: „Man möchte dem Patienten helfen und kann es nicht.“ Nach einem Zusammenbruch kehrte sie ihrem Beruf den Rücken und ist heute froh, wenn sie kein Krankenhaus mehr betreten muss.

Mehr als 80 Mal musste Ralph Adam bislang wegen eines multiresistenten Keims in Kliniken behandelt werden. „Ich bin mittlerweile ein Schrotthaufen“, so der Mann, der die Ärzte verklagt, die bei seiner Operation geschlampt haben sollen. Mit seiner persönlichen Katastrophengeschichte möchte er die Menschen vor Krankenhäusern warnen.

Auch die Zwillinge von Christoph Masloh steckten sich mit einem Krankenhauskeim an, und zwar kurz nach der Geburt. Eines der beiden Mädchen erkrankte daran lebensgefährlich. Doch die Verantwortlichen weisen alle Vorwürfe zurück. „Wir wurden sogar beschuldigt, den Keim selbst in das Krankenhaus eingeschleppt zu haben“, so der besorgte Vater.

Andrea Liebig lag wegen eines Ärztefehlers todgeweiht im Koma. Als sie nach drei Wochen wieder aufwachte, war ihr Leben zerstört. Sie musste erneut laufen und essen lernen und ist bis heute inkontinent. Von ihrem Mann wurde sie verlassen und eine Rückkehr ins Arbeitsleben ist nicht möglich. „Ich bin abhängig vom Taschengeld, das meine Tochter mir zusteckt“, gesteht sie ein.


Stand: 5.7.2016, 17.42 Uhr
Quelle: http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-8-katastrophe-krankenhaus/-/id=200198/did=17496976/nid=200198/sdpgid=1272964/1s79t7s/index.html

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 am: 04. Juli 2016, 07:33 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von Multihilde
hier ist der Pflegebericht zum Herunterladen zu finden (10 MB - 403 Seiten; Kurzfassung ab Seite 26):

 Landespflegebericht 2015  

"Das Niedersächsische Pflegegesetz verpflichtet das Land alle fünf Jahre, einen räumlich gegliederten Be­richt über den Stand und die voraussichtliche Entwicklung der pflegerischen Versorgungs­struktur für Niedersachsen zu erstellen. Seit der ersten Berichterstattung des Landes im Jahr 2005 haben die pflegepolitischen Fragestellungen enorm an Bedeutung gewonnen. Die Frage nach der bedarfsgerechten Pflege im Zeichen des demografischen Wandels fordert neue und weitergehende Antworten. Der Landespflegebericht 2015 bietet eine sehr gute In­formationsgrundlage, in der auch regionale Bezüge und Unterschiede in Niedersachsen deutlich werden.
Der Landespflegebericht gibt viele gute Impulse für die Zukunftssicherung der Pflege in Niedersachsen. Die zentralen Herausforderungen werden dadurch sehr deutlich. Dazu zählen als wesentliche Grundvoraussetzungen sowohl die Fachkräftesicherung als auch die Stärkung der ambulanten Pflege vor allem im ländlichen Raum sowie Maßnahmen zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen.
Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Weichen für eine zukunftsfeste Pflege in Niedersachsen werden jetzt weiter gestellt. Der Landespflegebe­richt gibt auch Orientierung für die Kommunen. Diese Chance muss von allen Be­teiligten gemeinsam genutzt werden, um eine gute und auskömmliche Pflege unter veränder­ten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft im Land zu sichern."



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 am: 30. Juni 2016, 01:18 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Grauen ohne Ende

Er tötete statt zu helfen: Der Ex-Pfleger Niels H. sitzt wegen Mordes an Patienten im Gefängnis. Die gerichtlich aufgearbeiteten Fälle scheinen jedoch nur Teil einer beispiellosen Serie zu sein.

Mehr als ein Jahrzehnt ist der Vater, die Mutter, der Ehepartner schon tot. Doch für viele Angehörige von Patienten, die an den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst starben, nimmt das Leid kein Ende. Seit Jahren plagt sie die Ungewissheit: War es ein natürlicher Tod oder war es Mord? Ermittler sind an den beiden Kliniken einer der wohl größten Krankenhaus-Mordserien in Deutschland auf der Spur. Im Verdacht steht der Ex-Pfleger Niels H. Wegen fünf Taten ist er bereits überführt und verurteilt. Doch diese Fälle sind offensichtlich nur die Spitze des Eisberges. ...

Quelle: www.weser-kurier.de, 23.06.2016

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 am: 29. Juni 2016, 02:34 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
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BETREUUNG
Missstände in Pflegeheim aufgedeckt

Über Monate sind Bewohner eines Altenwohnzentrums der AWo in Schortens (Kreis Friesland) offenbar nachlässig behandelt worden. Gegen die Leiterin und drei Angestellte sind rechtliche Schritte eingeleitet worden.

SCHORTENS Im Altenwohnzentrum der AWo in Schortens ist es durch das Fehlverhalten einzelner Pflegekräfte über Monate zu Missständen bei der Betreuung von Patienten gekommen.


Drei Pflegekräfte sollen die Lagerungsintervalle bettlägeriger Bewohner missachtet haben. Außerdem habe es bei der Verabreichung von Medikamenten sowie bei der Ernährung und der Flüssigkeitsversorgung Versäumnisse gegeben. Das erklärte am Dienstag der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Weser-Ems der Arbeiterwohlfahrt, Thomas Elsner. Der Bezirksverband ist Träger des Seniorenzentrums.

Elsner zufolge seien Bewohner nicht zu Schaden gekommen, aber sehr wohl beeinträchtigt, wenn nicht gar gefährdet gewesen.

Die drei Mitarbeiter, die Leiterin des Altenzentrums und die frühere Pflegedienstleiterin sind freigestellt worden, der Bezirksverband hat arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet. Zudem wurde der gesamte Pflegeablauf überprüft. Die frühere Einrichtungsleitung hatte schriftlich erklärt, dass im Oktober festgestellte Defizite beseitigt worden seien. Nach einem anonymen Hinweis wurde klar, dass die Pflegefehler fortbestanden.
Quelle: http://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/nach-hinweis-missstaende-aufgedeckt-missstaende-in-pflegeheim-aufgedeckt_a_6,2,494704113.html, 26.06.2016

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 am: 28. Juni 2016, 23:31 
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Radio Bremen Fernsehen - buten un binnen Magazin
Rutscht Diakonie in Bremerhaven in die Pleite?


Bei vielen Eltern in Bremerhaven liegen die Nerven blank, weil sie nicht wissen, ob und wie es mit der Betreuung ihrer Kleinen weitergeht. Denn der Kita-Betrieb der Diakonie steht kurz vor der Pleite. Offenbar sind die Geldsorgen noch viel größer als bisher bekannt. Sie könnten das gesamte Diakonische Werk in Bremerhaven gefährden.

    Autor/-in: Bastian Demann
    Länge: 2:46 Minuten
    Datum: Donnerstag, 23. Juni 2016
    Sendereihe: buten un binnen Magazin | RB TV

Quelle: http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video89490-popup.html + https://youtu.be/4I3NQo2et2I

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 am: 28. Juni 2016, 23:18 
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Pflegeheim-Leitung unter Verdacht

Norderney·Aurich. Nach einer Anzeige gegen die Leitung eines Pflegeheims auf Norderney ermittelt die Staatsanwaltschaft Aurich wegen fahrlässiger Körperverletzung. Dabei gehe es um pflegerische Versäumnisse, so die Behörde.

Zuvor waren neue Einzelheiten über schwere Missstände in dem Heim bekannt geworden. Demnach hatte ein Prüfbericht bereits 2011 gravierende Mängel bei der Betreuung aufgelistet. Kontrolleure der Heimaufsicht seien damals zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zustände eine Gefahr für die Bewohner seien.

Der Landkreis kündigte an, die Vorwürfe genau zu untersuchen. Die Betreibergesellschaft des Heims ist insolvent, das Haus soll an einen Investor verkauft werden.
Quelle: www.weser-kurier.de, 09.07.2016



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Missstände im Pflegeheim
Staatsanwalt ermittelt auf Norderney

Norderney·Aurich. Nach Berichten über schwere Missstände im Pflegeheim „Inselfrieden“ auf der Nordseeinsel Norderney hat sich die Justiz eingeschaltet. Die Staatsanwaltschaft habe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet, sagte am Dienstag ein Sprecher der Behörde im ostfriesischen Aurich. Konkrete Angaben zu den Beschuldigungen machte er nicht.

Der NDR hatte zuvor über Strafanzeigen von Angehörigen mehrerer Heimbewohner berichtet. Danach hat es in dem Pflegeheim mit Fotos dokumentierte Missstände wie unzureichende medizinische Versorgung und lüc-kenhafte Betreuung gegeben. Zudem habe das Personal nicht ausgereicht, für das Heim sei Mitte Juni Insolvenz beantragt worden.

Nach weiteren NDR-Angaben war das Heim noch im Januar bei einer Kontrolle positiv aufgefallen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen und die Heimaufsicht hätten der Einrichtung die Note 1,1 gegeben.

Erst im Mai seien dann technische und pflegerische Mängel festgestellt worden. Zeitweise habe die Verlegung von 20 Bewohnern in ein anderes Heim im Raum gestanden. Derzeit könne der Betrieb aber mit Hilfe von Fachkräften aus anderen Heimen und Ehrenamtlichen am Laufen gehalten werden, berichtet der NDR.
Quelle: www.weser-kurier.de, 28.06.2016



Zitat
NDR fernsehen - Hallo Niedersachsen - 27.06.2016 19:30 Uhr
Vorwürfe gegen Seniorenheim "Inselfrieden"

Das Seniorenheim "Inselfrieden" auf der Insel Norderney hat Insolvenz angemeldet. Es hatte zuvor Beschwerden von Angehörigen über mangelhafte Pflege gegeben.

[TV-Beitrag ansehen >>]

Quelle: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Vorwuerfe-gegen-Seniorenheim-Inselfrieden-,hallonds33566.html


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Heimaufsicht prüft nun auch Personalsituation
"Haus der Heimat" in Hedemünden nach Untreue-Vorwürfen verschärft im Visier des Landkreises

Der Staatsanwalt ermittelt wegen Untreue - schon seit Oktober. Auch die Heimaufsicht hat das Haus der Heimat, eine Facheinrichtung für psychisch kranke und alte Menschen, im Visier. Jetzt auch hinsichtlich des Personals. Gerade wieder war die Heimaufsicht zu einer weiteren überraschenden Prüfung im Haus.

Hedemünden. Beschwerden gab es schon lange. Im Frühherbst hatten mutmaßlich Mitarbeiter einen langen Beschwerdebrief an Behörden und Medien versandt und aufgelistet, was alles schief laufe in der Einrichtung. ...
Quelle: http://www.goettinger-tageblatt.de/Region/Hann.-Muenden/Haus-der-Heimat-in-Hedemuenden-nach-Untreue-Vorwuerfen-verschaerft-im-Visier-des-Landkreises, 17.01.2016


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Strafanzeige gegen Haus der Heimat

Hedemünden. Der Landkreis Göttingen spricht von Zweifeln an der Zuverlässigkeit der Betreiberin des Hauses der Heimat.

Der Landkreis Göttingen als Heimaufsicht hat bei der Staatsanwaltschaft Göttingen Strafanzeige erstattet gegen die Betreiberin des Hauses der Heimat in Hedemünden, die Haus der Heimat GmbH. Zur Begründung sagt der Landkreis, es bestünden Zweifel an der Zuverlässigkeit der Betreiberin. Das Haus der Heimat ist eine Facheinrichtung für chronisch und psychisch erkrankte Menschen. ...

... Die Geschäftsführerin der Haus der Heimat GmbH, Bettina Keuthen, hat die Vorwürfe, es gebe Missstände in der Einrichtung in Hedemünden, im Gespräch mit der HNA zurückgewiesen. Nachdem in mehreren anonymen Schreiben Behauptungen aufgestellt worden seien, die kreditgefährdend sind, habe sie über ihren Anwalt Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstatten lassen – wegen Verleumdung und Kreditgefährdung. ...
Quelle: http://www.hna.de/lokales/hann-muenden/strafanzeige-gegen-haus-heimat-5827879.html, 09.11.2015

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