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 am: 18. Oktober 2014, 00:08 
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Bundesregierung bringt Gesetz zur Familienpflegezeit auf den Weg


Befragung der Bundesregierung mit Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) zum Gesetzentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf


Quelle: www.phoenix.de + http://youtu.be/93hZrt5EB58

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 am: 18. Oktober 2014, 00:04 
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Zitat
Gesetzentwurf zur Familienpflegezeit verabschiedet

Das Kabinett hat am 15.10.2014 einen Gesetzentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf verabschiedet.


Die Menschen in Deutschland werden immer älter und das führt dazu, dass auch die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Schon heute werden mehr als ein Drittel der 2,6 Millionen Pflegebedürftigen von Angehörigen in häuslicher Umgebung gepflegt. Das vom Bundesfamilien- und Bundesarbeitsministerium gemeinsam vorgelegte Gesetz soll betroffene Familien und auch die Wirtschaft entlasten. Menschen, die Beruf und Pflege von Angehörigen in Einklang bringen müssen, sollen mehr zeitliche Flexibilität erhalten.

Zehn Tage bezahlte Pflegezeit und Rechtsanspruch

Die neuen gesetzlichen Regelungen ruhen auf drei Säulen:


  • Für die zehntägige Pflegezeit, die Angehörige schon heute in akuten Fällen beanspruchen können, gibt es ab 01.01.2015 eine Lohnersatzleistung. Als Pflegeunterstützungsgeld zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 67% des wegfallenden Bruttoeinkommens. Für die Finanzierung für das Jahr 2015 sind bereits 100 Mio. Euro im Bundeshaushalt eingestellt.
  • Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, sechs Monate ganz oder teilweise aus dem Beruf auszusteigen, um nahe Angehörige zu pflegen, hat künftig einen Rechtsanspruch auf ein zinsloses Darlehen. Damit soll es für die Betroffenen leichter werden, ihren Lebensunterhalt in der Pflegephase zu bestreiten.
  • Einen Rechtsanspruch wird es künftig auch auf die 24-monatige Familienpflegezeit geben. Hier können pflegende Beschäftigte ihre Arbeitszeit bis auf eine Mindestarbeitszeit von 15 Wochenstunden reduzieren. Den Einkommensausfall können Sie durch ein zinsloses Darlehen abfedern, das beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Angelegenheiten zu beantragen ist.

Der Rechtsanspruch auf Pflegezeit und Familienpflegezeit gilt jedoch nicht gegenüber Arbeitgebern mit 15 oder weniger Beschäftigten.

Mehr Gestaltungsspielraum

Die Freistellungsmöglichkeiten für die Pflege naher Angehöriger können miteinander kombiniert werden. Die Gesamtdauer beträgt maximal 24 Monate. Der Begriff der "nahen Angehörigen" wird für das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz erweitert: Auch Stiefeltern, lebenspartnerschaftliche Gemeinschaften und Schwägerinnen und Schwager werden nun berücksichtigt.

Die neuen Regelungen gelten auch für Eltern und Angehörige pflegebedürftiger Kinder, die nicht zu Hause, sondern in einer außerhäuslichen Einrichtung betreut werden. Auch für die Begleitung schwerstkranker Angehöriger in der letzten Lebensphase besteht für maximal drei Monate die Möglichkeit, die Arbeitszeit ganz oder teilweise zu reduzieren.

Neue Qualität der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das neue Gesetz soll Familien in schwierigen Situationen entlasten. Gleichermaßen entlaste es aber auch die Wirtschaft, erklärte Familienministerin Manuela Schwesig bei der Vorstellung des Gesetzes. Ein finanzielles Risiko bestehe für Arbeitgeber nicht mehr. Darüber hinaus müssten sie nicht mehr auf wertvolle Fachkräfte verzichten: Beschäftigte seien künftig nicht mehr gezwungen, im Pflegefall ihren Job komplett aufzugeben.

Quelle: https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA141002623&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp

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 am: 17. Oktober 2014, 23:41 
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Das Familienpflegezeitgesetz

Das Familienpflegezeitgesetz wurde am 06.12.2011 vom Bundespräsidenten unterzeichnet und am 13.12.2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Familienpflegezeitgesetz

Gesetze, auf die das Familienpflegezeitgesetz Bezug nimmt:

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);
  • Bundesbeamtengesetz (BBG);
  • Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG);
  • Bundeshaushaltsordnung (BHO) "Flexi II"-Gesetz ;
  • Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG);
  • Pflegezeitgesetz (PflegeZG);
  • Sozialgesetzbuch 3. Buch (SGB III);
  • Sozialgesetzbuch 4. Buch (SGB IV);
  • Sozialgesetzbuch 5. Buch (SGB V) ;
  • Sozialgesetzbuch 11. Buch (SGB XI);
  • Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG);
  • Gesetz über den Versicherungsvertrag (VVG)

zu finden bei  www.gesetze-im-internet.de 


Quelle: http://www.familien-pflege-zeit.de/

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 am: 17. Oktober 2014, 23:09 
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Dieses Thema wurde verschoben nach Pflegegesetze & Pflegerecht.

http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=2014.0

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 am: 17. Oktober 2014, 19:51 
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Experten äußern sich zur Zukunft der Leichenschau

VON MATTHIAS LÜDECKE


Bremen. Sollte in Zukunft jede Leiche von einem speziell fortgebildeten Mediziner untersucht werden? Oder sollte, wie derzeit, jeder niedergelassene Arzt eine Leichenschau durchführen können und müssen? Diese Fragen standen im Zentrum einer Anhörung der Gesundheitsdeputation am Donnerstag. Hintergrund für die Anhörung sind einerseits Personallücken beim Ärztlichen Beweissicherungsdienst am Wochenende (wir berichteten) und andererseits die ganz grundsätzliche Frage, wie es mit dem Bremer Institut für Rechtsmedizin weitergeht, wenn dessen Leiter Michael Birkholz 2015 in den Ruhestand geht.

Eine Arbeitsgemeinschaft der fünf norddeutschen Länder hat sich kürzlich für eine Beibehaltung der aktuellen Regelungen ausgesprochen, wie deren Leiter, Thomas Horn aus dem niedersächsischen Sozialministerium, erklärte. Dies wohl auch vor dem Hintergrund, dass eine andere Regelung gerade in ländlichen Regionen schwer umsetzbar ist. Die Arbeitsgruppe spricht sich stattdessen etwa für eine bessere Schulung der Ärzte, eine amtliche Überprüfung der Totenscheine oder Veränderungen der Meldepflichten aus.

Ansonsten herrschte in dieser Frage jedoch weitgehend Einigkeit unter den Experten: Feststellung des Todes und Leichenschau sollten getrennt werden, und letztere nur von qualifizierten Ärzten durchgeführt werden. Birkholz verwies auf eine hohe Zahl nicht-natürlicher Todesursachen, die ansonsten unentdeckt bleiben könnten. Klaus Püschel, Direktor des Zentrums für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, pflichtete ihm bei. Sein Institut hatte jüngst eine Studie vorgelegt, die deutliche Defizite bei Leichenschauen niedergelassener Hausärzte in Hamburg ermittelt hatte. Püschel argumentierte aber auch damit, dass bei einer Pflicht zur Leichenschau durch qualifizierte Ärzte weniger Gewebespenden verloren gingen und etwa die Qualität der Pflege besser kontrolliert werden könne.

Vertreter des Justiz- und des Innenressorts betonten, wie wichtig eine gut qualifizierte Leichenschau für die Arbeit der Ermittlungsbehörden sei. Und Heike Delbanco, die Hauptgeschäftsführerin der Bremer Ärztekammer, argumentierte schließlich pragmatisch. Die Trennung von Todesfeststellung und äußerer Leichenschau sei durchaus sinnvoll, erklärte sie. „Ich glaube nicht, dass man das Problem löst, wenn man alle Ärzte fortbildet“, sagte sie, „Eine wirkliche Qualitätsverbesserung wird es nur geben, wenn es zu einer Konzentration auf eine Gruppe von Ärzten kommt, die die Leichenschauen dann auch regelmäßig durchführt.“

Quelle: www.weser-kurier.de, 17.10.2014

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 am: 17. Oktober 2014, 01:26 
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Senat lehnt Demenzdorf ab

VON WIGBERT GERLING

Bremen. Von Holland lernen? Im Falle eines Modells zur Betreuung von Demenzkranken sagt der Senat: nein. Die dortige Dorfanlage „De Hogeweyk“ entspreche „als größeres abgeschlossenes Areal“ nicht den Vorstellungen, die von der Landesregierung geteilt würden, heißt es in einer Vorlage, die am heutigen Dienstag auf den Kabinettstisch kommen soll. Gewünscht seien vielmehr „kleinere Einrichtungen, die sich zum Stadtteil öffnen“.

„Demenzdorf in Bremen?“ lautet die Überschrift zu einer Anfrage, die die christdemokratische Bürgerschaftsfraktion an den Senat gerichtet hat. Die Landesregierung wird nicht nur gebeten, das Konzept im holländischen De Hogeweyk zu bewerten. Die CDU möchte zudem Antwort auf die Frage, ob dem Senat „Planungen oder Interessenbekundungen für eine solche Einrichtung von Trägerseite bisher bekannt“ seien.

In De Hogeweyk gibt es mehrere kleine Häuser, die um einen geschlossenen Innenhof gruppiert sind, der mit Bäumen, Bänken und unter anderem auch einem großen Schachfeld angelegt wurde. Es gibt auf dem Gelände ein Café und einen kleinen Supermarkt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner von De Hogeweyk können sich dort frei bewegen und sollen damit, so ein Grundgedanke des Konzepts, „ein Stück Normalität erfahren“.

Nur wenige Projekte hatten unter den einschlägigen Fachleuten in den letzten Jahren eine so lebhafte Diskussion ausgelöst wie das Alzheimer-Dorf „De Hogeweyk“. Einige Gemeinden in Deutschland stellten Überlegungen an, um ähnliche Projekte aufzubauen. Im rheinland-pfälzischen Alzey gibt es offenbar ein fertiges Konzept dafür.

Der Bremer Senat hingegen betont, er sei mit dem Konzept in Holland nicht einverstanden. Und es sei auch nicht bekannt geworden, dass es in Bremen, Bremerhaven oder auch im nahen niedersächsischen Umland ein Interesse gebe, solch ein Dorf aufzubauen und zu betreiben.

Quelle: www.weser-kurier.de, 14.10.2014

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 am: 17. Oktober 2014, 01:15 
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Zitat
Deutschlands erstes Demenzdorf
Eingezäunte Freiheit


In Deutschlands erstem Demenzdorf sind noch zahlreiche Plätze frei. Das liegt auch an der Debatte um den Zaun, der das Gelände umschließt. Kritiker empören sich, dass Menschen mit Demenz einfach weggesperrt würden - Angehörige und Pfleger halten dagegen. ...

... Freiheit in einer Einrichtung, die von einem schulterhohen Zaun umgeben ist? Kritikern stößt das bitter auf. "Alte, kranke Menschen werden einfach ausgelagert, das wirkt wie eine Art Aussätzigendorf", sagt Reimer Gronemeyer. Der Soziologie-Professor ist Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Hospiz- und Palliativstiftung, hat mehrere Bücher über das Altern im Allgemeinen und das Altern mit Demenz im Besonderen geschrieben. "Wir sperren die Leute weg, damit sie uns Gesunden nicht vor der Nase herumtanzen", sagt er über das Konzept Demenzdorf. "Was soll das?"...

... "Hier wird eine Scheinwelt aufgebaut wie bei der Trueman-Show", sagt Reimer Gronemeyer, das ganze Konzept basiere auf einer Lüge. Michael Schmieder drückt es etwas drastischer aus: "Die Leute werden von vorne bis hinten verarscht." Der Leiter des Vorzeige-Pflegeheims Sonnweid in der Schweiz ist einer der größten Kritiker des Demenzdorf-Konzepts. ...
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/deutschlands-erstes-demenzdorf-eingezaeunte-freiheit-1.2116704#, 05.09.2014

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 am: 17. Oktober 2014, 00:59 
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Zitat
sat1-Regional Thema am 13.03.2014
Selbstständiger leben:
Deutschlands erstes Demenzdorf öffnet in Hameln


In Hameln wurde am Donnerstag Deutschlands erstes Demenzdorf eröffnet, in dem Erkrankte möglichst lange ein selbständiges Leben führen können. In der Anlage wurde sogar ein kleiner Supermarkt errichtet, damit die Bewohner die Möglichkeit haben, ihren Alltag fast genauso zu leben wie früher. Auch ganz profane Dinge gehören zum Alltag des Modellprojekts: Blumen gießen, Wäsche zusammenlegen oder auch Kartoffeln schälen. In normalen Pflegeheimen ist das nicht die Regel, da Bewohner dort rund um die Uhr versorgt werden und sich um nichts kümmern müssen. Ihre privaten Zimmer sollen die Dementen außerdem mit ihren eigenen gewohnten Möbeln einrichten. Insgesamt 52 Bewohner und 35 Betreuer sollen in dem Demenzdorf am Ortsrand von Hameln Platz haben.
Quelle: http://www.sat1regional.de/panorama-video/article/selbststaendiger-leben-deutschlands-erstes-demenzdorf-oeffnet-in-hameln-140598.html



Zitat
Hogeweyk

Das Dorf des Vergessens


Ein ganz normales Dorf: Hauptstraße, Geschäfte, Kneipe. Nur die Bewohner sind besonders, alle sind an Demenz erkrankt. Im ersten Demenzdorf bei Amsterdam fühlen sie sich geborgen.

... Das niederländische Dorf gilt weltweit als Modell. Aus aller Welt reisen Gesundheitsexperten nach Weesp, um von Hogeweyk zu lernen. In Nordrhein-Westfalen und im rheinland-pfälzischen Alzey gibt es Pläne für ähnliche Dörfer.

"Unsere Bewohner sind fröhlicher und ruhiger als anderswo", sagt die Managerin van Amerongen. Dabei ist das Konzept nicht teurer. Pro Patient erhält der Trägerverein den staatlichen Regelsatz von etwa 5000 Euro im Monat.

"Wir geben aber viel weniger aus für Medikamente und Psychologen." ...
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/852062/hogeweyk-dorf-des-vergessens.html?



Zitat
Kommentar: Abschiebung in die Scheinwelt
Deutschland bekommt Demenzdörfer


... Demenzdörfer sollen laut Eigenwerbung etliche Probleme von Pflegeheimen lösen. Naheliegender wäre es, das Angebot der Heime zu verbessern. Den Bewohnern mehr Übungsmöglichkeiten und mehr Ausgang in die Außenwelt zu ermöglichen. Statt sie in Siedlungen am Stadtrand abzuschieben. ...
Quelle: http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/kommentar-abschiebung-in-die-scheinwelt-1.3198013, 04.10.2013

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 am: 15. Oktober 2014, 01:12 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Zitat
Wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen
15 Monate Haft für Altenpflegerin


Das Amtsgericht verurteilt eine 33-jährige Pflegerin zu einer Gefängnisstrafe. Sie soll einer Frau unter anderem die Füße bewusst mit heißem Wasser verbrüht haben.


Ein Jahr und drei Monate muss eine Pflegehelferin ins Gefängnis, die in zwei Altenheimen mehrmals Senioren misshandelt haben soll. Dieses Urteil fällte nach sieben Verhandlungstagen nun das Ebersberger Amtsgericht. Es verhängte außerdem ein dreijähriges Berufsverbot gegen die 33-jährige Angeklagte. Eine Aussetzung der Strafe auf Bewährung schloss das Gericht aus.
Quote: http://sz.de/1.2173308, 14.10.2014

Die "Süddeutsche" berichtet in dem Artikel, dass die Angeklagte bereits vor fünf Jahren in einem Pflegeheim in dem Ort Dorfen negativ auffällig geworden ist. Dort soll sie eine Bewohner beim Baden mit zu heißem Wasser die Beine verbrüht haben. Nach ihrer Kündigung arbeitete sie in Markt-Schwaben in einem AWO-Pflegeheim, wo sie zwei Bewohnerinnen geschlagen haben soll. In einer weiteren Einrichtung soll sie Bewohner bestohlen haben.

Vom Ebersberger Amtsgericht erhielt sie eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten und darf ihren Beruf drei Jahre nicht ausüben. ...



KOMMENTARe von Pflegekräften auf Facebook :

"Zum Glück hat sie "nur" alte Menschen misshandelt und nicht Steuern hinterzogen. Sonst wäre die Strafe nicht so mild ausgefallen...*unfassbar*"

"Passt doch, was wollt ihr ? Nach vier Jahren erinnert sich niemand mehr an ihre Taten. Diejenigen, die sie wieder einstellen werden brauchen solche Mitarbeiter - wer will und kann sonst bei dem Gehalt diese Verantwortung übernehmen - ..."


Siehe: https://www.facebook.com/ebersberger.zeitung/photos/a.200083816716523.50867.181049328619972/807282975996601/?type=1&theater

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 am: 11. Oktober 2014, 14:24 
Begonnen von Multihilde - Letzter Beitrag von Multihilde
In der Grauzone: Senioren-WG droht das Aus

Wenn ich das richtig verfolgt habe, überlegt Berlin zurück zu rudern bei den selbstbestimmten Wohnformen. Lohnt sich den kompletten Bericht unten zu Niedersachsen zu lesen und sich seine eigene Meinung zu bilden…

Zitat
Im vergangenen Jahr betrug der Anteil selbstbestimmter Wohnformen im Alter in Niedersachsen rund sieben Prozent - in Mecklenburg-Vorpommern hingegen 50 und in Berlin gar 65 Prozent
  ……….

Niedersachsens rot-grüne Landesregierung will die Lage entspannen. Die Politiker diskutieren über ein neues Heimgesetz, das mehr Freiräume für verschiedene Wohnformen einräumen soll. Ende des Jahres soll es beschlossen werden. Doch es hagelt im aktuellen Stadium der Verbandsanhörung Kritik. Zuletzt hat im September Hubert Meyer, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistags, bemängelt: "Die vorgesehenen Änderungen beschränken die Schutzmechanismen des Gesetzes für Pflegebedürftige nicht nur, sondern ermöglichen sogar, dass sie völlig unterlaufen werden." Insbesondere daran, dass in den ersten beiden Jahren einer Gründungsphase eine "strukturelle Abhängigkeit" vom Vermieter oder ambulanten Dienst geduldet wäre, stört sich der Kommunalverband.
Diese sind nicht meldepflichtig - sofern sie eben nicht unter bestimmte Auflagen fallen.

Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg


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