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 am: 12. März 2015, 12:35 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
WOLFGANG PRINZ, via Facebook am 12.03.2015

Zitat
Ich lebe in einem Pflege- oder Altenheim, seit ich Mitte 2013 in Tübingen operiert wurde. Seitdem muss ich alle zwei Tage zur Dialyse und bin auch noch anderweitig behindert. Vor meiner Operation hatte ich eine eigene Wohnung in Lindau. Da ich aber nach der Operation kurzzeitig bewegungsunfähig war und eine Rehabilitationsmaßnahme verweigert wurde, mußte ich in ein Altenheim. Man glaubte, ich würde bald sterben, doch mein Zustand besserte sich schnell. Ich kann mich heute wieder gut bewegen und selbst versorgen und will seit mehr als einem Jahr raus aus dem Altersheim in eine betreute Wohnung in Tübingen.

Ich stehe auf sämtlichen Wartelisten aller mir bekannten Anbieter von betreuten Wohnungen, doch eine Wohnung bekomme ich seit einem Jahr nicht. Es gibt Angebote in einem oberen Preissegment, doch das Sozialamt zahlt höchstens 553 € kalt.

Als Behinderter falle ich unter die UN-BEHINDERTENKONVENTION. Dieses Gesetz sichert mir in Artikel 19 zu, dass ich „nicht verpflichtet bin, in besonderen Wohnformen zu leben.“ Es müssen „wirksame und geeignete Maßnahmen getroffen werden“, um Menschen mit Behinderungen „Wahlmöglichkeiten“ zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, „selbstbestimmt zu leben“ und ihren „Aufenthaltsort frei zu wählen“.

Außerdem ist nach dem Sozialrecht eine ambulante Unterbringung vorrangig gegenüber einer stationären Unterbringung. Sie wäre auch viel billiger. Doch ich lebe seit einem Jahr quasi wie ein Gefangener in einem Altersheim, was für mich starke Einschränkungen mit sich bringt.

Gestern bekam ich den nebenstehend abgebildeten Brief der Heimleitung, der das Faß zum Überlaufen brachte: das Heim will mir den Tisch, die zwei Stühle und den Fernseher wegnehmen, da diese bloß für Kurzzeitunterbringung gedacht sind. Dann werde ich nur noch ein Bett, einen Schrank und einen Nachttisch haben. Dafür kassiert das Heim monatlich 3.000 €.

Und nun platzt mir endgültig der Kragen. Ich will endlich aus dem verdammten Heim raus in eine eigene betreute Wohnung und mache meinen Kampf nun auch öffentlich. Vielleicht hilft das ja weiter.

Es gibt Leute, die dafür verantwortlich sind, dass die UN-BEHINDERTENKONVENTION in Tübingen nicht eingehalten wird. Sie sind in der Stadt- bzw. Kreisverwaltung. Fortsetzung folgt.

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 am: 12. März 2015, 11:16 
Begonnen von Multihilde - Letzter Beitrag von Multihilde
SoVD Landesverband Niedersachsen e. V.:

Der 1. Niedersächsische Tag der Sozialwirtschaft und Politik feierte am Montag eine gelungene Premiere für den Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen.

In das Alte Rathaus nach Hannover waren rund 130 Teilnehmende aus Sozialwirtschaft, Politik und Wissenschaft gekommen, um sich über die Zukunft der Pflege auszutauschen. Landesvorsitzender Adolf Bauer begrüßte unter anderen die Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn, die Parlamentarische Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller sowie die Niedersächsischen Staatssekretäre Dr. Jörg Mielke und Michael Rüter

Grundlage war die Diskussionsrunde von Unternehmern und Verbandsmanagern. Die Praktiker brachten auf den Punkt, was Politik tun muss, um zu verhindern, dass die Pflege zum Pflegefall wird. Allen Beteiligten war wichtig, dass Politik nicht nur in Wahlperioden denkt. Gerade, wenn sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 verdoppelt, sei eine Planung der Pflege wünschenswert. Vor allem im ländlichen Bereich fahren häusliche Pflegedienste Defizite ein, die ausgeglichen werden müssen, betonte Birgit Eckhardt, stellvertretende Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen. Als Vertreterin der ambulanten Pflegedienste ergänzte Jasmin Arbabian-Vogel, Geschäftsführerin Interkultureller Sozialdienst, dass nicht ausschließlich über die Entlohnung gesprochen werden müsse, sondern auch über die Aufwertung der Betriebe. Diese müssten sich verstärkt auch Gedanken über attraktivere Arbeitszeiten und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder machen.

Helge Engelke, Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, machte auf die Misere der Krankenhäuser aufmerksam. Zwei Dritteln davon gelänge es nicht, Überschüsse zu erwirtschaften. Außerdem müsse sich die Sichtweise von Politik ändern, weg vom Kostenfaktor hin zu den Leistungserbringern. Helmut Glenewinkel, Geschäftsführer für das Gesundheitsmanagement Pflege der AOK Niedersachsen, sprach sich gegen staatliche Pflegdienste aus, da diese zu unflexibel seien und zu wenig Anreiz für Qualität böten. Dirk Swinke, Geschäftsführer des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V., schlug eine Alternative zu den Pflegestufen des MDK vor: nämlich das individuelle Pflegebudget.

Sozialwissenschaftler Dr. Peter Bleses von der Uni Bremen trug die Ergebnisse des Verbundprojekts „Zukunft: Pflege“ vor. Dabei ging es darum, was Pflegeunternehmer tun können, um anstehende Herausforderungen zu meistern. In ihrer Rede sagte die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) dass „Dumpinglöhne in der Pflege nicht akzeptabel sind“ und die Dokumentationspflicht abgebaut werden müsse. Zudem sprach sie sich erneut für eine Pflegekammer aus.

Im anschließenden Streitgespräch der Fraktionsspitzen aus dem niedersächsischen Landtag hielt Reinhold Hilbers (CDU) dagegen und erntete dafür viel Applaus: „Die Pflegekammer ist eine teure Mogelpackung.“ Bauer pflichtete ihm bei „Sie löst keinerlei Probleme.“ Anja Piel (Grüne) betonte, je besser Pflegekräfte über die Pflegekammer informiert werden, umso mehr stimmten sie dafür. Johanne Modder (SPD) war es wichtig, auch die Probleme der pflegenden Angehörigen wahrzunehmen. Auch diese müssten entlastet und beraten werden. Christian Dürr (FDP) machte sich auch für einen Abbau von Bürokratie stark: „Die Fachkräfte sind keine Aktenpfleger, sondern Menschenpfleger.“

Außergewöhnlich an der Veranstaltung war die direkte und unkomplizierte Einbindung des Publikums in die Diskussion. Auf einer Twitterwall wurden die Fragen unter dem Hashtag #sovdnds an die Leinwand geworfen. Mit dieser modernen Vorgehensweise gelangten Anmerkungen reibungslos zu Moderator und SoVD-Landespressesprecher Matthias Büschking. Darüber hinaus hatten die Pflegeunternehmer im Mittags- und Nachmittagsatrium an kleinen Tischrunden die Gelegenheit, mit einem Politiker in den aktuellen Dialog zu treten. Gastgeber und erster Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V., Adolf Bauer, sagte bei der Verabschiedung zu den Gästen: „Ich gehe davon aus, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein wird.“

Quelle: Pressemitteilung vom 11. März 2015   http://www.sovd-nds.de

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 am: 11. März 2015, 22:19 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Zitat
Tochter beklagt Zustände
Heim pumpt Mutter mit Psychopillen voll


Freising - Diese ständige Trägheit, dazu die ausdruckslosen Augen. Irgendwann begann Margit G. sich über den Zustand ihrer Mutter richtig Sorgen zu machen.

 „Sie wollte sich gar nicht mehr bewegen, nicht mal im Rollstuhl nach draußen“, erzählt die Freisingerin. Ihre Mama Berta (84) ist leidet an Demenz und wohnt in einem Pflegeheim nahe der Domstadt. „Ich wusste einfach nicht, warum sich ihr Zustand immer verschlechterte.“ Bis es Margit G. reichte: Sie besorgte sich von der Apotheke die Medikamenten-Liste ihrer Mutter. Das schockierende Ergebnis: Über Jahre bekam die alte Dame täglich mehrere Psychopharmaka und obendrein noch ein Beruhigungsmittel verabreicht!

„Meine Mutter wurde regelrecht stillgelegt“, schimpft Margit G. „Und niemand hat mir je etwas gesagt.“ Im Gegenteil: Als die Freisingerin immer wieder nachfragte, was für Medikamente ihre Mutter denn bekomme, hieß es nur: „Das geht sie nichts an! Das bestimmt der Arzt.“

Die „Versorgung“ von Berta R. ist bei weitem kein Einzelfall. Im vergangenen Sommer zeigte ein Studie, dass 51 Prozent aller Heimbewohner in München Psychopharmaka verabreicht bekommen. Viele von ihnen ohne den nötigen richterlichen Beschluss. Der Grund ist oft derselbe: Vor allem Demenzkranke benötigen viel Aufmerksamkeit, sind oft unruhig, teils auch aggressiv. Fehlt nun das nötige Personal, ist es schlichtweg bequem, diese Patienten ruhigzustellen. „Es geht nicht, dass fehlende Pflegekräfte durch Psychopharmaka ersetzt werden“, schimpfte daher bei einer Tagung vor wenigen Monaten Reinhard Nemetz, Präsident des Münchner Amtsgerichts. Und auch KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle betonte vor kurzem in einem Gespräch mit der tz über die Ergebnisse der Heimaufsicht: „Beim Thema Psychopharmaka muss sich die Situation in manchen Einrichtungen noch dringend verbessern.“

Das sieht auch Margit G. so. Besonders da ihre Mutter in Pflegestufe I, also der niedrigsten, eingeordnet wurde. Eigentlich müsste man die demenzkranke Dame mobilisieren, sich viel mit ihr im Haus bewegen. „Genau das wird aber nicht getan“, kritisiert die Tochter. „Meine Mutter braucht Aufmerksamkeit, nicht weitere Tabletten. Und warum wird mir nicht gesagt, welche Medikamente sie bekommt? Ich habe doch die vollständige Vorsorgevollmacht.“ Und tatsächlich: Eigentlich hätte man ihr sagen müssen, was die Mama verabreicht bekommt.

Immerhin: Nachdem sich die Tochter bei der Heimleitung über die „Ruhigstellung“ ihrer Mama immer wieder lautstark beschwert hatte, ist die Dosis heruntergefahren worden. Derzeit bekommt Berta R. nur noch ein beruhigendes Medikament. Die zweifelhafte Begründung: Dieses helfe die Alzheimer-Erkrankung zu verlangsamen. Unglaublich: Vor wenigen Tagen bat die Heimleitung dann um ein Gespräch. Dabei legte man der Tochter nahe, ihre Mutter in ein anderes Heim zu bringen. Der „Vertrauensverlust“ sei einfach zu groß.

Die erschreckenden Zahlen:

 In deutschen Pflegeheimen gehören Psychopharmaka längst zum Alltag. Manchmal sind die Medikamente nötig, um besonders aggressive oder verängstigte Patienten überhaupt behandeln zu können. Aber: Eine große Studie der Universität Bremen hat ergeben, dass von 1,1 Millionen Demenzkranken ein knappes Viertel (genau 240 000 Menschen) zu Unrecht mit Psychopharmaka behandelt werden. Auch die Barmer Ersatzkasse kam bei einer Analyse zu dem Ergebnis: Besonders bei Frauen werden „Tranquilizer, Antidepressiva und Schlafmittel ohne erkennbare therapeutische Indikationen in einer Menge verordnet, die auf Dauer zu erheblichen unerwünschten Nebenwirkungen führen.“ In München zeigte erst im Sommer eine Studie, dass jeder zweite Heimbewohner mit Psychopharmaka behandelt wird. Eigentlich muss diese Medikation immer das Amtsgericht absegnen.
tz München, 10.03.2015 - Vielen Dank an Redakteur Armin Geier

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 am: 11. März 2015, 17:43 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Umgang mit herausforderndem  Umgang mit herausforderndem
Verhalten  Verhalten


http://www.beb-ev.de/wp-content/uploads/2013/03/MConty_Umgang-mit-herausforderndem-VerhaltenStudio3.pdf.

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 am: 10. März 2015, 10:35 
Begonnen von Multihilde - Letzter Beitrag von admin
Überarbeitetes Landesheimgesetzes soll 2015 kommen

Das Saarland beabsichtigt das Landesheimgesetz im Jahr 2015 zu novellieren, so Landessozialminister Andreas Storm (CDU). Das berichtet die Fachzeitschrift "Altenheim" auf den eigenen Internetseiten am 19.03.2014.

... Im Rahmen der Novellierung des saarländischen Landesheimgesetzes sollen unter anderem die Rechtsstellungs- und der Eingriffsmöglichkeiten der Heimaufsicht verbessert und klar gestellt werden – "insbesondere auch im Hinblick auf Grenzüberschreitungen gegenüber Betreuungs- und Pflegebedürftigen, um Misshandlungsrisiken und Gefährdungen von Menschen, die auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, auf gesetzlicher Grundlage präventiv und proaktiv begegnen zu können". ...

Quelle: http://www.altenheim.net/Infopool/Nachrichten/Novellierung-des-Landesheimgesetzes-soll-2015-kommen

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 am: 10. März 2015, 10:28 
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Überarbeitetes Landesheimgesetzes soll 2015 kommen

Das Saarland beabsichtigt das Landesheimgesetz im Jahr 2015 zu novellieren, so Landessozialminister Andreas Storm (CDU). Das berichtet die Fachzeitschrift "Altenheim" auf den eigenen Internetseiten am 19.03.2014.

... Im Rahmen der Novellierung des saarländischen Landesheimgesetzes sollen unter anderem die Rechtsstellungs- und der Eingriffsmöglichkeiten der Heimaufsicht verbessert und klar gestellt werden – "insbesondere auch im Hinblick auf Grenzüberschreitungen gegenüber Betreuungs- und Pflegebedürftigen, um Misshandlungsrisiken und Gefährdungen von Menschen, die auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, auf gesetzlicher Grundlage präventiv und proaktiv begegnen zu können". ...

Quelle: http://www.altenheim.net/Infopool/Nachrichten/Novellierung-des-Landesheimgesetzes-soll-2015-kommen

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 am: 09. März 2015, 09:59 
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Hintergrundinformationen zu Gewalt in der Pflege

Zahlen, Daten, Fakten - Vorkommen von Gewalt in der Pflege


Die Datenlage zu Ausmaß und Vorkommen von Gewalt in der Pflege ist dünn. Dies lässt sich u.a. damit erklären, dass keine einheitliche Definition des Begriffs Gewalt vorliegt und das Vorkommen schwer zu untersuchen ist (Lesen Sie mehr dazu hier). Insofern sind auch die Ergebnisse vorhandener Studien nur schwer zu vergleichen.





Quelle: http://pflege-gewalt.de/hintergrund-artikel/zahlen-daten-fakten-vorkommen-von-gewalt-in-der-pflege.html

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 am: 09. März 2015, 09:53 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Studie zum Thema "Gewalt gegen Pflegende"

Quelle: http://www.gpverbund.de/index.php/aktuelles/29-studie-zum-thema-gewalt-gegen-pflegende



Gewalttätige Bedürftige

Jeder zweite Pflegende wird angegriffen

Beschimpfungen, Drohgebärden, Schläge und Kratzen: Gerade die Mitarbeiter in der stationären Altenpflege werden häufig Opfer von Gewalt, die von Bedürftigen ausgeht. Die Ergebnisse einer Umfrage zeigen, wer wann und wo am meisten einstecken muss.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/?sid=825057



Pflege-Wiki: Gewalt gegen Pflegekräfte

Unter den Begriff "Gewalt" fallen Handlungen, Vorgänge und Szenarien, in denen auf Menschen verändernd oder schädigend eingewirkt wird. ...

Quelle: http://www.pflegewiki.de/wiki/Gewalt_gegen_Pflegekräfte

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 am: 06. März 2015, 20:08 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Zitat
Erster Tarifvertrag für Altenpflege-Azubis

VON KRISTIN HERMANN

Bremen. Die Prognose stellt die Verantwortlichen vor eine große Aufgabe: Bis 2030 werden im Land Bremen rund 3000 zusätzliche Kräfte in der Altenpflege benötigt – der demografische Wandel will es so. Die meisten jungen Menschen haben jedoch ein schlechtes Image des Berufes im Kopf: lange Arbeitszeiten, schwierige Bedingungen und das alles für vergleichsweise wenig Geld. Damit sich künftig mehr Schulabsolventen für den Pflegeberuf entscheiden, hat die sogenannte Tarifgemeinschaft Pflege Bremen, zu der Träger wie der Arbeiter-Samariter-Bund oder der Caritasverband gehören, in Zusammenarbeit mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nun den ersten Tarifvertrag für Auszubildende in der Pflege unterzeichnet.

Darin wurden unter anderem einheitliche und höhere Vergütungen, verbindliche Arbeitszeiten sowie eine neue Urlaubsregelung festgelegt. „Mit dem Tarifvertrag verbessern wir die Ausbildungsbedingungen und beenden einen harten Wettbewerb zu Lasten des Pflegenachwuchses“, sagt ver.di-Gesundheitsexperte Uwe Schmid.
Bisher sind die Verträge und die Bezahlung von Dienstleister zu Dienstleister unterschiedlich geregelt. Das soll sich jetzt, zumindest für alle 15 Träger, die in der Tarifgemeinschaft sind, ändern. Ab August wird der Vertrag für 234 Azubis in Bremen und Bremerhaven rechtskräftig. Neben den besseren Arbeitsbedingungen soll sich auch die finanzielle Situation für die jungen Menschen verbessern.

Das bedeutet für einige Pflegekräfte einen deutlichen finanziellen Zugewinn, meint Arnold Knigge von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Bisher sei die Spannweite in der Vergütung oft noch zu groß, wie ein Beispiel zeigt: So bekämen Azubis im dritten Lehrjahr in einigen Betrieben brutto 882,40 Euro monatlich. In dem neuen Tarifvertrag haben sich die Unternehmen dazu verpflichtet dem Lehrling in der gleichen Position 1138,38 Euro auszuzahlen. Für dieses Gehalt müssen die Azubis ab August 39 Stunden in der Woche arbeiten und haben einen Urlaubsanspruch von 29 Tagen.

„Wir erhoffen uns durch die neuen Regelungen, dass die Altenpflegeausbildung an Attraktivität gewinnt und die Gleichstellung zwischen Alten- und Krankenpflege vorangetrieben wird“, sagt Martin Böckmann, Vorstandsmitglied der Tarifgemeinschaft Pflege.

Der neue Vertrag für Azubis soll aber nur ein erster Schritt sein, meinen die Vertreter der Tarifgemeinschaft. Das Ziel: „Wir wollen noch im Laufe des Jahres weitere Tarifregelungen für die in der Pflege Beschäftigten aushandeln und diese dann für allgemein verbindlich erklären lassen“, sagt Arnold Knigge. Aus diesem Grund versuchen die Initiatoren, weitere Dienstleister für ihre Tarifgemeinschaft zu gewinnen, damit nicht nur die Beschäftigten der 15 bisherigen Mitglieder künftig unter besseren Bedingungen arbeiten.

Im Bundesland Bremen sind aktuell rund 9000 Menschen in der Pflege tätig. „Nach diesem ersten Schritt können wir uns nun daran machen, zeitnah für all diese Pflegekräfte höhere und einheitliche Löhne zu vereinbaren“, sagt Uwe Schmidt. „Das Ziel ist ein Flächentarif.“
Quelle: www.weser-kurier.de, 06.03.20115

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 am: 05. März 2015, 01:11 
Begonnen von admin - Letzter Beitrag von admin
Wir Lieben Überwachung
alexanderlehmann


Der größte Überwachungsskandal der Geschichte: Neben jedem Bürger, dessen Daten irgendwann einmal durchs Netz geschickt werden, sind selbst Regierungen und ehemals mächtige Politiker Opfer der illegalen menschenrechtsbrechenden Sammelwut der Geheimdienste.

Doch wie kommt es dass nach Bekanntwerden nichts passiert?

Ganz einfach, wir lieben Überwachung!

So sehr, dass wir statt Veränderung einzufordern, jubelnd dem nächsten Geheimdienstausbau entgegenfiebern, oder ihn zumindest schulterzuckend hinnehmen. Wir alle profitieren von Überwachung. Und wer noch anderer Meinung ist: Es gibt 7 sehr gute Gründe warum auch du Überwachung lieben solltest.

#WirLiebenÜberwachung

video: Alexander Lehmann
sprecher: Ernst Walter Siemon

Quelle: http://youtu.be/qGvZveB1osw

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