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Autor Thema: Aufhebung der Corona-Beschränkungen gefordert  (Gelesen 213 mal)
admin
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« Antworten #4 am: 23. Mai 2020, 00:42 »

Zitat
Lockerungen des Besuchsverbotes in Alten- und Pflegeheimen unzureichend umgesetzt

Bonn. Die Petition des BIVA-Pflegeschutzbundes e.V. zur Lockerung der Besuchsverbote hat Wirkung gezeigt. „Mit Enttäuschung müssen wir jetzt allerdings feststellen, dass die Umsetzung in vielen Einrichtungen nicht oder völlig unzureichend erfolgt“, sagt Dr. Manfred Stegger, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins. „Viele Bewohnerinnen und Bewohner leiden weiterhin unter den emotionalen und körperlichen Folgen sozialer Isolation.“

Täglich erreichen die Rechtsberater des BIVA-Pflegeschutzbundes erschütternde Anrufe und E-Mails mit Klagen über die für viele immer noch schwer erträglichen Zustände in vielen Einrichtungen: Besuchsumstände, die „Gefängnisbesuchen“ ähneln oder für Hörgeschädigte oder Demenzerkrankten nicht geeignet sind. Privatsphäre ist unmöglich. Besuchszeiten sind selbst für weit angereiste Angehörige auf wenige Minuten beschränkt. Die Anzahl der Besucher ist aus Sicht der Betroffenen willkürlich begrenzt. Bettlägerigen und sehr pflegebedürftigen Menschen können Angehörige aufgrund von Abstandsregeln nicht helfend zur Seite stehen. Oftmals wird der Besuch gänzlich verweigert mit dem Hinweis, dass noch kein Hygienekonzept vorliege. Das sind nur einige der häufigsten Beschwerden.

Der BIVA-Pflegeschutzbund stellt daher die dringende Forderung, endlich verbindliche Vorgaben und Fristen für die Erstellung von bedarfsgerechten Besuchs- und Hygienekonzepten zu erlassen. Diese Konzepte müssen von den Aufsichtsbehörden überprüft und sollten für jeden zugänglich, z.B. auf der Internetseite der Einrichtungen, veröffentlicht werden. Nur wenn den Heimen klare Handlungsanweisungen an die Hand gegeben und Fristen gesetzt werden, können Unsicherheiten und damit willkürliche und oftmals unnötige Härten vermieden werden.

Mit Hilfe einer bundesweiten Umfrage sammelt der BIVA-Pflegeschutzbund derzeit weitere Erfahrungen von Menschen mit den jetzt geltenden Besuchsregeln (https://de.surveymonkey.com/r/KQ5G7CW). Erste Ergebnisse zeigen bereits, dass Angehörige, die Zutritt in die Einrichtungen erhalten haben, nicht selten einen schlechten Allgemeinzustand der Bewohner feststellen, was auf die verringerte Betreuungs- und Pflegeleistung zurückzuführen ist. Stegger sieht dies im Zusammenhang mit den ausbleibenden Besuchen, die in den Einrichtungen stets sowohl eine kontrollierende als auch sehr häufig eine aktiv unterstützende Funktion haben. „Länder und regionale Aufsichtsbehörden müssen hier schnellstens handeln, um die gesetzlich vereinbarten Besuchserleichterungen für alle Bewohnerinnen und Bewohner umzusetzen und die negativen Folgen der Isolation zu beenden“, sagt Stegger.
Quelle: https://www.biva.de/lockerungen-des-besuchsverbotes-in-alten-und-pflegeheimen-unzureichend-umgesetzt/ - 22.05.2020
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« Antworten #3 am: 12. Mai 2020, 23:36 »

Zitat
Pflegeheimbewohner weiterhin gefährdet
Helfende Angehörige sind systemrelevant


Oldenburg/Bonn. Die jetzt geltenden Regelungen zur Lockerung des Besuchsverbotes in Alten- und Pflegeheimen in Niedersachsen bewertet die stellvertretende Vorsitzende des BIVA-Pflegeschutzbundes und Regionalbeauftragte Corinna Schroth als noch nicht ausreichend. Die aktuellen Handreichungen zur Erstellung eines zum Schutz der Bewohner*innen notwendigen Hygienekonzepts lassen einen engen Kontakt der Betroffenen mit ihren Angehörigen nicht zu. Damit droht der den Bewohner*innen verordnete Schutz ins Gegenteil umzuschlagen. Die Oldenburgerin hält viele Angehörige für „systemrelevant“ und will, dass deren Mithilfe bei der Versorgung der Bewohner*innen wieder möglich wird.

Bereits vor der Corona-Krise haben Angehörige die überlasteten Pflege- und Betreuungskräfte in ihrer Arbeit unterstützt. Meist ging es hier neben reinen Betreuungsleistungen zur psychischen Stabilisierung darum, dem angehörigen Pflegebedürftigen in Ruhe beim Essen und Trinken behilflich zu sein und/oder um Begleitung bei Toilettengängen. Im Hinblick auf das nun einzuhaltende Abstandsgebot ist das nicht mehr möglich. Bei den Angehörigen besteht jetzt die berechtigte Besorgnis der Unter- bzw. Fehlversorgung. Gezeigt haben sich Folgen wie Depressionen, Dehydrierungen, Dekubiti oder Aspirationen. Auch wird jetzt oftmals aufwändige Pflege durch Katheter- und Sondenlegung sowie Medikamentenvergabe zur Ruhigstellung ersetzt. Das belegen auch Ergebnisse der BIVA-Umfrage zu Besuchsverboten und Kommentare der BIVA-Petition „Besuche bei Pflegeheimbewohnern ermöglichen“.

Schroth fordert die Verantwortlichen auf, die Abstandsregelungen jedenfalls für die Angehörigen aufzuheben, die sich bereits vor der Corona-Krise als Teil des Pflegesettings als systemrelevant erwiesen haben, z.B. indem sie mindestens drei Mal in der Woche unterstützend tätig waren. Diese Angehörigen haben – gleichsam als (unbezahlte) Hilfskräfte – die Tätigkeiten verrichtet, die an sich Pflege- oder Betreuungskräfte hätten leisten müssen. Würden sie jetzt für ihre vergleichbare Arbeit bezahlt werden, wäre ein engerer Kontakt zu „ihren“ Pflegebedürftigen unter Beachtung der insoweit geltenden Schutzvorschriften auch weiterhin möglich und sie würden, wie das Pflegepersonal generell, als systemrelevant gelten. „Die Hygieneregelungen, die hierbei zu beachten sind, lassen sich ohne weiteres auf die ebenfalls systemrelevanten helfenden Angehörigen übertragen“, sagt Schroth. „Dadurch könnte etlichen Bewohnerinnen und Bewohnern viel Leid erspart werden.“
Quelle: https://www.biva.de/pflegeheimbewohner-weiterhin-gefaehrdet/ - 12.05.2020
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« Antworten #2 am: 07. Mai 2020, 11:10 »

Zitat
Soziale Isolation von Menschen in Pflegeheimen beenden!
Dringende Empfehlungen der BAGSO an die Politik



Die BAGSO appelliert dringend an Bund und Länder, ihren Beschluss vom 15. April 2020 so schnell wie möglich umzusetzen und die soziale Isolation von Menschen in Pflegeeinrichtungen zu beenden. Die seit sechs Wochen geltenden Besuchs- und Ausgehverbote sind mit Abstand der schwerste Eingriff in die Grundrechte in der aktuellen Corona-Situation. In der Stellungnahme benennt die BAGSO die zehn dringendsten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in den Pflegeheimen. So muss ein gewisses Maß an persönlichen Kontakten gewährleitet werden.
Quelle: https://www.bagso.de/publikationen/soziale-isolation-von-menschen-in-pflegeheimen/ - 05.05.2020
« Letzte Änderung: 07. Mai 2020, 11:16 von admin » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 23. April 2020, 23:58 »

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Heim-Bewohner sind durchscnittlich 85 Jahre und älter. Die durchschnittliche Verweildauer in stationären Pflegeeinrichtungen liegt zwischen 6 und 18 Monaten. Die Isolation in den letzten Lebensmonaten stellt eine unverhältnismäßige Härte dar und sollte unter Beachtung entsprechendem Hygieneverhalten umgehend beendet werden!

Quelle: https://www.change.org/...
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« am: 31. März 2020, 23:03 »

Zitat
Corona - Auswirkungen für die häusliche Pflege

Sorgende und Pflegende Angehörige veröffentlichen Petition für mehr Aufmerksamkeit der Auswirkungen in der Corona-Krise

30.03.2020 - Im Rahmen der derzeitigen Corona-Krise werden überall weitreichende Maßnahmen ergriffen. Die Auswirkungen stellen nicht nur schwer kranke und behinderte Menschen jeden Alters sondern auch ihre sorgenden und pflegenden Angehörigen vor große Herausforderungen und Risiken.

Die nun meist isolierten Menschen müssen besonders beachtet und geschützt werden. Wie sieht dieser Schutz aus?

79 % aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland - nahezu 3 Millionen- werden zu Hause von ihren Angehörigen rund um die Uhr - oft über viele Jahre hinweg - unentgeltlich gepflegt und betreut. Doch an diese Gruppe und die Folgen der Isolierungsmaßnahmen wurde offensichtlich nicht gedacht:

• Es brechen nun viele Hilfsangebote weg, z.B. Tagespflege, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Niedrigschwellige Entlastungsleistungen, Alltagsbegleitungen, Haushaltshilfen, Kinder- und Schulbegleitung, Intensivpflege, ambulante Pflegedienste, Therapien und vieles mehr.
• Fehlende Kontakt- und Pflegemöglichkeiten bringen viele von ihnen an die psychischen und physischen Grenzen.
• Zudem verfügen sie über keinerlei Schutzmaßnahmen - es fehlt an Mundschutz, Handschuhen, Desinfektion - Nachschub ist auch hier nicht in Sicht!
• Fragen nach Verdienstausfall und Mehrausgaben werden nicht beantwortet.
• Persönliche Pflegeberatungen zu Hause sind ausgesetzt, auch nach § 37 SGB XI. Man wird allein gelassen und bleibt alleine.

Viele pflegen z.B. ihre Eltern und haben kleine Kinder. Was macht das mit der pflegenden Mutter? Alle bewegen die bangen Fragen: "Was ist mit unseren Angehörigen, wenn wir sie oder uns anstecken, wenn wir als Pflegepersonen ausfallen? Wer kümmert sich um sie?

Wenn der/die Pflegebedürftige ins Krankenhaus muss wegen Corona: Darf der Pflegende Angehörige als Begleitung im Krankenhaus dabei sein, wie er es normalerweise immer ist, um die Pflege sicherzustellen, z.B. bei Pflegegrad 4 oder 5?

Ein vor Kurzem noch bestehendes System bricht größtenteils weg. Finanzielle Sorgen, die jetzt aufgrund der wegbrechenden Pflegeangebote zu Hause bleiben müssen, bei berufstätig pflegenden Angehörigen kosten Kraft.
Doppelt Pflegende werden von ihren ständigen Ängsten zermürbt, müssen beruflich pflegen und danach zu Hause. Sie haben keinen Anspruch auf Pflegezeitgesetz. Freistellung nicht möglich! Auch Diejenigen, die im Einzelhandel arbeiten. Welche Möglichkeiten bleiben ihnen? Gibt es finanzielle Ausgleiche?

Für Eltern mit Kindern, die jetzt nicht in KITAS oder Schulen gehen gibt es ein Rettungspaket, warum nicht auch für Pflegende Angehörige? Sorgende und Pflegende Angehörige müssen einkaufen, zum Arzt, zur Apotheke und bringen vielleicht den Virus nach Hause?

Und sie geben trotzdem Alles, teilweise über ihre eigenen Grenzen. Sie leisten tapfer ihren Teil in dieser Zeit. Und: Sie werden weder erwähnt noch unterstützt.


Millionen von pflegenden Angehörigen werden übergangen! Sicher: Diese große Gruppe hat vielfach weder Zeit noch Stimme, um auf ihre Notlage aufmerksam zu machen. Ihre Zahl beträgt noch weit mehr, nimmt man die "Sorgenden Angehörigen" hinzu, die von Ferne bisher Hilfen für ihre Lieben organisierten oder sie in einer stationären Einrichtung mitversorgten. Nun nicht mehr möglich! Die seelischen Qualen dieser Angehörigen durch Besuchsverbote müssen hier auch erwähnt werden. Ist dies nicht auch ein großes Opfer?

Über 10 Mio. Sorgende und pflegende Angehörige dürfen gerade jetzt nicht ohne Schutz und Unterstützung bleiben! Sie benötigen dringend Schutzmaßnahmen und finanziellen Ausgleich, wo dieser geboten ist. Die Folgen, sollten diese ausfallen, wären nicht nur im Einzelfall sondern auch für unsere Gesellschaft eine weitere verheerende und unlösbare Katastrophe.

Der Verein Pflegende Angehörige e.V. erstellte hierzu eine Petiton: "Denkt auch an uns Sorgende und Pflegende Angehörige! So kann es nicht weitergehen!" https://www.openpetition.de/petition/online/denkt-auch-an-uns-sorgende-und-pflegende-angehoerige-so-kann-es-nicht-weitergehen#petition-main
Quelle: https://www.openpr.de/news/1082035/Corona-Auswirkungen-fuer-die-haeusliche-Pflege.html
« Letzte Änderung: 31. März 2020, 23:06 von admin » Gespeichert

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